Warum gibt es Rassismus?

17 Antworten

TiborSturm ergänzend wird in unserem Staat Rassismus auf vielerlei Weise politisch gefördert. Wir sollten davon Abstand nehmen diese Förderungen ausblenden zu wollen.

  1. Eine nur noch als prekär zu bezeichnende Schulbildung. Das ist ein sehr umfangreiches Thema auch und gerade zu Rassismus als solchem und fehlen jeglichen Rechtsverständnisses im Besonderen.

  2. Wenn ich im Deutschlandfunk - den ich regelmäßig höre - manche sogenannte christliche Politiker höre mit ihrer Volksverhetzung, Verlogenheit dann denke ich öfter an Goe bbels. Da ist manche Äußerung sehr leicht nachweisbar für mich ein eindeutiger Verstoß gegen Artikel 21 Grundgesetz vor allen Dingen in der Häufung verbreiteter, Rassismus fördernder Halbwahrheiten. Für meine innere Ruhe bin ich dankbar dass Fachmenschen im In- und Ausland am Thema sind.

  3. Da brauche ich nur NSU-Skandal hinschreiben. Auch eine mehrschichtige Geschichte für sich.

Bedenke ich dann dass Menschen von Natur aus Herdentiere sind gebe ich gerne mein Bestes um manche Konditionierung aufzubrechen. Möglichkeiten dazu gibt es ja sehr viele. Dazu ist nicht mal irgendeine Kontakt zu einer der beteiligten Parteien nötig.

Du weißt noch nicht einmal, was "Rasismus" bedeutet. Was Du da schreibst, ist plumpe Parteipropaganda:

Marke. Jeder, der nicht die Linke oder die Grünen wählt, ist "rechts" und Rassist". Zack, Stempel druff.

0
@Bswss

Gerade hörte ich im dradio dass irgend so ein Titelträgerchen der Politik in Sachsen erklärte der Islam gehöre nicht zu Sachsen weshalb gestern abend eine Veranstaltung darauf einging und das Gegenteil feststellte.

Ein Beispiel von vielen. Ich schaffe nicht die Tatsachen. Mich interessiert mittlerweile nicht mal mehr welchem Verein diese Subjekte angehören. Aber sie gehören diesen Vereinen an denen die Verfassung dieses Staates Pflichten auferlegt. Wenn sie sich nicht daran halten ist es nicht meine Sache.

Was Rassismus angeht: Ich könnte Dir hier die Entstehungsgeschichte in kurzen Worten schildern, die Sicht der Verhaltsforschung, der Soziologie dazu.

Wenn Dir nicht passt dass es in unserem Staat Vereine gibt die zulassen dass ihre betitelten Mitglieder sich so äußern dass wie im Falle Dobrinth öffentlich ein Verfassungsrechtler den starken Verdacht der Hetze dazu öffentlich im Radio äußert dann sorge von mir aus dafür dass dieser Subjekte sich anders verhalten. Denn wir haben tatsächlich in diesem Staat ganz andere Dinge zu regeln. Paar Beispiele von denen uns diese Hetze ablenken will? Wir zahlen leicht nachweisbar 30% zu viel Krankenversicherungsbeiträge, das sogenannte Bundesgesundheitsministerium hat online Fehlinformationen zu menschlicher Entwicklung trotz massiver Kritik von Fachwissenschaftlern aus ganz Europa immer noch online, es wurde beschlossen über eine Milliarde Euro in die Entwicklung von Drohnen zu stecken obwohl sicher ist dass diese niemals eine Flugerlaubnis erhalten werden. Während unsere nachwachsende Generation in baufälligen und gesundheitsschädlichen Räumen lernen soll weil es an Geld fehlt, während an Universitäten und Hochschulen schon lange bezüglich Finanzen prekäre Verhältnisse sind, während dieses Jahr dank geschaffener Gesetze mindestens 300.000 Menschen, Deutsche die in der Regel hart für ihr Geld gearbeitet haben, kein Geld für Strom haben........ .

Erzähle mir Nichts von Rassismus. Meine Mutter war in Dannenberg.

0

Rassisten teilen diese Auffassung nicht. Aus ihrer Sicht wäre folgende Frage plausibel: Warum gibt es Leute, die glauben, alle Menschen seien gleich, obwohl es offensichtliche Rassenunterschiede gibt?

Rassismus lässt sich zum einen aus der grundsätzlichen Neigung des Menschen, zwischen miteinander auftretenden Phänomenen (z. B. die dunkle Hautfarbe der Afrikaner und den Problemen Afrikas) einen Kausalzusammenhang wahrzunehmen, auch wenn es an sich keinen gibt. Zum anderen gab es im 18./19. Jahrhundert einige geistige Entwicklungen, deren Kombination zusammen mit dem gestiegenen Kontakt mit Menschen anderer "Rassen" den Rassismus stark begünstigt hatte:

  • Große Fortschritte in den Naturwissenschaften förderten den Glauben an biologistische Erklärungsmuster
  • Teleologische Geschichtsbilder ermöglichen eine Einteilung in entwickeltere und weniger entwickelte Völker / "Rassen" / ...
  • Die Bildung von Nationalstaaten macht die Abstammung zum wesentlichen Kriterium, welchem Volk man zugehört, gleichzeitig werden Völker als Schicksals- und auch Mentalitätsgemeinschaften gedacht

Und da Weltbilder grundsätzlich eine Tendenz dazu haben, sich zu verselbstständigen, ist der Rassismus relativ unabhängig von den ihm historisch zugrundeliegenden Denkmustern des 19. Jahrhunderts geworden.

Hallo,

also, hier wird einiges durcheinander gebracht, aber einiges ist auch punktuell richtig. Rassismus ist ein KONSTRUKT, welches von weißen Menschen zur Selbstaufwertung und Rechtfertigung der Sklaverei aufgestellt wurde (Kolonialismus). Im heutigen Kontext hat Prof. Wilhelm Heitmeyer in der empirischen Studie zur "Gruppenbezogenen Menschen Feindlichkeit" (GMF) diese ganze Konstruierung sehr gut bezeichnet und ins "heute" gebracht. Sehr oft spielt eine ethnische Bildungsferne die ausschlaggebende Rolle. Das Thema ist jedenfalls sehr viel Komplexer als es auf den ersten Blick scheint.

Leichte Antwort: Es wird stehts Menschen geben die sich für etwas besseres halten und dem eigenen Ideologischen Wahn verfallen sind. Diesem Wahn erstmal verfallen wird genau anders herum gedacht wie wir es darüber tun: "Wieso vestehen die nicht das es unterschiedliche "rassen" gibt der ist dunkler als ich also kann er nicht so sien wie ich" usw - werden aber dann betreffende Personen gefragt argumentieren sie entweder stehts mit den selben schwachen argumenten oder erst überhaupt nicht

Vielleicht aus Angst vor dem Andersdenken oder dem Anderaussehen. Mir bleibt so etwas leider auch verborgen. LG TawaGirl

Was möchtest Du wissen?