Warum gibt es Lautsprecher mit verschiedenen Ohmen? 2Ohm,4Ohm,6Ohm,8OHm und 16Ohm

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4 Antworten

Es gibt je nach Anwendung unterschiedliche Endverstärker. Bei kleinen Widerständen kann mehr Strom durch einen Lautsprecher fließen, was bedeutet, dass bei starken Magneten mit einer Spule die Lautsprechermembran weiter und stärker ausgelenkt werden kann. Das heißt, sie sind lauter. (Z.B. Gitarrenverstärker oder PA-Anlagen)

Aber desto robuster und leistungsstärker (und damit in der Regel auch teurer) müssen die Endstufentransistoren sein. Wenn sie das nicht sind, brennen sie durch, weil der höhere Stromfluss sie zu stark erhitzt.

Wenn Tonqualität eine größere Rolle spielt, als die reine Lautstärke (z.B. bei Audio-Anlagen zu Hause), muss ein größerer Widerstand genommen werden, weil dann der Spannungsabfall längs des Widerstandes und damit der Stromfluss feiner gesteuert werden kann, was die Höhen besser und gleichmäßiger überträgt. (Bei Hi-Fi in der Regel 8 Ohm).

Endstufe und Lautsprecherwiderstand müssen auf jeden Fall aufeinander abgestimmt sein.

Im Zweifel immer einen größeren Lautsprecherwiderstand nehmen. Unter Umständen wird zwar dann nicht die volle Leistung der Endstufe erreicht, die eigentlich möglich wäre, aber dann kann auch nichts durchbrennen.

Super erklärt :-)

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weil es die LS für unterschiedliche anwendungen (verschaltungen) gibt...daher die vielfalt...

weil die lautsprecher alle unterschiedliche leistung / größe und anforderungen haben.

gibt ja auch nicht nur 1 automodell auf der ganzen welt ...

Weil das nun mal so ist! Es gibt ja auch verschiedene Glühbirnen, Fernseher, Computer usw.

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