Warum gibt es Satanisten und Atheisten?

24 Antworten

Es ist immer das gleiche, wenn es Fragen um Gott gibt:

die, die an Ihn glauben und das auch verfechten und weitergeben wollen

und

die, die nicht an Ihn glaube, und alles niedermachen.

Auch solche Aussagen wie: die Menschen waren im Himmel und haben Gott nicht gesehen....... ändern nichts an der Tatsache, das es Gott gibt.

Ich glaube an Ihn und habe vieles mit Ihm erlebt in meinem Leben. Aber ich muss niemandem beweisen, dass Gott da ist. Ich weiß es und das genügt mir.

@Universum711, du kannst niemanden retten und du kannst auch niemanden von der Existenz Gottes überzeugen, wenn er es nicht will. Das kann nur Gott allein.

Irgendwann muss jeder vor Gott stehen und über sein Leben Rechenschaft ablegen, ob er Atheist oder sonst was ist. Dann wird sich zeigen, wer Recht hatte.

DU kannst sie sowieso nicht retten. Wenn überhaupt jemand, dann Gott selbst. Du kannst nur sagen, was du weißt, und den Rest Gott überlassen.

Aber bemühe dich bitte, wirklich nur zu sagen, was du aus (möglichst eigener) Erfahrung und durch (möglichst eigenes) Nachdenken weißt, und möglichst nichts, was dir lediglich aufgrund von Indoktrination/Gehirnwäsche (ja, so was gibt's auch in "fromm") als selbstverständlich erscheint.

Last, but not least: halte dich an die Goldene Regel - versuch, nicht penetrant-missionierender rüberzukommen als du selber bereit bist, anderen zuzuhören. Sonst passiert mit den Ohren der Leute das gleiche wie mit einem Trichter, in den man Schüttgut zu schnell reinkippt: das System verstopft und es kommt gar nichts mehr durch.

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Warum es sie gibt? - Nun, nicht jeder ist wie du sozialisiert worden (ob in der Kindheit oder später) und/oder hat dieselben Erfahrungen gemacht.

Die, die ihre Religion / grundlegende Weltanschauung aus Überzeugung statt aus Sozialisationsgründen haben, bilden eine Minderheit. (Unter "Sozialisationsgründe" schließe ich die erste Gruppe, die einen Menschen wirklich akzeptiert / zu akzeptieren scheint, ausdrücklich ein.)

Gegenfrage: Warum nicht?

Wenn die Menschen frei sind, dann haben sie auch diese Möglichkeiten.

"Retten" kannst Du sie nicht. Du bist nicht Gott. Lass das doch einfach seine Sorge sein.

Aber Du kannst Deinen Glauben überzeugend vorleben. Du kannst Dich für sie interessieren. Und Du kannst mit ihnen leben.

Warum willst Du sie überzeugen? Geht es Dir wirklich um sie, dann interessier Dich für sie und akzeptiere sie, wie sie sind.

Oder sind sie nur Objekte Deiner Missionsbemühungen - und es geht mehr um Dich als um sie?

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