Warum gibt es nur eine religion die den namen Gottes verkündigen? Jehova

5 Antworten

Auf der Webseite http://www.religion-spirit.de/jehova/wer-ist-jehova.html stehen sehr interessante Informationen bezüglich dem Thema Jehova. Besonders interessant sind die angeführten Stellen aus der Bibel, die zeigen, wie wichtig es ist, dass man den Namen Gottes Jehova kennt und gebraucht. Und das auch Jesus Christus den Namen Gottes Jehova bekannt gemacht hat. Zwar weiß man heute nicht genau, wie die Hebräer ursprünglich den Namen Gottes ausgesprochen haben. Aber es wird auch gezeigt, dass dies eigentlich gar nicht das wichtigste ist. Zum Beispiel wurde der in Deutschland gebräuchliche Name Jesus ursprünglich im Hebräischen nicht so ausgesprochen. Doch wir benutzen den Namen, der allgemein üblich ist. Deshalb scheint es beim Namen Gottes einleuchtend zu sein, auch den Namen zu gebrauchen, der in Deutschland schon seit Jahrhunderten am meisten bekannt ist. Sehr interessant ist auch die weiterführende Webseite am Ende der angeführten Seite. Dort geht es beispielsweise um die Bedeutung des Namens Gottes.

Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kenntnis des Namens? Wie lautet er ins Deutsche übersetzt? Was sagt das aus? Was bedeutet das für den einzelnen Menschen? Änder das was an meiner Lebensqualität?

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Neben dem schon erfolgten Einwand, dass JHWH kein "Name" im eigentlichen Sinne ist, ist die Grundvoraussetzung Deiner Frage dennoch falsch. Denk an griechische, römische, keltische, germanische Religionen, Hinduismus, Shinto, Candomble, Macumba und viele viele andere. Eigentlich sind es nur die monotheistischen Religionen, die KEINEN Namen für Gott haben. Und warum nicht? Weil es nur einen Gott gibt - und der oder das ist der oder das andere. Ein anderer Name ist nicht notwendig. Erst wenn es in den Polytheismus geht ist eine Benennung notwendig, um die verschiedenen Götter voneinander zu unterscheiden.

Der Buddhismus hat keinen Namen für einen Gott, da es im Buddhismus keine Götter gibt. Daher ist auch der Status des Buddhismus als Religion innerhalb der Religionswissenschaft umstritten.

Ein NAME war - früher mehr als heute - eine Kennzeichnung von Eigenschaft(en). Der NAME Gottes sagt etwas über seine Natur. Dem Moses hat Gott selbst seinen Namen offenbart: ICH BIN. (Sag deinem Volk, ICH BIN hat dich geschickt). Was bringt mir das Wissen von diesem Namen (heute)? Wenn ich die Natur und Beschaffenheit und Eigenschaften von Gott kenne, dann kann ich umso besser mich in dieser Welt verorten und zurechtfinden, möglicherweise bis wahscheinlich daraufhin auch erkennen, was meine eigene Natur und Identität und - wichtigste - Eigenschaft ist.

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Warum wird der Eigenname Gottes in vielen Bibelübersetzungen nicht oder nur einige Male gebraucht?

In den Sacherklärungen der Bibel in heutigem Deutsch wird erklärt: „Herr In dieser Übersetzung (im Anschluß an eine alte Tradition) Wiedergabe des hebräischen Gottesnamens, der mit großer Wahrscheinlichkeit Jahwe gelautet hat. Gesichert sind lediglich die Konsonanten JHWH.“ In einer Fußnote der Einheitsübersetzung zu 1. Mose 4:26 heißt es: „Hier und an den meisten Stellen, wo in dieser Übersetzung ,der Herr‘ für Gott steht, gebraucht H [hebräischer Text] den Eigennamen Jahwe. Die Übersetzer folgen der Tradition der Juden und Christen, den Eigennamen Jahwe, den die Juden wegen Ex 20,7 = Dtn 5,11 nicht auszusprechen wagten, mit ,der Herr‘ zu umschreiben. Nur wo es unumgänglich schien, wurde der Eigenname belassen.“ (Die Übersetzer ließen sich folglich von dem leiten, was sie für richtig hielten, als sie aus der Heiligen Schrift den Eigennamen ihres göttlichen Autors entfernten, der im hebräischen Urtext öfter vorkommt als irgendein anderer Name oder Titel. Sie folgen zugegebenermaßen dem Beispiel der Anhänger des Judaismus, von denen Jesus sagte: „Ihr [habt] das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht“ [Mat. 15:6].)

Übersetzer, die sich verpflichtet fühlten, den Eigennamen Gottes einmal oder mehrere Male in den Haupttext zu übernehmen, obwohl sie dies nicht an allen Stellen taten, an denen er im Hebräischen vorkommt, sind offensichtlich dem Beispiel William Tyndales gefolgt, der mit der Gewohnheit, den Gottesnamen ganz und gar wegzulassen, brach und ihn in seine 1530 veröffentlichte Übersetzung der fünf Bücher Mose aufnahm. (Die erste deutsche Bibel, die den Namen Jehova enthält, ist die Übersetzung des katholischen Theologen Dr. Johannes Eck aus dem Jahre 1537. Die Glosse [Randbemerkung] zu 2. Mose 6:3 lautet: „Der name Adonai Jehova“.)Warum ist es wichtig, Gottes Eigennamen zu kennen und zu gebrauchen?

Kann man ein enges Verhältnis zu jemandem haben, dessen Namen man nicht kennt? In den Augen derer, die Gott für namenlos halten, ist er oft nichts weiter als eine unpersönliche Kraft, keine wirkliche Person, die sie kennen und lieben und der sie im Gebet ihr Herz ausschütten können. Wenn sie überhaupt beten, dann sind ihre Gebete nur ein Ritual, eine förmliche Wiederholung auswendig gelernter Wendungen.

Wahre Christen haben von Jesus Christus den Auftrag erhalten, aus Menschen aller Nationen Jünger zu machen. Wie könnten sie, wenn sie diese Menschen belehren, den wahren Gott von den falschen Göttern der Nationen unterscheiden? Nur indem sie seinen Eigennamen gebrauchen, wie das auch in der Bibel der Fall ist (Mat. 28:19, 20; 1. Kor. 8:5, 6).

2. Mo. 3:15: „Gott [sprach] . . . zu Moses: ,Dies sollst du zu den Söhnen Israels sagen: „Jehova, der Gott eurer Vorväter . . ., hat mich zu euch gesandt.“ Dies ist mein Name auf unabsehbare Zeit, und dies ist mein Gedenkname für Generation um Generation.‘ “

Jes. 12:4: „Dankt Jehova! Ruft seinen Namen an. Macht unter den Völkern seine Handlungen bekannt. Erwähnt, daß sein Name hoch erhoben werden soll.“

Hes. 38:17, 23: „Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ,. . . ich werde mich gewißlich als groß erweisen und mich heiligen und mich kundtun vor den Augen vieler Nationen; und sie werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin.‘ “

Mal. 3:16: „[Es] redeten diejenigen miteinander, die Jehova fürchten, ein jeder mit seinem Gefährten, und Jehova merkte unablässig auf und hörte zu. Und ein Gedenkbuch begann vor ihm geschrieben zu werden für diejenigen, die Jehova fürchten, und für diejenigen, die an seinen Namen denken.“

Joh. 17:26: „[Jesus sprach in einem Gebet zu seinem Vater:] ‚Ich habe ihnen [seinen Jüngern] deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen.‘ “

Apg. 15:14: „Simeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen.“

Und wie lautet der Name Gottes in deutsch? Und was bedeutet das? Welche Konsequenzen ergeben sich für jeden einzelnen daraus?

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@heureka47

Jehova ist die Kausativform im Imperfekt von dem hebr. Verb hawáh (werden); der Name bedeutet „Er veranlaßt zu werden“. Obwohl er in der Bibel auch mit beschreibenden Titeln wie zum Beispiel „Gott“, „Souveräner Herr“, „Schöpfer“, „Vater“, „der Allmächtige“ und „der Höchste“ bezeichnet wird, verbindet sich seine Persönlichkeit mit all seinen Eigenschaften — wer und was er ist — nur mit seinem Eigennamen und kommt nur darin voll zum Ausdruck (Ps 83:18). Gott beschützt diejenigen, die seinen Namen lieben, wie der Psalmist schrieb: „Weil er seine Zuneigung auf mich gerichtet hat, werde ich auch für sein Entrinnen sorgen. Ich werde ihn beschützen, weil er meinen Namen kennengelernt hat“ (Psalm 91:14). Er erinnert sich auch an sie: „Zu jener Zeit redeten diejenigen miteinander, die Jehova fürchten, ein jeder mit seinem Gefährten, und Jehova merkte unablässig auf und hörte zu. Und ein Gedenkbuch begann vor ihm geschrieben zu werden für diejenigen, die Jehova fürchten, und für diejenigen, die an seinen Namen denken“ (Maleachi 3:16). Die Segnungen, die sich daraus ergeben, den Namen Gottes zu kennen und zu lieben, sind daher nicht nur auf das gegenwärtige Leben beschränkt. Jehova hat gehorsamen Menschen verheißen, auf einer paradiesischen Erde ewig und in Glück zu leben. David wurde inspiriert zu schreiben: „Die Übeltäter selbst werden weggetilgt werden, die aber auf Jehova hoffen, sind es, die die Erde besitzen werden. Aber die Sanftmütigen selbst werden die Erde besitzen, und sie werden in der Tat ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens“ (Psalm 37:9, 11, Römer 10:13). Und Jesus in seiner Bergpredigt in Matth. 5:5 wo er sagt: „Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden“ Jesus gab die Antwort wie dies möglich sein wird. In seinem Gebet (Vaterunser), wo er uns beten lehrte: „Dein Name werde geheiligt“, fügte er auch die Bitte hinzu: „Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde“ (Matthäus 6:9, 10). Bei Jesu Geburt in Bethlehem kündigte ein Engel an, daß er „Christus [oder Messias], der Herr`“, sein werde (Luk. 1:32, 33; 2:11). Gottes (König)reich unter Jesus Christus wird den Namen Gottes heiligen und auch gute Verhältnisse auf der Erde herbeiführen. Es wird das Böse ausmerzen und Kriegen, Verbrechen, Hungersnöten, Krankheiten und dem Tod ein Ende machen (Psalm 46:8, 9; Jesaja 11:9; 25:6; 33:24; Offenbarung 21:3, 4). Unter diesem verheißenen Königreich hat man die Möglichkeit ewig zu leben, indem man Gott kennenlernt. So sagt uns Johannes 17:3 : „Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus“ .

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