Warum gibt es nur schwarz/weiß Denken in der Politik (Flüchtlinge etc.)?

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9 Antworten

hallo Nageina, das Problem fängt schon mit der Sprache, den gefälschten Bezeichnungen an. Wenn Wörter verfälscht oder völlig falsch präsentiert werden, ist das immer ein starkes Indiz für bewusste Desinformation.

zb Flüchtling. Was über die grüne Grenze nach Deutschland völlig unkontrolliert einwandert, sind nach groben Schätzungen bestenfalls 1% Flüchtlinge, der Rest sind Asylbewerber, Wirtschaftsmigranten plus Illegale, also sich nicht registrierende.

Für die derzeitige völlig unkontrollierte Masseneinwanderung hat diese Bundesregierung weder ein Wählermandat noch die verfassungsmässige Legitimation. Sie regiert somit gegen das Volk, gegen das Grundgesetz.

Dabei stützt sie sich allerdings auf eine mächtige Lobby, wie die Asylindustrie - die gigantische Extraprofite für sich erwartet, Grüne und Linke - die nun endlich die Ziele ihrer Bevölkerungspolitik realisiert sehen, islamistische Pressure Groups (Türkei, Saudi Arabien, Qatar), und propagandistisch flankiert durch die grossen Meinungsfabrikanten (Springer, zwangsfinanziertes Staats TV, steuerfinanzierte Grosskirchen).

Der erste Reflex auf die Ergebnisse solcher Politik ist schwarz-weiss Denken, genauer, die rote Karte: Nein!

Aber es ist auflösbar, indem man die derzeitige Politik massiv und beharrlich zur Rückkehr zur Legalität, der Anwendung bestehenden Gesetzes, zwingt.
Erst dann, wenn wir wirklich nur noch Schutzwürdige bei uns aufnehmen, und nicht die Unterschicht der gesamten islamischen Welt, können wir von Nächstenliebe und Solidarität reden.

Lesetipp:

Noam Chomski - "Wege zur intellektuellen Selbstverteidigung. Medien, Demokratie und die Fabrikation von Konsens." Marinoverlag 1996 ff.

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Weil beide/alle Seiten sich in ihren "Schützengräben" eingebuddelt haben und gegenseitig zu oft extrexm viele "Foulspiele" begannen haben das ein konstruktives miteinander reden und gemeinsam eine Lösung finden mit der alle leben können (ausser paar Links-Rechtextreme) dadurch fast unmöglich geworden ist


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Es gibt auch in der Politik kein Denken, das nur zwei Extreme kennt. Meine Meinug ist: Arbeite bitte an deiner Bildung, wenn dich das Thema interessiert. So, wie sie da steht, hat die Frage keine andere Grundlage als die Polemik, die manche praktizieren.

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Kommentar von Nageina
27.02.2016, 18:48

Also ich will auch gar nicht sagen, dass man sich nur einem der beiden Bereiche zuordnen kann, sondern dass ich das Gefühl habe dass es so ist.

Sicher gibt es auch Medien (als Beispiel) die versuchen beide Seiten entsprechend darzustellen und konstruktive Kritik gegenüber den Argumenten der anderen Seite zu geben. Aber aus Gespächen mit Bekannten höre ich immer diesen leichten Unterton raus, der angibt sich zu einem Lager bekennen zu müssen, da es einfach diese gefühlte Mitte nicht (mehr) gibt. Man ist quasi zu einer Meinung gezwungen. Und bei Sätzen wie "Ich bin ja kein Rassist, aber..." ist der Inhalt des nachfolgenden Arguments schier irrelevant.

Die Art des Dialogs beschäftigt mich, nicht unbedingt die Extreme. Weißt du wie ich das meine?

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Da es bei den Flüchtlingen um Massen handelt, kann man nicht mehr den individuellen Fall sehen. Man ist zum "entweder oder" gezwungen.

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Weil Unsere Bundesregierung
es Absichtlich Provoziert Rechts auf Ausländer zu hetzen. Sie währen
doch sonst in der Lage die Situation so zu lösen ohne das es am ende es zu eine Innere krise kommt.

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Wenn man gegen die Aufnahme von Wirtschaftsflüchtlingen ist, ist man noch lange kein Rassist.

Ich habe türkische, arabische, italienische, philippinische Freunde.

Leider kann Deutschland nicht die ganze arme Welt retten und aufnehmen.

Selbst wenn jeder Flüchtling seine gesamte Familie nachholen würde, gäbe es trotzdem noch Armut in der Welt.

Auch in Deutschland.

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Entweder man ist gegen die Aufnahme von Flüchtlingen, dann ist man ein
Rassist oder man ist für eine Aufnahme von Flüchtlingen, dann ist man
ein Gutmensch und naiv. Warum gibt es da nichts mehr dazwischen?

Man kann Flüchtlinge halt nur aufnehmen oder nicht aufnehmen - was sollte da noch dazwischen sein?

Wenn man bequem im warmen Wohnzimmer sitzt, die Berichte über die Herkunftsländer der Flüchtlinge sieht, über ihre dramatische Flucht informiert wird, und dann gegen ihre Aufnahme ist = ihnen nicht zu einem ähnlichen Leben wie dem eigenen verhelfen will, dann ist das in meinen Augen menschenverachtend.

Und lies bitte mal nach, was Rassismus ist
https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus

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Kommentar von Maxieu
27.02.2016, 22:37

"...ihnen nicht zu einem ähnlichen Leben wie dem eigenen verhelfen will, dann ist das in meinen Augen menschenverachtend."

Wieso sollte man diese Haltung auf diejenigen beschränken, die womöglich aus einer noch relativ günstigen Situation heraus den Weg bis an unsere Grenzen geschafft haben: eher jung, oft männlich und zunächst mit hinreichend Barvermögen für die Schlepper ausgestattet?

Es ist sogar schon vorgekommen, dass einige von ihnen, muslimische,  christliche Mit-Flüchtlinge unterwegs  ins Mittelmeer geworfen und absaufen lassen haben. Umgekehrtes ist mir nicht bekannt - ein deutlich massiveres Signal der Menschenverachtung als
die von dir inkriminierte Haltung, aus der heraus diskutiert wird, wen man aufnimmt und wie viele.

Natürlich müsste man in deiner Logik auch noch den Menschen "zu einem ähnlichen Leben wie dem eigenen verhelfen", die in ihrer Heimat geblieben sind (was nicht weniger legitim wäre) - die klassische Mammutaufgabe der "Entwicklungshilfe" (wenn auch deutlicher, als es bei dir anklingt,  als Hilfe zur Selbsthilfe formuliert).

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Kommentar von marylinjackson
28.02.2016, 14:59

Für die jetzt unfähig agierende Politik gab es schon eine Zeit vor der Flüchtlingskrise, in der sie entweder wegschaute oder direkt auf die Krise zusteuerte, indem sie die Aktivisten noch anfeuerte.

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Es lenkt von den wirklich wichtigen Punkten ab. Es gibt keine Transparenz mehr. Militär und Banken sind die Gewinner. Warum geht niemand gegen Hass und Gier vor?

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Seit Merkel mal die Alternativlosigkeit  betonte, ist das so.

Die Guten und die Bösen, dazwischen die Besorgten.

Die Polarisierung kommt von den Etablierten.

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