Warum gibt es Leute die Homosexualität als Krankheit ansehen?

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19 Antworten

Menschen sind intelligent, diese Intelligenz befähigt uns über Dinge nachzudenken, etwas zu lernen und Situationen zu bewerten.

Dem entgegen haben wir aber auch Instinkte, unsere Instinkte helfen uns zu überleben. Einer dieser Instinkte umfasst die Angst vor dem Unbekannten. Ein Instinkt, der dafür sorgt, dass wir zum Beispiel nicht gedankenlos alles essen, dass wir uns vor Schlagen fern halten und ähnliche Dinge.

Im Laufe der Zeit haben wir als Menschen mehr und mehr gelernt, wir wissen welche Beeren giftig sind, und vor welchen Schlangen wir uns fern halten sollten.

Wir können also mit unserem Wissen unsere Instinkte in Frage stellen, um zu erkennen, ob etwas wirklich gefährlich für uns ist.

Dazu müssen wir aber bereit sein zu lernen und darüber nachzudenken. Wer genauer darüber nachdenkt, wird feststellen, das von Homosexualität keine Gefahr ausgeht, denn nach allem was wir darüber bisher wissen, gibt es schon immer eine bestimmte Prozentzahl an homosexuellen Individuen und es gibt genauso schon immer heterosexuelle Individuen. Die Menschheit ist also nicht dazu verdammt auszusterben nur weil es Homosexualität gibt.

Dann gibt es da noch Leute oder Gruppen, die unsere ureigene Angst vor fremdem dazu nutzt, um uns zu manipulieren. Religionen tun das zum Beispiel indem sie mit einer Hölle drohen oder der Verwehrung eines Lebens nach dem Tod.

Da wir nicht nur aus eigener Beobachtung und Erfahrung lernen, können wir also auch durch Lehren beeinflusst werden, die darauf abzielen uns zu lenken und nicht unbedingt darauf aus sind uns schlauer zu machen.

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Meine tante (* 1943) war eine super psychologin, aber auch sie war noch dieser -heute zum glück überholten- lehrmeinung. Viele leute klammern sich auch an diese hoffnung weil homosexualität dann ja auch heilbar sein müsste. Zum glück wird mit dem thema aber -zumindest in westlich aufgeklärten ländern- immer relaxter umgegangen.auch eine art kultureller firtschritt :-) lg max

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Kommentar von Sabaton918
21.04.2016, 15:38

Gibt aber noch viele die glauben es wär eine Krankheit.

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Warum gibt es Menschen, die Glauben unsere Spezies sei von einer obskuren Märchengestalt geschaffen worden? Warum glauben Menschen die Erde sei 6000 Jahre alt und in 7 Tagen geschaffen? Warum glauben Menschen die Erde sei eine Scheibe?

Dummheit, Fanatismus und Ignoranz...mehr nicht. So ist es auch bei der Homosexualität.

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Kommentar von Tigran92
03.07.2017, 11:56

Warum gibt es Menschen, die glauben, das Universum hätte sich aus dem Nichts heraus materialisiert?

Nicht überheblich werden bitte!

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Weil Menschen halt gerne anderen Menschen was vorschreiben. Was ist denn schon normal? Wieso müssen wir alle gleich sind? Wieso müssen wir alle normal sein. Ich habe gestern im Fernsehen dem Lafer beim Kochen zugeschaut. Dass ein Mensch so gut kochen kann ist absolut nicht normal. Ist das jetzt eine Krankheit? Gehört er in die Psychatrie? Oder sollen wir ihn gleich öffentlich erhängen. 

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Kommentar von Sabaton918
21.04.2016, 15:08

 Manche glauben eben Homosexualität ist schädlich.

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Kommentar von PurpurSound
21.04.2016, 15:44

Also eine gewisse vorstellung von "normal" muss in gesellschaften schon herrschen damit sie einigermaßen funktionieren. Sich an die verkehrsregeln zu halten etwa... anders is das natürlich bei mehr privaten dingen, aber auch da ist jemand irgendwann etwa kein sammler mehr sondern ein messi. Uns begleiten fliessende grenzen überall im leben, aber so pauschal würde ich den normalitätsbegriff auch nicht abkanzeln! Lg max

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Du wirfst hier zwei Begriffe durcheinander:

-jemanden für krank zu halten

-jemanden zu hassen/abzulehnen

Was hat das miteinander zu tun? Werden Krebskranke gehasst? Werden Blinde verfolgt? Wird für Diabetiker Todesstrafe gefordert?

Damit sage ich nichts darüber aus, ob ich Homosexualität für eine Krankheit halte oder nicht. Ich möchte nur verstehen, wieso der Ausdruck "Krankheit" als Beleidigung, bzw. Motif für Verfolgung verstanden wird.

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Homosexualität war bis 1992 im ICD-Katalog der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als eigene Krankheit erfasst - ICD 302.0

Wer krank ist oder nicht, wird von einem Gremium festgelegt - im Moment ist es opportun, Homosexualität nicht mehr als eigenständige Krankheit zu sehen.

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Kommentar von Maikiboy29
21.04.2016, 21:04

Homosexualität war niemals eine Krankheit und wird es auch niemals sein. Das Gremium was die damals beschlossen hat, war einfach nur homophob. 

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Weil viele Menschen andere  Menschen, die in irgendeiner Form anders sind, als sie selbst und nicht der Norm entsprechen, grundsätzlich als krank ansehen. Obwohl das der größte Schwachsinn überhaupt ist. Es gibt auch einen guten Spruch, der passt: "Kein Tier ist so schlecht wie der Mensch!" Da ist was dran!

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...weil es Menschen mit sehr kleinem Selbstbewusstsein gibt, die dann auch noch oft recht ungebildet sind und die normalsten Dinge dieser Welt nicht verstehen. Weil ihnen dazu einfach der Verstand fehlt. Aber jeder sollte in seiner ( oft recht mickrigen ) Welt leben dürfen. Auch die Menschen die es als Krankheit ansehen. Es muss auch solche Menschen geben.

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Bei der WHO war die Homosexualität bis 1992 noch als Krankheit eingetragen.

In islamischen Ländern gibt es sogar Ärzte die speziell ihre Arztpraxis als Heilungsmöglichkeit der Homosexualität anbieten. Etliche finden sich aktuell auch in der Türkei.

Dementsprechend ist zwar die Homosexualität nicht mehr als Krankheit geführt, wird aber nach wie vor therapiert.

Die Tötung von Homosexuellen kommt im Schwerpunkt relativ häufig in islamischen Ländern vor.

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Kommentar von Mark1616
21.04.2016, 15:29

In islamischen Ländern gibt es sogar Ärzte die speziell ihre Arztpraxis als Heilungsmöglichkeit der Homosexualität anbieten. Etliche finden sich aktuell auch in der Türkei.

So etwas gibt es aber auch in den USA.

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Weil sie es als "unnatürlich" ansehen. Weil man zum Babymachen einen Mann und eine Frau braucht. Bei Homosexuellen geht das eben nicht.

Und alles was irgendwie nicht "normal" ist, wird sowieso von einigen strikt abgelehnt. Alles Unnormale kann ja nur krank sein.

Sie können es nicht verstehen und machen sich auch nicht die Mühe, es zu tun. Etwas zu verachten ist einfacher, als sich damit auseinander zu setzen. Also: Reine Faulheit und Ignoranz, würde ich sagen.

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Kommentar von Sabaton918
21.04.2016, 13:15

 

 Man muss es ja nicht toll finden, nur tolerieren.

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Hi, 

Viel schlimmer finde ich das man in eine Ecke gedrückt wird wenn man was dagegen schreibt. Entweder man schwimmt mit der Flussströhmung und plappert alles nach was die Öffentlichkeit hören will oder man bildet seine eigene Meinung.

Es gibt Dinge im Leben die mag man oder nicht. Wir Menschen haben etwas, was sich freien Willen nennt. Durch diesen willen können wir unterscheiden ob wir etwas mögen oder nicht. Angenommen jemand mag kein Fisch aber die Öffentlichkeit ist der Meinung das nur noch Fisch verkauft werden darf. Findest du deshalb den Fisch gut nur weil die Öffentlichkeit es gut heisst und obwohl du weist das du ihn nicht magst? 

Es ist leichter etwas zusagen was die Mehrheit hören will, anstatt seine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu vertreten. Und dies hat nichts mit intolerant zu tun. 

In de Sinne schönen grüße Marc

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Kommentar von PurpurSound
24.04.2016, 16:28

Hey sehr richtig marc!

Es nervt mich auch dass sich meist die rechtfertigen und verteidigen müssen die nicht mit der massenmeinung schwimmen oder mit der, die am wenigsten gegenwind erwarten lässt. Die andere, die massenmeinung scheint ja durch die masse an zustimmung bereits gedeckt...

Wollte auch schon was in der art anmerken. Lg max

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gegenfrage: warum glauben immer noch über 80 prozent der menschen an einen gott, obwohl jeder selbst erkennen kann, dass religionen und geistwesen/götter/göttinnen nur erfindungen von menschen sind...... man muss sich dabei nur die geschichte der religionen und die entstehungsgründer dieser gottheiten ansehen............

warum behaupten gläubige immer, dass liebe von gott kommt, dass sie göttlich wäre und dann nehmen sie sich das recht herraus, diese liebe dann zu verhindern, in den schmutz zu ziehen, menschen aus liebesgründen zu töten...........homosexualität ist nämlich AUCH LIEBE, homosexuelle menschen erfahren genau DIE GLEICHE LIEBE, wie heterosexuelle menschen, denn liebe ist immer gleich, egal ob zwischen homosexuellen menschen oder heterosexuellen menschen, liebe bleibt liebe und nur die "stärke" macht dann unterschiede, der eine liebt stärker, der andere schwächer...........

und für die fanatischen dumpfbacken:

LIEBE BEDEUTET NUR, EINEN MENSCHEN ZU LIEBEN UND HOMOSEXUELLE LIEBE IST NUR EINE FORM DER LIEBE, MEHR NICHT !!!!, und welche praktiken dabei ausgelebt werden, hat nichts mit homosexualität oder heterosexualität zu tun, denn viele homosexuelle menschen betreiben gar keinen analverkehr, während viele hetero´s dass jedoch bei ihren frauen ausleben !!!!

so, und nun drückt fleißig den minus-button und outet euch somit als intolerante und engstirnige menschen...............*g*

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Kommentar von wildcarts2
22.04.2016, 10:05

Sehr schön formuliert. Dafür ein DH!

Vielfach wird Liebe und Sexualität in einen Topf gesteckt, was aber Unsinn ist. Beide funktioniert unabhängig voneinander. Während Sexualität eine genetisch verankerte Verhaltensweise darstellt, ist Liebe ein Prozess, der sich erst entwickeln muss und sich verändern kann.

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Kommentar von TCdeniz
02.04.2017, 14:59

du bist intolerant gegen über menschen mit einer konservativen Meinung, du möchtest mehr Toleranz und machst dich über religiöse Menschen lustig, für die die Religion sehr wichtig ist.

sie behaupten das weil sie daran glauben, 

Zitat:
LIEBE BEDEUTET NUR, EINEN MENSCHEN ZU LIEBEN
ach was nein=? wirklich ich dachte wenn ich einen Menschen liebe, liebe ich in Wirklichkeit einen Baum, danke das du mich bzw uns aufgeklärt hast.

du möchtegern toleranter Mensch.

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Kommentar von Tigran92
03.07.2017, 12:03

Keine Sorge, Minusbutton hab ich schon gedrückt, aber nochmal danke fürs erinnern;)
Mich begeistert die fast schon religiöse Sicherheit mit der einige(!) Atheisten vergewissern, dass das Universum sich aus dem Nichts heraus materialisiert hat. Will nur sagen, wir alle haben bloß unseren Glauben auf dem kleinen Planeten hier

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Nun ja es gibt sogar Homosexuelle Menschen die gegen Homosexualität sind und sogar einer Partei angehören, die etwas gegen Homosexuelle hat. Warum es solche Menschen gibt, kann ich auch nicht sagen, wahrscheinlich ein falsches Menschenbild.

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Kommentar von Sabaton918
21.04.2016, 21:04

 Oder Selbsthass.

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warum ..warum..  es wird immer menschen gegen ,  die von ihren mitmenschen ins abseits gedrängt werden weil sie nicht der allgemeinen norm entsprechen , diskriminierung , verfolgung  usw. in fast allen muslimischen ländern ist es schon fast ein todesurteil wenn jemannd homosexuel ist.. aber auch in anderen ländern... rußland z.B.

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Kommentar von Sabaton918
21.04.2016, 13:11

 Nein, in Russland werden Homosexuelle nicht getötet, allerdings gibt es da ein Gesetz das die Propaganda von Homosexualität verbietet.

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biologisch gesprochen dient der angeborene Sextrieb bei Säugetieren ausschliesslich zur Fortpflanzung, zur Erhaltung der Art, nicht zur Belustigung der Art.

Da aber bei höheren Säugetieren, v.a beim Menschen, zwar der SexTrieb, aber nicht das konkrete Sexualverhalten in allen Einheiten angeboren ist, passiert es eben, dass sich ein Männchen homosexuell orientieren kann. In Gesellschaften, in denen Familie und Nachwuchs als gesellschaftliches Gut betrachtet wird, wird Homosexualität als asozial und pervers sanktioniert, das ist dann kein individuelles Vorurteil von besonders reaktionären Leuten, sondern gesellschaftlicher Konsens.

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Kommentar von Miramar1234
22.04.2016, 08:12

nana Suzie...reaktionär,einfach intolerant.

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Kommentar von HellasPlanitia
22.04.2016, 08:23

Und ein Weibchen kann sich nicht homosexuell orientieren? Oder ist das weniger asozial und pervers als bei Männchen?

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Die Antwort ist ganz einfach: MANGELNDE BILDUNG!

Es gibt ausreichend Belege dafür, dass Homosexualität natürlich ist. Niemand "wird" homosexuell - entweder man IST es, oder eben nicht.

Man kann es weder "heilen" noch anderweitig ablegen. Jeder der versucht seine natürliche, angeborene Sexualität zu verändern, hat entweder bereits massive psychische Probleme oder erzeugt sie dadurch.

Ein weiterer Faktor ist die Religion, deren Moralvorstellungen selbst bei Nichtreligiösen vielfach zu finden sind, weil sie es so gelernt haben. Und da die meisten Menschen zu faul sind, um ihr Weltbild zu prüfen oder gar zu ändern, geben sie es weiter.

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Kommentar von Sabaton918
21.04.2016, 16:42

Sind heterosexuelle Paare nicht in der Lage, Nachkommen zu zeugen, sind sie womöglich krank (ICD-10 N97.x bzw. N46, Sterilität der Frau bzw. des Mannes).

Mit der Homosexualität geht ebenfalls eine Reproduktionsunfähigkeit einher - eine psychisch bedingte Reproduktionsunfähigkeit, die allerdings viel gravierender ist, weil keine medizinische Maßnahme in der Lage ist, ein Kind zu zeugen mit beiden Partnern als Eltern, was aber in einer ernst genommenen Partnerschaft im Normalfall dem Wunsch entspricht. Hier nicht von einer Krankheit zu sprechen, wäre eine Ungleichbehandlung gegenüber den Personen, denen man die (nichtentzündliche) Krankheit N97.x bzw. N46 attestiert.

Aber Homosexualität kann doch nicht mit Reproduktionsunfähigkeit gleichgesetzt werden, oder?

Nun ist es so, dass bei Essstörungen (z.B. Bulimie), die ebenfalls psychisch bedingt sind, wohl niemand auf die Idee käme zu sagen, dass zwar ein physiologisches Problem besteht, die Psyche aber in bester Verfassung ist. Die psychische Störung und ihre physiologischen Folgen machen die ganze Krankheit aus. Daher ist Bulimie als Lebensentwurf auch unvorstellbar.

Und bei der Homosexualität? Hier wird die unübersehbare Folge zunehmend strickt von der psychischen Ursache getrennt. Wodurch gerechtfertigt, weiß ich nicht.

Hier glaubt aber jemand das es nicht natürlich ist, bei den Antworten. Was sagst du zu dem?

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Kommentar von PurpurSound
21.04.2016, 18:09

So einfach ist die antwort? Na dann wäre das problem ja geklärt :-) lg max

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Kommentar von PurpurSound
21.04.2016, 20:28

Natürlich im sinne von "kommt in der natur vor". Dann sind hermaphroditen auch natürlich. Natürlich im sinne von "zur arterhaltung vorgesehen" bei säugetieren kaum. Da sollte man etwas klarer differenzieren... lg max

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Kommentar von Hater4Life
22.04.2016, 00:33

 

Niemand "wird" homosexuell - entweder man IST es, oder eben nicht.
[...]
seine natürliche, angeborene Sexualität zu verändern

Die sexualität im allgemeinen hat jedoch ebenso psychische Ursachen wie biologische Ursachen. 

Aber abgesehen davon gebe ich dir vollkommen Recht.

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Hi

Also ich gehöre wohl zu den Menschen die du hier als intolerant und engstirnig siehst, denn ich denke auch das Homosexualität nicht natürlich ist. Ich bin der Meinung das es dafür einen Auslöser gibt. Vielleicht ein traumatisches Erlebnis aus der Kindheit oder tatsächlich hormonelle Störungen.. denn für mich ergibt Homosexualität keinen Sinn. Ich kann es ja verstehen wenn ein Mensch einen anderen seines Geschlechtes liebt aber etwas körperliches oder gar Zukunftspläne sind für mich nicht nachvollziehbar. Und das meine ich keinesfalls böse..

Aber das ich über Homosexuelle so denke heisst nicht, das ich sie nicht toleriere. Homosexualität ist kein Grund für mich jemanden zu hassen. Jemand den ich sehr liebe ist Homosexuell.. ich finde es wie gesagt nur nicht natürlich..

LG VL

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Kommentar von Sabaton918
21.04.2016, 13:24

 Richtig, tolerieren heisst nicht das man es toll findet.

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Kommentar von quopiam
21.04.2016, 14:41

"Nicht natürlich"? Wenn Deine Annahme stimmte, käme Homosexualität in der Natur nicht vor. Tut sie aber. Und zwar bei so gut wie allen höheren Wirbeltieren ((bei anderen tut man sich u. U. schwer mit der Beobachtung). 

Bei Haustieren kannst Du vielleicht mit einiger Mühe noch ein "Trauma" unterstellen (Gänse, Enten, Rinder etc.), wobei das schwierig nachzuweisen sein dürfte, jedenfalls auf wissenschaftlicher Grundlage. 

Bei wildlebenden Tieren, die in ihren gewöhnlichen Biotopen zuhause sind, kannst Du das nicht vorab postulieren. Es gibt nicht nur homosexuelles Verhalten (z. B. bei unseren nächsten Cousins, den Primaten) sondern auch Transsexualität. 

Und das  zeigt, daß die natürliche Sexualität nicht strikt determiniert ist sondern eine Bandbreite an Variationen aufweist. Wie übrigens so ziemlich alles, was man an menschlichem und tierischem Verhalten beobachten kann. Gruß, q.

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Kommentar von wildcarts2
21.04.2016, 16:36

Hallo VanesLavin,

wie deine Meinung dazu aussieht ist irrelevant, da es genügend Fakten gibt die das Gegenteil beweisen. Niemand kann selbst bestimmen, ob er Homosexuell ist oder nicht. Und wenn man es ist, kann man es nicht ablegen oder "heilen".

Homosexualität ist absolut natürlich. Du findest sie überall in der Natur. Ob es einen Sinn ergibt oder nicht, ist völlig irrelevant!

Affen, Giraffen, Delfine, Pinguine, ... bei etlichen Tierarten kommt dies HÄUFIG vor. Hatten die auch alle ein "traumatisches Erlebnis"? Denk da mal drüber nach!

Wer Homosexualität als "unnatürlich" betrachtet, hat einfach nicht genug Wissen in dieser Beziehung. So einfach ist das.

Lustig wird es, wenn Leute an Gott glauben und homosexualität als "unnatürlich" betrachten. Denn Glaube ist im höchsten Grade unnatürlich!

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Weil die meisten Menschen engstirnig denken. Sie schwimmen mit dem Strom.

Mensch bleibt Mensch, ob homosexuell oder hetero.

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Ich verstehe es auch nicht, ich bin selber homosexuell und musste mir schon einiges anhören, ich kann es nicht verstehen! Manche Menschen sind einfach so, und sölch Menschen sind in meinen Augen einfach nur "dumm"...

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