Warum gibt es so viele radikalisierten Muslime, aber wenige radikalisierten Christen?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Oh doch, es gibt in den US white suprermatists und in Israel fehlt es auch nicht an extremistischen juedischen Siedlern.

In D wohl eher weniger weil es den Menschen gut geht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo MS,

zum einen gibt es auch genügend fanatische Christen (um Beispiele zu nennen: Herrn B. Aus Norwegen, Anschläge auf Homosexuellen-Bars, Evolutionsbefürworter oder Abtreibungskliniken in den USA, Anschläge und Gewalt in Irland), zum anderen hat es etwas zu tun mit Bildung und Entwicklung des Landes.

Heutzutage sind die entwickelten, reichen Länder in der Regel eher christlich bzw. atheistisch, und in vielen armen Ländern leben überwiegend Muslime.

Das hat wiederum auch nichts mit der Religion zu tun, denn im Mittelalter war es genau umgekeht ;)

Außerdem spielen bestimmt auch die Kriege, die heute in überwiegend muslimischen Ländern toben (Afghanistan, Syrien, Iraq) eine wichtige Rolle.

Wieviele der Anschläge False Flag Aktionen waren werden wir erst in Jahrzehnten oder nie erfahren. 

Und letztlich möchte ich darauf hinweisen, dass "islamistischer" Terror ein Phänomän des neuen Jahrtausends ist. Über Hinweise auf islamistische Anschläge in fremden Ländern vor 2004 (Madrid) wäre ich dankbar!

LG, Hourriyah

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von KaeteK
18.06.2017, 22:57

ich kenne keine Christen, die Gewalt ausüben. Nicht jeder der sich Christ nennt, ist auch ein Christ. Christen folgen Jesus Christus. Dann ließ mal in den Evangelien nach, was das heißt... Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und betet für die, die euch beleidigen und verfolgen, Matthäus 5:44

0
Kommentar von KaeteK
18.06.2017, 22:57

soll lies heißen

0

Das Puplikum und dessen Kultur ist überwiegend christlich geprägt. Demnach sind Informationen über vermeintliche, regionale Bedrohungen viel bedeutender und besser zu verkaufen, als über irgendwelche Verfolgung von Muslimen in Myanmar oder Pakistan zu berichten. Dafür gibt es eine Randnotiz und  lockt keinen Europäer aus seiner Filterblase.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt auch radikalisierte Christen, zum Beispiel unter den Fundmantalisten in den USA.

Aber im Grundsatz liegst du richtig.

Es liegt meiner Ansicht nach hauptsächlich daran, dass das Christentum seine grausame Geschichte hinter sich gelassen hat und durch Aufklärung und Reformation in friedlichere Bahnen gelenkt wurde.

Der Islam hat Aufklärung und Reformation noch vor sich.

Gruß, earnest


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Rosy19747
19.06.2017, 18:54

.. und auch hier möchte ich Folgendes anmerken.

1. Die Kreuzzüge entstanden, weil Papst Urban den Christen in Jerusalem helfen wollte, die seit  400 Jahren!!! von den Muslimen unterdrückt und mißhandelt wurden. Die Christen haben 400 Jahre lang sich das mit sich machen lassen, bis sie sich wehrten!! Und dann gehen die Muslime her und halten den Christen die Kreuzzüge vor, die zur Selbstverteidigung oder besser gesagt zur Nothilfe dienten.

Einerseits sagen die Moslems, man darf sich verteidigen. Aber wie so gilt das nur für die Moslems und nicht für die Christen?

2. Hexenverbrennung: Diese war keine Erfindung der kath. Kirche, sondern ein Überbleibsel aus dem Germanentum. Die Kirche wollte die Hexenverbrennungen verbieten und stellte das unter Strafe. Die Menschen ließen aber nicht locker und haben die Kirche so unter Druck gesetzt, bis sie mitmachte. Nur war hier das Problem, dass die Kirche erst beim 2. Mal vollstrecken durfte. Das war dem Volk nicht genug und so wurde die Hexenverbrennung verstaatlicht. Nun durfte bereits bei der 1. Anklage vollzogen werden. Wegen der Christialisierung Europas verbreitete sich dieser germanische Alptraum in  ganz Europa, wobei im deutschsprachigem Raum am meisten gemordet wurde, weil es ja dort entsprungen ist.

Als im 17. Jahrhundert die Hexenverbrennung ihren Höhepunkt erreicht hatte, gab es im Rom einen Papst, der strikt dagegen war. Er schickte Gesandte nach Deutschland, damit diese die Hexenverbrennung beendeten. Vergebens. Nicht mal der Papst hatte Macht genug, um dem Treiben ein Ende zu bereiten. Hingegen wurde während seiner 50-Jährigen Herrschaft in Rom kein einziger Mensch (ich schreibe bewusst Mensch, weil auch Männer verbrannt wurden) verbrannt. Zwar gab es auch dort zahlreiche Anklagen, aber dank dieses Papstes kam es zu keiner einzigen Vollstreckung. Er lies Ärzte herbeirufen, die natürliche Ursachen fanden.

Die kath. Kirche beendete nach und nach die Hexenverbrennung.

0

Das Buch der Christen und der Juden lehrt es nicht. Das Buch + Leben Mohammeds sehr wohl - so einfach ist das!!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?