Warum gibt es Homosexualität?

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Vielleicht ist es ja genauso natürlich wie wenn man hetero ist, aber es dient dazu, keine Überbevölkerung zu bekommen (haben wir ja mittlerweile sowieso schon). Sonst würden wir vermutlich zur heutigen Zeit kaum noch Platz mehr haben. Und außerdem können sie ja auch adoptierten Kindern somit eine schöne Kindheit geben

Könnte sein, danke für deine Antwort :)

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Man kann sich durchaus nicht aussuchen zu wem man sich hingezogen fühlt.

(Homosexualität bezieht sich auf die sexuelle Orientierung nicht unbedingt darauf wen man liebt sondern wen man geil findet)

Und von daher ist es genetisch festgelegt auf wen man steht. Somit ist es eine genetische Mutation die auftreten kann.

OK, vielen dank für deine Antwort :)

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Ich halte die Surrogattheorie von Freud dazu für sehr einleuchtend. Demnach sei es so, dass Homosexuelle ihr Sexualziel (Fortpflanzung) und ihr Sexualobjekt (das andere Geschlecht) nicht erreichen können oder Glauben es nicht erreichen zu können. Im Anschluss an dieses Denken sucht sich der Sexualtrieb das nächste was er finden kann, was dem Ursprungstrieb so nah wie möglich kommt. Dabei kann es zu Entstehung eines Fetischs oder zur Veränderung der Sexuellen Orientierung oder Ausrichtung kommen.

Auch bei Homosexualiät im Tierreich, auf die so oft von Befürwortern der Homosexualität verwiesen wird, ist es so das sie nur in Populationen vorkommt, in denen der übliche weg nicht verfügbar war.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Davon habe ich noch nie gehört, aber es klingt 1/1 schlüssig. Ein Freund von mir hat nie ein mädchen bekommen ( obwohl er sich mehr als bemüht hat) und ist mit 30 plötzlich mit nem typen aufgetaucht. Das würde diese Theorie erhärten

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@Halbammi

Das Problem an der Theorie ist es deckt nicht 100% aller fälle ab, aber dafür gibt es ja die anderen Theorien hierzu.

Alternativ Modelle die zur Homosexualiät führen können sind:

  1. Hypersexualität (Besonders stark ausgeprägte Sexualität): Hierbei wird ausgegangen, dass eine Überempfindlichkeit für sexuelle reize vorliegt, die zur Abstumpfung führen und in eine Paraphilie (z.B Homosexualität) münden können.
  2. Konditionierung = Person A verbindet mit der Zeit die körperlichen Freuden mit neutralen Reizen die Ursprünglich nicht zur sexualität gehörten. z.B: Deine Freundin trägt immer/meistens hochhackige Schuhe bevor ihr miteinander schlaft. Irgendwann siehst du eine andere Frau mit hohen Absätzen und wirst geil.
  3. Biologische Determiniertheit= Je nach Morphologischer und Physiologischer Ausgangslage der Person (z.B Gestalt, Geruchssinn, Schmerzempfinden) bilden sich Fetische aufgrund von Abweichung.
  4. Kulturelle Prägung = in der Kultur ist eine bestimmte Paraphilie etc. angesehen
  5. Missbrauch: vorallem in Gefängnissen.

Hierzu: Opfer von Pädophilien oder Vergewaltigungen entwickeln später oft sogenannte Täterintrojekte (Bruchstücke der Täterpersönlichkeit od. deren Einstellungen) wodurch der ,,Wunsch" auftaucht es nochmal zu erleben. Dies beruht auf einem Schutzmechanismus der Psyche. Das würde aber zu weit führen.

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Da homosexuelle Menschen sich nicht fortpflanzen können, reduzieren sie somit die Weltpopulation an Menschen, was sehr gut und auch wichtig ist. Wenn du jetzt denkst, dass der Sinn der Menschen ist sich fortzupflanzen und so viele Nachkommen wie möglich zu schaffen (deswegen Mann + Frau), dann hast du vollkommen recht. Allerdings ist die Überbevölkerung einer Art schädlich für das System der Natur. Deswegen gibt es bestimmte Schutzvorrichtungen in der Natur, um dies verhindern. Beispiele für diese Schutzvorrichtungen wären tödliche Krankheiten, natürliche Fressfeinde im Tierreich und eben auch die Homosexualität. All das soll nämlich dafür sorgen, dass jedes Lebewesen genug Platz auf der Welt hat.

Danke für deine Antwort :)

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Alleinstehende Onkel und Tanten waren zum Teil sehr wichtige Miternährer und Helfer innerhalb der Familie, die dafür sorgten, dass die Neffen und Nichten besser aufwuchsen.
Das Prinzip der kinderlosen Verwandtschaft, die bei der Jungenaufzucht helfen, gibt es übrigens auch im Tierreich.

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