Warum gibt es so viele türken in Deutschland?

11 Antworten

Ab 1961 bekamen türkische Arbeitssuchende die Möglichkeit, sich von deutschen Unternehmen anwerben zu lassen, auf der Grundlage des Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei betraf dies 678.702 Männer und 146.681 Frauen, also insgesamt 825.383 Menschen, als türkische Gastarbeiter.

Es war im übrigen die Türkei, die um ein Anwerbeabkommen gebeten hat.

Es gab die Unterstellung, die Migrantinnen und Migranten hätten in Deutschland ihr gelobtes Land gesehen, während die deutsche Gesellschaft sie ausgebeutet und kaltherzig abgewiesen hätte, bis hin zu dem Glauben, die überwältigende Mehrheit der ausländischen Arbeiternehmer sei hier geblieben. 

Tatsächlich wollte die Mehrheit der Arbeitsmigranten etwas Anderes: kurz bleiben, viel verdienen, schnell zurück. Und so gingen von den 14 Millionen eingereister Gastarbeiter in den Stoßzeiten der Migration von den fünfziger Jahren bis in die siebziger Jahre etwa 12 Millionen wieder in ihre Heimat zurück.

http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/anwerbeabkommen/

Man nahm ja auch an, dass sie dann die Arbeit machten für die sie gekommen sind, das haben sehr viele auch nicht gemacht.

0

Sehr viele Türken wurden in der Nachkriegszeit, wohl in den 50ger und 60ger als Gastarbeiter hergeholt. Ein großer Teil hat natürlich dann auch Familien gegründet und es sind dann auch Nachkommen entstanden, die in der Umgangssprache dann auch gerne als Deutsch-Türken bezeichnet wurden. Natürlich kommen dann auch heute noch Einwanderer dazu. Viele hatten auch einfach von der Kultur dort genug und sind dann zu uns gekommen, weil sie auf ein besseres Leben mit mehr Freiheiten hofften. Das ist übrigens nicht böse gemeint, sondern aus meinen Augen Tatsache und irgendwo auch verständlich. Viele haben dann auch bei uns eine Existenz gegründet und sind dadurch auch eine Bereicherung für uns. Natürlich gibt es auch einige schwarze Scharfe, aber die gibt es überall.

Weil Anfang der 60er Jahre die Arbeitslosigkeit in der Türkei sehr hoch war. Die Türkei war NATO-Staat und die US-Amerikaner wollten die Türkei gegen die Sowjetunion stärken. Also machten USA und Türkei Druck auf Bonn, Türken aufzunehmen.

Die Regierung war nicht begeistert, man fürchtete Integrationsprobleme. Auch die deutschen Unternehmer riefen nicht unbedingt nach Türken.

Bonn gab dem Druck nach. Erst Willy Brandt verhängte 1973 einen Aufnahmestopp, aber da waren schon hunderttausende im Land.

Dazu kommt die deutlich höhere Geburtenrate der Türken, die zwischen 1960 und 2000 ungefähr doppelt so hoch lag wie die der Deutschen. Türkinnen sind nur zu einem Drittel berufstätig, sind dann zuhause und bekommen viele Kinder.

Völlig richtig!

Die damalige deutsche Politik wollte -keine- türkischen Gastarbeiter hier haben (man war sich der inkompatiblen Kultur bewusst), erst auf immensen Druck der Amis hat man hier nachgegeben. Viele denken das Deutschland die gezielt angeworben hat, was blödsinn ist.

Konsequenzen sieht man heute: Parallelgesellschaften, kriminelle Clanstrukturen, etc... letztens erst ein Podcast eines Polizeidirektor einer Großstadt dazu gehört, was dort so im underground abgeht...

2

Wegen der Gastarbeiter

Deutschland hatte Fachkräftemangel und haben Italiener, Türken usw. nach DE geholt

weil Arbeitermangel war - nicht Fachkräftemangel ! das ist ein Unterschied ! und sie kamen und blieben und habe gutes Geld verdient, mehr als in ihrer Heimat....

0

Weil sie einfach hier geblieben sind.Gegen bestehende Verträge verstoßen haben und uns mit Klagen überzogen haben.

Was möchtest Du wissen?