Warum gibt es in Japan, Südkorea und Taiwan so viele intelligente Menschen?

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11 Antworten

Zuerst einmal darf man das nicht veralgemeinern, was Du erlebt hast. Vielleicht hast Du mit Leuten in Großstädten gesprochen. Dort sind meist auch angesehene Hochschulen und das Bildungsniveau ist in den Städten häher als in den verlegenen Dörfern. Aber grundsätzlich hast Du Recht, dass die Schüler in den genannten Ländern, viel weiter sind als hier. Das Wettbewerbsdenken ist dort viel ausgeprägter und die Lehrer sind viel strenger als hier.

Hierzulande vergeben häufig Lehrer den Schülern gute Noten, damit sie ihre Ruhe haben. In Südkorea werden die Abschlussprüfungen zentral geführt. Dadurch ist kein Spielraum für den Lehrer gegeben.

Intelligent darf allerdings mit Wissensumfang nicht gleichgesetzt werden. Da die Schüler in Ostasien und Taiwan sehr auf Wettbewerb getrimmt sind, kommt die emotionale Intelligenz (EQ) zu kurz. Die soziale Kompetenz derer liegt häufig hinter den der deutschen Schüler.

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Diese Länder haben in keinem Weg intelligentere Menschen als der Rest der Welt. Es liegt einfach daran wie die Schulen ihren Stoff an die Schüler bringen. 

Und Südkorea lernen sie schon in der vierten Klasse Algebra was hier in Deutschland intensiv erst ab der 7./8. Klasse anfängt.

Sie haben jedoch wenig Freizeit, da sie wirklich alles geben müssen. Auch wenn ich im Endeffekt vielleicht weniger weiß als Schüler in Südkorea, wäre ich in keinem Fall dümmer als sie. Ich bin froh hier aufgewachsen zu sein, hier kann ich immerhin nach der Schule noch 8 Stunden Freizeit genießen bevor ich schlafen gehe.

Welches Schulsystem dennoch das bessere ist? Keines. Das eine legt Wert auf die Förderung und geht langsam an das Geschehen heran. Das in den von dir genannten Ländern ist darauf aus die Kinder ans Limit zu bringen.

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Die haben ein gut entwickeltes Bildungssystem ihre technische und wirtschaftliche Entwicklung ist recht stürmisch. Die entsprechenden Zuwachsraten sind um Einiges höher als hier.

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Ich nehme mal stark an, das du in kein Dorf gegangen bist, wo es nicht einmal eine Wasserleitung gibt? 

Wie hast du dich überhaupt mit den unterhalten? Die sprechen so gut wie jede Sprache schlecht, kannst kaum etwas verstehen, mit vielen Ausnahmen. Außer in Südkorean bist du in jedem dieser Länder bereits mit 1,80m XXL. Hast du mal geschaut, wie lange die in die Schule müssen oder wie lange die arbeiten? Die Selbstmordrate ist nicht grundlos so hoch...

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mit wievielen Menschen hast du den dort gesprochen, daß du es so beurteilen kannst?

Ich bin mir sicher, es gibt dort auch viele dumme Leute, aber ob die ein Interesse oder überhaupt die Möglichkeit haben, mit dir in Kontakt zu kommen ... manche Leute haben vielleicht gar kein Interesse daran, sich mit dir zu unterhalten, weil sie eh wissen, daß sie zu keiner großen Konversation fähig sind und vermeiden so was.

Ich meine, guck mal nach Deutschland - da gibt es viele Alpha-Kevins (um es mit deinen Worten auszudrücken), die aber nach möglichkeit nur vor dem Fernseher rumhängen. Die trifft man im normalen Leben eher selten.

Und dann ist noch die Frage, ob die Leute, mit denen du dich unterhalten hast auch wirklich intelligent waren, oder ob sie es nur vorgetäuscht haben. Ich meine, wenn ich mit dir über das Bruttosozialprodukt von Deutschland rede, und dir dabei irgendwelche willkürliche Zahlen nenne, dann mag das intelligent wirken, wenn diese Zahlen aber komplett falsch sind ... oder wenn ich dir was erzähle, über den höchsten Berg von Deutschland, den 9.800 Meter hohen Obinisodumm ... es gibt viele Leute, die dann einfach sagen: "ja, den kenne ich", auch wenn sie ihn nicht kennen ...

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Weil dort ein ganz anderes Schulsystem herrscht als hier in Deutschland. 

Bildung und Leistung ist alles. 

Freiheit und Freizeit dagegen nichts wert. 

Es gibt auch viele Dokus darüber und vor allem auch darüber, dass viele Schüler auch gar nicht mit diesem Druck klarkommen, der dort in der Schule herrscht. 

Die Bildung ist also in gewisser Weise irgendwie schon extrem aufgezwungen, man hat also kann ich die Wahl, ob man sich für etwas interessiert oder nicht, sondern man muss es.

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Eine Behauptung, die sich nicht belegen lässt. Intelligenz dürfte in diesen Ländern ebenso verteilt sein wie hierzulande auch. Durch das vereinheitlichte, von Drill geprägte Schulsystem ist vielleicht eine mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung noch stärker ausgeprägt, bei der politischen Bildung bezweifle ich das. 

Und gerade in Japan, einem Land, das ich gut kenne, gibt es viele Jugendliche, die hauptsächlich Konsum und Elektronik zum Hobby haben und sich für wenige andere Dinge interessieren. 

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Weil Ostasiaten haben einen leicht höheren Durchschnitts-IQ als Europäer und eine niedrigere Varianz - das heißt, es gibt weniger Abweichungen vom Durchschnitt als bei uns.

Gleichzeitig sind die dortigen Kulturen sehr viel konformistischer und an Konsens orientiert, was zu einer weiteren Nivellierung von Unterschieden führt.

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Hallo.

Das mit der Bildung ist auch so eine Sache. Der % Anteil der Gesamtbevölkerung kenn ich nicht, aber wohl nicht so wie hier.

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die intelligenz ist weltweit verbgreitet, so wie die sinnestätigkeit und das gedächtnis

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das hat nichts mit Intelligenz zu tun sondern mit bildung und erziehung. die schulen sind wahrscheinlich einfach besser

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Kommentar von Schwervelke
09.07.2017, 21:33

Bildung und Erziehung, also Förderung, sind sehr wichtig, aber sie ersetzen nicht die kognitive, messbare Intelligenz. Asiaten kommen in non-verbale, also von der Kultur nicht beeinflussbare, Intelligenztests einfach ein paar Prozentpunkte besser weg als Europäer. Bitte lese "IQ and the Wealth of Nations", und weiter die Ergebnisse der "Minnisota Twin Studies", dann siehst du die Zusammenhänge.

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