Warum gibt es in der Welt der Christen einen Teufel?

43 Antworten

Hallo CI4dis,

es steht außer Frage, dass Gott die Fähigkeit besitzt, Geschehnisse lange Zeit vorauszusehen. Die vielen erfüllten Prophezeiungen der Bibel legen ein deutliches Zeichen davon ab. Die Frage, die sich stellt ist, ob Gott uneingeschränkt von dieser Fähigkeit Gebrauch macht.

Hier kommt eine Lehre mit ins Spiel, die als "Prädestinationslehre" bekannt ist und die besagt, dass Gott alles weiß, ihm also auch jedes Ereignis, ob im irdischen oder im himmlischen Bereich, im Voraus bekannt ist. Des weiteren schließt diese Lehre mit ein, dass Gott alles vorherbestimmt, jedes Detail im Leben eines Menschen. Die Prädestinationslehre wird jedoch nicht in der Bibel gestützt.

 Um auf Deine Frage zu kommen, warum Gott den Teufel erschaffen hat; Gott hat den Teufel nicht als Teufel erschaffen. Dieser gehörte ursprünglich einmal zu der großen Schar treuer Engel.Nachdem Gott den Menschen erschaffen hatte, entwickelte sich im Herzen einer dieser Engel ein verkehrtes Verlangen. Es entstand in ihm der Wunsch, ebenso wie Gott angebetet zu werden. So näherte er sich Eva durch eine Schlange und brachte sie dazu, sich gegen Gott aufzulehnen. Sie, und auch später ihr Mann Adam, sagten sich von Gott los und begaben sich, ohne sich dessen richtig bewusst zu sein, unter die Herrschaft des Satan. Durch diesen Akt der Rebellion ist letztendlich all das Leid entstanden, was es in der Vergangenheit bis heute gab und gibt.

Hätte Gott tatsächlich dieser Entwickelung vorausgesehen, dann wäre er im Grunde für das ganze Leid selbst verantwortlich. Ergibt das jedoch wirklich einen Sinn, wenn man vor allem daran denkt, dass in der Bibel über Gott gesagt wird, dass er "Liebe ist" ? (1. Johannes 4:8). Nur jemand, der schrecklich grausam und sadistisch ist, würde sich zu einem solche Spiel hergeben. Ist aber Gott wirklich vollkommen, wenn er nicht alles im Voraus weiß? Einige argumentieren so. Dazu ist es interessant, einmal das zu lesen, was ein Bibellexikon darüber sagt:

" Die Behauptung, Gott wäre nicht vollkommen, wenn er nicht alle künftigen Ereignisse und Situationen bis ins einzelne vorherwüßte, verrät in Wirklichkeit eine willkürliche Ansicht über Vollkommenheit. Vollkommenheit im eigentlichen Sinn des Wortes verlangt keine solch absolute, uneingeschränkte Anwendung, denn ob etwas vollkommen ist, hängt davon ab, inwieweit es den Maßstäben der Vortrefflichkeit entspricht, die jemand, der dafür kompetent ist, festgelegt hat. (Siehe VOLLKOMMENHEIT.) Letzten Endes sind Gottes Wille und Wohlgefallen — nicht die Meinungen oder Auffassungen von Menschen — ausschlaggebend dafür, ob etwas vollkommen ist oder nicht (5Mo 32:4; 2Sa 22:31; Jes 46:10).

Als Veranschaulichung diene Gottes grenzenlose Machtfülle, die unleugbar vollkommen ist und keinerlei Beschränkungen unterliegt (1Ch 29:11, 12; Hi 36:22; 37:23). Doch seine Vollkommenheit an Kraft erfordert nicht, daß er in jedem Fall den vollen Umfang seiner grenzenlosen Machtfülle einsetzt. Sonst wären bereits vor langer Zeit durch den Vollzug der Strafgerichte Gottes, die von machtvollen Äußerungen der Mißbilligung und des Zorns begleitet waren — wie bei der Flut und bei anderen Gelegenheiten —, nicht nur bestimmte Städte und einige Nationen des Altertums vernichtet worden, sondern die Erde und alles darauf (1Mo 6:5-8; 19:23-25, 29; vgl. 2Mo 9:13-16; Jer 30:23, 24).

Gottes Machtentfaltung ist daher nicht einfach eine Entladung seiner grenzenlosen Kraft; diese wird statt dessen immer durch seinen Vorsatz bestimmt und, sofern es angebracht ist, durch seine Barmherzigkeit gemildert (Ne 9:31; Ps 78:38, 39; Jer 30:11; Klg 3:22; Hes 20:17).Wenn es Gott unter gewissen Umständen gefällt, von seinem uneingeschränkten Vorherwissen wahlweise und in beliebigem Umfang Gebrauch zu machen, hat bestimmt weder ein Mensch noch ein Engel das Recht, zu ihm zu sagen: „Was tust du?“ (Hi 9:12; Jes 45:9; Da 4:35). Es geht daher nicht um die Frage der Fähigkeit, d. h. darum, was Gott vorhersehen, vorherwissen und vorherbestimmen kann — denn „bei Gott . . . sind alle Dinge möglich“ (Mat 19:26) —, sondern darum, ob Gott es für angebracht hält, etwas vorherzusehen, vorherzuwissen und vorherzubestimmen, denn „alles, was er Lust hatte zu tun, hat er getan“ (Ps 115:3).("Einsichten über die Heilige Schrift" Band 2, Seite 1247).

Fortsetzung...

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Wie hier angedeutet wird, macht Gott wahlweise von seinem Vorherwissen Gebrauch. Das bedeutet, dass er beschließen kann, nicht alle Taten seiner Geschöpfe vorherzuwissen. Die Bibel lässt an verschiedenen Stellen erkennen, dass Gott zunächst eine aktuelle Situation untersucht und aufgrund dieser Untersuchung dann eine Entscheidung trifft. Dazu noch einmal ein Auszug aus dem eben zitierten Bibellexikon:

" So wird in 1. Mose 11:5-8 beschrieben, daß Gott seine Aufmerksamkeit der Erde zuwandte, sich mit der Situation in Babel beschäftigte und sofort beschloß, etwas zu unternehmen, um dem unlauteren Vorhaben dort ein Ende zu bereiten. Nach der Entwicklung der Bosheit in Sodom und Gomorra unterrichtete Jehova Abraham von seiner Entscheidung, (durch seine Engel) eine Untersuchung vorzunehmen, um „zu sehen, ob sie ganz nach dem darüber erhobenen Geschrei handeln, das zu mir gekommen ist, und wenn nicht, kann ich es erfahren“ (1Mo 18:20-22; 19:1).

Gott sprach davon, daß er ‘mit Abraham bekannt und vertraut geworden’ war, und nachdem Abraham tatsächlich versucht hatte, Isaak zu opfern, sagte Jehova: „Jetzt weiß ich wirklich, daß du gottesfürchtig bist, indem du mir deinen Sohn, deinen einzigen, nicht vorenthalten hast“ (1Mo 18:19; 22:11, 12; vgl. Ne 9:7, 8; Gal 4:9)" ("Einsichten über die Heilige Schrift" Band 2, Seite 1247).

Es gibt noch eine Reihe von Belegtexten, die zeigen, dass Gott von seinem Vorherwissen nicht immer uneingeschränkten Gebrauch machte. Auf alle diese einzugehen, würde den Rahmen meiner Antwort sprengen.

Deine weitere Frage war ja die, warum Gott den Teufel weiterhin bestehen ließ, obwohl er doch so großen Schaden angerichtet hat. Es geht hier eigentlich um die noch umfassendere Frage, warum Gott grundsätzlich Böses zulässt. Auch diese Frage lässt sich nicht in zwei oder drei Sätzen abhandeln. Man muss schon ein wenig in die Bibel "eintauchen", um die Antwort richtig verstehen zu können.

Der Schlüssel zur Beantwortung der Frage, warum Gott Böses zulässt, liegt in der Zeit, als das Böse seinen Anfang nahm, betrifft also die damaligen Vorgänge im Garten Eden. Deswegen möchte ich auf das zurückkommen, was die Bedeutung von dem ist, was sich damals abgespielt hat.

Indem Satan die ersten Menschen zum Ungehorsam verleitete, wurde etwas Wichtiges in Zweifel gezogen, und zwar Gottes Recht zu herrschen. Den Menschen wurde praktisch die sittliche Autonomie angeboten, indem sie das Recht beanspruchen sollten, selbst zu entscheiden, was gut und was böse wäre. Satan stellte Gott in gewisser Weise als Lügner hin, in dem er indirekt behauptete, den Menschen ginge es besser, wenn sie sich von Gott unabhängig machten. Er sagte gewissermaßen, die Menschen brauchten Gott nicht als Herrscher, sie könnten doch viel besser selbst darüber entscheiden, was richtig und falsch ist.

Außerdem behauptete Satan, Menschen würden Gott nur dann dienen, wenn sie Nutzen daraus hätten und nicht aus Liebe und Dankbarkeit für das, was sie alles von Gott empfangen hatten. Hier traten wichtige Streitfragen auf, die ungeklärt im Raum standen.

Wie Gott nun vorging, könnte man durch eine Veranschaulichung umschreiben.Nehmen wir einmal an, ein Lehrer steht vor seiner Klasse und erklärt, wie eine schwierige Aufgabe zu lösen ist. Einer der Schüler behauptet frech, der Lösungsweg des Lehrers sei der falsche und er kenne einen besseren . Einige Schüler glauben der Behauptung des Mitschülers und stellen sich auf seine Seite. Was wäre wohl erreicht, wenn nun der Lehrer die Besserwisser aus der Klasse schickt? Könnten die übrigen Schüler nicht daraus schließen, das der Störenfried vielleicht doch Recht hat? Es könnte der Eindruck entstehen, der Lehrer fürchte sich davor, dass sich sein Lösungsweg als falsch herausstellt. Was wäre, wenn der Lehrer den Besserwisser zeigen ließe, wie er die Aufgabe lösen würde?So in etwa könnte man umschreiben, wie Gott mit den aufgeworfenen Streitfragen umging.

Kommen wir noch einmal auf den Lehrer in der Veranschaulichung zurück.Er weiß zwar, dass der Besserwisser und seine Mitstreiter im Unrecht sind, allerdings weiß er auch, das es für die gesamte Klasse am besten ist, wenn er ihnen Zeit einräumt, damit sie Ihren Standpunkt beweisen können. Wenn ihr Lösungsweg scheitert, wird die übrige Klasse einsehen, dass der Lehrer am besten geeignet ist, die Klasse zu unterrichten. Außerdem wäre es dann verständlich, wenn der Lehrer zukünftig Störungen dieser Art nicht mehr dulden würde.In ähnlicher Weise behauptete Satan, seine Herrschaft sei die bessere und würde den Menschen größeren Nutzen bringen. Gott räumte nun dem Satan und seinen irdischen Gefolgsleuten Zeit ein, damit deutlich würde, welche Herrschaftsform tatsächlich die bessere wäre.

Fortsetzung...

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@Philipp59

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Um noch einmal auf die Veranschaulichung zurückkommen.Was würde der Lehrer vernünftigerweise nicht tun? Er würde dem Besserwisser nicht den Mund verbieten und auch nicht bei seinem Lösungsversuch helfen. Er gibt ihm Zeit, seine eigene Lösung zu entwickeln und vorzutragen.

Auch Gott hat beschlossen, zwei Dinge nicht zu tun:Erstens hielt er Satan und seine Anhänger nicht davon ab, zu beweisen, dass ein Lebensweg unabhängig von Gott der bessere ist. Dazu musste er ihnen allerdings die nötige Zeit einräumen.Inzwischen sind tausende von Jahren vergangen, in denen der Mensch Gelegenheit hatte, die verschiedensten Herrschaftsformen auszuprobieren. Trotzdem nehmen Leid und Ungerechtigkeit, Verbrechen und Kriege immer mehr überhand. Es tritt inzwischen deutlich hervor, dass die unsichtbare Herrschaft des Satan über den Menschen gescheitert ist.

Zweitens werde er Satan und seine Unterstützer nicht dabei helfen, über diese Welt zu herrschen. Was wäre damit erreicht, wenn Gott die Folgen seiner Herrschaftsweise, z. B. Verbrechen und Kriege, verhinderte? Würde er letztendlich damit nicht die Rebellen unterstützen und zu dem Gedanken verleiten, es gehe auch ohne Gott?

Gott hat jedoch gleich zu Anfang kundgetan, dass er das Leid nur eine bestimmte Zeit dulden würde, und zwar nur so lange, bis die Streitfragen zweifelsfrei geklärt wären. Gemäß Apostelgeschichte, Kapitel 17, Vers 31 hat er bereits "einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten wird". Er ist in der Lage alles Leid und seine Ursachen vollständig und für immer zu beseitigen. Auch vergangenes Leid wird er gemäß der Bibel wiedergutmachen. Das wird er durch die Herrschaft seines Sohnes, Jesus Christus, erreichen. Darauf können wir uns heute schon freuen. Gemäß der Bibel ist die Zeit nicht mehr fern.

Wie Du siehst, die Beantwortung Deiner Fragen ist nicht so ganz einfach und machte es erforderlich , etwas auszuholen und auch auf Hintergründe einzugehen. Falls noch etwas unklar oder unbeantwortet geblieben ist, kannst Du mich gern anschreiben.

LG Philipp

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@AlbatrossFLIGHT

Ich habe mir nur den Anfang durchgelesen, da ist bei mir die Logikkette schon aus ihrer Verankerung gerissen. Wenn der Ausgangspunkt ein persönlicher Glaube ist (oder eben der einiger Menschen, aber bei Weitem nicht aller Menschen! AlbatrossFLIGHT;,Du wirst da auch mir sicher brüderlich beipflichten, oder?), dann kann alles Weitere in sich logisch sein - es ist nicht logisch. 

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Zu deinem ersten Satz: Das steht keineswegs "außer Frage" - denn die Existenz Gottes steht ihrerseits in Frage.

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Ich habe eine alternativ Theorie dazu. Warum haben teufel/bösegeister etc mehrere Namen? Warum gab es früher mehrere Götter? Ich denke Eigenschaften werden personifiziert. Odin stärke weißheit der göttervater. Alle positiven Eigenschaften die sich Männer wünschten personifizierte Odin, oder eben Zeus der auch gerne mal alles schwängerte was nicht bei 3 auf den Bäumen war.
Nun gibt es aber auch negative Eigenschaften die wir Menschen Dämonen oder böse Geister nennen. Wir selbst können uns widersetzen, tun es aber oft so sollten, warum? Weil dieser Dämon uns verführt.
Um das besser zu veranschaulichen, jeder der mit dem rauchen aufgehört hat kennt die Sucht und den entzug, diese kleine Stimme die einem das komplette denken verändert. Von "ich will aufhören ich habe 100 gute gründe dafür" sind auf einmal alle gründe vergessen, denkblockade, alle guten vorsätze dahin und vergessen, man will rauchen, jetzt! Man ist im inneren in einer diskussion mit der Sucht und sie hat immer die besseren argumente weil es ja deine eigenen argumente sind. Wie will man sich selbst widerlegen? Durch kann man nur indem man stur bleibt und den gedanken keinen raum gibt. Wir könnten diese Sucht nicht als Nikotinsucht bezeichnen oder als entzug, Menschen vor tausend Jahren hätten vermutlich gedacht ein Dämon wäre es gewesen der die Menschen so verändert hätte.
Die perfekte Welt ist eine sehnsucht die der Mensch hat, allerdings braucht man einen teufel und einen gott oder yin und yang, man braucht die freie entscheidung ansonsten könntest du auch die komplette menschheit einer lobotomie unterziehen und sie zu robotern machen.

Danke C14dis, für diese Steilvorlage, die Wahrheit über Gott und die Welt berichten zu können, so, wie die Heilige Schrift, Gottes Wort, die Bibel es uns erklärt.

Du hast völlig Recht, es existiert eine geniale, hochintelligente Allmacht, deren Haupteigenschaft Liebe ist, neben ihrer Weisheit, Gerechtigkeit und Macht. Diese geniale Macht hat uns ihren Namen bekanntgegeben: "Jehova" - deutsch "ich werde mich erweisen".

Weil es Jehova so gefiel, erschuf er zuerst den geistigen Bereich, in dem es viele Individuen gibt, deren Leben nicht von materiellen Voraussetzungen wie Sauerstoffzufuhr, Nahrungsaufnahme etc. abhängt. Es gibt verschiedene Arten, z. B. Cherube, Seraphe und wahrscheinlich noch viele andere, die alle mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestattet sind. Die Bibel sagt, daß der auferstandene Jesus Christus von Nazareth ursprünglich aus dem Himmel, der Gegenwart seines Vaters Jehova herabstieg und als Mensch auf der Erde lebte, wo er sein vollkommenes, sündenloses Leben im Austausch gegen  de sündigen Adam opferte, damit Menschen, die dieses Loskaufsopfer annehmen, einmal gerecht gesprochen werden und als gehorsame Menschen einmal ewig auf einer gereinigten Erde leben können.

Dieser vollkommene Geistsohn war die erste Schöpfung Jehovas, gemäß Offenbarng 3:14, wo es heißt:....2.diese Dinge sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, DER ANFANG DER SCHÖPFUNG GOTTES". Aus den ersten Versen der Offenbarung geht hervor, daß Jehova seinem Sohn Jesus Christus die Offenbarung gab, der sie über einen Engel an Johannes, der die Offenbarung nieder schrieb, übermittelte.

Jesus als Schöpfung Jehovas ähnelt diesem in der Wesensart, ist aber nicht so mächtig wie Jehova. Inzwischen hat ihm Jehova als Lohn für seinen OPfertod Unsterblichkeit verliehen, die bis dahin nur Jehova selbst hatte. Die anderen Geistgeschöpfe haben sie auch nicht.

Schon gar nicht der herrliche, intelligente Engel Luzifer, auch Satan oder Teufel genannt. Es handelt sich auf jeden Fall um das Geistwesen, das hinter der Schlange, die in Eden Adam und Eva verführte, stand. Von ihm wird gesagt, daß sich sein Herz wegen seiner großen Schönheit überhob, er wurde hochmütig und wollte sich von seinem Schöpfer lösen, indem er in Konkurrenz zu ihn trat.

Überlege: was genau sagte Satan zu Eva? Er stellte Jehova als Lügner hin und sprach gem. 1. Mose 3:4 ..."mitnichten werdet ihr sterben. Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen aufgetan werden und ihr werdet sein wie Gott, erkennend Gut und Böse." Sinngemäß heißt das: Wenn ihr euch über Gottes Gebot hinwegsetzt, werdet ihr frei und unabhängig sein wie Gott und werdet selbst entscheiden können, was gut und was böse ist."

Im Grunde wurde eine Streitfrage aufgeworfen: Ist die Herrschaft Jehovas überhaupt wünschenswert oder ist sie nur einschränkend? Wer kann den Menschen mehr Lebensqualität bringen Jehova als Gott oder Satan als Gott?

Adam und Eva schlugen sich auf Satans Seite und verrieten und verachteten dadurch alles, was Jehova bisher für sie getan hatte.

Hätte Jehova Satan sofort vernichtet, wäre seine überlegene Allmacht bewiesen worden, an der niemand zweifelte. Aber die Streitfrage, ob Satan vielleicht nicht doch Recht hätte mit seiner Behauptung, wäre nicht beantwortet worden. 

So räumte Jehova Satan eine sehr lange Zeit ein, wo er als Gott dieser Welt uneingeschränkt herrschen durfte, um zu beweisen, wozu er fähig ist. Diese Zeit läuft jetzt ab. (Interessant in diesem Zusammenhang Offenbarung 12:12 "...Wehe der Erde und dem Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und weiß, daß er nur eine kurze FRist hat....." in dieser Phase leben wir heute, wie aus anderen Texten hervorgeht. Leider ist der Rahmen hier beschränkt).

Es war überwältigend weise von Jehova, Satan diese Chance einzuräumen. Im Hinblick auf die Ewigkeit wurde ein Exempel statuiert. Sollte jemals wieder ein Geschöpf gegen Jehova rebellieren, braucht er nur das Beispiel Satans und seiner Gefolgschaft hinweisen. Satan brachte der ERde und den Menschen nur Tod und Verderben. Es ist ihm nicht gelungen, ein gerechtes System zu errichten, daß Wohlfahrt für alle bieten könnte.

Wir sind von Jehova so erschaffen, daß wir nur unter seiner Anleitung Gedeihen und Glück finden können. Alle Versuche, ohne Jehova ein vernünftiges System zu errichten sind gescheitert. In Kürze wird das Reich Gottes, um das Jesus seine Nachfolger beten lehrte: "Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt. DEIN REICH KOMME:

Die Menschheit benötigt dieses Reich als einzige Hoffnung auf Lösung ihrer Probleme ganz dringend.

Es wird den Teufel nicht mehr lange geben. In Offenbarung Kapitel 20, wird sein Schicksal beschrieben: er wird zunächst für tausend Jahre zur Untätigkeit verdammt, danach darf er eine vollkommen gemachte Menschheit erneut verführen. Er wird viel Beute machen, aber zusammen mit seinen Anhängern endgültig vernichtetet werden und in die Nicht-Existenz gehen.

Das war nur eine "Steilvorlage" für das Ausbreiten religiöser Behauptungen.

So zum Beispiel deine Behauptung, es existiere "geniale, hochintelligente Allmacht".

Eine Steilvorlage - genutzt zur Öffentlichkeitsarbeit im Sinne von Auffassungen der Zeugen Jehovas.

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@earnest

Hallo earnest

Deine sich ständig  wiederholende Polemik ist absolut unangebracht. In diesem Fall greifst Du sogar gleich beide an,  sowohl den Fragesteller als auch den Antwortgeber.

GuteFrage.net hat nun einmal den Zweck Fragen zu stellen und Antworten zu geben  -  auch solche,  die Dir nicht gefallen.

 Die Meinungsfreiheit und die Religionsfreiheit sind gesetzlich geschützte Werte,  die Du nicht anzugreifen hast.

Merke Dir bitte auch dies: „Für einen Fragesteller ist es sehr frustrierend, eine Frage zu stellen und daraufhin für den Inhalt angegriffen zu werden“   Zitiert aus der GF Netiquette  -  und das Gleiche gilt auch für den Antwortgeber.

Dass Dein Kommentar darüber hinaus zur Beantwortung der Frage weniger als nichts beiträgt,  macht ihn noch überflüssiger,  als er es ohnehin schon ist.

Und völlig absurd ist deshalb auch Deine Behauptung,  der Inhalt der der von Dir kritisierten Antwort sei die Auffassungen der Zeugen Jehovas. Die Quellenangaben dort belegen unmissverständlich woher die dargelegte Auffassung stammt:  aus der Bibel nämlich  - gleichwohl aus welcher Übersetzung und völlig unabhängig von irgendeiner christlichen Konfession.



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@Abundumzu

hey, abundumzu, zur religionsfreiheit gehört aber auch die freiheit des anders-bezw nichtgläubigen!!

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