Warum gibt es so viele gläubige?

18 Antworten

Die meisten Menschen vertreten wie ich auch einen Agnostizistischen Theismus.

Agnostizismus ist im Gegensatz zu Atheismus mit der Wissenschaft vereinbar.

Atheismus ist nämlich ganz und gar nicht mit Wissenschaft vereinbar und Atheisten machen sich genauso der Heuchelei schuldig wie Theisten: Eine Erkenntnis über etwas Nonexistentes ist nicht möglich, und somit nicht pauschal annihilierbar.

Dort finden wir den Anschluss zum Agnostizismus.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Studium Religionswissenschaften
Atheismus ist nämlich ganz und gar nicht mit Wissenschaft vereinbar...

Wie kommst du zu dieser Erkenntnis? "Atheismus (von altgriechisch ἄθεος átheos „ohne Gott“) bezeichnet die Abwesenheit oder Ablehnung des Glaubens an Gott oder Götter." (Wiki) Was soll da ganz und gar unwissenschaftlich sein?

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@Elementarer

Es wird angenommen dass kein Gott existiert ohne Gewissheit haben zu können.

Agnostizistischer Atheismus ist vereinbar, Atheismus alleine nicht.

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@SatanicPsycho
 "Atheismus bezeichnet die Abwesenheit oder Ablehnung des Glaubens an Gott."

Da wird gar nichts angenommen, auch nicht, dass Gott nicht existiert.

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@Elementarer

Dann wäre das Agnostischer Atheismus. Gerne nachlesen. Ist ein kleiner aber feiner unterschied, der zugegeben oft verwechselt wird.

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@SatanicPsycho

Nein. Atheisten glauben nicht an Götter. Sie behaupten nicht, dass Gott nicht existiert. Auch Agnostiker sind glauben nicht an Götter. Sie begründen ihren Nichtglauben nur anders als die "restlichen" Atheisten.

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@Elementarer

Puh.. Dunning-Kruger klopft an der Tür.

Ist ja nicht so, dass das was ich geschrieben habe einer der ersten Sätze im Wikipedia Artikel zu "Atheismus" ist. :D

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Mit der Logik kommt man nicht weit.

Wenn etwas unlogisch ist, und nicht bewiesen werden kann, halte ich es für richtig daran zu zweifeln.

Atheismus ist nämlich ganz und gar nicht mit Wissenschaft vereinbar 

Inwiefern soll Atheismus nicht mit der Wissenschaft vereinbar sein? So ein Unsinn. Es ist nicht wissenschaftlich bewiesen das Gott existiert, und man kann es auch nicht widerlegen, aber das macht es doch nicht unwissenschaftlich.

Mit der Logik weiß man ja nicht mal, ob die Erde von einem fliegenden Spaghettimonster erschaffen wurde, weil kannst du das Gegenteil beweisen?

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@GuterFrager26

Im Atheismus wird der Glaube strikt annihiliert ohne Gewissheit zu haben. Das ist genauso Falsch wie der Theismus, in dem der Glaube strikt bezichtigt wird ohne Gewissheit zu haben.

Einzig wissenschaftliche korrekte Formen sind:

  • Agnostischer Theismus
  • Agnostischer Atheismus

Dabei wird nichts als Definitiv bezichtigt.

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@GuterFrager26

Ein fliegendes Spaghetti Monster Hahahahaha. Danke fürs zum Lachen bringen

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@arawa2020

Pastafari ist eine eingetragene Religion. Ist recht Interessant.

Kenne einige Leute aus den Kreisen. Geht im Grunde darum Religionen als lächerlich darzustellen.

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@SatanicPsycho

Vielen Dank für die Info, ich hätte nie gedacht das So etwas existiert ^^

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@SatanicPsycho

Selbst wenn dir nicht sicher bist ob Gott existiert, musst du dich ja zwangsweise auf eine Seite stellen. Entweder du verhälst sich so das Gott es für richtig hält, oder eben nicht. Wie lebst du denn wenn du sagst dass du dir nicht sicher bist ob Gott existiert, so als ob es ihn gäbe, oder so als gäbe es ihn nicht? sicher sind sich auch Atheisten nicht aber man glaubt es halt

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Das hat mehrere Gründe. Religion gibt Menschen Halt im Leben, es gibt durch die Dogmas und universellen Wahrheiten einen Art Anker, und einen Kompass im Leben.

Gerade in religiösen Ländern ist es sehr schwierig nicht religiös zu sein. Ich glaube, manchmal sogar illegal.

Der Hauptgrund ist wahrscheinlich die Erziehung. Wenn du dein Leben lang in einer Religion aufwächst, kannst du dich nicht so einfach davon trennen. In manchen Religionen wie dem Islam werden Ungläubige generell als etwas schlechtes angesehen, da hat man natürlich Angst auszutreten.

Vielen Dank, nach solche Antworten habe ich gesucht :)

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Weil es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat und der uns anbietet, Ihn zu suchen und zu finden. Im Neuen Testament steht dazu:

  • "Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan" (Matthäus 7,7-8).

Weil glaube manipulativ ist. Er wird gerechtfertigt durch abstruse Behauptungen die wiederum nur von Thesen ohne Hand und Fuß gestützt werden.

Zusätzlich ist es einfacher für die meisten Menschen alles was passiert einer höheren Macht zuzuschreiben und selbst keine verantwortung zu tragen.

Ich verstehe was du meinst

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Ich finde es nur interessant dass es so viele gläubige gibt in einer Zeit, in der die Wissenschaft regiert

Es gibt gläubige Wissenschaftler und Menschen, die keinen Widerspruch sehen zwischen Glauben und Wissenschaft.

Man kann sich auch als gläubiger Mensch mit Naturwissenschaften beschäftigen. Glaube und Wissenschaft müssen sich nicht immer widersprechen. So hat zum Beispiel Mendel, ein katholischer Mönch, wichtige Entdeckungen bei der Genetik gemacht. Der Mensch, der die Urknalltheorie aufgestellt hat, war katholischer Priester. Laut der katholischen Kirche ist die Evolutionstheorie mit dem Glauben vereinbar.

Ich bin Christ. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Klar, ich habe auch mitbekommen dass es einige religiöse Wissenschaftler gibt!

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