Warum gibt es so viel Missverständnis über den Unterschied zwischen natürlichen Klimaveränderungen, und der menschengemachten globalen Erwärmung?

34 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das "Missverständnis", dass du beschreibst, ist im harmlosesten Fall der menschlichen Dummheit geschuldet.

Schlimmer ist es, wenn dieses "Missverständnis" nur vorgeschützt ist. Es gibt Leute, die nur so tun, als wüssten sie es nicht besser. In Wahrheit wollen sie nur weiterleben wie bisher, bis dass der Tod sie in 10 bis 40 Jahren scheide von dem dann irreparabel beschädigten Planeten.

Aber am schlimmsten ist es, wenn genau die Leute, die es in Wahrheit besser wissen, andere Leute bewusst & aus egoistischem Motiv dumm halten wollen, indem sie fake news verbreiten. Als Akteure sind hier nicht nur Einzelpersonen, sondern ganze Gruppen unterwegs. Mehr noch. Eine organisierte Klimaleugnerszene. Wer dazu gehört und welche Ziele verfolgt werden, lohnt sich bei Wikipedia nachzulesen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Leugnung_der_menschengemachten_globalen_Erw%C3%A4rmung#Organisierte_Klimaleugnerszene

https://de.wikipedia.org/wiki/Leugnung_der_menschengemachten_globalen_Erw%C3%A4rmung

Was für eine Überraschung, dass du bei so vielen wirklich guten Antworten meine Antwort als hilfreichste auszeichnest. Damit habe ich nicht gerechnet. Umso mehr freue ich mich. Herzlichen Dank!

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gut ist die Antwort , weil sie neutral , also gutem Journalismus ähnlich formuliert ist.

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Das kein Missverständnis, sondern ein Nicht-wahrhaben-wollen. Dahinter steckt die Macht der Gewohnheit. Wer es gewohnt ist, das Verprassen von Energie und Ressourcen als selbstverständliches Recht zu sehen, das nur durch das zur Verfügung stehende Geld begrenzt ist, glaubt eben lieber solchen Illusionen, dass menschliches Verhalten keinen Einfluss auf die Natur und das Klima hat.

Und für Konzerne, die an diesem Verprassen gut verdienen, lohnt es sich natürlich, solche Illusionen zu verbreiten und zu fördern.

Weil man sich dann ändern müsste.

Leugnen kostet nichts.

ABER

Die aktuelle Hysterie die um das Klima gemacht wird ist auch nicht hilfreich.

Wie du richtig erkannt hast gibt es 2 Faktoren

  • natürlicher Klimawandel: Eiszeiten und Wärmezeiten gibt es seid die Erde besteht
  • menschgemachter: Wenn x Milliarden Menschen den Globus nach ihren Vorstellungen verändern hat auch dies einen Einfluß

Auch die klügsten Forscher können den Anteil menschgemacht und naturgegeben nicht wirklich bestimmen.

Viele Forscher - und das war schon immer so - erzählen die wildesten Geschichten nur um mehr Forschungsgelder zu erhalten. 'Und wiel dies schon immer so war, glauben gerade die Älteren nicht mehr alles was Forscher so alles behaupten.

In der Forschung gibt es immer die Theorie, dann den Beweis, dann den Gegenbeweis, bis am Ende keiner mehr weiß was zu beweisen war;)

Fakt bleibt, Klimawandel gibt es und Klimawandel kann nicht gestoppt werden sondern allenfalls ausgebremst.

Die Forderungen jetzt die Welt in wenigen Jahren komplett zu verändern und dies ohne Kompromisse - wie oftmals gefordert - stürzt jedoch die Welt die wir kennen ins Chaos. Es würden dann großteils sinnlose Projekte gefördert und Unsummen in flasche Technologie investiert und würde die Nationen ruinieren.

Dann hätten künftige Generationen nicht nur Probleme mit dem Klima, sondern auch noch wirtschaftliche Probleme.

Wir müssen den schrittweisen Umstieg in die Erneuerbaren Energien sinnvoll und mit Verstand vorantreiben.

Ein gutes Beispiel was ein falscher Weg war, sieht man heute auf unseren Feldern.

Ein Maisbeet am anderen. Der Mais wird dann zur "ökologischen" Energiegewinnung genutzt. Ergebnis: Massensterben von Insekten und Vögel, denn Mais braucht keine Bestäuberinsekten und so verhungern viele Insekten. Die Vögel finden keine Insekten mehr um sich und Ihre Jungen zu füttern und sterben mit aus.

Beispiel Atomkraft: Galt über Jahrzehnte als Umweltfreundliche Energiegewinnung.

Beispiel Wasserkraft: Zerstört Biotope und Fischbestände

Beispiel Geothermie: An der falschen Stelle kann Wasser in Gipsschichten eindringen und zerstört Bauwerke.

Es gibt die gute Technologie, die aber am falschen Ort mehr schadet als nützt. Man muss daher sinnvoll erforschen und nicht planlos vorgehen.

Die Sonne ist ein ENERGIEMONSTER im Weltall und nicht weit von der Erde entfernt.

Die Erde wird auf jeden Fall untergehen und das kann man nicht verhindern.

Wenn die Sonne nur leicht niest,dann bricht auf der Erde die Hölle los.

Dann gibt es noch die kleineren Problem.

1) Kontinentalplatten verschieben sich und damit ändern sich langfristig auch die Meeresströmungen.

Der Golfstrom sit für das Klima in Europa verantwortlich.

2) unkontrolliertes Wachstum der Weltbevölkerung ist viel schlimmer,weil das auf jeden Fall zu Armut,Elend,Hungersnot und Kriegen führen wird.

Die Umweltbelastung durch deutschalnd ist im Vergleich dazu geradezu lächerlich.

Was die Grünen da machen,ist nur Panikmache um an die Macht zu kommen.

Wirkliche Lösungen haben die Grünen gar nicht.

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@fjf100

ich stimme im Großen und Ganzen zu.

Wenn du damit aber ausdrücken willlst dass man gar nichts unternehmen muss oder soll jedoch nicht.

Wir müssen die Energiewende vorantrieben weil

  • fossile Energie irgendwann ausgeht
  • es uns mehr Möglichkeiten gibt trotz Klimaänderung zu überleben (z.B. Energie für Wasserpumpwerke etc.)
  • wir uns damit unabhängiger machen von anderen Nationen
  • wir keine Kriege führen müssen um Energie zu beschaffen so wie z.B. die USA
  • und weil so ganz nebenbei auch die Umwelt davon profitiert
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@fjf100

Du hast die Kometen und Asteroiden vergessen die einschlagen könnten. Ach, und natürlich die größte Katastrophe von allen, die uns bedroht. Die Andromeda Galaxis wird die Milchstraße niederwalzen.

Kontinentalplattenverschiebung dauert lange, so lange das man sich daran anpassen kann.

Alles ziemlich hilflos was du da bringst, so als würde man kleinen Kindern Angst vor dem Bösen Watz einreden.

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@fjf100

Äh.. Ja. Aber die Sonne niest momentan nicht und sie wird vorraussichtlich auch noch einige Milliarden Jahre weiterbrennen. Genauso Kontinentalplatten, die sich nur wenige Zentimeter pro Jahr bewegen wenn es hochkommt. Unkontrolliertes Wachstum der Weltbevölkerung ist eher eine politisches Problem und sicher keine Naturkatastrophe. Also was ist eigentlich dein Punkt?

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@WAYKOW

Aufwand bedeutet immer Kosten und den Einsatz von Materialien.

Im Mittelalter gab es keinen Strom.Leben war aber trotzdem möglich.

Für die ganzen elektronischen Geräte braucht man Material,was nicht unbegrenzt vorhanden ist.

Je mehr Menschen,desto mehr Materialverbrauch und Energieverbrauch.

Was braucht ein Mensch zu überleben ?

1) Lebensmittel

2) ein Dach über´n Kopf

3) medizinische Grundversorgung

und sonst eigentlich nichts.

Die gesamte Produktion belastet die Umwelt,ja selbst das Fahrrad,weil da ja Gummieabrieb ist.

Diese kleinen Gummieteilchen bleiben ja dann irgendwo.

Auch Elektroautos haben Gummieabrieb und dürften somit gar nicht produziert werden ,abgesehen davon,dass man dafür seltene Materialien benötigt.

Eigentlich müsste man die ganze Produktion in Deutschland einstellen und aus Deutschland eine grosse Schaf- und Rinderweide machen.

Dann würde kein ÖL,Benzin,Diesel usw. verbraucht,auch keine Flugzeuge,die verboten werden müssten.

Strom für Licht braucht man auch nicht.

Man steht morgens mit der Sonne auf und geht mit dem Sonnenuntergang zu Bett.

Landmaschinen braucht man auch nicht,weil man mit einfachen Gartengeräten die Lebensmittel selber produzieren kann,Eigenversorgung.

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@fjf100

Ja die gute alte Zeit, als Pest, Cholera und Hungesnöte sowie hohe Kindersterblichkeit die Überbevölkeruing noch fest im Griff hatten

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Es ist keine Hysterie, wenn man sich über den Klimawandel Sorgen macht. Wenn man jetzt nichts tut, wird es später erheblich teurer werden, sich an die neuen Verhältnisse anzupassen.

Man wird auf der ganzen Welt bei allen großen Metropolen, die nahe an der Küste liegen, vielleicht sehr hohe Deiche bauen müssen.

Beispiele:

New-York

Washington

London

Hamburg

Shanghai

Hongkong

Bombay

Tokyo

usw.

wegen des Anstiegs des Meeresspiegels um mehrere Meter.

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Was hat der Klimawandel mit dem Massen-Aussterben von Mammuten und vieler anderer Arten zu tun? Wieso ändert sich das Klima so rasant?

Mammute sind mit Elefanten verwandt. Einst sind Elefanten nach Eurasien gewandert und es dauerte Jahrmillionen bis sich dann durch die Evolution Mammute entwickelten. Da Mammute an Kälte, Permafrost und kaltes Klima gewohnt sind, ist ja eigentlich sicher, dass es über sehr lange Zeit auf der Erde sehr kalt gewesen ist.

Vor etwa 12.000 Jahren wurde es plötzlich immer wärmer und es begann ein Massenaussterben. Die Mammute und Säbelzahntiger die sich über Jahrmillionen entwickelt haben und in stabilem kühlen Klima lebten, sind wegen plötzlicher Klimaveränderung ausgestorben.

Wir leben angeblich in einer Warmzeitperiode. Die letzte Warmzeitperiode war vor etwa 120.000 Jahren. Mammute haben aber länger als 120.000 Jahre benötigt um sich evolutionär zu Mammuten zu entwickeln. Es müssen also schon Mammute während der letzten Warmzeit vor 120.000 Jahren gelebt und diese Zeit überlebt haben. Wieso sind sie nicht schon damals ausgestorben, sondern erst während der jetzigen Warmzeitperiode? Was unterscheidet die jetzige von der damaligen Warmzeitperiode?

Damals war Europa noch komplett vereist und in Ägypten wo die Pyramiden stehen, war es ähnlich wie in Dschungel. Eventuell war die letzte Warmzeit nicht so warm wie die jetzige, denn anscheinend ist der Permafrost in Europa geblieben, sonst wären Mammute schon vor 120.000 Jahren ausgestorben.

Kann es sein, dass es vielleicht keine normale Warmzeit ist und sich das Klima dauerhaft ändert? Was sind eure Theorien dazu und gab es irgend einen Auslöser damit die jetzige Warmzeit sich von der damaligen unterscheidet. Den menschengemachten Klimawandel könnte man ja ausschließen, da Mammute schon vor vielen Tausenden Jahren ausstarben und es auch schon damals (durch irgend etwas ausgelöste) extreme Klimaveränderungen gab.

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