Warum gibt es keine Akzeptanz gegenüber Armen?

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10 Antworten

Wer bestimmt überhaupt wer toleriert wird und wer nicht?

Ich denke, dies bestimmt jeder schon für sich selbst.... Das fängt quasi schon im Kleinen / im eigenem Umfeld  an....

Jeder kann im privatem od. beruflichen Umfeld mal darauf achten, wie oft sich Menschen abfällig über Harz4-Empfänger äußern.... Es ist erschreckend. Ebenso erschreckend finde ich es, wie stellenweise Jobcentermitarbeiter mit diesen Menschen umgehen.

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Weil die meisten Menschen sich nunmal gerne für was besseres halten und in unserem kapitalistischen System Geld und materieller Besitz gerne als Statussymbole angesehen werden.

Wer also viel besitzt verfällt allzu leicht darein sich über die ärmeren zu stellen und selbst diese wunderbar gemeinnützigen humanitären Aktionen die viele Reiche oft abhalten sind nur eine weitere Möglichkeit sich überlegen zu fühlen.

Natürlich gibt es bei allem Ausnahmen und so sind nicht alle Menschen gierig und stellen sich über andere, aber die große Mehrheit der Menschheit sind leider egozentrische Ärsche.

Die Wirtschaftsbosse die du ansprichst werden so behandelt, weil eben in einem kapitalistischen System Geld "absolute" Macht verleiht.
Natürlich funktioniert das ganze nur solange das Durchschnittsvolk das Geld anerkennt, im Grunde ist es nicht mehr als ein kleines Stück Metall oder Papier dem eine Gesellschaft Wert verleiht.
Doch kaum jmd würde den Stress in Kauf nehmen, der damit verbunden wäre den reichen Mistsäcken zu sagen wo sie sich ihr Geld hinstecken könnten und die Gesellschaft neu zu ordnen.
Also unterwerfen wir uns alle einem System, das so manipuliert wurde das die Reichen reicher werden und die Armen ärmer werden, in der schwindenden Hoffnung eines Tages selber von oben runter schauen zu können oder im seltenen Fall, von oben das System zu ändern.

Geboren ist jeder unserer Triebe sich über andere zu stellen aus nichts anderem als dem tierischen Trieb in der Sozialordnung einen hohen Rang zu haben, um beim Kampf ums überleben, Futter, Fortpflanzung, ect. im Vorteil zu sein.
Menschen denken gerne das sie besser wären als Tiere, allerdings bei genauem hinsehen, handeln wir nur etwas komplizierter, aber nach haargenau den selben Grundtrieben.

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Unser Wirtschaftssystem basiert darauf, dass wir immer der Karotte Geld hinterlaufen, im Mangel leben, der immer so bestehen bleiben wird. Wir aber denken, morgen habe ich Geld, dann bin ich jemand. Pustekuchen, wenn du Geld hast, geht es dir auch nicht besser, eher schlechter, denn nun kannst du dir alles kaufen, aber das ungute Gefuehl wirst du trotzdem nicht los, du musst nun auf den Zaster aufpassen. Natuerlich, nach unten tust du so, als ob du alles erreicht haettest, aber innerlich bist du hohl, unausgeglichen und die Angst will dich einfach nicht verlassen. Nur Reiche sind die Guten, das wird uns von der Werbung und Hollywood in unser Unterbewusstsein plaziert. Wir merken es nicht mal, wir denken, es sind unsere Gedanken. Man koennte ja auch sagen: Hey Leute, verschenkt euern Krempel und geht los, tut Gutes und arbeitet an eurer Erloesung. aber wer soll dann den ganzen Krempel in den Geschaeften kaufen, womit wir uns ablenken vor unserer Angst? Ok, Daumen hoch fuer die Akzeptanz gegenueber armen Menschen, nicht ungluecklichen! Alles Gute!

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Eine Religion des Wohlstands und des selbst geschaffenen Glücks versucht sich gerade durchzusetzen. Es hängt von uns allen ab, wie wir einander behandeln. 

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Ich glaube, das hängt mit der verbreiteten Einstellung zusammen, wonach "jeder seines Glückes Schmied" ist. Und dann ist es ja auch so, dass die allermeisten armen Menschen im Erwachsenenalter nicht  Opfer einer ach so bösen Gesellschaft sind, sondern Opfer ihrer eigenen Entscheidungen. 

Die Pauschalannahme mancher  Armen, wonach die Reichen böse und die Armen gut und edel sind, halte ich für ausgemachten Blödsinn

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1. hassen solche Leute ihre eigene Schwäche, die sie bei Armen realisiert sehen, 2. stinkt es den Reichen, dass überhaupt Geld für Arme bereitgestellt wird, ganz egal, dass es sehr wenig ist und 3. leben wir nun mal in einer Ellbogengesellschaft und da wird den Armen ganz einfach Faulenzerei untergeschoben

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Das ist ein Problem des Systems. 

Zweifellos wird die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer – und statt die zu unterstützen, die wirklich Unterstützung brauchen, werden Wirtschaftsbosse assistiert, die eigentlich gar nicht darauf angewiesen sind. Das ist ein großes Problem, dessen viele sich meiner Meinung nach überhaupt nicht bewusst sind. 

Diese Ungerechtigkeit kann allerdings nur durch einen grundlegenden Systemwechsel beseitigt werden. Das bedeutet, die kapitalistische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung zu überwinden und einen demokratischen Sozialismus anzustreben, der jedem Menschen soziale Teilhabe ermöglicht. 

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Die traurige Wahrheit ist, wir haben die neoliberalen Botschaften die uns seit Jahren eingetrichtert werden hingenommen und verinnerlicht. Der neoliberalen Logik zufolge, ist die Armut meist selbstverschuldet und verdient daher nur wenig Akzeptanz und auf gar keinen Fall so etwas wie Solidarität.

 

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Fang du an und geh mit gutem Beispiel voran ^^ ^^

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Kommentar von Schneekorn93
07.03.2016, 21:31

Und auf welche Art und Weise?

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wer behauptet dass man was Besseres ist ?

vielleicht geht es denen nur darum, dass sie Steuern für diese Klientel zahlen müssen, das Geld aber lieber selber verprassen wollen

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