Warum gibt es Katzen als Haustiere?

16 Antworten

Hallo,

Katzen sind von Natur aus Raubtiere und Einzelgänger.

(Haus-)Katzen sind keine Einzelgänger, sondern lediglich Einzeljäger, die sich im Übrigen selbstständig dem Menschen angeschlossen haben. Ach ja, und Hunde sind auch Raubtiere.

Deswegen hören sie ja auch nicht auf die Befehle ihrer Besitzer.

Das ist Quatsch. Mit genügend Disziplin kann man den meisten Katzen sehr wohl Befehle und Tricks beibringen.

Man benutzt sie als Haustiere weil sie "so süß" sind, aber im Grunde haben sie nichts im Haus zu suchen.

Das ist deine Meinung. Ich "benutze" (was für ein grottiger Terminus in diesem Fall) Katzen als Haustiere, weil ich sie faszinierend finde und es einfach tolle Tiere sind. Gerade, weil Katzen das Wildtier in ihnen nicht vergessen haben und eher das machen, was sie wollen, aber wenn sie dich mögen, zeigen sie dir das auch mit all ihrer Liebe. Meine Katzen könnten jederzeit gehen oder auch nur zum Fressen kommen, aber trotzdem legen sie sich auf meinen Bauch und sabbern mich voll.

Liebe Grüße

Woher ich das weiß:Hobby – Bin selbst Hunde- & Katzenbesitzerin & arbeite im Tierheim.

Katzen haben sich selbst domestiziert als der Mensch mit der Landwirtschaft angefangen hat. Durch die Landwirtschaft konnte der Mensch zum ersten Mal Lagerräume mit Lebensmitteln füllen und diese haben Mäuse und Ratten angezogen. Die Mäuse und Ratten haben ihrerseits Katzen angezogen und der Mensch, der beobachtet hat dass die Katze ihm die lästigen Schädlinge vom Hals schafft, hat die Katzen gerne als Gäste gesehen.

Lange lange Zeit blieb dieses Verhältnis zwischen Mensch und Katze erhalten. Auch im Haus wurden Katzen lange nur der Mäuse und Ratten wegen gehalten.

Erst sehr spät begann man damit Rassekatzen zu züchten und die Katze als Haustier zu halten.

Katzen sind sehr gut als Haustiere geeignet, da sie nicht viel Auslauf brauchen. Man kann sie ohne Probleme in der Wohnung halten und je nach Wetterlage wollen Katzen das auch gar nicht anders.

Im Gegensatz zu Hunden haben wir Katzen kein Verhalten angezüchtet. Katzen sind vom Verhalten und vom Charakter immer noch die charismatischen Wildtiere die sie einmal waren, deshalb kommen auch viele Menschen nicht mit ihnen als Haustier klar. Eine Katze hat eben ihren eigenen Kopf und lässt sich ebensowenig zu etwas zwingen wie ein Mensch.

Hunde hingegen brauchen trotz allem immer noch ihren Auslauf, der Hetzjäger konnte nicht aus ihnen herausgezüchtet werden. Daher sind Hunde weitaus weniger als Haustiere geeignet als Katzen.

Da dürfe man doch eigentlich gar keine "Haustiere" halten. Auch keine "Rudeltiere" wie du weiter unten geschrieben hast. Denn ein Mensch kann eigentlich nie ein tierischer Artgenossen ersetzen.

Wenn man's ganz "böse" anschauen will, ist ja die Hundenhaltung fast noch schlimmer als ein Zusammenleben mit einer Hauskatze. Da ein Hund wohl wie ein "Sklave" den Befehlen des Menschen gehorchen "muss". Eine Katze behält immerhin ihren eigenen Willen und entscheidet selbst, was sie von ihrem "Dosenöffner" erwartet und fordert.

Katzen sind Nutznieser, sie haben herausgefunden, das beim Menschen immer was abfällt.

Zuerst aber haben sich Katzen zu uns gesellt, weil in unserer Gesellschaft Mäuse und Ratten zu Hauf da waren - es war ganz einfach sehr bequem für die Katzen sich an die Menschen und ihre Höfe zu binden, war doch ein gegenseitiger Nutze schnell erkannt.

Es ist durchaus nicht so das wir die Katzen als so süße Haustiere nutzen, sie nutzen uns.

Die Katze ist das einzige Haustier das sich selbst domestiziert hat.

Das passierte in Afrika wo die Katzen viele Mäuse in den Getreidelagern der Menschen fanden.

Der Mensch freute sich über den behänden Jäger, welcher sich auch sonst zutraulich zeigte. Diese Katzen bekamen dann ab und zu auch Resten vom Tisch und einen Wassernapf.

So begann die Geschichte der Hauskatze.

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