Warum gibt es mehr Böses als Gutes auf der Welt?

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13 Antworten

Und wenn ich dir jetzt sage, dass aus meiner Sicht Krieg gut ist? Dann ist für mich mehr Gutes als Schlechtes auf der Welt.

Es ist relativ, aber ich weiß worauf du hinaus möchtest. Menschen sind von Natur aus zerstörerisch, überleben steht über dem Wohl von anderen und so wird es auch immer sein.

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Kommentar von Hoegaard
26.05.2016, 15:18

Ach so, daher kommen Technik, Musik, Literatur, Architektur. Vom Zerstörungstrieb.

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Leider muss ich Dir widersprechen. Wir verzeichnen zwar recht viele Kriege und Konflikte. Das aber hat nicht dazu geführt, dass die Weltbevölkerung zurückgeht. Unsere Erde ist nicht von Kriegen bedroht sondern von dem zu schnellen Wachstum der Weltbevölkerung. Bösartig interpretiert: Wenn wir uns so weiter vermehren, müssen wir effektivere Vernichtungskriege führen, damit die Erde sich irgendwann wieder erholen kann.

Auch zur Frage, ob es mehr Böses oder mehr Gutes auf der Welt gibt, gibt es keine Statistik. Wahrscheinlich hält sich beides die Waage. Da aber unsere sensationsgeilen Medien sich ausschließlich auf das Schlechte stürzen, entsteht bei uns der Eindruck, dass das Schlechte dominiert. Das aber ist nur ein Zerrbild unserer Medien, die damit hervorragend dazu beitragen, die Menschen guten Willens besonders zu motivieren.

Wir haben auf unserer Terasse eine Vogeltränke und Futterstelle. Obwohl die Amseln z.B. kein Öl fördern, jagen sie sich beständig und zwei Elstermännchen zusammen vertragen sich nicht. Sogar die angeblich so friedlichen Tauben picken aufeinander ein, obwohl genügend Futter für alle da ist. Nicht mal die Vogelwelt folgt den Idealen der Menschen. Es ist wahrhaft traurig.

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Kommentar von voayager
26.05.2016, 16:25

Tauben sind in der Tat nicht die Friedensgeschöpfe, wie sie gern als Symbol genutzt und gesehen werden. Dann aber gibt es ja auch Tiere, die recht friedfertig miteinander umgehen und ihre Konflikte und Befindlichkeiten hockelnd austragen, nämlich die Bonobos. Dann haben wir z.B. die Wildhunde, die sehr hilfreich und pflegsam miteinander umgehen. Kein Wunder wenn der synikalistische Anarchist Kropotkin ein Buch herausbrachte mit dem Titel "gegenseitige Hilfe im Tierreich."

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Ist die Welt nicht böse..? Was sich nicht gegenseitig frißt,versucht im Wachstum,Licht,Luft,Wasser abzugraben.. Und wir? Monatelang wird ein Glasfenster erstellt,Komplizierte Legierungen,Arbeitsschritte-und ein Depp mit einem Stein schmeißt es in 1sek.kaputt.
Du baust lange und vorsichtig Vertrauen zu einem Menschen auf,zuhören,einfühlen,geduldig sein. Schließlich legt die andere Person ihr Vertrauen in Deine Hände-und Du schlägst sie plötzlich!! In einer Sekunde-vorbei..
Evil wins? Schätzen wir Gutes,weil es handeln gegen den eigenen Trieb erfordert? Andererseits scheinen viele Tiere ein Empfinden für zarte Berührungen zu haben,singen Vögel auch aus Freude,letztens sah ich,daß die riesigen,gefährlichen Bären in Alaska sich hinsetzen und den Sonnenaufgang betrachten. Es ist in uns,Gutes,Zartes,doch tatsächlich liegt das Gute..nicht..so nah?
Wir müssen weiter daran arbeiten,nach der Quelle des Guten graben.. :)

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Menschen sind nicht selten janusköpfige Wesen, sie können mal der wahre Mephisto sein, dann wieder ausgesprochen edel, in dm sie anderen uneigennützig in großer bis größter Weise helfen. Ich sage daher mit Verdi: "Lichststrahl und Urne werdet ihr sein".

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Weil hauptsächlich die Gene der Siegers weitergegeben werden und die sind in der Regel um eine Spur dominanter als der Durchschnitt. Wir alle tragen das Blut von Eroberern in uns, fast alle! 

 Die "Softis" konnten nur zuschauen, wenn ihre Frauen von diesen  "Herrn" vergewaltigt wurden. 

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Insgesamt gesehen gibt es allerdings mehr Gutes auf der Welt als Böses. Es gibt mehr Liebe auf der Welt als Hass. Es gibt mehr friedliche Menschen als kriegerische.

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Es gibt böses (ob mehr als gutes oder nicht ist fraglich) weil Menschen grundsätzlich egoistisch sind.

Die Frage ist daher eher, warum gibt es überhaupt Gutes?

Wenn dich das Thema interessiert schau dir mal die Theorie des sozialen Kontrakts von Hobbes an.

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Naja, ich würde sagen weil es schlicht einfacher ist "böse" zu sein, man macht sich einfach keine Gedanken über die Folgen seines Handelns und tut worauf man Lust hat / wovon man sich für sich selbst den gößten Vorteil verspricht, egal ob es nun anderen Menschen schadet oder nicht...

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Weil die Zukunft der Masse den meisten Menschen egal ist, wenn sie selber davon profitieren. So funktioniert Krieg, so funktioniert Kapitalismus, so funktioniert die Welt...

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Kommentar von Hoegaard
26.05.2016, 15:17

An den Stellen, wo weniger Kapitalismus ist, funktioniert sie auch nicht gerade besonders gut

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Ich finde diesen Satz diesbezüglich ganz gut:

"Jede Kraft in diesem Universum, erzeugt eine gleichstarke Gegenkraft" - Actio und Reactio. Diesen Sachverhalt hat Newton in der Physik bereits erkannt und lässt sich auch in unserem Ökosystem beobachten. Solange die Dinge im Gleichgewicht sind, ist mehr oder weniger alles gut.

Das Böse ist auch nicht immer gleich das Böse. Es ist lediglich der Versuch ein Gegengewicht zu schaffen.

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Kommentar von KeysNCrates
26.05.2016, 15:36

Nur weil meine Freunde alle lieb & nett sind muss ich doch nicht gleich Böse werden damit alles im Gleichgewicht ist. Es ist doch abhängig von der Person, alle Menschen könnte nett & höflich gegenüber sein.

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Kommentar von Exisaur
26.05.2016, 15:51

(Zwischen)Menschliches Verhalten ist halt leider nur keine Physik. Jeder Mensch hat grundsätzlich immernoch die Wahl, sich anders zu entscheiden.

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es wird nur das böse immer erwähnt weil das gute nicht die quote steigert 

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Kommentar von ammbi
26.05.2016, 15:37

richtig. Es gibt auch viel gutes, aber das wird in den Nachrichten etc. nicht erwähnt weil es keinen interessiert. Wenn die ganze zeit nur berichtet werden würde das friede, freude, eierkuchen herrscht wäre alles langweilig und keiner würde nachrichten gucken... Wir kriegen einfach nichts von dem guten mit, das ist das problem.

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Jeder kann etwas dazu beitragen die welt ein stück besser zumachen:

- einfach mal wenns nicht das zu essen gibt was man will nicht rummeckern sondern danke sagen das wir überhaupt was zu essen haben.
-Abfall trennen!
-leute grüßen (ein einfaches hallo kann einem menschen schon den tag retten)
-nicht soviel fleisch essen!
-nachhaltig leben!
-andere nicht beleidigen!
-nicht provozieren sondern diskutieren!
......

Klar das sind alles kleinigkeiten aber wenn alls Menschen so denken und leben würden wäre die erde ein paradies, und jeder kann den anfang machen.

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"Wir"? "Uns"? Dann hätte ich gern gewusst, an welchem Ölkrieg ich gerade deiner Meinung nach teilnehme.

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Kommentar von KeysNCrates
26.05.2016, 15:20

Die Bundeswehr verteidigt die afghanischen Mohnfelder während die USA dort macht was sie will.

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