Warum gibt es mehr Katzen als Hunde im Tierheim?

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18 Antworten

Weil leider die meisten Katzen entgegen alles besseren Wissens noch immer nicht kastriert werden. Das Leben, vor allem der Kater hat nur einen Sinn und Zweck, nämlich ihre Gene zu verbreiten, sich zu vermehren.

Viele Katzenhalter, lassen leider auch noch immer rollige, unkastrierte Katzen frei rumlaufen und da eine Katze meistens zwischen 3 und 8 Babies bekommt, und die bereits im Alter von 4-8 Monaten auch wieder geschlechtsreif sind und somit auch wieder Babies kriegen können, wenn sie nicht kastriert werden, landen halt leider noch immer viele dieser Babies in den Tierheimen.

Ne läufige Hündin haben die meisten Hundehalter im Auge und da Hunde ja sowieso nicht frei rumlaufen dürfen, wie Katzen, haben Hunde weniger Chancen sich so hemmunglos zu vermehren, wie Katzen.

Warum das so ist, das kann man grade hier bei gutefrage sehen:

jeden Tag melden sich hier Leute mit "schwangeren" Katzen, mit Katzen, die eben grade gebären, mit Katzen, die vor zwei Wochen Junge bekamen usw. usw. Warum? Man läßt ständig unkastrierte Katzen draußen rumlaufen, aus Desinteresse, aus Dummheit, aus Unwissenheit, aus Geiz, aus Geldmangel.

Man glaubt immer, dass man die Katzenbabys verschenken kann, im Bekanntenkreis. Doch so einfach ist das scheinbar nicht, denn am Schluß landen ganze Würfe im Tierheim, teils abgegeben, teils von Passanten in Kartons oder Plastiktüten am Feld- oder Straßenrand gefunden. Oder im Müllcontainer an einer Baustelle - alles schon dagewesen.

Ungewollte Hundewelpen gibt es wesentlich seltener, weil man Hunden nicht einfach die Tür aufmacht und sie sich selbst überläßt. Jedenfalls bei uns hier in Deutschland nicht.

Als Stadtmensch der nun auf dem Land lebt weiss ich inzwischen etwas mehr darüber...

In der Stadt laufen "Freigaengerkatzen" auch zu oder werden "arme Katze" von gutmeinenden Menschen angefuettert - für deren Halter sind sie dann "verschwunden" und dieser kümmert sich nicht weiter.Der Gutmenschen will aber keine Katze und gibt sie im Tierheim ab.

Die groessere "wilde Vermehrung" von Katzen ist sogar mehr in der Stadt als auf dem Land!

In jeder groesseren Stadt gibt es "wilde Katzen" die sich frei vermehren und von gutmeinenden Mensvhen sogar gefüttert werden...

Auf dem Land gibt es zweierlei Katzenhalter. Solche die Katzen kastrieren lassen und solche die das für unnötig halten.Soweit ich in meinem Umkreis beobachten konnte sind hier auf dem Land ca. 70% der Katzen kastriert. Der Rest kann sich frei vermehren.

Ich denke was wilde Vermehrung angeht gibt es mehr "frei gezeugte Katzen" in der Stadt als auf dem Land. Die auf dem Land werden zumindest "versorgt" (inzwischen auch gesundheitlich) wirklich verwilderte Katzen werden auf dem Land nicht gesichtet. daran ist wohl das Jagdrecht schuld.

Insgesamt gibt es in Deutschland mehr Katzen als Hunde. Also sind diese auch in Tierheimen anteilig höher. Dass es aber so viele sind hat mit der Einstellung der Menschen zu tun, Katzen die freie Freiheit zur Fortpflanzung zu lassen & Katzen als eine Art "wilde Katzen" zu dulden.

Ich glaube, dass es einfach mehr Katzen gibt bzw. sich Katzen schneller vermehren. Es gibt mehr unkastrierte, streunende Katzen als freilaufende Hunde. ich denke nicht, dass es an der Beliebtheit liegt.

Ist doch logisch: Katze gegen Hund steht es 8,2 : 5,5 !!

Was das heißen soll?

Es gibt in Deutschland nach einer Studie aus dem Jahr 2008 5,5 Millionen Stubentiger (Katzen) und "nur" 5,5 Millionen Hunde!

Wenn es mehr Katzen gibt und weniger Hunde, dann ist's klar dass im TH auch mehr Katzen sind als Hunde!

Mehr dazu findest du auch unter http://1fachtiere.wordpress.com/2009/07/27/wie-viele-katzen-leben-in-deutschland/

Du meinst, es gibt in D 8,2 Millionen Stubentiger. Vertippt :)

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Hunde gibts nur selten ? Was meinst du wieviele Hunde noch auf Pflegestellen auf ein neues Zuhause warten ?Es sind nicht immer alle Hunde im heim, die zu vermitteln sind.Das täuscht-.

Ich weiß das viele Hunde im Tierheim sitzen aber eben mehr katzen. ich habe nie behauptet das im Tierheim nicht genug Hunde sind.

Zumal bestimmt auch Katzen in einer Pflegestelle sind.

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@Alphawoelfin992

du schreibst: Hunde gibt es nur selten... was hast du dann damit gemeint ?Katzen werden wohl nicht so gern genommen, weil sie ihren eigenen Kopf haben und nicht so leicht zu erziehen wie Hunde.Man kann mit ihnen nicht Gassi gehen....

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@Pauli1965

Nein, aber im Tierheim muss man ja für eine medizinisch korrekt versorgte Katze ( = geimpft, ungezieferfrei und kastriert) um die 100 Euro bezahlen, während es beim Nachbarn oder beim Bauern im Dorf immer wieder mal bildhübsche Kätzchen umsonst gibt., bei denen man die medizinische Versorgung peu à peu machen kann.

Außerdem stellen viele Tierheime für die Vermittlung die Messlatte sehr hoch. Leute, die ganztags arbeiten, bekommen dort nur zwei Katzen, weil eine allein nicht so viele Stunden gehalten werden soll.Und die schauen sich auch vorher und nachher alles ganz genau an, ob die Katze(n) es gut hat/haben.Dem Bauern und dem Nachbarn ist das völlig egal, die sind zufrieden, wenn sie die Kätzchen gut loswerden.

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Katzen vermehren sich schneller, weil sie ungehinderter draußen rumrennen und sich deswegen meist unkontrolliert paaren. Deswegen kommt es viel häufiger vor, dass eine Kätzin mit ungewollten Babys heimkommt, als eine Hündin. Diese Katzenbabys müssen dann irgendwo hin und landen oft im Tierheim.

Weil man sich um Katzen nie so "kümmern" muss, wie um Hunde.Beispiel: Wenn ich eine weibliche Katze unkastriert lasse - und glaub mir, da gibt es vor allem auf dem Land haufenweise Leute, denen die Kastration nicht nur zu teuer ist, sondern die auch noch denken, eine Katze würde dadurch jagdfaul und träge! - dann bringt sie zwei- bis drei Mal im Jahr einen Wurf Junge an. Sie wirft sie evtl. in der Wohnung, sonst irgendwo in der Garage oder im Schuppen, wo die Jungen sowieso raus können, sobald sie das Nest verlassen. Die Katzenmama passt schon auf sie auf, und das bisschen mehr an Futterkosten, ...naja, das zählt ja kaum- im Gegensatz zu den 100 €, die eine Kastration kosten würde.

Bei Hunden sieht das schon anders aus. Die Hündin wird während der Läufigkeit gründlicher beaufsichtigt (falls nicht sogar kastriert) und jeder, der auch nur einen ooops-Wurf von der Hündin groß zieht, lernt schnell, dass Hundewelpen erheblich mehr Dreck und Blödsinn anrichten, wie Katzenwelpen !Vor allem kann man sie sich nicht einfach sich selbst überlassen und "in gute Hände verschenken", wie man das bei Katzenbabies so gerne macht, kann man ein Hundebaby auch nicht so einfach, denn die Leute wissen, der muss angemeldet, erzogen, täglich beschäftigt, versteuert werden und man kann ihn auch nicht, wenn mal Urlaub angesagt ist, drei Wochen im eigenen Zuhause vom Schwiegervater oder von der Nachbarin versorgen lassen.

Also, kurz und bündig: Weil man auf seine Hündin in der Paarungszeit doch immer noch ein bisschen sorgfältiger aufpasst, als auf seine Kätzin.

Und ganz abgesehen davon: Es gibt auch immer noch genügend Leute, die meinen, ihren Kater nicht kastrieren lassen zu müssen, weil der ja schließlich keine Jungen zu Hause anschleppen kann.Sehr kurzsichtige und tierfeindliche Einstellung, aber die Dummen sterben einfach nicht aus.

  1. Es werden mehr Katzen als Hunde als Haustiere gehalten, weil sie nicht ganz so arbeitsintensiv sind.

  2. Die Vermehrung von Hunden kannst du eher kontrollieren. Läuft ein herrenloser Hund in der Gegend rum, wird der schnell bemerkt. Eine Katze ist draußen sehr oft auch alleine anzutreffen. Angeleint sind sie nie und nicht immer kastriert, daher können sie sich mehr vermehren.

Nein, es gibt mehr Katzen in Haushalten wie Hunde.

Und teilwiese werden die auch eingefangen, wenn es sich um Freigänger handelt. Dem entrpechend haben auch mehr MEnschen KAtzenhaarallergie als auf Hunde. Und dann geht es fürs Tier oft ins TH.

Wir haben in Deutschland leider genug Straßenkatzen, welche sich untereinander willkürlich vermehren können. Wenn sie niemaden gehören, gibt es auch niemanden denen die Kitten gehören. wenn diese gefunden werden, werden sie oft in Tierheime samt Muttertier (wenn möglich) gebracht. Auch die Straßenkatzen selber landen auch oft in Tierheimen. Es entlaufen auch oft Hauskatzen oder streunen ohnehin schon auf den Straßen rum. Auch diese werden oft ins Tierheim gebracht, wo sie dann vermittelt werden sollen.

Katzen werden meistens unüberlegter gehalten als Hunde, da sie nicht so viel Pflege brauchen und man sie auch halten kann wenn man Tagsüber arbeiten geht. Und die Vermehrung die schon ein Paar mal angesprochen wurde .

Es gibt sicher weniger Hundehalter als Katzenhalter, die ihre Tiere unkastriert allein auf die Straße schicken, somit gibt es weniger ungewollte und ungeplante Hunde als Katzen

Weil man unkastrierte Katzen einfach raus lässt... wenn sie trächtig sind kommen die Jungen halt irgendwann ins Tierheim oder man setzt sie gleich dort aus...

Läufige Hündinnen werden zum Glück oft an der Leine gehalten und es wird verhindert, dass sie gedeckt wird.

Bei Katzen ist es so ein "geht ja nebenbei".. bei Hunden seltsamerweise wird eher drauf geachtet, dass man nicht plötzlich Welpen hat...

  1. Es gibt sicher häufiger Katzen, weil sie "verwildern".Sie sind häufig nicht kastriert, vermehren sich planlos und ungezüglet und bleiben wild, bis sie eingefangen werden und ins Tierheim kommen.

  2. Katzen streunen gerne herum und werden häufig als herrenlos ins Tierheim gebracht.

  3. Katzen laufen oft in ihre angestammten Gebiete zurück oder laufen weg - und kommen ins Tierheim.

Aber das größte Problem ist sicher die unkontrollierte Vermehrung, weil häufig die Besitzer ihre Tiere nicht kastrieren lassen und so immer neues Elend erzeugen, denn es ist auch für eine Katze nicht soooo toll, draußen zu leben und auf die Jagd zu gehen.

Weil Hunde gerne mal mitgenommen werden ( schwarz,also von der Stelle an der sie ausgesetzt wurden) , Katzen kann man nicht so gut fangen , da braucht man proffesionelle Leute,die sich mit sowas auskennen.

es kann nur so sein,dass vielleicht Hunde beliebter sind als Katzen.Ich habe allerdings 4 Katzen.

Es werden wohl doch mehr Katzen als Hunde gehalten, weil es doch einfacher ist. Aber ich denke, da verirrt sich manche Freigängerkatze und wird "gefunden" im TH abgegeben. Da kommt wohl noch mehr an Faktoren zusammen als beim Hund.

Außerdem ist die Katzenallergie weiter verbreitet als Hundeallergie und manche müssen zwangsweise abgegeben werden.

Zudem sind nicht alle Freigängerkatzen kastriert. Wir haben schon viele Katzenbabies gefunden, sogar im Garten meiner Eltern.

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