Warum gibt es so viele kaputte Familien?

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14 Antworten

Eigentlich ist es ein gewachsenes Problem, es WILL keiner sehen und auch nicht zugeben?

Angefangen hat alles mit dem Ende des Krieges, da hatten Mütter oder Väter keine Zeit sich groß mit den Kindern zu beschäftigen, die mussten Arbeiten, Aufbauen und „Futter“ heran besorgen, da war keine Zeit mit den „Gören“ groß zu palavern und trotzdem, jeder junge Mensch, hat „Mist“ gebaut, nur eben, jeder nach seinen Möglichkeiten oder besser gesagt, was man ihnen für Möglichkeiten geboten hat. In der Zeit wurden die Kinder mit dem Gedanken groß, nee, so sollen es mal meine Kinder nicht haben. Nur Leider und das muss sich jede folgende Generation ankreiden, man versuchte es anders zu machen, doch hat man dabei vergessen, das es viel einfacher geht und man Versäumte es eindeutig einzuschätzen, ist das was ich hier mache gut für das Kind? Anstatt Konsequente Maßnahmen zur Erziehung des Kindes einzusetzen, Quatscht man auf den kleinen Erdenbewohner ein und merkt dabei nicht das man ihn erst recht stresst. Das mit den „gesunden Familien“ glaube ich nicht, wenn nur solche Knaben wie bei der Supernanny oder den Strengsten Eltern der Welt oder was weiß ich für einen Blödsinn herum laufen würde, wäre es nicht auszuhalten, das wäre Anarchie pur von innen heraus. Das Problem ist eher, die Mediale-Welt, schlachtet das „Miese“ mehr aus.

Ich gebe Dir mal ein Beispiel, was nicht jeder verstehen Will aber das stimmt, man braucht nur ein wenig Phantasie:--- Ein Pferd an der Longe, führe ich dieses Pferd 3 Meter um mich herum, bleibt es bei drei Metern, gebe ich die Longe 5 Meter frei, bleibt es bei Fünf Meter, ich habe die Kontrolle. Wenn ich aber die Longe fallen lasse, braucht das Pferd die gesamte Koppel und leider ist es bei Einigen so, das sie der Meinung sind ihr Kinder brauchen viel mehr Freiheit und sie öffnen und das Ende vom Lied? Die Erziehungsberechtigten, wundern sich das ihre Kinder sich an keinem Koppelzaun/Regeln halten wollen, man hat den Kindern doch bei gebracht die „Welt“ wie die andere „Welt“ da draußen ist und danach soll das Kind verstehen, wie es innerhalb der Koppel zu zugehen hat? Wenn man einem beigebracht hat Wein zu trinken, warum soll er Wasser gut finden?

guterwolf 26.04.2012, 11:49

du hast Recht - aber es hat nicht mit Ende des Krieges angefangen, in den 50 und 60-ziger Jahren war die Welt eigentlich noch in Ordnung, angefangen hat es mit der antiautoritären Erziehung....da liegt m.E. der Knackpunkt.

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baachkim 26.04.2012, 12:11
@guterwolf

Es hat daher mit dem Ende des Krieges angefangen, weil die Eltern keine Zeit hatten und die Kinder gedacht haben, nee, so sollen meine Kinder nicht aufwachsen. Verstehst Du es fing da an. Die folgende Generation, wollte es besser machen, weil die wirkliche Erziehungsmethode sehr Autoritär war, es Leben immer noch Leute, die mit dem Rohrstock zu tun hatten, Jetzt sage nicht, das war in Ordnung.;-)) Die antiautoritäre Erziehung, kam erst Ende der 70 auf, jedenfalls in der DDR.

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guterwolf 26.04.2012, 13:19
@baachkim

meine Eltern hatten immer Zeit, ich kannte niemand auf meiner Schule, wo beide Eltern arbeiten gingen. Die Erziehung war zwar autoritär, aber ich erinnere mich nicht, dass die Kinder zu meiner Zeit grün und blau geschlagen wurden. Rohrstock in der Schule gab es zu meiner Zeit nicht mehr. Freie Liebe und antiautoritäte Erziehung war das neue Leben für viele Jugendliche Ende der 60-ziger, Anfang der 70-ziger und da man dadurch selbst keine Grenzen gesetzt bekam, die Verantwortung quasi an die Kinder weiter gab "sie sollten sich frei entwickeln" wurden keine Grenzen gesetzt und das ist weder für Menschen noch Tiere gut.

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baachkim 26.04.2012, 14:02
@guterwolf

Ich hatte auch eine sehr schöne Kindheit 62-Baujahr und trotzdem glaube ich, es ist falsch von uns auszugehen. Zu meiner Zeit, war das auch mit dem Rohrstock erledigt, aber, die Zeit gab es. Wir meinen schon im Grunde dasselbe, schönen Tag Dir. ;-:))

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Diese schlimmen Kindheiten gab es schon immer. Nur wurde das früher nicht thematisiert. Kinder hatten damals nichts zu melden und mussten gehorchen (ich kenne diese Sprüche selbst noch aus meiner Kindheit, auch wenn´s da nicht mehr so schlimm war wie in alten Zeiten). Lies mal Alice Miller, sie hat das sehr gut analysiert in den 70er Jahren (wobei sie aber m. E. aber der Traumatisierung der Kinder durch Kriegserlebnisse und Verlust der Eltern nicht genügend Bedeutung beimaß). Die schlimmsten Diktatoren hatten schreckliche Kindheiten, mit prügelndem Vater und schwacher Mutter und haben sich anschließend an der ganzen Menschheit gerächt. Und ich kenne es auch noch, dass Erwachsene immer dem Kind die Schuld geben an dem, was ihm passiert, nur, weil es für sie bequem ist und das Kind sich nicht wehren kann. Und eines ist richtig - nicht aufgearbeitete Traumata werden unbewusst an die eigenen Kinder weitergegeben.

Es liegt nicht an der Familienstruktur oder an der Emanzipation, dass es auch heute noch so viele unglückliche Kindheiten gibt. Schließlich gibt es auch glückliche Patchworkfamilien. Ich denke, es liegt an einem falschen Wertesystem - nicht das Glück der Menschen (sovieler wie möglich) oder der Kinder (was damit zusammenhängt) ist wichtig, sondern nur die Wirtschaft, das Geld, die Gewinne der Unternehmen. Menschen müssen gegeneinander aufgehetzt, unzufrieden gemacht und mit ihren Problemen allein gelassen werden, damit sie (als Trostpflaster oder um sich über ihre Umgebung überheben zu können) mehr konsumieren und mehr arbeiten, um mehr konsumieren zu können. Kinder, die Zeit und Zuwendung brauchen, stören da nur. Das siehst du schon daran, dass ein Kind einen sicheren Karriereknick für die meisten berufstätigen Frauen bedeutet und Gelder für Kindereinrichtungen rigoros zusammengestrichen werden.

Glückliche Menschen können auch glückliche Familien gründen. Eigentlich haben wir heute dafür die besten Voraussetzungen - wir haben Gestaltungsspielraum im Leben wie noch keine Generation vor uns, wir haben genug Literatur, um unsere Traumata aufzuarbeiten. Ich frage mich auch, warum viele das nicht nutzen. Dazu gehört aber auch, dass die Menschen an einem Strang ziehen, sich nicht gegenseitig das Wasser abgraben, sondern gemeinsam nach Lösungen suchen.

Es macht jedoch Hoffnung, wenn man sieht, dass es zu allen Zeiten Menschen gab, die ausgeglichen und freundlich mit Kindern umgingen und deren Persönlichkeit respektierten bzw. es auch heute noch tun.

Ich würde mal behaupten, es gibt auch immer weniger, was HALT gibt. Wo früher alle Nachbarn sich kannten, kennt man heute nicht mal den direkten Nachbarn. Wo es früher Wiesen gab und Felder finden sich heute vielleicht mal vereinzelt ein Spielplatz, wenn überhaupt. Wo Kinder miteinander spielen mussten und dadurch sozialkompetent wurden, da sitzen Kinder heute vor dem Fernseher und der Spielekonsole. Diese Kinder sind Erwachsen geworden- und Eltern. Und haben die nötige Sozialkompetenz schon nicht gelernt und können sie nicht an ihre Kinder weitergeben. Sie sind außerdem überfordert von den vielen "Professionalisierungen" im Beruf, dem Freunde und Sozialkontakte als Ausgleich in der Nähe kaum mehr entgegenstehen. Die Generation Kinder, die jetzt aufwächst, hat es noch schwerer. Und in Jugendzentren und ähnliches investiert der Staat kaum. Aber dann versuchen, die Folgen zu therapieren....statt Geld dafür auszugeben, dass es nicht so weit kommt.

Kennst du das Buch "Warum Huckelberry Finn nicht süchtig wurde" von Eckhardt Schiffer (Psychotherapeut)? Dort werden Vorschläge gemacht für kindgerechte Umgebungen. Ein Plädoyer für Phantasie und Freiheit. Die These ist, dass Huckleberry Finn trotz Schulschwänzerei und saufendem schlagenden Vater nicht süchtig wurde, weil er seine Phantasie und Freiheit hatte. Er angelte, spielte Pirat, baute Flöße usw. Dafür ist heute kaum Platz- das muss man heute mühsam organisieren.

Das ist schlicht das Leben. Nur da, wo man früher einiges runtergeschluckt hat, weil es "normal" war, wird heute sehr viel thematisiert. Ich bin mir manchmal nicht sicher, ob die Menschen nicht besser damit fahren würden, wieder einige Sachen mit sich selbst auszumachen. Gerade in Deutschland herrscht ja inzwischen ein gewisses Wettjammern, da traut sich doch schon keiner mehr zu sagen "Och, bei mir ist die Welt okay".

Im übrigen ist es für viele schon eine schreckliche Kindheit, wenn sie von Mami und Papi nicht alles bekommen haben, was sie wollten. Da muss man schon auch trennen zwischen den wirklich schweren Schicksalen und den Wichtigtuern.

Letali 26.04.2012, 11:01

ich meine wirklich die kaputten menschen nicht diese..."meine mama kauft meiner schwester nen ipod aber mir nicht :(" sowas eben...

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Jerne79 26.04.2012, 11:04
@Letali

Die Welt war schon immer voll mit kaputten Menschen. Nur schreibt´s eben heute jeder ins Netz. Bei niemandem läuft alles glatt, bei vielen geht mächtig viel schief, das ist nicht erst seit heute so. Nur scheint mir, daß es immer häufiger wird, daß schlimme Erlebnisse zum Freifahrtschein für alles werden. Backen zusammenkneifen und weitermachen scheint aus der Mode zu kommen.

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Eulens 26.04.2012, 11:05
@Letali

Was? Hier geht es nur um dein ipod? Stimmt noch alles mit Dir?

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Jerne79 26.04.2012, 11:08
@Eulens

Ich glaub, du hast Letali nicht ganz verstanden...

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Letali 26.04.2012, 11:09
@Eulens

Ich glaube da hat jemand meinen Kommentar nicht richtig gelesen aber in Ordnung xDDD

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Eulens 26.04.2012, 11:12
@Letali

Entschuldingung. Jetzt habe ich es richtig gelesen. Verzeihung.

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Also mein erster einfall ist ziemlich absurd, doch ich glaube das liegt daran das Menschen nicht fehlerlos sind.. Wenn ich mich nicht täusche war das schon immer so.

Aber jetz mal im Ernst. Menschen sind nicht daufür geschaffen für lange Zeit miteinander auszukommen. Und wirklich kaputte Famlien entstehen (meiner Meinung nach!!!!!!!) durch die Vorbelastungen der Eltern. Egal in welcher Art und Weise. Denn Die Eltern erziehen die Kinder und geben einige ihrer Ängste, Probleme, usw.. an die Kinder weiter. Diese machen das selbige und in Zeiten wie diesen können Vorbelastungen wie übertriebene Sorgen um Geld eine Familie in ihrer Komplexheit zusammenfallen lassen.

guterwolf 26.04.2012, 11:45

ganz genau - es sind immer die Eltern

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Was meinst du mit "früher war es brutaler"? "Gezüchtigt" wurde noch in der Schule, aber das ist schon über 60 Jahre her und die Eltern , die du meinst, sind heute vielleicht Mitte 40 oder jünger, die wurden eigentlich nach dem Motto der 68-ziger erzogen, die Kinder sollten sich damals frei entfalten - auf Disziplin wurde weder in der Schule noch im Elternhaus weniger diszipliniert. Sie lernten nicht mehr was "Gut und Böse" ist und das sind die Eltern, die heute erziehen.

Ich bin in den 50-zigern aufgewachsen, da wurde uns von den Eltern noch vermittelt: Höflichkeit gegenüber Erwachsenen, Respekt vor Lehrern, Rücksichtnahme - da wurden Regeln aufgestellt, an die man sich als Kind zu halten hatte und wenn nicht, gab es Hausarrest oder je nach Eltern auch mal eine um die Ohren oder Taschengeldentzug...es gab in der Schule bei schlechtem Benehmen Nachsitzen, Strafarbeiten und daraus lernte man.

Gab es Probleme wurde darüber gesprochen, zu Hause und auch in der Schule.

Da gab es keine 12,13,14-jährigen, die in der Öffentlichkeit rauchten oder tranken oder Jugendliche, die Leute zusammen schlugen.

Es wurde Wert darauf gelegt, dass sich Kinder und Jugendliche in Vereinen trafen, Turnen, Fussball, Handball, Schwimmen,Leichtathletik etc. - und das gab den Kindern Halt, sie waren in einer Gemeinschaft, sie waren beschäftigt und taten noch was für ihre Gesundheit.

Auch damals gab es Mütter, die arbeiteten, war eigentlich aber relativ selten und wenn, dann waren evtl. die Großeltern da, mit denen man zusammen wohnte.

Es wurde ganz einfach Wert auf Familie gelegt, gemeinsame Mahlzeiten, strukturierter Tagesablauf und das hat sich . nachdem in den 60-zigern das "freie Leben" propagiert wurde, geändert und was da raus gekommen ist - sieht man heute.

Nichts gescheites!

Letali 26.04.2012, 12:18

Also meine Mutter ist 1959er Jahrgang..Sie musste als Kind ordentlich spuren..ging halt nicht anders..hab von ihr die grausamsten Geschichten erzählt bekommen wo ich mich frage MUSS sowas sein..ich selbst habe NIE! Mist gebaut (im Gegensatz zu ihr..aber sie wurde nie erwischt, da kann sie echt 3 Kreuze für machen, Omi hätte ihr die Ohren langgezogn). Wurde Mist gebaut bekam ich sie, wie du so schön sagst, "um die ohren". Ich habe mich nicht gewagt zu rauchen (stinkt sowieso) zu trinken, zu schwänzen oder respektlos vor älteren Menschen zu sein, habe mal wem 2€ geliehen da war ich..7? wenns hochkommt. Hab ich ordentlich für aufn Hintern bekomm. Ich krieg heute noch Angst wenn mir jemand das "du" anbietet der älter ist als ich...hab das Gefühl meine Ma schwebt hinter mir und gibt mir eins hinter die Löffel wenn ich duze xD grins

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guterwolf 26.04.2012, 13:09
@Letali

bin noch etwas jünger als deine Mutter. In unserer Familie wurde nie geschlagen, kenne also keine körperliche und/oder seelische Gewalt. Mein Vater hatte so einen Blick, da wusste ich wann Schluss war - habe auch nie versucht heraus zu finden, was danach gekommen wäre, denn mir ging es gut.

Auch unser Sohn wurde gewaltfrei erzogen, ich finde Schläge so demütigend für beide Seiten...

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Das ist ganz einfach. Die meisten Leute verlieben sich nur noch auf Grunde des Aussehens. Wer heiss ist,ist atraktiv. Die Leute werden zudem selbstbewusster und wollen ihren Eigenen Willen durchsetzen,sie werden von der Arbeit genervt sein und lassen das an ihren Kindern und mitmenschen aus und vorallem dann,wenn es Liebe auf den ersten Blick war und die menschen reifer werden,dann merken sie meist,dass sie gar nicht zusammenpassen. Die Probleme der heutigen Welt...

Eulens 26.04.2012, 11:04

Ja, das ist der springende Punkt! Die Partnerwahl der Menschen ist eine Katastrophe!

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guterwolf 26.04.2012, 11:55
@Eulens

drum prüfe wer sich ewig bindet.... wir sind 4 Jahre "zusammen gegangen", waren 1 Jahr verlobt und dann geheiratet, sind mittlerweile 42 Jahre mit Höhen und Tiefen wie in jeder Beziehung...heute zieht man mit X ,Y, Z mal eben zusammen und trennt sich wenn es Probleme gibt... nicht alle - aber viele

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Letali 26.04.2012, 12:25
@guterwolf

gratulation für die lange zeit!!!

Ja leider stimmt das wirklich... die guten alten Werte von Treue und Liebe und Ehrlichkeit werden immer mehr zum schönen Märchen wie in Dornröschen...

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guterwolf 26.04.2012, 13:23
@Letali

weil es einfacher ist sich zu trennen als sich mit den Problemen auseinander zu setzen...

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Claud18 26.04.2012, 16:28
@guterwolf

Um sich mit Problemen auseinanderzusetzen, muss Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten vorhanden sein. Früher haben sich die Frauen oft angepasst (manchmal auch die Männer), heute tun sie das nicht mehr. Ich habe aber festgestellt, dass viele Männer keine Kompromissbereitschaft zeigen, sondern dominieren wollen. Dass die Frau dann das Weite sucht, sehe ich eher als Fortschritt.

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guterwolf 26.04.2012, 16:59
@Claud18

Komprissbereit sein heißt nicht sich anzupassen.... es muss jeder ein bisschen nachgeben und heute will jeder nur noch "sein Ding" machen und das funktioniert nicht, auf keiner Ebene.

Guck mal die Jugendlichen, die ihre Ausbildung abbrechen weil ihnen irgendwas nicht passt...Menschen, die ihre Partner/innen wechseln wie die Hemden... ohne Kompromissbereitschaft läuft gar nichts und das bringen viele Eltern ihren Kindern auch nicht bei.

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Ja also erstmal kommt es aufs Schicksal von jedem einzelnen an. Und ja wahrscheinlich schlagen diese Schläger Eltern ihre Kinder, da sie es vielleicht in ihrere Kindheit auch so erlebt haben und wenn sie überfordert sind, kommt ihnen schonmal die Hand hoch. Ansonsten gibt es auch noch normale Familien.

Ich denke viele Kinder und Jugendliche sind traumatisiert durch die ewigen Trennungen ihrer Eltern. Es gibt doch kaum noch Familien in denen die Kinder mit dem biologischen Vater und der biologischen Mutter aufwachsen.

Eulens 26.04.2012, 11:27

Das ist die Wahrheit. Aber die Ängste der KInder sind den Erwachsenen wurscht. Ihr eigenes wohl ist wichtiger.

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Claud18 26.04.2012, 16:30
@Runnaway

Wenn sich die Eltern vernünftig einigen, muss eine Trennung nicht zu Lasten der Kinder gehen.

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carsten1979 27.04.2012, 08:20
@Claud18

Nur weil es heute leider schon normal ist das Paare sich trennen, Ist es für die Kinder immer eine seelische Katastrophe. Die stetig steigende Nachfrage nach Therapieplätzen für Trennungskinder gibt mir leider recht. Zumal getrennte Eltern in ihren nächsten Beziehungen dann oft das gleiche erleben und sich wieder trennen.

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Könnte daran liegen das es heutew keine Strafen mehr gibt/ fast alles erlaubt ist.

guterwolf 26.04.2012, 11:52

trägt mit Sicherheit auch dazu bei. Es werden keine Grenzen mehr gesetzt, denn es ist einfacher nachzugeben und seine Ruhe zu haben als sich mit den Kindern auseinander zu setzen....im Elternhaus wie in der Schule.

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Das System unserer Gesellschaft ist so ausgelegt. Der Staat bietet den Kindern keine außerschulischen Veranstaltungen. Das schlimmste aber, der Staat schickt die Mütter in die Arbeit und erzählt ihnen, dass sie ohne "Karriere" nichts wert wären, und diese Gänse glauben es auch noch, statt bei den Kindern zu bleiben.

Außerdem wird Scheidung viel zu leicht gemacht. Die Ehepartner trennen sich heute schon (und das trotz Kindern!!!) wegen Nichtigkeiten, so zum Beispiel "weil man sich auseinandergelebt hat...)

ALLES was heute passiert, zielt aufs selbe ab. AUF DIE ZERSTÖRUNG DER FAMILIE.

Jerne79 26.04.2012, 11:06

Oooooh nein. Das alles zielt auf die von allen dringend gewünschte Selbstverwirklichung des Individuums ab. Und wo Licht ist, ist eben auch Schatten. Nur: mit einem antiquierten Rollenbild wird´s auch nicht besser.

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Eulens 26.04.2012, 11:25
@Jerne79

Mit diesem "antiquierten" Rollenbild ist die Menschheit groß geworden und nun brichts an allen Ecken und Enden! Mach halt Deine Augen mal auf.

Es fängt doch schon damit an, wann heute die Leute KInder bekommen! Grad dass sie nicht 50 sind! Bis dahin sind die Großeltern, wenn sie nicht total dem Jugendwahn verfallen sind, schon im Heim!

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Jerne79 26.04.2012, 11:58
@Eulens

Die Frau an den Herd, der Mann in die Arbeit? Nein, danke! Auch arbeitende Mütter können gute Mütter sein, das funktionierte in der DDR und in Frankreich läuft das auch hervorragend. Nur brauchen Kinder eben Spielregeln, da hat Baachkim absolut recht.

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Letali 26.04.2012, 12:23
@Jerne79

Och ich liebe das alte Hausfrauenbild...weiß gar nich was alle dagegen haben..hab nix dagegen wenn man nen nebenjob z.b hat, ganz ohne Arbeit is auch heutzutage nich mehr drin außer man lebt wie ne Made im Speck, aber die eine Frau zu sein, die für ihre Familie sorgt und den bildlich großen Schoß für vier Kinder hat und die Geduld eines Engels...das finde ich sehr sehr schön...die ihren Mann glücklich macht und ihn auffängt...

Schlagt mich ruhig, ich mags konservativ... und am Herd steh ich auch gerne! =)

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Claud18 26.04.2012, 16:22
@guterwolf

Wem´s Spaß macht, am Herd zu stehen, bitteschön (es soll jeder nach seiner Fasson selig werden), dagegen ist nichts einzuwenden. Was aber in alten Zeiten schlimm war: Dieses Rollenbild wurde jeder Frau aufgedrängt, sonst war sie nicht "normal". Eine "alte Jungfer" war eine Witzfigur, und unverheiratete Frauen wurden auch mit 60 noch mit "Fräulein" angeredet. Heute kann man sich das fast nicht mehr vorstellen, da auch Frauen ihre eigenen Lebensentwürfe leben können.

Ich meinerseits habe immer die verheirateten Männer beneidet: Nach Hause kommen und bedient zu werden. So gut wollte ich´s auch immer haben.....

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Vielleicht schalten Sie Ihren Radar ja mal auf funktionierende Familien - die gibt es schließlich auch! Jeder nimmt nur das wahr, was er sehen möchte...

Ja, es ist sehr traurig wenn ein Mensch in der Kindheit nicht das bekommt was ihm eigentlich zugestanden wäre. Aber was hilft ist Kopfhoch und weitergehen. Sich darin weiter zeitlich viel zu beschäftigen ändert nichts und macht alles nur noch schlimmer.

Letali 26.04.2012, 11:08

Ich hab mich lediglich gefragt woher das kommt. soll man denn vor allen Problemen die Augen verschließen? Es gibt auch genug bettler...sagen Sie mir dann auch "Schauen Sie sich halt die wohlhabenden Menschen an - die gibt es ja schließlich auch!" ? ^^

Natürlich gibt es funktionierende Familien, aber man liest immer mehr von Problemfamilien.

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guterwolf 26.04.2012, 11:46
@Letali

ohne jetzt irgendwelche Voruteile zu haben:

dann schau mal was für einen Hintergrund die "Problemfamilien" haben und welche Gesellschaftsschicht in der Hauptsache davon betroffen ist....

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Weil sich keiner hinsetzt und aufschreibt,dass seine Kindheit gut und alles ok war.

Es schreiben halt nur die,die eine kaputte Kindheit hatten und sich mitteilen möchten.

Genauso glauben ja manche,dass heutzutage an jeder Ecke Schlimmlinge und Kinderschänder lauern,weil man von denen immer in den Nachrichten hört.Tatsächlich ist es heute aber sehr viel sicherer als früher.

Letali 26.04.2012, 11:24

das ist mal ein verdammt gutes argument und da hab ich gar nicht drüber nachgedacht! dankeschön =)

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guterwolf 26.04.2012, 11:44
@Letali

Richtig. Ich hatte eine wunderbare Kindheit....sollte ich vielleicht auch mal aufschreiben, liegt allerdings schon ein paar Jahrzehnte zurück....:-)

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und auch das weltweite Netz voll ist mit Geschichten von seelisch fertigen Jugendlichen

Schreibt ja auch niemand seitenlange Foreneinträge darüber, wie super seine Kindheit war. Daher liest man ja nur von den kaputten Leuten.

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