Warum Gibt es manchmal viel und manchmal wenig Sterne am Himmel?

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Das liegt einzig an den atmosphärischen Bedingungen am Beobachtungsort. Während in Städten immer relativ wenige sichtbar sind, sind es auf offener See oder im Gebirge immer viele - klares Wetter vorausgesetzt.

Dass Sterne geboren werden oder verlöschen, spielt in der Praxis - ausser am Tag  eines näheren Supernova-Ereignisses wie im Jahre 1572 - deshalb keine Rolle, weil wir von der unabzählbaren Menge an Sternen im Weltall mit freiem Auge ja sowieso nur unsere näheren Nachbarn in der Milchstrasse als Einzelsterne sehen können. Und aufgrund der Lebensspanne eines Sterns von etlichen Milliarden Jahren ändert sich da in unserer sichtbaren Umgebung von heute auf morgen praktisch gar nichts.

Hallo Lazhar,

das ist eine Frage nach meinem Geschmack. Es gibt mehrere Ursachen wieso man manchmal mehr oder weniger Sterne sieht:

Da wäre zunächst mal die sogenannte Himmelstransparenz. Klarer Himmel ist nicht unbedingt klarer Himmel. Wenn es z.B. recht dunstig ist, dann sauft das Sternenlicht vor allem in Horizontnähe ab. Am Tag kann man eine schlechte Transparenz daran erkennen, dass die Sonne einen Hof hat und der Himmel weißlich oder Hellblau ist. Ein transparenter Himmel ist tiefblau. Die Sonne ist selbst knapp über dem Horizont noch blendend hell. Gute Tranzparenzen hat man häufig im Hochgebirge oder in Wüstenregionen.

Ein weiterer Faktor ist der Mond. Scheint der Mond dann hellt er den Himmel auf und man sieht nur noch die hellsten Sterne am Himmel. Daher sind für astronomische Beobachtungen auch die Neumondnächte gefragt. Denn nur ohne Mond lassen sich lichtschwache Galaxien, Nebel etc beobachten und auch nur an mondlosen Nächten sieht man die Milchstrasse

Der nächste Grund ist die sog. Lichtverschmutzung. Das Licht der Städte aus millionen von (leider größtenteils unnötien) Glühbirnen streut sich in der Atmosphäre und hellt diese extrem auf. Aus diesen Grund sieht man in Ballungsgebieten immer weniger bis gar keine Sterne mehr.

Hoffe das hat deine Frage beantwortet:-)

Hängt davon ab wieviel Beleuchtung von unten nach oben scheint. Bester Trick dabei: Du gehst an einen Ort wo es möglichst eine Laterne gibt und stellst dich unter sie. Dann siehst du nach oben. Im normalfall siehst du wenige Sterne. Deckst du die Laterne nun mit deiner Hand ab (also das du sie nicht mehr siest) bemerkst du plötzlich mehr Sterne am Himmel.

 

Daher sieht man auf dem Land oder in den Bergen sehr klare Nachthimmel (wenn keine Wolken da sind) und in einer Grosstadt eher weniger

glaubst du die sterne verschwinden einfach so? (manche vielleicht bei einer supernova)

aber das hängt eher mit den lichtverhältnissen und mit der bewölkung zusammen die man nachts ja nicht sieht.

Weil sich die Erde dreht und so sehen wir den Sternenhimmel immer aus einem anderem Winkel, bis die Erde wieder genau da steht, wo sie zu dem Zeitpunkt war, als du so viele Sterne gesehen hattest.

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