Warum gibt es Menschen die Kinder haben obwohl sie esn icht leisten können?

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15 Antworten

DA halte ich gar nichts von.  Deine Ideen könnten von Hitler und einen Spießgesellen selbst stammen. Zwangsabtreibungen, Zwangsverhütung? Geht´s noch? Das endet dann bei der Euthanasie - und in den 30er Jahren war die Euthanasie des sog. lebensunwerten Lebens die Übung für den Holocaus.

Kopfschüttel.

Außerdem denkst du zu kurz.

In den reichen Ländern, also bei uns, können sich arme Leute Kinder leisten, weils sie staatliche Unterstützung bekommen. Hungern muss bei uns kein Kind, auch nicht frieren im Winter. Sie fahren vielleicht nicht das schickste Mountainbike und die Eltern können keinen Catering Servie engagieren für die Geburtstagsparty, aber ansonsten geht es ihnen hinreichend gut.

Die armen Leute in den Drittweltländern müssen viele Kinder bekommen. Es gibt dort nämlich keine Altersversorgung. Wer soll also die Eltern ernähren, wenn sie mal alt sind? Deren Kinder natürlich.  Und das geht  leichter, wenn man die Last auf viele Schultern verteilen kann.

Wohlhabende Leute in den Drittweltländern haben nicht mehr Kinder als wir im Westen auch.  Das beste Mittel gegen Überbevölkerung sind Bildung, gute Jobs und Wohlstand.

Im Übrigen gibt es die Überbevölkerung letztlich nicht in Afrika, sondern bei uns im reichen Westen. Überbevölkerung heißt ja, dass zu viele Ressoucen des Planeten verbraucht werden. Bangladesch ist, so weit ich weiß, das Land mit der angeblich größten Überbevölkerung.
Angeblich. Aber ein einziger US Amerikaner verbraucht so viele Ressourcen wie  40 Bangladeschis.

Es sind wir, die den Menschen des Planeten die Ressourcen wegfressen, nicht die Afrikaner uns.

Wir müssten lernen, uns zu bescheiden, dann würden locker alle Menschen des Planeten satt.



Bescheidene Gegenfrage: Wieso dürfen Menschen in reichen Ländern Kinder haben, obwohl jeder neue Mensch bei uns das x-fache an Nahrung, Wasser, Rohstoffen und Energie verbraucht wie ein Kind in Indien oder Afrika und das x-fache an Umweltbelastung verursacht? Jeder Europäer oder Amerikaner mehr ist einer mehr, der es sich leisten kann, den Planeten auszubeuten auf Kosten des Restes der Menschheit.

Was hier "unverantwortlich" ist und wie man "das Problem" lösen könnte, das läßt sich also von mindestens zwei verschiedenen Seiten betrachten. Und die, die es von der anderen Seite sehen, sind zweifellos in der Mehrheit. Manchen hier stört vielleicht gerade das?

http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/62481/bildergalerie-globalisierung-energie?show=image&i=52759

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kologischer_Fu%C3%9Fabdruck

Ich weiß die genauen Gründe leider auch nicht, aber ich denke dass die meiste Menschen sich keine Gedanken um ihre Zukunft machen oder einfach hoffen dass Kinder ihnen einen Vorteil bringen, zB. dass sie Geld verdienen oder sie pflegen können.

Ich sehe das aber sehr ähnlich wie du, ich würde vielleicht nicht direkt eine Abtreibung einführen aber ich verstehe nicht wie so viele Menschen dafür sein können Kinder zu haben obwohl man sich nicht um sie kümmern kann. Das finde ich fast schlimmer als das Kind gleich abzutreiben wenn es ohnehin keine Chance hat. Und in armen Ländern ist ja meist die Überbevölkerung das Hauptproblem.

Aber ich denke in den meisten Fällen wollen Menschen einfach Kinder und dann ist ihnen egal in was für Umständen sie leben. Es gab hier mal auf der Seite eine Frage wann der perfekte Zeitpunkt ist Kinder zu kriegen, und das war zwar auf Deutschland bezogen, aber ich habe trotzdem geschrieben dass man unter anderem Geld und Zeit braucht, denn ein Kind kostet eine ganze Menge. Und natürlich habe ich ausschließlich negatives Feedback bekommen nach dem Motto ist doch egal, wenn man ein Kind will findet man einen Weg oder es nutzt einem später wenn es Geld verdienen oder einen pflegen kann

Diese Frage kommt hier so alle 2-3 Monate auf. Ich halte nichts davon.

Warum Abtreibung?

Jetzt mal rein wirtschaftlich betrachtet... so ein Eingriff kostet Geld. Diese Frauen sind an sich dauerschwanger, da kein Geld für Verhütung da ist. Wer zahlt dann alle paar Monate sowas? Da macht eine Sterilisation/Kastration mehr Sinn; einmaliger Eingriff und gut ist.

Nun das Ganze von der menschlichen Seite. Kinder sichern in diesen Ländern das Einkommen, vor allem dann auch im Alter. Sicher ist es kurz und egoistisch gedacht und irgendwann einmal funktioniert das gar nicht mehr und es kommt zur Katastrophe, doch das interessiert Menschen nicht, die um das Überleben kämpfen. Das Gesellschaftsbild ist auch anders, da sind viele Kinder gewollt. Abtreibung ist zudem Mord (meine Meinung, wer das anders sieht, kann das gerne), das sollte nicht noch gefördert werden.

Die komplette Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft müsste verändert werden, solche Maßnahmen sind ein Kampf gegen Windmühlen.

Lg

Es gibt ja bereits Staaten, die die ein-Kind-Familie eingeführt haben, wie China.Kinder wurden bei uns in D  bis Mitte des 20.Jh.noch in vielen Familien als Versorgung für später gesehen.Auch die beiden Kirchen befürworten den uneingeschränkten Nachwuchs bis heute.Geburtenkontrolle wird sicher zukünftig in vielen Ländern zunehmen.Andererseits werden, wenn zu wenig Kinder gezeugt werden, die Gesellschaften altern, es wird dann irgendwann einen Überhang an Alten geben.Und wer sollte festlegen , wer arm ist, z.B. bei uns?Bei uns in D besteht ja jetzt schon das Problem, daß es zuwenig Kinder gibt und damit zuwenig Rentenbeitragszahler.

Davon halte ich nichts! Der Staat = Die Einwohner!

Ich finde einen vernünftigen Umgang damit und das jeder Mensch wenn dieser das möchte sollte ein Kind haben dürfen!

Für was einem Staat angehören wenn dieser Mordet?

Das wäre eine Diktatur!

Diese Menschen machen das ja nicht ohne Grund! Erstens Sterben viele Kinder weil die Medizinesche Versorgung & Wissen fehlt, durch Kriege, fehlender Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit und man ein Wirtschaftsmodell hat das auf eigen Versorgung basiert! Das bedeutet das man nicht Nachhaltig Lebt sondern von der Hand in den Mund weil man nie weiß was Morgen kommt!

Was bedeutet Reich? Geld? Geld kann man nicht Essen! Mit mehr Mitgliedern kann man die Familie schützen sei es diese zu Opfern! Deswegen bedeutet der einzelne nichts nur das Überleben der Familie zählt!

Wir haben ein Mischsystem! Siehe Dieselgate! Die Verbraucher werden getäuscht einige wenige machen sich die Taschen voll und Menschen sterben an den Abgasen! Wo ist hier die Rechtsstaatlichkeit? Sind hier irgendwo Manager eingesperrt worden? Nö, also nach meinen dafür halten gibt es keinen Grund das wir uns da irgendwie da besser verhalten!

Wo ist da mein Menschenrecht auf Leben?

Nicht alles ist schlecht und es gibt Dinge die muss ich Akzeptieren aber schön ist auch nicht alles!

Ich verachte diese Menschen nicht da ich auch nur ein Mensch bin dann würde ich mich selbst Verachten!

Ich engagiere mich um Dinge zu verbessern!

Ob es sinnvoll ist, Kinder in die Welt zu setzen, ist ein Thema.

Ein ganz anderes aber, Menschen vorzuschreiben, ob sie sich vermehren dürfen oder nicht, nur weil diese arm sind, in das falsche Land geboren wurden u.ä.

Ich verstehe die Idee hinter der Frage und grundsätzlich auch die Bedenken.

Dann müsste man aber auch soweit gehen nicht nur in diesen Ländern sondern auch bei uns eine solche Regelung umzusetzen. Dann natürlich noch bei Menschen mit Gendefekten, Menschen, die einen gewissen IQ unterschreiten, Menschen die aus sozialen Gründen nicht in der Lage sind, ihre Kinder anständig zu erziehen und im Schluss alle Kinder zu verbieten, die einer Gesellschaft nicht im genügenden Maße weiterhelfen...

Eine gefährliche Angelegenheit, wenn man damit angefangen hätte.

Ich bin eher für Aufklärung, verteilen von Verhütungsmitteln u.ä. auch wenn das idealistisch und naiv erscheint und nur langsam und bedingt funktioniert.

Dann müsste man aber auch soweit gehen nicht nur in diesen Ländern sondern auch bei uns eine solche Regelung umzusetzen. Dann natürlich noch bei Menschen mit Gendefekten, Menschen, die einen gewissen IQ unterschreiten, Menschen die aus sozialen Gründen nicht in der Lage sind, ihre Kinder anständig zu erziehen und im Schluss alle Kinder zu verbieten, die einer Gesellschaft nicht im genügenden Maße weiterhelfen...

Eine gefährliche Angelegenheit, wenn man damit angefangen hätte.

Man hat längst damit angefangen. Stichwort: Eugenik.

1907 erließ der US-Staat Indiana das erste Gesetz zur Zwangssterilisation von Menschen, deren Fortpflanzung aus solchen Gründen als nicht wünschenswert eingeschätzt wurde. Mehr als dreißig andere US-Staaten folgten. Opfer waren, außer Kranken und Behinderten, z.B. Indianer, Afroamerikaner, Hillbillies.

Auch in anderen Ländern wurden entsprechende Initiativen gestartet Organisatorische und finanzielle Unterstützung kam von den amerikanischen Initiatoren. Zu ihnen gehörten die Carnegie Institution, die Rockefeller Foundation, der Eisenbahnkonzern Harriman und der Cornflakes-Unternehmer Kellogg.

Die Nazis führten schließlich ein, was in den USA schon vorgeschlagen aber für politisch nicht durchsetzbar gehalten worden war: die unerwünschten Individuen einfach zu töten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Eugenik

https://en.wikipedia.org/wiki/History_of_eugenics

http://www.sehepunkte.de/2005/04/5824.html

http://www.waragainsttheweak.com/

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@Franz1957

Ich weiß. Das ändert aber nichts daran, dass es eine bestimmte Gesinnung braucht, um das gut zu finden und ich hoffe in den meisten aufgeklärten Nationen ist man, zumindest aktuell, weit weg von solchen Ideen...

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Grundsätzlich sollte man ALLE menschliche Fortpflanzung reglementieren, denn die Fortpflanzung des einen beeinflusst auch alle anderen ("Die Freiheit des einen endet, wo die Freiheit des anderen beginnt"). Neue Menschen verbrauchen zusätzlich Energie, Rohstoffe, staatliche Ressourcen und schädigen die Umwelt.

Wenn man den Ärmsten die Fortpflanzung verbieten würde hätte das einen interessanten sozialen Effekt: Wer würde dann zukünftig die miesen Jobs der Armen machen? Leute aus höheren Schichten zwangsläufig!

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Das Bedürfnis, Kinder zu haben, hängt nicht (nur) vom Geldbeutel ab.

Armen Menschen verbieten, Kinder zu bekommen, geht in einem freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaat nicht. Das ist nur in einem totalitären System möglich.

Etwa 70 % der Bevölkerung dürften aus finanziellen keine Kinder bekommen.Das kann es ja auch nicht sein. Deswegen ist man nicht so streng mit sich selbst. Der Staat bezahlt ja auch die Alimente zum Teil. 

Das wirft natürlich dann einige Probleme auf: Man zieht das Geld dann bei Leuten ab, die vielleicht auch eine Familie hätten, aber auf die finanzielle Situation schauen. Das ist dann eine Subventionierung von Verantwortungslosigkeit.

Dann sollte man Sozialhilfe abschaffen.

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@Atlas195

Hintergrund ist doch:

Der Staat möchte  Anreize schaffen, Kinder zu bekommen. Das Problem: Die Bevölkerung ist relativ arm. Daher fragt sich der Staat, wie man arme Menschen dazu bekommt, Kinder zu bekommen. Das ist der Fehler.

Der Ansatz müsste aber sein: Wie entlastet man die arbeitenden Leute, damit sie wieder Lust auf Kinder haben.

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@l3487171

Sozialhilfe abzuschaffen ist wie das Recht auf Leben abzuschaffen.

Wer es sich dann nicht leisten kann zu leben wegen fehlendem Job etc., wäre gezwungen Suizid zu begehen. 

Das wäre ein völlig falscher Weg.

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@K0ll3kt1v

Das Problem ist ja auch, dass alle Normalverdiener sich ein Kind nahezu nicht leisten könnten. Da fehlt dann die staatliche Hilfe komplett, da bisherige Muster keinen wirklichen Anreiz schaffen konnten.

Gut verdienende hingegen wollen arbeiten und ein Leben für den Job in vielen Fällen. Da wäre ein Kind sogar unerwünscht. Leider. Die könnten es sich leisten.

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@K0ll3kt1v

Defeniere "Normalverdiener". Jeder Normal und Geringverdiener hat zumindest genug Geld sich einen Audi zu leasen.

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@K0ll3kt1v

Sozialhilfe abzuschaffen ist wie das Recht auf Leben abzuschaffen.

Wer es sich dann nicht leisten kann zu leben wegen fehlendem Job etc., wäre gezwungen Suizid zu begehen. 

Das wäre ein völlig falscher Weg.

Was für ein Quatsch, keiner muß deswegen Suizid begehen. In diesem Beitrag geht es nicht darum, daß man sich sein eigenes Leben nicht leisten kann sonder vielmehr darum, ob es sinnvoll ist, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine "Großfamilie" zu gründen.

Wer die Natur genau betrachtet wird sicherlich schon bemerkt haben, daß viele Tierarten in den Jahren, in denen z. B. das Futterangebot knapp ist, weniger Junge zur Welt bringen als in "guten Jahren". Das ist ein Naturgesetz das dem Überleben und der Erhaltung der Art dient.

Wieso schaffen das die Menschen nicht?

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Das hat andere Gründe

in vielen Ländern sind Kinder die Rentenversicherung - das heißt man braucht sie um selbst Leben zu können - insbesondere im Alter versorgt zu sein

Hallo.

Die kennen keine Pille oder können die sich nicht leisten ,Sex aber, dann wird man schwanger. War vor 1960 in Deutschland auch so.
Unter 4 Kinder gab es kaum Die meisten hatten 10- 12 Kinder.

in den bildern der dritten welt sind keine "armen" menschen ! da sorgt kein "staat" für die kinder ! die sind zufrieden mit ihrem dasein .

da bräuchte es " keine " zivilisation mit kameraleuten ,  lieber brunnenbohrer !

wenn schon , dann hilf - wenn du mit der schule fertig bist - dabei den menschen wasser zu besorgen .

vielleicht überlegst du in deiner grenzenlosen einfältigkeit auch mal- warum die menschen arm sind und welche umstände daran schuld haben.

deine gedankengut ist so was von 1945. was du eben  von euthanasie geschrieben hast ist so abartig, mir fehlen die worte

Nein was hat das mit 1945 zutun. Wenn man zu arm ist, braucht man keine Kinder zu haben. Das ist eigentlich das Gleiche wie Geld ausgeben was man nicht hat z.B für Autos.

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@BillJobs

er hatte vorhin hier nen kommentar (welches ich gemeldet habe), dass er euthanasie befürwortet. und da sind wie bei t4, sprich 1945

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Die Euthanasie richtete sich doch gegen "unwertes Leben", oder? Was der Fragesteller vorschlägt ist doch keine Kategorisierung von Menschen anhand von ideologischen Feindbildern. Dein Vergleich hinkt mächtig.

Außerdem denk mal weiter: Dank unseres Sozialsystems ist für alle gesorgt (was natürlich toll ist und viel Leid verhindert), aber die Evolution wird ausgesetzt. Untersuchungen legen nah, dass wir uns in puncto Intelligenz sogar zurückentwickeln. Wäre eine künstliche Fortführung der Evolution nicht sinnvoll? Man muss ja dafür nicht finanzielle Maßstäbe anlegen.

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@tmattm

was heißt, mein vergleich hinkt- er sprach davon, menschen zu euthanisieren. nicht ich, das post von ihm wurde gelöscht

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Sie üben zu viel Geschlechtsverkehr ohne Verhütung aus.

Deine Frage ist übrigens ein super Beispiel dafür, dass viel und regelmäßiger Sex nicht glücklich macht. 

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