Warum gibt es keinen Wahlschein?

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11 Antworten

Das mit den Fragebogen ist schwierig. Denn wer bestimmt was Grundwissen ist? Es spielt ALLES in die Politik rein. Also der Bauer von nebenan kann vielleicht von sonst nichts ne Ahnung haben, aber dass seine Kühe kein genmanipuliertes Futter bekommen sollen, dessen ist er sich sicher. Und das reicht dann evtl. aus um abzustimmen.

Das Problem ist eher die Interessen der verschiedenen Parteien. Du wirst nie es jedem Recht machen können. Es wird selten ein großer Teil bei einer Sache immer hinter dem Staat stehen. Jeder hat da eigene Vorstellungen.

Und so blöd sind die Leute nicht. Denn egal was man wählt... Die meisten Politiker haben eh kein Rückgrat und werden sich von Lobbisiten manipulieren und sich in eine andere Richtung drücken lassen. Das haben viele bereit gemerkt. Also wieso dann zur Wahl gehen? Die Beweise sehen wir in den letzten Jahren.

Und in den Schulen wird ja auch den Kindern da nichts sinnvolles mitgegeben. Denn den Schulplan macht ja... Ach ja... In gewisser Weise auch der Staat... Merkst was? ;)

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Kommentar von MKausK
09.11.2016, 12:30

der Bauer ist ein überzeugendes Argument dafür gab es ein Kompliment 

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Alleine das würde schon die Gefahr in sich bergen, dass aufgrund der Fragen genau ausgerechnet werden könnte, in welche politische Richtung man tendiert. Und damit könnte eine Wahl manipuliert werden. Zudem ist das Wählen ein Grundrecht, insofern ist es völlig unabhängig vom allgemeinen Bildungsstand des jeweiligen Wählers.

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Kommentar von MKausK
09.11.2016, 12:16

Hä wenn ich die Linke ankreuze weiß man doch auch in welche Richtung ich tendiere

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Kommentar von GoodFella2306
09.11.2016, 12:17

ja, aber dann ist deine Wahl anonym und frei. Wenn du vorher anhand eines Fragebogens beweisen musst, dass du überhaupt in der Lage bist eine politische Ansicht zu haben, dann kann man eben auch mit diesem Fragebogen deine politische Richtung auswerten. Und dieser Fragebogen würde ja nichts bringen, wenn er anonym wäre. Dann wüsste man ja gar nicht, ob man dich persönlich zur Wahl zu lassen könnte oder nicht.

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Kommentar von GoodFella2306
09.11.2016, 12:19

dann macht der Fragebogen aber keinen Sinn, weil ja keiner vorher beurteilen kann ob du überhaupt Ahnung hast von dem was du da tust. Somit wäre der Fragebogen obsolet

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Kommentar von GoodFella2306
09.11.2016, 12:25

darum geht es aber nicht, sondern es ging um einen Fragebogen mit dem man von vornherein sicherstellen kann, dass nur jemand wählen geht der wirklich Ahnung hat. Wenn der Fragebogen aber anonym ist, kann man ja gar nicht überprüfen ob diese spezielle Person geeignet ist zum wählen.

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Weil gleiche Wahlen ein Grundrecht sind und mangelndes Allgemeinwissen kein Grund ist elementare Grundrechte zu beschneiden.

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Kommentar von MKausK
09.11.2016, 12:09

wenn mangelndes Allgemeinwissen mehrheitsfähig wird, kann das aber sehr gefährlich enden

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Das allgemeine, freie, gleiche, geheime und unmittelbare Wahlrecht ist ein verfassungsmäßig garantiertes Grundrecht und als solches vernünftigerweise voraussetzungslos.

Hilfreich für einen cleveren Umgang mit diesem Recht ist fraglos ein hohes Maß an politischer Bildung. Die würde auch dir gut zu Gesicht stehen!

So hat Hitler auch mit seinem Dauerkoalitionär, der DNVP, bei demokratischen Wahlen nie eine Mehrheit der Wahlstimmen bekommen. Er ist also entgegen deiner Falschbehauptung nie demokratisch mehrheitlich gewählt worden.

Angesichts deines persönlichen Mangels an politischer Bildung bleibt es dir natürlich freigestellt, daraus einschlägige persönliche Konsequenzen zu ziehen.


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Kommentar von MKausK
09.11.2016, 12:20

natürlich ist er demokratisch gewählt worden nicht mit absoluter Mehrheit aber in Koalition und dies am 31. Januar 1933 mit 33%

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Wer ein Führerschein hat kann trotzdem ein miserabler Fahrer sein um mal bei deinem Bsp. zu bleiben.

Bei der Wahl ist es doch genauso, auch Menschen die die Geschichte und Politik kennen wählen trotzdem NPD und co. Nur weil jemand höher gebildet ist wählt er nicht intelligenter als andere.

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Kommentar von MKausK
09.11.2016, 12:17

Eben es gibt schlaue Linke und schlaue Rechte, aber es gibt halt auch sehr viele Dumme, und denen sollte man da oft Mehrheitsfähig nicht zufiel Stimmgewalt geben

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Da Du mit Deiner Frage bewiesen hast, dass Du das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland nicht kennst bist Du hiermit von allen künftigen Wahlen ausgeschlossen.

(ganze im Sinne des dt. Volkes gez. Schnoofy)

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Kommentar von MKausK
09.11.2016, 12:25

Das wäre mir ehrlich egal weil Wahlen eh nichts ändern, sonst wären sie nämlich verboten!

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Es gibt keine schlechten Wahlen oder schlechte Wähler, es gibt leider viel zu viele schlechte Politiker. 

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Kommentar von MKausK
09.11.2016, 12:23

sehe ich anders aber habe dir trotzdem gedankt

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Kommentar von Hefti15
09.11.2016, 12:58

Macht sehr wenig Sinn, oder? Wenn die Wähler nicht schlecht sind, warum wählen sie dann schlechte Politiker?

Ich sehe es eher so, dass es viele ungebildete Wähler gibt, die keine Ahnung haben, aber gerne anderen die Schuld an allem geben und unqualifiziert über sie lästern wollen um von ihren eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken.

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Weil man davon ausgeht, dass Volljährige aufgrund von Informationen zu einer eigenen Meinung kommen können.

Was hat außerdem Faktenwissen mit einer Einschätzung von Parteien und/oder Kandidaten zu tun?

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Kommentar von MKausK
09.11.2016, 12:14

Es müssen ja auch Menschen die hier Leben wollen und hier nicht geboren sind einen solchen Fragebogen ausfüllen den könnte man ja einfach dem Stimmzettel beifügen, ist ja schon erprobt

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Ganz einfach: Weil in einer Demokratie i.d.R. die Mehrheit entscheidet. Und dein Vorschlag mag auf einer Seite Sinn ergeben, hat aber keine Mehrheit.

Und um uns in Deutschland z.B. vor einen neuen Hitler bzw. absurden Forderungen zu schützen, gibt es ja das Grundgesetz bzw. die Ewigkeitsklausel.

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Kommentar von MKausK
09.11.2016, 12:08

Was ist die Ewigkeitsklausel?

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Wahlen sind ein Grundrecht. DAS ist der Unterschied

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Kommentar von MKausK
09.11.2016, 12:06

Es darf ja jeder wählen nur zählt nicht jede Stimme das Gleiche

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Artikel 38, Abs. 1 GG spricht dagegen.

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