Warum gibt es Menschen die Selbstmordattentate gerecht finden?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wer (Selbstmord)Attentate gut findet, der ist einfach falsch sozialisiert worden und hat einen an der Klatsche.

Und was die Israelis seit Jahren betreiben ist auch unter aller Kanone. Die sind keinen Cent besser als das ganze Terroristenpack das sonst noch sein Unwesen treibt.

Wenn sie wirklich wollten, dann hätten die schon längst Frieden!

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Für mich war schnell klar, dass man da zwischen der Regierung Israels und den israelischen Volk unterscheiden sollte, denn nicht jeder Israeli ist gleich wie ein Sharon oder ein Barak. Genau wie nicht jeder Palästinenser sofort ein Mitglied von Hamas ist und allen Juden den Tod wünscht.

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Man weiß nie wie die Menschen unter völliger Perspektivlosigkeit reagieren. Wenn die Führungen dort wirklich Frieden haben wllen (beide), dann würde es auch funktionieren, dann würden viel weniger Palästinenser überhaupt auf den Gedanken kommen sich mittels Anschlägen zu wehren.

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@Pucky99

Würde man dafür sorgen, dass es den Menschen besser geht und dass sie nicht ausgehungert und eingesperrt wie der letzte Dreck leben müssten, dann würde die Unterstützung radikaler Gruppen sofort extrem schrumpfen.

Westjordan und Gaza mit Ostjerusalem als Hauptstadt und sofort wäre da weitgehen Ruhe und Frieden in der Gegend.

Aber solang Israel weiter die radikalen Terrorristen-Siedler auf umstrittenen Land siedeln lässt und die Palästinenser in Gaza aushungert wird sich die Lage kaum verbessern...

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Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der Mitte. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Palästinenser völlig verzweifelt sind, da sie nicht wirklich von irgendwoher Unterstützung bekommen (lediglich die Hamas macht irgendeitwas). Letztendlich geht es nur über einen Kompromiss, aber da sind beide Parteien insbesondere in der Jerusalemfrage zu weit auseinander. Daher fühlen sich die Palästinenser eingeengt und sind schnel radikalisiert, ohne Perspektive usw.

Eigentlich ist dieser Konflikt die Chance auf eine Annäherung zwischen Muslimen und der westlichen Welt. Aber das muss von Innen kommen, da hilft es weder das die USA ihre Botschaft verlegt, noch das andere dieses Vorgehen verurteilen.

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Selbstverständlich nicht sowie ich das in den Berichten und Dokus gesehen und gelesen habe, war die Chance auf eine friedliche Lösung mit Rabin so nah wie lange nicht. Und deswegen wurde er von Radikalen Juden ermordet.

Jedoch rechtfertigt dies nicht Attentate auf Restaurants bei denen etwa 30 Menschen ums Leben kommen und Kinder sterben. Wenn dies im Zuge (also nebenbei) einer militärischen Aktion stattfindet ist das in meinen Augen nicht ganz dasselbe, weil diese militärischen Aktionen zum einem auf Befehl der Regierung gestartet werden und es sich dabei nicht um plötzliche Attentate handelt die eine hohe Anzahl ziviler Opfer zum Hauptziel haben.

Ich finde dass man durch diese Attentate den Hass nur weiter schürt anstatt der Lösung des Problems entgegenzuwirken, auch wenn dies angeblich als Abschreckung und Demonstration der Entschlossenheit diesen soll.

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@Derschnupfen

Was rechtfertigt schon Gewalt. Niemand weiß wie er is ähnliches Situationen reagieren würde. Eine pauschale Verurteilung ohne die Gründe zu betrachten oder diese auszuräumen halte ich für annähernd genauso falsch.

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@Derschnupfen

Und Anwar ad-Sadat, der als erster Frieden mit Israel schloß, wurde auch von eigenen Leuten ermordet - von eden Muslimbrüdern. Schlimm sowas.

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O tempora o mores. Es gab mal eine Zeit, in der es sehr löblich war, für seinen Glauben zu sterben und möglichst viele Ungläubige mitzureißen.

Deswegen sind sie weder Untermenschen, noch falsch sozialisiert, noch böse. Sie sind lediglich mit anderen Wert- und Normvorstellungen aufgewachsen.

Und nein, das soll nicht heißen, dass ich solche Taten gut heiße.

Gruß Than

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Selbst für seinem Glauben zu sterben als löblich anzusehen kann ich ja noch ansatzweise verstehen. Jedoch mehreren Familien und Menschen für eigene Überzeugungen Leid  zuzufügen ohne sie zu kennen, ohne deren Überzeugungen und Gedankengänge zu kennen geht weit über mein Verständnis hinaus. Wer weiß vielleicht haben einige dieser Selbstmordattentäter Menschen getötet die entscheiden für den Friedensprozess sein könnten.

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@Derschnupfen

Natürlich wäre das möglich. Aber was ist das erste Gebot des christlichen Gottes? Du sollst keinen anderen Gott haben als mich. Und das rangiert in der Rangfolge vor Du sollst nicht töten. Es ist für einen strenggläubigen also schlimmer, dass jemand nicht seinem Gott folgt als diesen jemand zu töten.

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Bei den Anschlägen in Israel geht es mitnichten vordergründig um den Glauben bzw. den Hass auf Andersgläubige. Hier kämpft ein Volk für ein Recht, welches Ihnen historisch sicherlich mehr zusteht als den Israelis. Das dieser Konflikt sicherlich auch von "Glaubenskriegern" genutzt wird, sei mal dahingestellt.

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Naja mit dem historisch mehr zustehen bin ich mir nicht ganz so sicher. Auch wenn die Diaspora fast 2000 Jahre zurückliegt, so waren es doch die Juden die zuerst dort waren. Versteh mich nicht falsch ich sehe es genau so kritisch dass um 1947 einfach von den Briten und der UNO entschieden wurde dass Palästina geteilt wird und dass 30% der Bevölkerung sofort 50% des Landes erhalten.
ABER: Palästina gehörte zum Osmanischen Reich, war also nicht eigenständig und wurde von den Briten besiegt somit war es Mandat der Briten. Nachdem sie dann auch noch dem Krieg 1948 (El Nakba) verloren hatten, haben sie dann noch mehr Land verloren. Somit ist schon begründet warum sie immer weniger ihres Landes haben. Die aggressive und hinterhältige Sidlungspolitik Israels rechtfertigt dies aber auch nicht. Diese rechtfertigt aber ebensowenig Selbstmordattentate

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