Warum gibt es so viel Stress im nahen Osten?

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10 Antworten

Es ist eine totale Verharmlosung, aber es fällt mir kein besserer Vergleich ein. "Es sind einfach zu viele Köche am kochen". Damit meine ich, dass ganz viele Interessen sich auf ein relativ kleines Gebiet der Erde fokussieren. 

Da wäre mal das Oel, das vor allem den USA wichtig ist. 

Dann die "Frage", wer den richtigen Islam vertritt, die Sunniten oder Schiiten.  

Im weiteren der Streit um die heilige Stadt der Juden, Christen und Muslime - Jerusalem.

Es kommt die oft nicht glückliche Grenzziehung durch Großbritannien (vor allem Irak) und von anderen Staaten hinzu.  

Ein weiterer Streitpunkt die Palästinenserfrage. Nach dem Holocaust fand es die Weltgemeinschaft als beste Lösung, dass die Juden zurück in ihre Ur-Heimat konnten, welche sie wegen den Römern zu grössten Teil verloren hatten. Das hieß aber auch Vertreibung von Menschen, welche nun auch schon wieder sehr lange dort ihre Heimat hatten. 

Die Palästinensern in diversen Ländern könnte besser geholfen werden, aber es geschieht zum grössten Teil nur im Gazastreifen oder der Westbank. Doch es bringt einigen Falken in arabischen Staaten viel, wenn diese Menschen in unzumutbaren Verhältnissen leben müssen. 

Die Großmächte (Russland und USA)  möchten keinen Staat in der Region zu mächtig werden lassen. Deshalb unterstützt man nicht immer sehr "glücklich" einfach die Gruppierung, welche einem zur Zeit zum nutzen ist. 

Yolothann 12.07.2017, 20:12

Und was denkst du über Kurden?

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Gründe:

  1. Frauenmangel; das Verhältnis Frau zu Mann ist in arabischen Staaten kritisch zu wenig Frauen zu viele Männer gleich viel Stress, selbst Länder wie China wissen was passiert wenn zu wenig Frauchen da sind (weshalb die Einkind Politik dort auch gelockert worden ist).
  2. Das Wetter, die heiße Vegetation führt zu Stress innerhalb des menschlichen Körpers die arabische Welt vor ca. 150 Jahren war noch deutlich kühler als die heutige, sie war zwar heiß aber nicht so heiß.
  3. Rohstoffe, Öl und Gas sorgen dafür dass die dort vorhandenen Eliten nur in diesem Sektor investieren man kümmert sich nicht mehr um die Produktion von Gütern, Bildung oder investiert in die Infrastruktur es sei den es steigert die Öl und Gas Produktion (wird auch als. Holländische Krankheit bezeichnet).
  4. Fehlender Nationalsozialismus; alle arabischen Staaten sind nicht nur einfach Araber oder Berber, sondern vielvölker Staaten. In der Geschichte der Menschheit hat sich gezeigt das Vielvölker Staaten früher oder später zu scheitern verurteilt sind. Und wenn Sie scheitern hassen sich die Völker für eine sehr lange Zeit gegenseitig; siehe Deutsche und Österricher, Tschechen und Slowaken, Russen Polen und Ukrainer, Tibeter und Chinesen, Türken und Kurden usw. Staaten mit hoher heterogenität neigen dazu Minderheiten nicht zu beachten oder Minderheiten übernehmen die Kontrolle und achten nur auf sich das führt früher oder später zu Konflikten bis hin zu Bürger Kriegen.
  5. Fehlender Förderalismus; ursprünglich sind arabische Staaten in Kaliphate, Emirate oder Königreiche eingeteilt gewesen mit regionalen Herrschern Statthaltern.                                                                             Die Demokratie wird dort bloß so ausgeführt, man kümmert sich um die Hauptstadt, Wirtschaftszentren und mehr nicht. Die Ländliche Bevölkerung der Großteil des Landes wird für dumm verkauft, das führt dazu das terroristische Bewegungen beim Großteil der Landbevölkerung besser angenommen werden. Denn schlechter als vor dieser Bewegung wird es bei der Landbevökerung eigentlich nicht, meistens wird es sogar für die Landbevölkerung besser. Es wird zwar selten erwähnt aber ist eine Wahrheit, die Städte werden von den Terroristen eher unterdrückt als Dörfer und Dorfgemeinschaften. Diese sind besitzen meist ihre eigenen Milizen und durch Terrorgruppierung in Städten die das Land leiten eine gewisse Autonomie die sich für manchen Dorfvorsteher ab und zu lohnt.

Für die letzten drei Punkte sind westliche Staaten Maßgeblich mitbeteiligt, 3. Firmen die dort kooperieren sind eigentlich verpflichtet in die Infrastruktur aufzubauen durch Verträge ...Die Landesgrenzen und die Regierungsform die demokratisch zu sein hat ist jeden Staat aufgezwungen worden. Aber wenn die XY Regierungsform nicht besitzen würden die sich nicht durch Internationale Währungen und Sanktionen kontrollieren lassen. Weshalb sich der westen immer eine Gleichschaltung nach demokratischen Vorbild wünscht.

Nunja, das hat viele Gründe.

Zum einen ist das Gebiet schon lange auch interessant für die Großmächte.

Schon zu Osmanischen Zeit haben viele Großächte dort Aufstände unterstützt und auch entfacht (um die Osmanen zu schwächen), wodurch die Infrastruktur leidete. 

Viele Gebiete waren Kolonien und nach dem untergang der Osmanen wurde das Land zwischen den Siegermächten Verteilt ohne auf die Bevölkerung acht zu nehmen. Schaut auch die Grenzen dort mal an, die sind Teilweise mit den Lineal gezogen.

Dann hat man dort die Islamisten aufgerüstet um gegen die Russen zu kämpfen. Dafür hat die USA 100k Sölder aus den ganzen Osten versammelt. Das waren auch damals schon islamische Fanatisten und weil die Afghanen nicht genug davon hatten eben diese Söldner. 

Im Iran hat man einen demokratisch gewählten Presidenten gestürzt und durch einen Diktator ersetzt, was nach Jahren der unterdrücken zur Revolution dort führte. 

Saddam würde auch von der USA aufgerüstet und auf den Iran gehetzt. 

Das in so einer Region Unruhe herrscht sollte dann nicht überraschen. 

Yolothann 12.07.2017, 19:44

"Viele Gebiete waren Kolonien und nach dem untergang der Osmanen wurde
das Land zwischen den Siegermächten Verteilt ohne auf die Bevölkerung
acht zu nehmen. Schaut auch die Grenzen dort mal an, die sind Teilweise
mit den Lineal gezogen." Exakt! Syrien, irak und türkei z.b.

Die Kurden haben ihr Land an die künstlichen Staaten iran, irak, syrien und türkei verloren.

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Das kannst du nur mit Goethes Zauberlehrling vergleichen.

Erst wurden alle Register gezogen, um dieses Gebiet zu destabilisieren.

Jetzt wo das alles Ueberhand nimmt, koennen sie die Geister, die sie riefen nicht mehr einfangen.

Ein Spiel mit dem Leben und Sachwerten der Bewohner dieser Gebiete, es ist ein Jammer, aber leider nicht zu aendern.

Das alles ist so komplex, dass man es hier nicht mit ein paar Sätzen abtun könnte. Lies halt x Artikel und klick zahlreiche Links an, vielleicht hilft es weiter.

Religiöse Gründe, Geburtenüberschuß, aggressive Kultur, das alles kanalisiert sich und wenn dann irgendeiner sagt "die da drüben hinterm Hügel sind schuld, daß uns schlecht geht" marschieren sie los und hacken jedem den Kopf ab, den sie erwischen können.

Muß man nicht verstehen. Am besten jeglichen Handel einstellen und von außen zuschauen, welches Schauspiel sie die nächsten 200 Jahre noch bringen werden. 

1. Weil der Nahe Osten genau zwischen den Machtbereichen der USA und Russlands liegt

2. Weil es dort Erdöl gibt

Mangel an Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechten, Gewaltenteilung...

Dafür ein unerbittlicher Kampf um religiöse Rechtgläubigkeit. 

Der Islam ist ca. 700 Jahre jünger als das Christentum. Blättert man in dem 700 Jahre zurück, war noch nicht einmal Dreißigjähriger Krieg...

Yolothann 12.07.2017, 19:17

Stimmt

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Leminee 12.07.2017, 21:32

Menschenrechten

Damit meinst du bestimmt Israel?

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atzef 12.07.2017, 21:34
@Leminee

Nein. In der Hinsicht ist das eine löbliche Ausnahme im Nahen Osten.

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Yolothann 13.07.2017, 09:27
@atzef

Verglichen mit Iran oder Türkei gibt es in Israel sehr wohl Menschenrechte 

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Weil es dort so viele unterschiedliche Muslime gibt.

Der Hintergrund der ganzen Chaos da sind die fanatischen Mullahs in der Irans Regierungs Position. Beseitigen wir sie, fängt die Ruhe da an zu wachsen. Sonst wird es nur ständig schlimmer. Glaube ich

Yolothann 12.07.2017, 22:08

Iran ist wirklich ein großer Unruheherd da unten

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steefi 13.07.2017, 08:04
@Yolothann

Die Konflikte im nahen Osten bestanden auch schon zu Zeiten des Schahs von Persien. Die Mullahs sind gewiß keine Engel aber auch nicht der alleinige Grund.

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NasserD 14.07.2017, 01:15
@steefi

In Schahs Zeit waren die Konflikte im nahen Osten nicht von Iran aus so schlimm und brutal verursacht und durch geführt, wie es jetzt die Mullahs machen. Schah war als der Gendarme des Regions erkannt. Die Mullahs sind im Gegensatz jetzt als die größten Hauptunterstützer der Weltterrorismus erkannt. Bedecke bitte nicht diese deutliche Wirklichkeit mit irgend welchen Konflikten, die es überall auf der Welt geben könnte. Menschen werden da unter den Mullah-Politiks massakriert und massenweise zu tode unterdrückt, was in Schahs Zeit nicht einmal in den Horror Büchern zu der Fall war. Die Mullahs sind die schrecklichsten Ungeheuer da, die schnellstens abgeschafft werden müssen, was man aber über den Schah nicht so sagen kann, (obwohl er auch ein schlimmer Diktator war). Verstecke bitte diese Ungeheuer nicht hinter einer Bakterie.

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