Warum gibt es im Osten mehr Kindergartenplätze?

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18 Antworten

Als ostdeutscher Bezieher sage ich mal

Frauen in der DDR sollten genauso berufstätig sein wie Männer. Damit sollte nicht nur ihre Gleichberechtigung betont werden - es war wirtschaftlich wichtig, dass die Frauen arbeiteten, sowohl für die Staatswirtschaft als auch für die der Familie. Wurde ein Kind geboren, wurde es demzufolge in eine staatliche Betreuung gegeben. Auf diese Weise konnte die SED außerdem frühzeitig Einfluss auf die Erziehung der jüngsten Bürger nehmen.

Deshalb wurden die Einrichtungen für die Kinderbetreuung früh und umfassend ausgebaut. 1989 betrug die Versorgung von Krippenkindern im Durchschnitt 80 Prozent, in den Großstädten lag sie bei fast 100 Prozent. Kindergartenplätze waren für 94 Prozent und Hortplätze für 82 Prozent der Kinder vorhanden. Davon konnte man in der Bundesrepublik nur träumen: Hier gab es gerade mal für 2 Prozent der Kinder einen Krippenplatz, für 78 Prozent einen Kindergartenplatz und für 4 Prozent der Schulkinder eine Hortplatz.

Die Betreuung wurde vom Staat finanziert (in der Bundesrepublik mussten die Eltern den Platz bezahlen). Die Eltern hatten nur für die Verpflegung zu zahlen. Ein Mittagessen für ein Krippenkind kostete z. B. 1,40 Mark, das für ein Kindergartenkind 35 Pfennig.

Mit 17-25 Jahren hatten die meisten Frauen in der DDR 1-2 kinder,Wohnungen wurden vom Staat gestellt,zur Hochzeit hat man ein Kedit bekommen von ca 4000-8000 DDR Mark womit man die Wohnung gestalten konnte,das Geld musste zurückgezahlt werden aber pro Kind wurden dir % erlassen die du nicht zurückzahlen musstest.

N0 die Antwort ist auch richtig.

Wenn ich mir hier einige Antworten ansehe, finde ich mich wieder mal bestätigt darin, was gezielte Desinformation in den Köpfen unserer Landsleute aus dem Westen bewirkt hat.

Die KInderkrippen und Kitas gab es in der DDR nicht deshalb, um die Kinder frühzeitig mit sozialistischen Ideen zu indoktrinieren, sondern in allererster Linie dafür, um den seit 1945 gleichbrechtigten Frauen und Müttern ungestörte Berufstätigkeit zu ermöglichen und ihre Kinder bestmöglichst versorgt und erzogen zu wissen. 
Das war Bestandteil des sozialistischen Systems in der DDR und Grund für die flächendeckende Errichtung von Kitas und Krippen.
Um diesen Grund zu entkräften und zu diskreditieren, bietet es sich natürlich an, die durch den Staat DDR gewollte frühzeitige Indoktrination ins Feld zu führen.
Das ist falsch und lächerlich zugleich und in Anbetracht der diesbezüglichen Zustände im Westen unseres Landes immer eine abschätzige Bemerkung wert, besonders von denen, die die DDR nicht kennen und um die Wendezeit entweder noch Kinder waren oder noch nicht geboren.:)

Ich als gelernter DDR-Bürger habe Kinderkrippe und Kita erlebt und erinnere mich gern daran. 
Es wurde weder gezüchtigt noch missbraucht!!  und auch keine kommunistischen Ideen in die Köpfe der Kinder gepflanzt, sondern dafür gesorgt, dass nicht nur Essen und Trinken genügend und in guter Qualität vorhanden waren, sondern eine kindgemäße Vorschulerziehung durch geschulte Fachkräfte (drei Jahre Fachschule) gewährleistet war.
Kosten: Krippe: 32,-DM monatlich einschließlich Pflege, ärztlicher Versorgung und Beschäftigung.

Kita: 12,- DM monatlich, dasgleiche, nur Frühstück wurde von zuhause mitgebracht.

Es wurden auch keine Kampflieder gesungen, sondern alle die Kinderlieder, die unsere Eltern auch schon gesungen haben. Wir waren niemals uns selbst überlassen, sondern durch Märchen vorlesen, Singen, Basteln, Malen, Spielen etc.  immer beschäftigt. 

Wenn es in drei Jahren Krippe und Kita ein Lied über die Volksarmee gegeben hat, was jetzt sicher von einigen hier kommen würde, dann war das, gemessen an anderen Freizeitbeschäftigungen, die absolute Ausnahme und darf als Indoktrination bezeichnet werden.:)

Wenn wir nach den Kindergartenjahren in die Schule kamen, war das Gemeinschaftsgefühl schon sehr ausgeprägt und in dieser Hinsicht völlig problemlos. 
Außerdem waren bestimmte Voraussetzungen für eine ausgewogene Grundbildung bereits gegeben, so dass es kaum größere Schwierigkeiten im Lernprozess gab.

Dass es jetzt noch so viel mehr von diesen Einrichtungen im Osten als im Westen gibt, liegt somit auf der Hand. Aber auch dieser Vorteil ist im Verschwinden, denn langsam aber sicher passt sich der Osten an die Freiheit, u.a. arbeitslos sein zu dürfen, an.

alles andere sorry aber Höre da mal Lieber auf die ostdeutschen die die DDR mit machten oder sich auskennen und auch in die kitas waren und nicht die Westdeutschen die vieles nur von Hören und sagen kennen:)

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Kommentar von N0Nentity
02.10.2016, 22:49

@Sagittarius1989,

den ersten Teil deines Beitrag kann ich nur unterstreichen.
Den zweiten Teil habe ich als meinen Beitrag wiedererkannt. Damke!:)

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Kommentar von Huflattich
03.10.2016, 16:47

Es wurden auch keine Kampflieder gesungen, sondern alle die Kinderlieder, die unsere Eltern auch schon gesungen haben. Wir waren niemals uns selbst überlassen, sondern durch Märchen vorlesen, Singen, Basteln, Malen, Spielen etc.  immer beschäftigt. 

Es braucht keine "Kampflieder" um sozialistisches Gedankengut zu lehren und zu lernen  Das geht viel subtiler - quasi ohne das jemand was merkt .. Einfaches Beispiel das Bilderbuch über den schönen bunten Fisch der seine Schuppen verteilen musste.....(mir fällt gerade der Titel nicht ein - Regenbogenfisch?).


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Die sind in erster Linie noch ein "Überbleibsel" aus DDR-Zeiten. Da war es üblich, dass die Kinder mit etwa einem Jahr in die Kinderkrippe kamen und die Mütter wieder arbeiten gingen. In der Krippe und im Kindergarten konnte der Staat dann auch sofort damit anfangen, die Kinder mit der sozialistischen  Denkweise vertraut zu machen, die längst nicht in allen Haushalten gelebt wurde.

Dass hier im Westen die Kinder schon so jung in die Krippe gegeben werden und Kindergartenplätze "angeblich" garantiert sind, ist erst seit relativ wenigen Jahren so und deshalb hinken die westlichen Bundesländer noch arg hinterher, was die Versorgung mit KiGa-Plätzen angeht.

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Also, in der früheren DDR haben die Eltern ihre Kinder praktisch nicht selbst erzogen. Sie haben sie gleich nach der Geburt in eine Kindereinrichtung gegeben, wo sie den ganzen Tag verbracht haben.

Das war dort allgemein so üblich, damit die Mutter wieder arbeiten gehen konnte. Die Kinder kamen dann über Nacht nach Hause und wurden in der Früh wieder weggebracht.

Nur ganz wenige haben das nicht wollen, sind dann aber vom damaligen Staat benachteiligt worden.

Nun ist es eben immer noch Sitte und Gebrauch, die Kinder so früh wie möglich abzugeben.

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als die Grenze noch stand da war es doch so das die Männer im Westen arbeiten waren und somit die Familie versorgt war,

im Osten also in der DDR hat jedes Kind einen Kindergartenplatz bekommen weil die Frauen nach der Geburt des ersten Kindes ganz schnell wieder arbeiten ging und nach dem zweiten war es etwas länger da war es ein Jahr bevor die Muttis wieder arbeiten gingen,

diese KITAs gibt es ja immer noch zwar nicht mehr ganz so viele wie zu DDR Zeiten weil gleich nach der Wiedervereinigung hatten die Frauen Angst um ihren Arbeitsplatz und bekamen keine Kinder, aber es sind Plätze da und somit haben die Muttis eher eine Chance einen Platz zu bekommen

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Weil es im Osten schon immer mehr Kitas gab - noch aus DDR-Zeiten. 

Es wurden zwar einige geschlossen - aus Kostengründen. Aber dennoch stehen noch genügend zur Verfügung. 

Es war zu DDR-Zeiten üblich, die Kinder frühzeitig in die Einrichtung zu bringen, frau musste ja arbeiten. Während im Westen eher das alte Rollen-Klischee vertreten wurde, dass der Mann arbeitet und die Familie versorgt, während die Frau sich um Heim, Kinder und Herd kümmert. Deshalb wurden nicht so viele Kitas benötigt. Das ist erst in den letzten Jahren akut geworden. Und so schnell kann man den Mangel nicht aufheben. 

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Kommentar von scharrvogel
02.10.2016, 23:36

doch das kann man und die situation war schon vor zwanzig jahren akut. darum bastelt man ehr eine herdprämie statt mehr kitas. wenn man es wollte, könnte man den westen schon längst an den osten angenähert haben. will man aber nicht.

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@Volkerfant

Wer über die frühere DDR spricht und den heutigen Bundesbürgern, die sie nie erlebt haben, erzählen will wie das Leben da tag täglich war, sollte auch da aufgewachsen sein und gelebt haben. Nur so ist es möglich real das wiederzugeben, was die Menschen damals erlebten.

Du, lieber Volkerfant, kannst nie da gelebt haben, weil das, was du von dir gibst, mit Abstand, der größte Unsinn über die DDR ist, den ich JEMALS in meinem 60 jährigen Leben gelesen bzw. gehört habe.

Richtig ist, dass es weder Zwang noch Repressalien gab, wenn Eltern ihre Kinder nicht in einen Kindergarten anmeldeten.
Richtig ist aber auch, dass es Wocheneinrichtungen gab, in denen die Kinder montags hingebracht und freitags abgeholt wurden. Das waren aber Ausnahmen und nur für Eltern, die z. B. auswärts arbeiteten.

Und richtig ist auch, dass ich niemals erleben musste, dass Eltern durch einen Mangel an Kindergartenplätzen Nachteile erleiden mussten.

In dieser Beziehung war die ehemalige DDR der heutigen Bundesrepublik viele, viele Jahre voraus.

LG Lazarius

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Kommentar von lesterb42
03.10.2016, 11:42

Ich finde es schlimm, wenn ein Staat verherrlicht oder
verharmlost wird, in dem Leute erschossen wurden, wenn sie von einem Stadtteil in den anderen wollten.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Das heißt nicht, dass ich
die Lebensleistung der Bewohner schmählern wollte oder abstreiten  das viele auch in der "DDR" eine glückliche Kindheit oder Jugend hatten.

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Wenn ich mir hier einige Antworten ansehe, finde ich mich wieder mal bestätigt darin, was gezielte Desinformation in den Köpfen unserer Landsleute aus dem Westen bewirkt hat.

Die KInderkrippen und Kitas gab es in der DDR nicht deshalb, um die Kinder frühzeitig mit sozialistischen Ideen zu indoktrinieren, sondern in allererster Linie dafür, um den seit 1945 gleichbrechtigten Frauen und Müttern ungestörte Berufstätigkeit zu ermöglichen und ihre Kinder bestmöglichst versorgt und erzogen zu wissen.
Das war Bestandteil des sozialistischen Systems in der DDR und Grund für die flächendeckende Errichtung von Kitas und Krippen.
Um diesen Grund zu entkräften und zu diskreditieren, bietet es sich natürlich an, die durch den Staat DDR gewollte frühzeitige Indoktrination ins Feld zu führen.
Das ist falsch und lächerlich zugleich und in Anbetracht der diesbezüglichen Zustände im Westen unseres Landes immer eine abschätzige Bemerkung wert, besonders von denen, die die DDR nicht kennen und um die Wendezeit entweder noch Kinder waren oder noch nicht geboren.:)

Ich als gelernter DDR-Bürger habe Kinderkrippe und Kita erlebt und erinnere mich gern daran.
Es wurde weder gezüchtigt noch missbraucht!!  und auch keine kommunistischen Ideen in die Köpfe der Kinder gepflanzt, sondern dafür gesorgt, dass nicht nur Essen und Trinken genügend und in guter Qualität vorhanden waren, sondern eine kindgemäße Vorschulerziehung durch geschulte Fachkräfte (drei Jahre Fachschule) gewährleistet war.
Kosten: Krippe: 32,-DM monatlich einschließlich Pflege, ärztlicher Versorgung und Beschäftigung.

Kita: 12,- DM monatlich, dasgleiche, nur Frühstück wurde von zuhause mitgebracht.

Es wurden auch keine Kampflieder gesungen, sondern alle die Kinderlieder, die unsere Eltern auch schon gesungen haben. Wir waren niemals uns selbst überlassen, sondern durch Märchen vorlesen, Singen, Basteln, Malen, Spielen etc.  immer beschäftigt.

Wenn es in drei Jahren Krippe und Kita ein Lied über die Volksarmee gegeben hat, was jetzt sicher von einigen hier kommen würde, dann war das, gemessen an anderen Freizeitbeschäftigungen, die absolute Ausnahme und darf als Indoktrination bezeichnet werden.:)

Wenn wir nach den Kindergartenjahren in die Schule kamen, war das Gemeinschaftsgefühl schon sehr ausgeprägt und in dieser Hinsicht völlig problemlos.
Außerdem waren bestimmte Voraussetzungen für eine ausgewogene Grundbildung bereits gegeben, so dass es kaum größere Schwierigkeiten im Lernprozess gab.

Dass es jetzt noch so viel mehr von diesen Einrichtungen im Osten als im Westen gibt, liegt somit auf der Hand. Aber auch dieser Vorteil ist im Verschwinden, denn langsam aber sicher passt sich der Osten an die Freiheit, u.a. arbeitslos sein zu dürfen, an.

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Kommentar von EinGast99
02.10.2016, 20:13

Danke, so sehe ich das auch und das ist hier mal die Einzig ordentliche Begründung.

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Kommentar von Lazarius
02.10.2016, 23:36

Diese Aussage kann ich ebenfalls so bestätigen.

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So viel mehr sind das nicht.
Im Osten liegt die Quote bei um 49%, im Westen bei um 43%.
Zudem entstehen im Osten nicht gerade wenig private Kitas, einschließlich Chaffeursdienste und Sauna für die lieben Kleinen.

Es mag eine Rolle spielen, welches Bundesland von welcher Partei regiert wird. In den CDU Bundesländern geht es konservativer zu, mithin weniger Investitionen für Kinder.

Zudem hat Ostdeutschland mehr und mehr Zuzug aus Westdeutschland. Es ist daher kluge stadtplanerische Politk, in Insfratukturen, Kita's und Schulen zu investieren.

Sagen wir so, "im Osten geht die Sonne aus, im Westen wird sie untergehen..."
Es lohnt nicht wirklich in Bayern noch 'ne Kita zu bauen. In nur noch 5 Millionen Jahren falten sich die Alpen weiter auf, München wird sich dann dort befinden wo heute Brandenburg ist.


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Kommentar von scharrvogel
02.10.2016, 23:35

deine zahlen sind aber massiv falsch.

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die Menschen im Osten Deutschland haben noch aus DDR-Zeiten im Kopf, dass für die Kinder immer ein Kita-Platz da war. Der Grund dafür lag a) in der Volkswirtschaft der DDR und b) am anderen Frauenbild (Familie+Beruf = vereinbar machen!) -

IM Westen Deutschlands hat vor allem die (katholische) Familienpolitik für die Frau "den Herd und die Familie" vorgesehen, also auch die Kitaplätze und ihren Ausbau nicht sehr vorangetrieben. Das wird heute erst anders.

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Im Osten war es schon lange üblich, seine Kinder mit wenigen Monaten in staatliche Betreuung zu geben. War vom Staat so gewünscht, um die Kinder gleich im sozialistischen Sinn zu indoktrinieren. Und für die Frauen war's ja auch irgendwie praktisch, bald wieder in den Job zurück zu können.

Besonders im Süden gab es dagegen lange Zeit das Ideal der Mutter, die nur für ihre Kinder da war und als Rabenmutter galt, wenn sie sie vor dem 4. oder 5. Geburtstag in den Kindergarten gab.

Nachdem es inzwischen gesetzliche Ansprüche auf Kiga- und Kitaplätze gibt, muss der Staat nun dort neue einrichten, wo noch zu wenige sind. 

Zum Glück hat man aber heute, egal wo man wohnt, mehr persönliche Entscheidungsfreiheit!

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Kommentar von EinGast99
02.10.2016, 20:10

Du kommst nicht aus dem Osten - oder? So viel Mist hab ich als ostdeutsches Kind noch nie gelesen.

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Kommentar von Lazarius
02.10.2016, 22:59

Zum Glück hat man aber heute, egal wo man wohnt, mehr persönliche Entscheidungsfreiheit!

So, so.
Das musst du jungen Leuten erzählen, die eben keinen Kitaplatz abbekommen haben und jobmäßig total in der Luft hängen.

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weil die frauen im osten schon immer arbeiten gehen mussten und der staat daher von vornherein die kinderbetreuung flächendeckend so ausgebaut hat, dass jedes kind einen krippen- und kitaplatz hat.

somit ist es völlig normal, das die kids im osten mit 12 monaten oder früher in die kita gehen, weil mutti wieder arbeiten gehen muss.

im westen ist es nicht gewünscht, dass frauen selbständig arbeiten und auf eigenen beinen stehen. darum gibts keine flächendeckenden kitas und wenns sowas ähnliches wie eine kita gibt dann mit lächerlichen zeiten von 8-11 und 14-16 uhr. essen muss zu hause gemacht werden.

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Das liegt am alten System der DDR, da gab es halt schon  immer mehr Kindergartenplätze. 

Genauso wie im Medizinbereich die Polikliniken. 

Alle sehen es merken es doch niemand regt sich auf - das sind die "Errungenschaften des Sozialismus" die uns jetzt auch im Westen "glücklich machen" (sollen)......

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Kommentar von merderzo
02.10.2016, 17:44

Aber weshalb gab es schon immer mehr Kindergärten im Osten (also früher DDR)?

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Hallo,

in den östlichen Bundesländern ist die Linkspartei sehr stark und daher werden auch mehr gelder für Kitas, Kindergärten usw. bereitsgestellt, als in den von CDU bzw. CSU oder SPD regierten westlichen Bundesländern.

MfG

Steven Armstrong

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Kommentar von merderzo
02.10.2016, 18:08

danke

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siehe die Antwort von N0Nentity

Dazu ist noch zu sagen, dass wir ostdeutschen Frauen es durch diese Erzehung es normal ansehen nach einem Jahr Babypause wieder Vollzeit zu arbeiten. Und dann muss das Kind versorgt sein.

Und nur so am Rande so rosig sieht es in den ostdeutschen Großstädten auch nicht aus. Also ich habe wie eigentlich fast alle bei uns in der Stadt keinen rechtlich zugesichrten Platz zum ersten Geburtstag meines Kindes bekommen.

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Kommentar von eostre
03.10.2016, 06:11

Nein, auch heute finden es viele ostdeutsche Frauen nicht normal oder richtig, ihr Kind so früh betreuen zu lassen. 

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Weil zu Zeiten der DDR jedes Kind einen Anspruch auf einen Kindergarten hatte. Man wollte, das, denn dann konnte man die Kinder schon frühzeitig aufs sozialistische System drillen. Und diese Ressourcen sind eben heute noch vorhanden.

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der Osten hat schon immer mehr für Kinder getan und darum sollte sich der Westen mal ne große Scheibe abschneiden.

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Kommentar von merderzo
02.10.2016, 17:42

danke für deine Antwort :) Aber wieso hat der Osten denn mehr für die Kinder getan?

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das kann bloß pozentual gemeint gewesen sein bei der bevölkerungsverteilung in deutschland..richtig?

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Kommentar von merderzo
02.10.2016, 17:41

wie meinst du es mit prozentual? Tut mir leid aber ich kenn mich leider überhaupt nicht mit diesem Gebiet aus...

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Weil es aus der DDR geblieben ist,  daran hätte sich die brd in vieler Hinsicht mal ein Bsp nehmen können,  am DDR Sozialstaat,  den Wettkampf hatte die brd nämlich verloren 

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Kommentar von scharrvogel
02.10.2016, 23:43

naja so langsam kommen sie wieder drauf, dass vieles in der ddr garnicht so doof war. sei es die krippe, die kita und vor allem die schulbildung der ddr-schulen war völlig weit voraus dem westlichen niveau.

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