Warum gibt es immer mehr atypische beschäftigte?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Es nützt den Arbeitgebern, also dem Kapital.

Was soll das denn sein, "atypische Beschäftigte"? Was wären demgegenüber "typische Beschäftigte"? Und wie genau hätten sich dann die verhältnisse dieser beiden Gruppen in den letzten Jahren/Jahrzehnten verändert?

Generell ist jedenfalls der Beschäftigunggsstand an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältissen so hoch wie noch niemals zuvor in Deutschland...

Kommentar von Unsinkable2
12.10.2016, 08:03

Was soll das denn sein, "atypische Beschäftigte"?

Alles, was nicht "typisch" ist; also nicht oder nicht vollständig zur Deckelung der Lebenshaltungskosten dient bzw. nur schwache oder gar keine Schutzstandards besitzt: Gelegenheitsarbeit, Teilzeit, Zeitarbeit, Minijob, etc. 

(Tipp: Bildung hilft gelegentlich.)

Generell ist jedenfalls der Beschäftigunggsstand an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältissen so hoch wie noch niemals zuvor in Deutschland...

Nicht zuletzt dank des Niedriglohnsektors. Deutschland - als einstiges Hochlohnland - ist auch hier schon Europameister mit dem größten Niedriglohnsektor. Jeder 4. Beschäftigte in Deutschland ist stolzes Mitglied. Und die Zahlen wachsen hier ebenso, wie an der "Tafel", der Almosen-Essensverteilung in einem der reichsten Länder der Welt.

0

Was möchtest Du wissen?