Warum gibt es Obdachlose?

10 Antworten

Die Fälle die mir oft begegnet sind, war der Drogenkonsum. Der Drogenkonsum macht die Menschen nicht nur abhängig sondern auch arm. Drogen kosten eine Unmenge von Geld. Die Opfer leben davon, Drogen zu bekommen und weiter zu verkaufen. Um sich selber Drogen zu beschaffen. Damit können Sie aber nicht das nötige Geld aufbringen, um sich den Lebensunterhalt finanzieren zu können.

Alkohol im Überfluss macht arm. Man geht nicht aufs Sozialamt entweder weil man es nicht will oder weil man illegal im Land sich aufhält oder weil man Drogen nimmt und das am besten geheim zu halten, ist natürlich auf kein Sozialamt zu gehen.

Diese Menschen sind oftmals auch labil und haben keinen festen Charakter. Eigene Problemlösungen sind sie nicht mehr in der Lage, eigene Lebensperspektiven sind schon lange zu Ende. Also unter dem Strich gesehen, das Leben auf der Strasse ist meistens nicht gewollt.

Ich kenne nur wenige Fälle wo Menschen gerne Obdachlos sind.

Es tut mir leid euch allen widersprechen zu müssen aber ich bin auch bald obdachlos und ich habe alles versucht: es steht niemanden zu eine Wohnung vermittelt zu bekommen, nur die Unterbringung in einem Obdachlosenheim, so dass man ein Dach über dem Kopf hat und ein Bett und dazu kann man noch das Nötigste mitnehmen und das geht auch nur in dem Ort an dem man gemeldet ist. Bei mir ist es einfach so: meine Wohnung is zu teuer und ich hab ausser Zeitarbeit keine Arbeit gefunden und war immer wieder lange arbeitslos. Mit Harz 4 kann ich meine Wohnung nicht halten und durch dadurch dass ich Schulden habe ist meine Schufa in der Arbeitslosigkeit so schlecht geworden, dass ich jetzt keine andere Wohnung mehr finde.....ergo man kann ganz schnell obdachlos werden

Ich glaube du hast dich dabei nicht ausreichend informiert

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Ich finde es schade, dass hier einige die sympelsten antworten lediglich wiederholen. Das sollte mal wegmoderiert werden !

Schulden können nicht der Grund sein weil: Es in Deutschland einen Selbstbehalt zum Leben gibt der das eigene Einkommen schützt (Pfändungsgrenze). Wenn man kein Einkommen hat, gilt dies Für den ALGI/ALGII bezug.

Mietschulden und eine Kündigung des Mietvertrages können Nie zu einer Obdachlosigkeit führen weil: Jeder Richter wird für den Mietschuldner entscheiden, da eine Räumung die Obdachlosigkeit bedeuten würde. Diese ist in keinem Falle aber zumutbar. Eventuell wird/kann ein Vormund eingereichtet werden, der dann über die Sozialhilfen verfügt, eine neue Sozialwohnung sucht, usw., usw... Wenn keine neue Mietwohnung zu finden ist oder noch nicht da ist, kann man einfach in der Mietwohnung verweilen. Man ist aber weiter zur Zahlung der Miete verpflichtet (Die Mietschulden häufen sich)

Verschulden des Amtes sind grundsätzlich möglich aber mit einer umgehenden Verfügung des Sozialgerichts zu revidieren. über 50 % der Argebescheide sind Fehlerhaft. Genauso oft verliert die Arge gegenüber Klägern. Klagen und Einstweilige Verfügungen (wenn es schnell gehen Muss)

Auch Sanktionen sind meist unzulässig und wenn, dann muss mindestens Miete und Essensmarken bezahlt werden (pünktlich!!).

Zusammenfassend kann man sagen, dass Obdachlosigkeit an sich unmöglich ist. Leider gilt das nur wenn man sich auskennt. Der Deutsche Staat tut meines Erachtens aber zu wenig um zu informieren, zu beraten, beizustehen, zu helfen.

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