Warum gibt es heute so viele Menschen mit Depressionen

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10 Antworten

Das ist so, weil das Wort "Depressionen" mehr als inflationär benutzt wird.

Jede kleine Verstimmung, jede Missstimmung wird so bezeichnet.

Es gibt nicht mehr Depressionen als vor zwanzig Jahren.

Doch. Die Gesellschaft hat sich in den letzten 20 bis 30 Jahren sehr verändert. Sie ist leistungsorientiert, oberflächlich und sehr materialistisch geworden und Werte haben drastisch abgenommen. Damit kommen viele Menschen nicht klar - leider ist es so.

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@Doofe

Leistungsorientiert sollte eine Gesellschaft sein.

Werte werden nicht mehr vom Elternhaus vermittelt, da stimme ich Dir zu. Aber endet das gleich in 'Depressionen?

Und doch hat jeder Teenager, der hier schreibt, Depressionen, bzw. gibt es vor, sie zu haben.

Traurigsein, Niedergeschlagenheit, so richtig schlechte Laune - all das wird in "Depressionen" zusammen gefasst. So richtig ernst nehmen kann ich das nicht.

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Doch, es sind depressionen. Ich habe sie auch. Mit selbstmordgedanken und allem drum und dran. Hat sehr viel damit zu tun, wie unsere Gesellschaft ist, das stimmt. Ich komm damit auch nicht klar. Aber das kann niemand verstehen, der keine depressionen hat, oder der der Zustand unserer Gesellschaft nicht so nahe geht.

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Psychische Erkrankungen, zu denen Depression gehört, haben immer einen eigenen Grund. Es ist "schön einfach", äußere Umstände dafür verantwortlich zu machen. Der harte Job, Leistungsdruck, die schlimme Frau usw., aber es ist die Unfähigkeit des Betroffenen dafür zu sorgen, dass das psych. Ungleichgewicht, was eine Depression nur anzeigt, auszugleichen. Somit sollte man sich im Falle einer Erkrankung auf die Suche machen, woran es denn liegt, dass man nicht für sich selber ausreichend sorgen kann. Wohlmöglich kann es an der Kindheit liegen und man es schlichtweg nicht gelernt hat...die Kindheit ist jedenfalls ein guter Ausgangspunkt.

der ganze druck. Perfektion muss perfektioniert werden. die welt dreht sich schneller allesmuss schnell gehen. wenn du nicht der masse entsprichst wirst du gemobbt. man hat angst in der schule zu versagen und zu Außenseiter zu werden, das alles

Das hat mehrere Gründe...

zum einen liegt es an der heutigen Leistungsgesellschaft, also Angst davor einen Job zu bekommen, den zu behalten, leistungsmäßig mit den anderen Schülern mithalten zu können, und, und, und. Früher, also zu Zeiten unserer Eltern und Großeltern war das noch nicht so extrem ausgeprägt.

Eine weiterer Grund ist, dass Depression, Burnout & Co. mittlerweile halt keine Tabu-Themen mehr sind und die Leute da auch langsam offen drüber sprechen. So gab das früher durchaus auch, aber die Leute wurden damit einfach nicht ernst genommen und oft einfach als "Spinner" abgetan.

LG

ist Teilweise eine Modebereitstellungskrankheit,

bis vor kurzen nur sehr schwer nachweisbar, gibt aber inzwischen einen Bluttest der echte Kranke von Simulanten unterscheidet ..und auch im Gehirn kann man das feststellen..

wird dann genau wie vor einigen Jahren wieder weniger werden .. gutes Beispiel ist der Tinnitus .. hatte eine Zeitlang auch , etwas übertrieben ausgedrückt, fast ein jeder mal ..

denke überwiegend sind das nur kl. Verstimmungen die aufgebauscht werden, gerad bei Menschen die auffallen wollen, sich in den Mittelpunkt stellen wolle, betüddelt werden wollen und ihre Unzulänglichkeiten gern auf andere abschieben..

wohlgemerkt, ich meine nicht die wirklich Kranken..

scheint wirklich eine volkskrankheit zu sein. meine Erklärung: viele menschen haben einen nicht erkannten eisenmangel, b12 und vitamin D mangel. diese mängel verstärkt die disposition zu einer Depression. heisst, wenn jemnd die veranlagung dazu hat, wird es zusätzlich verstärkt. dann ist meiner meinung nach die selbstüberlassung vieler jugendlicher ein grosse thema. keiner kümmert sich wirklich um die jungen menschen. usw...

Achso es liegt also am Vitamin D und B12 Mangel? :D

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Teilweise durchaus

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@janix99

Das hab ich auch noch gar nicht in Betrach genommen, interessant, bloß wie entsteht dieser Mangel, was ist der Auslöser?

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  1. Grund:
    Weil es Internet gibt und diese kleinen Kacker da rein dürfen und ihre jugendliche Unbesonnenheit da drin ausleben statt bei ihren Freunden im direktkontakt, wo sie auch direkt eher die Quittung bekämen.

  2. Grund:
    Weil die Politik dafür sorgt, dass die Armut zunimmt und dass auch in der Bildung Unterschiede kommuniziert werden, so dass es immer mehr Jugendliche gibt, die praktisch kein Land sehen und leider sogar motiviert werden, einen Beruf als hoffnungsloser Ghettoinsasse anzustreben.

  3. Grund:
    Weil es immer mehr Psychiater gibt.

Danke, gute Antwort.

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Selten so einen Quatsch gehört, ganz Besonders Grund 1 und 3

Und für sowas bedankt man sich auch noch( Augenrollen)

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@rikardoxD3

Wenn ich der gleichen Meinung bin und die Antwort gut finde, bewerte ich sie auch mit ...gut..

Wenn du es als Quatsch empfindest, ist das deine Meinung. Andere Meinungen sollte man respektieren und das tue ich.

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@rikardoxD3

Ich habe das nun nicht extra weiter ausgeführt, weil natürlich jeder immer noch selber denken darf, wenn er es denn will. Andere Meinungen gibt es immer, damit musst du leben. :-)

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@priesterlein

Muss ich wohl, aber schau dir mal deine Aussagen an, du sprichst ohne wirklich bescheid zu wissen, wie kann sich sowas einfach ausdenken und es als Grund bezeichnen, was völlig sinnfrei ist, möchte ja nicht beleidigend werden, aber irgendwie ergibt das für mich keinen Sinn, dass ist sehr naiv sowas zu glauben, geschweige denn es zu behaupten, etwas was gar nicht stimmt, als hätten die Jugendlichen keinen Kontakt mehr mit ihren Freunden nur weil du vllt. viele Jugendliche mit dem Handy siehst, die viel schreiben und was auch immer darauf machen, muss es ja nicht gleich heißen, dass die keinen Kontakt zu ihren Freunden haben und nur in Ihrer "Handywelt" leben und in depressionen verfallen, du leitest dir deine Meinung einfach ab ohne es wirklich zu wissen, anhand deiner Aussage kann ich feststellen, dass du mit Sicherheit kein Jugendlicher mehr bist,

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Damals hatten die Leute auch Depressionen. Damals wurden jedoch Menschen mit psychischen Erkrankungen als verrückt gehalten.

Hinzu kommt, dass viele Mädchen eine Depression als cool empfinden^^

Interessante Frage, ist mir seid längerem jetzt auch schon aufgefallen, ich denke einfach, dass die Jugend heut zu Tage viele Probleme hat, die meisten Jugendlichen sind noch Jung, sie müssen viel lernen, stehen teilweise unter enormen Druck, nicht nur familiär auch in der Schule, die Jugendlichdn müssen viel leisten, damit kommt nicht jeder klar, manch Erwachsene kommen mit ihren Problemen nicht mal klar...dann sollen es die Jugendlichen?! Eben...zudem schauen sich Jugendliche auch viele Sachen ab, meist sind es eher die Negativen, eine große Rolle in dem Ganzen spielt auch das Schulsystem, dass ist meiner Meinung nach katastrophal.

Ich finde es nur merkwürdig, dass in einer Schulklasse mindestens 3 Mädchen Depressionen haben und sich 2 Mädchen ritzen. Ich war tatsächlich:-) auch mal in der Schule ( Gymn. ) wir hatten auch Stress, aber niemand hatte auch nur einen Anflug von Depressionen.

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@Katzenhai3

Was ist katastrophal am Schulsystem?

Als ich noch Schülerin war, war da niemand mit Verhaltensauffälligkeiten. Keine zerschnittenen Arme, keine Depressionen.

In der Klasse unseres Sohnes das gleiche Bild. Alles ausgeglichene, fröhliche junge Menschen. Keine Depressionen, keine Ritzereien. Und das ist eine G 8-Klasse, wo es echt was zu tun gibt. Aber keine Brennpunktschule, keine Brennpunktfamilien....

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@turalo

Depressionen zu haben heißt nicht gleich sich Ritzen zu müssen, bei solchen Depressionen spricht man von starken Depressionen würde ich sagen, auch muss man seine Depressionn nicht immer zeigen, viele Menschen sind innerlich sehr unglücklich sehen keinen Sinn im Leben mehr, trotz dem Leben sie ganz norma unter uns, sie fallen uns "depressionfreien" Menschen kaum auf, weil sie es nicht zeigen das sie unglücklich sind. Ich habe schon einiges gesehen, viele Menschen mit Depressionen, auch in meinen Klassen, woher willst du denn auch wissen wer Depressionen hat und wer nicht, dass kannst du doch gar nicht wissen, manche verstecken es.

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@rikardoxD3

Depressionen kann man nicht verstecken.

Was Du ansprichst, das sind diese Missstimmungen, Befindlichkeitsstörungen usw.

Ich kenne depressive Menschen........ solche, die eine Diagnose haben.

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@turalo

Natürlich gibt es auch Menschen die es vortäuschen, weil es nunmal ein Trend ist sich zu Ritzen etc. halte nicht besonders viel von den Leuten, ein Fehler der Erziehung oder eine falsche Ausbilldung des Gehirns sind wohl der Grund, ich meine, ich kannte mal einen Jugendlichen 19 Jahre alt, traurige Geschichte, gut man konnte ihn nicht meinen Freund nennen, hatte mit ihm ein paar Mal geschrieben und ihn gesehen und mal ab und an etwas geredet, jedenfalls hatte er Depressionen, keiner hat es wirklich mitbekommen, seine Freundin hat ihn verlassen, jeder fühlte mit ihm und bedauerte es, er hatte auch seinen Job verloren, jeder fand es natürlich nicht besonders schön was ihm da vorgefallen ist, aber weiter hat sich niemand aus seinem engeren Kreis was dabei gedacht, sie redeten mit ihm, er sprach nur sehr wenig sagte das er traurig ist etc. aber innerlich sah er alles viel schlimmer, als es wirklich war, er war innerlich nur noch traurig die nächsten Wochen,Monate etc.,äußerlich machte er keinen wirklich fröhlichen Eindruck, er ist etwas ruhiger geworden, redete nicht viel, war völlig auf sich gestellt, eines Tages erhängte er sich, wie man später feststellte, genauer Details will ich da nicht sagen, sein Grund war wohl Liebeskummer, angeblich sei er Abends öfter auf ne Party gegangen, wie sich rausstellte, war er auf keiner Party... traurige Geschichte, hatte wegen ihm auch kurz geweint, ich kannte ihn zwar nicht besonders gut, aber das hat mich schon mitgenommen, er tat mir so Leid...

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@rikardoxD3

Nicht jeder der depressiv ist muss ne Diagnose haben, die dunkle Zahl der depressiven ist da deutlich höher, nicht jeder geht zum Arzt und lässt sich diagnostizieren das er depressiv ist, deswegen denke ich man kann es schon verstecken

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Das liegt größtenteils an der Überforderung der Menschen in der Schule und im Beruf. Der Leistungsdruck ist zu hoch. Das macht Menschen langfristig psychisch krank = depressiv.

Überforderung......

Geregelte Arbeitszeiten

Geregelte Urlaubszeite

Geregelte Einkünfte

In der Schule muss man sich auf den Hosenboden setzen, dann läuft es auch da.

Unser Sohn macht G 8, hat ein großes Pensum, treibt "nebenbei" noch aktiv Sport, hat Training, Nachmittagsunterricht und trägt am Wochenende noch Prospekte aus.

Er fühlt sich nicht überfordert. Das wird den Leuten gerne eingeredet, die nich von sich aus bereit sind, Leistung zu zeigen.

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