Warum gibt es in Deutschland kaum bekannte Feministinnen, die sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzen?

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11 Antworten

Weil Islamisten hier in Deutschland nicht das sind, was der Gleichstellung von Frauen entgegensteht. Dafür ist ihr Einfluss viel zu gering. Und daran wird sich in absehbarer Zeit auch nichts ändern.

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das problem ist die meisten Feministinnen sind Links und wie Julia Onken es sagt

Ich wollte nicht diese Parteien unterstützen.


https://www.welt.de/kultur/article5404429/Das-Minarett-symbolisiert-unterdrueckte-Frauen.html

weil also aktuell eher von rechts der Islam kritisiert wird hällt man den Mund um nicht in die rechte ecke geschoben zu werden.

Ein weiteres Problem die Linken sind von ihrer Atheistischen postition abgerückt weil eben aus rechter ecke viel Kritik kommt und um nicht als rechts zu gelten spannen sie deshalb den Islam nun für ihre Politischen zwecke ein. Das wird hier SEHR gut beschrieben:

Die Linken standen früher an vorderster Front im Kampf gegen die Religion. Sie haben den modernen Atheismus erfunden und setzten sich auch politisch mit allem Nachdruck für die Beseitigung der Religion ein. Karl Marx schreibt am Anfang seines berühmten Buches Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie: „Die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik“. Marx bestimmt Gott in Anlehnung an Feuerbach als ein Produkt des Menschen, genauer: ein Produkt der Projektion menschlicher Fähigkeiten und Wünsche. Die Religion ist für ihn Ideologie, falsches Bewusstsein. Sie lenkt als „Opium des Volks“ die Menschen von ihren eigentlichen Problemen ab. Mit ihrer Hilfe wird das Volk von der herrschenden Klasse unterdrückt. Ein Ziel des Kommunismus ist daher die Abschaffung der
Religion.

Die Kritik, die von linker Seite seit der Aufklärung gegenüber dem Christentum vorgetragen wurde, wird gegenüber dem Islam gar nicht geäußert. Gemeint ist nicht nur die Religionskritik der französischen Aufklärer (La Mettrie, Holbach, Diderot) sowie die Religionskritik von Feuerbach und Marx, sondern auch die in der Psychoanalyse geäußerte Ablehnung des Monotheismus. Für Freud und viele andere Psychoanalytiker, wie z.B. Fromm, ist Gott eine Vaterfigur, von
der sich der einzelne Mensch lösen muss. Religion ist eine „universelle
Zwangsneurose“, die auf der Verdrängung ungelöster Triebkonflikte
basiert. In der auf Emanzipation des Menschen ausgerichteten 68er
Bewegung spielte die Mischung aus marxistischer und psychoanalytischer
Religionskritik eine wichtige Rolle.

Die Einzigen aus dem linken Spektrum, die eine homogene Kritik am Islam äußern, sind Feministinnen wie Alice Schwarzer. Doch sie kritisieren den Islam nicht aus links-atheistischer, sondern aus frauenrechtlicher Perspektive. Sie machen aufmerksam auf Phänomene wie die Ungleichbehandlung von Frauen in islamischen Ländern, den Zwang zum Kopftuch-Tragen, die Zwangsheirat, den Ehrenmord und die Genitalverstümmelung.

Es fällt ihnen offenbar nicht schwer, ihre tiefsten Überzeugungen zu verstecken, solange es ihrer politischen Strategie nützt. Für
Oskar Lafontaine gibt es sogar „Schnittmengen zwischen linker Politik
und islamischer Religion
“. Sie bestehen in der Hervorhebung der
Gemeinschaft, in der Verpflichtung zu teilen und im Zinsverbot. Die
unüberwindbaren Unterschiede wie die Verneinung der Existenz Gottes und
die Ablehnung jeglicher Religion sowie jeglicher religiöser Autorität,
aber auch die Befürwortung der Abtreibung, der sexuellen Freizügigkeit
und der gleichgeschlechtlichen Ehe durch die Linken werden von ihm
verschwiegen.

Die Linken sind an einem echten Dialog mit dem Islam gar nicht
interessiert. Um einen solchen Dialog zu führen, müssten sie sich mit
religiösen Inhalten auseinander setzen, wozu sie verständlicherweise
nicht bereit sind. Da eine inhaltliche Auseinandersetzung nicht möglich
ist, spannen sie den Islam für ihre politischen Ziele ein. Die von ihnen
angestrebte Allianz mit dem Islam soll sich in einer gemeinsamen Front
gegen die Politik der USA und Israels sowie in dem gemeinsamen Kampf
gegen das Kapital und das freie Unternehmertum manifestieren. Sie
denken nach dem Motto: „Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“ Doch
die Aussichten für die Etablierung einer solchen Allianz sind klein,
denn nichts ist für die Muslime so fremd wie die gottlosen Linken.

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-atheistisch-ist-die-linke-noch

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Weil viele moderne "Feministinnen" diesen Titel lediglich benutzen, um ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Tatsächlicher Einsatz für ein solch brenzliges Thema wär nunmal riskant.

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Kommentar von Susanne88
05.03.2017, 01:49

Welche viele modernen "Feministinnen" meinst du da speziell?

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Kommentar von khidr2015
05.03.2017, 15:27

susanne88 respekt👍

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Oriana Fallaci (italienische Journalistin und Schriftstellerin):

„Europa ist nicht mehr Europa, es ist Eurabien, eine Kolonie des Islam, wo die islamische Invasion nicht nur physisch voranschreitet, sondern auch auf geistiger und kultureller Ebene. Unterwürfigkeit gegenüber den Invasoren hat die Demokratie vergiftet, mit offensichtlichen Konsequenzen für die Gedankenfreiheit, und für das Konzept der Freiheit selbst.“

Alice Schwarzer:

“Das Kopftuch ist die Flagge des islamischen Kreuzzuges. Diese islamistischen Kreuzzügler sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts.“

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Kommentar von Madlock
05.03.2017, 02:29

Erstens ist sie nicht deutsch und zweitens ist sie tot. Leider an der Frage vorbei, wobei ihre Bücher wirklich klasse sind. 

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die heutigen feministinnen wissen, daß sie sich auf sehr dünnem eis bewegen, zumal ein großteil der betroffenen frauen garnicht kapieren will, daß im westen ein etwas anderes frauenbild herrscht. wie will man jemanden helfen, der keine hilfe zuläßt. da werden dubiose familientraditionen als entschuldigung herangezogen, was jedwede hilfe verpuffen läßt.

solange muslimas nur vereinzelt als betroffene auftreten, ist die feministische fraktion einfach im hintertreffen.

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Ich denke, deine Frage ist nicht ganz richtig gestellt. Feministinnen wollen/sollen die Rechte der Frauen vebessern, nicht gegen Religionen kämpfen. Wohl aber gegen die Auswirkungen der Religionen auf die Frauen. Wenn also die Frage für deine Schularbeit genauso lautet wie du sie formuliert hast, dann hat schon dein Lehrer ein Verständnisproblem.

Mit den Auswirkungen (!) des Islam auf Frauen setzen sich einige auseinander, ob diese alle als Feministinnen tituliert werden können ist eine andere Frage.

Sabatina James, Safeta Obhodjas, Seyran Ates, Arzu Toker fallen mir da ein.

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die bekannteste ist Sabatina James, sie steht wegen Morddrohungen durch fromme Sunniten in DE unter Polizeischutz. Ihr Forum ist der Kanal "Hayat TV" auf youtube, hier zb

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Kommentar von Korrelationsfkt
05.03.2017, 15:07

Allein ihr Kommentar "Wir haben viele Christen die in Gefängnissen sitzen" zeigt, wie unwissend/ungebildet die Frau im Kopftuch ist.

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Bekannte egal ob Feministin oder nicht, setzen sich nicht für Sachen ein wo es keine  finanzielle Errungenschaften gibt. Bei Muslimen kannst du nicht mehr viel rausholen, da sind gerade viele gleichzeitig am Werk.

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Warum sollte sich eine richtige Feministin kritisch mit dem Islam auseinandersetzen ist eher die Frage, die du dir stellen solltest.

Natürlich machen die Feministen bei den Islam-Bashing nicht mit, denn Islam-Bahsing löst nicht die Probleme der Frauen. Im Gegenteil dadurch werden sie nicht mal ansatzweise gelöst, denn man hat einen Sündenbock gefunden: der Fremde wars.

Durchs Islam-Bashing werden die Frauen objektifiziert und müssen (ohne ihr Einverständnis) als Rechtfertigung für Rassismus und Islamophobie herhalten.

Wenn das eine von deinem Lehrer gestellte Aufgabe ist, bezweifle ich wahrhaftig deren Sinn.

Eine richtige Feministin tritt für alle Frauen ein und nicht nur für die, die Opfer eines muslimischen Mannes wurden.

Vielleicht hilft dir dieser Link noch weiter:

http://www.imma.de/fileadmin/images/IMMA/IMMA.e.v/Nicht_in_unserem_Namen.pdf

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Safeta Obhodjas

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Weil wiele zum Feministmus hinzu leider auch noch auf einem Gutmenschentrip sind, welcher derzeit bedeutet, Deutschland sowieso doof, Islam wundervoll und friedfertig, Kritik an diesem, gleich welcher Art ist Islamophob - vielmehr versucht man mit allerlei haarsträubenden Begründungen irgendwie herzuleiten, dass der Islam und Feminismus eigentlich gar ein und das selbe sein könnten.... (aua....)

Mit fällt da jedoch neben Frau Schwarzer noch eine ein, eine Frau Zana Ramadani. Die Dame nimmt kein Blatt vor den Mund.


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Kommentar von Susanne88
05.03.2017, 01:47

vielmehr versucht man mit allerlei haarsträubenden Begründungen irgendwie herzuleiten, dass der Islam und Feminismus eigentlich gar ein und das selbe sein könnten..

Da hast du für mich sicher ein paar beispiele?

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