Warum gibt es immer weniger religiöse Menschen?

13 Antworten

Religionen sind vielleicht wirklich unnötig, da sie auf Werksgerechtigkeit basieren, indem Menschen durch selbst aufgestellte Regeln, Verhaltensweisen und Rituale versuchen, in den Himmel zu kommen oder ein besseres Karma zu erlangen.

Trotzdem bleiben die Fragen nach unserer Herkunft, dem Sinn und der Bedeutung unserer Existenz und wo wir nach unserem Tod sein werden. Die Antworten auf diese Fragen habe ich in der Bibel gefunden. Dabei geht es nicht um Religion, sondern darum, dass Gott uns in der Bibel seinen Willen verkündet, weil Er uns liebt und das Beste für uns will. Gott zwingt aber niemanden, sondern lässt uns unseren freien Willen...

Wenn die Bibel, die m. E. Gottes Wort ist, recht hat:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Danke. Ich wollte nur bei einem Punkt ein wenig einhaken. Im frühen Christentum war die Reinkarnation durchaus vertreten. Insbesondere die Stelle mit der Wiederkehr des Elias wird ja öfters in diese Richtung gedeutet.

(Und es gibt eine mittelalterliche Schrift, in der Elias beim Jüngsten Tag kämpft - übrigens zeigt genau diese Stelle (die auch die Hölle erwähnt) deutliche Parallelen zur germanischen Mythologie (Ragnarök))

Freilich mag man nun einwenden: Elias wurde nur entrückt (und ist nicht gestorben). Schwierig. :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Muspilli

Der Muspilli ist zwar ein christlicher Text (und bezieht sich auch auf die Apokalypse). Dennoch bezieht er sich ebenfalls auf den Weltuntergang durch Feuer, wie er zu Ragnarök beschrieben wird. Muspellsheim (und Muspell) gehören zur nordischen Mythologie

https://de.wikipedia.org/wiki/Muspell

Bis heute verwenden wir ja ein germanisches Wort "Hölle" für das Reich der Flammen, obwohl wir ja durchaus etliche hebräische Wörter übernommen hatten (z.B. Vornamen wie Michael). Wir hätten ja auch "Gehenna" übernehmen können - so wie es auch in der Bibel steht. Wir sind aber bei dem alten Begriff geblieben (der früher eine andere Bedeutung hatte). 

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Heutzutage gibt es immer weniger Menschen (vor allem Jugendliche), die an etwas glauben, dass es nicht gibt oder dass nicht eindeutig beweisbar ist. Da ich aber sehr gläubig bin, finde ich es sehr schade.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Je mehr Leute denken, desto weniger wird geglaubt. Je gesünder die Menschen, geistig, desto weniger verfallen sie Krankheiten wie Religiotie.

Du solltest nicht von Deutschland auf die gesamte Welt schließen. Wir sind trotz allen Eigendünkels lediglich ein sehr unbedeutendes Land unter vielen anderen.

In anderen Ländern nimmt die Zahl religiöser Menschen kontinuierlich zu.

Religion ist auch ein Ausdruck von Gemeinschaft. Wenn bei uns jeder seinen privaten, selbstzusammengebastelten Glauben haben will, ist es mit gemeinsamer Religionsausübung natürlich schwer.

Des Menschen geht es zu gut und sie denken sie brauchen keinen Gott. Das irdische (Geld/Anerkennung) wird immer wichtiger für sie.

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