Warum gibt es keine MAXIMAL-Helligkeit für Abblendlicht?

Blender - (Auto, Sicherheit, Verkehr)

6 Antworten

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Unsere Politiker haben keine Ahnung, wie es im Straßenverkehr nachts zu geht. Die lassen sich schließlich fahren. Meiner Meinung nach stellen besonders LED-Beleuchtungen eine hohe gefahr da. Wegen so einer Blendung hätte ich selbst schon fast einen Unfall gehabt. Den schaden hätte mir keiner bezahlt. Nicht ein mal kratzfeste und witterungsbeständige Scheinwerfer sind hierbei pflicht, damit die lichtstreuung vermindert wird.

Die üblichen Halogen Scheinwerfer sind mir selbst lieber. Mit ordentlichen, klaren Scheinwerfergläsern, wie es sie gegeben hat, habe ich immer alles gesehen. Man bräuchte gar keine Xenon und Halogenscheinwerfer, wenn man 1€ mehr pro scheinwerfer in die korreckte Lichtspiegelung investieren würde. Dadurch würde der lichtstrahl auch dort hingeleitet werden, wo er sein sollte. Auf der Straße.

Ich habe mir schon überegt gegenüber Fahrzeugem mit LED und Xenonlicht einfach das Fernicht einzuschalten. Dann wüssten die Autofahrer, was sie den anderen Verkehrteilnehmern antuen.


Ich muss das regelmässig tun auf unbeleuchteten Strassen ausserorts:
Wenn ein Blender entgegenkommt, muss ich teils zwingend auf Fernlicht stellen, weil ich sonst den Strassenrand nicht mehr erkennen kann! Besonders eben bei Kuppen oder nasser Fahrbahn. Nicht mal die Leitpfosten mit den reflektierenden Punkten sind mehr erkennbar.

Und das "Beste" daran: Der Blender merkt dabei eben selber nicht, was er den andern antut! Noch nie hat mir einer der Blender zurück-gescheinwerfert - denn er selber sieht ja genug!
Das beweist, dass sein "Abblend"-Licht um ein Mehrfaches (200-400%) heller ist als mein Halogenlicht.

Und die Luxomanie wird weitergehen, wenn man ihr nicht Einhalt gebietet.

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Sollte aufgrund Deiner aggressiven Haltung ein Unfall mit evtl. Todesfall entstehen,wirst Du dir ein lebenlang Vorwürfe machen.

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@Chefelektriker

Das ist nicht aggressiv sondern eigene UVV. Ich war gestern unterwegs und es sind mir beim ströhmenden regen dauerhaft fahrzeuge mit xenon und LED licht entgegengekommen. Das blendet so pennetrand, dass ich nicht mal mehr die straßenmarkierungen ordentlich sehen konnte. Also habe ich das Fernlicht eingeschaltet.

Ich sag dazu nur Pech gehabt. Wer meint eine blendente Lichtanlage haben zu müssen, muss eben mit gegenwehr rechnen.

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@Chefelektriker

Aggressiv? LOL! Aggressiv sind die Blender, die vielleicht noch das Gefühl haben, behördlich gestützt im Recht zu sein.
Wenn's einen Unfall gibt, dann deshalb, weil ich aufgrund der "Abblend"-Blendung des Gegenverkehrs, z.B. einen Fussgänger am Strassenrand nicht mehr sehen kann und es unterlassen habe, auf Fernlicht zu schalten!

Oder soll ich bei Gegenverkehr vielleicht von 80 auf 30 abbremsen, und damit eine Auffahrkollision provozieren? Der Hintere ist ja dann schuld...

Nochmals: Der Blender sieht längst noch genug, selbst wenn er mit einem konventionellen Fernlicht angestrahlt wird. Er denkt eh, das sei nur ein Xenon-"Kollege"...

Blendung durch tiefen Sonnenstand ist übrigens ein Entlastungsgrund im Fall eines Unfalls. Das sollte auch bei Blendung durch zu helles Licht vom Gegenverkehr der Fall sein!
Aber die Unfallformulare der Polizei kennen diesen Unfallgrund noch gar nicht! Weil die gleiche Behörde, welche die Lichter nicht kontrolliert, sagt, man habe diesbezüglich keine Probleme...

Wenn's nicht zum Heulen wär, wär's zum Lachen.

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Das unsere Politiker keine Ahnung haben wie es im Straßenverkehr zugeht ist falsch, die haben von über wiegend nichts eine Ahnung, nicht nur vom Straßenverkehr. Wie denn auch, ein Verteidigungsminister der nie gedient hat, nur als Beispiel, heute Verkehrsminister morgen Landwirtschaft übermorgen Soziales dann Asyl und und und, wie soll das gehen. Hauptsache ein gutes (gut bezahltes) "Pöstchen" aber sonst wenig Ahnung

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Die bösen Blender...ich versteh eure Probleme nicht. Mich blendet da nachts bei Regen nichts und wenn es zu Spiegelungen kommt sicherlich nicht so dass ich nichts mehr sehe...egal ob mit Xenon oder ohne. Der Einsatz von Fernlicht ist in diesem Fall fahrlässig und strafbar, nicht der Kauf einen Autos mit Xenon. Unglaublich diese Einstellung...

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@GravityZero

Ok, dann fahr' ich halt jetzt nachts mit Sonnenbrille, ist wohl nicht verboten...

Wie gesagt, dann bist du wohl ziemlich faktenresistent, oder fährst selber einen Blender, so dass du immer genug siehst.
Wer behauptet, von falsch eingestellten Halogenlampen stärker geblendet zu werden als von Xenonlampen, die z.B. bei Kuppen ebenso direkt ins Gesicht des Gegenübers blenden, den kann ich nicht ernst nehmen.

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Du kannst mir noch so oft unterstellen ich würde lügen, aber so ist es nun mal bei mir. Egal ob ich ein Fahrzeug mit Xenon, LED oder Halogen fahre, ob nachts, bei Regen oder am Tag...Xenon stört mich nicht und geblendet werde ich auch nicht. Was mir eben meist auffällt sind falsch eingestellte Fahrzeuge mit Halogen die sehr stark blenden.

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Es gibt eine Marke eines Staatskonzerns (früher hieß das mal VEB), die stolz darauf ist, immer das grellste Licht zu haben (so formulierte es mal ein Manager). Dabei waren es nicht die Xenon-Scheinwerfer die den Gegenverkehr geblendet haben, sondern wegen fehlender Reinigungsanlage meist verdreckte  Projektionsscheinwerfer mit Halogen. Den Fahrern war das auf der Autobahn sehr willkommen, da diese nichtmehr ständig die Lichthupe betätigen mussten.

Vorsicht Ironie!

Es gibt zumindest die DIN_EN_62471, deren Werte nicht überschritten werden dürfen. Es ist auch mit Sicherheit eine Norm zu erwarten, die die zeitweise und vorübergehende Blendung der Augen verhindert.


Diese Norm scheint nicht für Autoscheinwerfer gemacht.
Sondern für normale Beleuchtungen.
Oder doch? Weisst du das?

Schon bei vielen LED-Taschenlampen und auch Velo-Scheinwerfern wird auf der Verpackung gewarnt, nicht in den Lichtkegel zu blicken!

Blend-Autoschweinwerfer sind bekanntlich um ein Mehrfaches heller!
Mich hat noch keiner davor gewarnt, bei Gegenverkehr die Augen zu schliessen...

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@atoemlein

Diese Norm ist gültig für alle nichtkohärenten optische Strahlungsquellen und deren Grenzwerte leiten sich von der Strahldichte (bzw. Leuchtdichte) auf der Retina ab. Sie basiert auf der entsprechenden EU-Norm, deren wissenschaftliche Basis die Tabellen von ICNIRP sind. Im Prinzip leitet sie sich von der 60825-1 ab, die jetzt nur noch die kohärenten Quellen abdeckt.

Die Sicherheitshinweise nicht in den Strahl zu blicken entsprechen dann der Sicherheitsnorm, die diesen Vermerk verbindlich vorschreibt.

Diese Grenzwerte der Sicherheitsnormen 60825 und 62471 beschreiben die Schädigungsgrenze des Auges. Diese Grenzen sind weitgehend über Wellenlänge, Bestrahlungsdauer und Strahldichten intensiv erfolgt. Die abgeleiteten Grenzwerte waren in der Frühzeit oft zu restriktiv. Das hat gelegentlich zu einer Aufweichung der Messbedinungen für Grenzwerte geführt. Irreversible Schädigungen sind aber viel einfacher zu attestieren als Blendungen, die Einschränkungen über Millisekunden bis Minuten erzeugen. Ein solches Verhalten in Grenzwerte einzufrieren, ist unglaublich kompliziert.

Es ist somit in den Normungsgremien lange bekannt, dass weit vor der Schädigung Blendung eintritt, die das Auge für Sekunden, gegebenenfalls Minuten soweit blenden, dass das Sehvermögen eingeschränkt ist. Diese Effekte sind für den (Auto- und Flug-) Verkehr besonders wichtig. Das wird zurzeit wissenschaftlich untersucht. Die Festlegung von Grenzwerten muss international erfolgen und die fundamentale Bewertung dauert entsprechend lange. Eine Festlegung von Normen hat ja einen Rattenschwanz von rechtlichen Auswirkungen (insbesondere in Haftungsfragen) zur Folge. Da muss jedes Wort rechtssicher und gerichtsfest sein.

Die IEC 825, später 60825 gibt es seit den 1970er Jahren (damals als DIN57836) und inzwischen mit mehr als 12 Teilen, letzte Änderungen im Juli 2015. Bis eine ausgefeilte Norm zu Blendungserscheinungen fertig ist, dürfte es noch viele Jahre dauern.

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@jorgang

Danke. Sehr interessant!

Hier geht es wegen der jeweils kurzen Expositionszeit tatsächlich nicht um "irreversible Schäden" am Auge des "Bestrahlten", sondern um ein enormes, vermeibbares Sekundär-Risiko, nämlich das Unfallrisiko im Strassenverkehr durch Blendung, also eine kurzzeitige Beeinträchtigung des Sehvermögens.
(Das gleiche passiert übrigens jedem Fotosensor, wie bei Digitalkameras oder Filmen, siehe mein Bild...)

Würdest du demnach unterschreiben, dass hier ein Vollzugsnotstand herrscht?
Bzw. sich die Verantworltichen der StZV (VTS in der Schweiz) keinen Deut um diese Vorschrift scheren?

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