Warum gibt es schlechte Vorbilder?

8 Antworten

Meist macht sich das Vorbild nicht selbst zum Vorbild, sondern es wird dazu gemacht, weil sich ein anderer an ihm orientieren. Es werden "gute" oder/und "schlechte" Verhaltensweisen imitiert - teils auch unreflektiert, einfach weil man ein Vorbild toll findet oder es die Bezugsperson ist.

Und zur Schuld... - ab einem gewissen Alter sollte man davon ausgehen können, dass "schlechte" von "guten" Verhaltensweisen unterschieden werden können und nicht gleich imitiert werden, bloß weil ein toller Typ das macht. In dem Fall ist derjenige Schuld, der sich das schlechte Vorbild quasi "heranzieht". 

Wenn ich jedoch weiß, dass ich eine Vorbildfunktion habe, dann verhalte ich mich entsprechend. Ich gehe auch nicht bei Rot über die Straße, wenn meine Tochter dabei ist. (Natürlich gehe ich nie bei Rot über die Straße...)

Das nenne ich dann eine Verantwortlichkeit eines Vorbilds. Und manchmal weiß man vorher, dass man Vorbild sein wird oder werden kann, wenn man dies oder jenes tut. Dies sollte bewusst sein.

1

Chris Brown - Gott bin ich rückständig, den kenne ich gar nicht. Das ist so ein hecktischer Zappelphillip? Was soll denn da als Vorbild rauskommen, wenn das Hirn ständig so durchgeschüttelt wird. Sag nur, an dem orientierst Du Dich? In welcher Beziehung? Nun schalte ich ja schon immer "stumm", wenn die Zappelwerbung von Check24 kommt, dieses hirnlose Zeug, das aber auch irgendwelche Leute "überzeugen" muss. Einen Beitrag in Plusminus (ARD) schauen sich diese Leute natürlich nicht an, dass sie mit vielen dieser Anbieter beschissen werden, weil die dafür kassieren, wer auf den ersten Platz kommt. Jeder mit etwas Hirn kann sich das auch ohne Plusminus ausrechnen. Aber wenn man sich an Chris Brown orientiert! Gott, was für eine Welt!

Was möchtest Du wissen?