Warum gibt es nur in Afrika eine ländliche Megafauna?

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3 Antworten

In Afrika haben sich Mensch und Großwildarten gleichzeitig entwickelt und dabei hat sich bis zur Neuzeit ein okologisches Gleichgewicht eingestellt. In die andern Kontinente ist der Mensch reativ spät eingewandert, nach Amerika und Australien erst im Holozän. Da bot das Großwild häufig eine leichte und arglose Beute. Nach einigen Forschern ist z. b. die amerikanische Großwildfauna von gut bewaffneten steinzeitlichen Jägern ausgerottet worden.

In Eurasien hat es bis zum Jungpaläolithikum noch Mammute gegeben. Aber dort gibt es ja auch schon seit 1,8 Millionen Jahren Menschen (zuerst Homo erectus und Verwandte). Und Indische Elefanten und Nashörner gibt es ja immer noch. Vielleicht liegt es also an der Länge des Zusammenlebens und der damit verbundenen parallellen Entwicklung.

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Naja also, warum gibt es keine Pandas in Europa, warum keine Pinguine in Afrika. Ich kann deinen Gedankengang verstehen, aber es ist halt nunmal einfach so das sich gewisse Tiere an gewissen Orten Niederlassen.

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Kommentar von OskarL
11.06.2016, 23:56

Mit "Megafauna" ist nicht eine Tierart gemeint sondern eher eine Gewichtsklasse. Die lässt sich nicht irgendwo nieder sondern entwickelt sich dort aus kleineren Verwandten. Wale und Elefanten sind beispielsweise Megafauna. Ebenso das ausgestorbene Riesenfaultier.

Um zur Megafauna zu gehören muss ein Tier nur extrem groß sein, nicht verwandt.

Ausserdem gibt es Pinguine in Afrika. Die Küste von Südafrika hat einige Populationen von Brillenpinguinen.

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