Warum gibt es gleichgeschlechtliche Partnerschaften?

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21 Antworten

Ich halte nichts von der Annahme, dass viele Dinge vererbbar sind. Ich denke da finden Forscher irgendwelche identischen Gene und gehen dann von gewissen Dingen aus die gar nicht so sind. Egal ob es jetzt darum geht ob jemand fettleibig ist, schwul oder lesbisch oder sonst was.

Es ist bewiesen, dass Menschen in ihrer Lebensphase sogar ihre Gene verändern können um es mal laienhaft auszudrücken.

Insofern würe ich mich auf solche "Vererbbar" Studien nicht so stützen. Als ob man dem ausgeliefert wäre. Das ist definitv nicht def Fall.

Man sagt das Homosexualität vererbbar ist.

Nein, nicht "man" sagt das, da liegst du falsch. Einige Forschungsergebnisse lassen das vermuten. Andere wiederum legen andere Ursachen nahe. Fakt ist, dass niemand bisher das genau erklären kann.

Wie du bereits selber bemerkt hast, ist das absoluter Blödsinn, Homosexualität ist nicht vererbbar! Wir Menschen kommen mit einer Sexuellen Orientierung zur Welt, die sich im Laufe der Zeit stärker oder schwächer ausprägt! 

Die einen eben Homosexuell, etwa 8%, dann die die beides sind also Bisexuell, etwa 12%, Transgender etwa 1% und der Rest ist Heterosexuell!

Die Homosexualität kann durch Vererbung beeinflusst sein, aber das was du ansprichst, dass "keine Fortpflanzung stattfindet", hätte sie eigentlich längst auslöschen müssen (durch Selektion). Das dies nicht der Fall ist, spricht dafür, dass es sich dabei weniger um die Weitergabe verantwortlicher Gene handelt, sondern um verschiedenartige Regulation der gleichen Gene. Man spricht da von sog. "Epigenetik". 

Eine Frau hat geschlechtsspezifische epigenetische Merkmale, die auch ihre sexuelle Präferenz bestimmen. "Normalerweise" liebt sie Männer. Wenn die Frau diese eigenen epigenetischen Merkmale versehentlich an ihren Sohn weitervererbt, was "normalerweise" nicht stattfindet, dann erhält dieser Sohn weibliche Eigenschaften, die sich bis auf seine sexuelle Präferenz auswirken (durchschlagen), d.h. er wählt Männer als Sexualpartner ;) Gruß, Cliff

im Übrigen wäre es dito von Vätern an Töchter, wenn der Vater seine geschlechtsspezifischen epigenetischen Merkmale "versehentlich" an seine Tochter vererbt, was "normalerweise" nicht der Fall ist, dann erhält die Tochter männliche Eigenschaften, die sich bis auf ihre sexuelle Präferenz auswirken, d.h. sie wählt Frauen als Sexualpartner. Gruß, Cliff

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Möchte da mal aus meinem Bekanntenkreis etwas anmerken.

Es sind 2 Geschwister. Bruder und Schwester. Jedes der Geschwister hat geheiratet und hat Kinder.

In der einen Familie ist der Sohn schwul, in der anderen Familie ist die Tochter lesbisch.

Man sagt, dass Homosexualität eine Veranlagung ist, die der Betroffene nicht beeinflussen kann. Vielleicht genetisch bedingt, wenn man mein Beispiel nimmt.

Es gibt aber Homosexuelle die eine/n Heterosexuelle/n heiraten und Kinder bekommen. Da wäre es doch möglich, dass sich diese Veranlagung in den Kindern weiter vererbt. Dass diese Gene auf den Nachwuchs übertragen werden. Nicht jedes der Nachkommen muss dann homosexuell sein.

Ich denke auch nicht, dass Homosexualität vererbbar ist. Aber fortpflanzen können sich Homosexuelle ja trotzdem, natürlich nicht mit dem gleichen Geschlecht aber es gibt zum Beispiel auch Familienväter die in ihrem Alter erst realisieren, dass sie nicht heterosexuell sind. Früher, als Homosexualität noch nicht aktzeptiert wurde haben es ja auch viele unterdrückt und haben Familien gegründet. 

Ich weiß nicht genau wo die Sexualität her kommt, aber ich weiß, dass man sie aktzeptieren sollte. Ob Hetero oder Homosexuell, Transgender, Pansexuell usw. Wir sind alle Menschen.

Vererbbar ist es nicht. Manche finden dass Gleiche Geschtecht anziehender (Homo) als dass Andere (Hetero). Bei gleichgeschlechtlichen Paaren besteht die Möglichkeit mit künstlicher Befruchtung oder Adopton sich fortzupflanzen.

Woher stammt diese Quelle?

Oft gibt es auf diesem Gebiet Studien, die sich anbeißen, aber das Homosexualität vererbbar ist, da sind sich die meisten einig: Nein!

Es gibt Gleichgeschlechtliche Partnerschaften, weil sich manchmal Personen des gleichen Geschlechts lieben. Das kommt nun mal vor. Manche sagen, es ist ein Fehler der Natur, da man sich ja eigentlich fortpflanzen soll.

Aber selbst wenn - dann ist das ein belangloser Fehler, da niemand dadurch schaden nimmt.

Du sagst es liegt nicht an den Genen, an was liegt es dann frühkindliche Prägung?

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@qduzu

Das ist die Sache - man weiß es nicht. 

Manche werden damit geboren, bei anderen beginnt es erst in der Pubertät. 

Auch Kindheitserfahrungen können eine Rolle spielen, das behaupten zumindest auch einige. 

Aber man forscht noch an den Ursachen, der Homosexualität, und auch an anderen Sexualitäten. 

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Bitte versteh mich nicht falsch. Was ich im folgenden schreibe ist nicht meine gesellschatliche Ansicht, sondern eine rein biologische Betrachtung:

Biologisch sehe ich in homosexuellen Partnerschaften nur Nachteile. Es können keine Nachkommen gezeugt werden und gleichzeitig verbrauchen homosexuelle Menschen Nahrung, die dann nicht mehr für sich fortpflanzende Menschen zur Verfügung stehen.

Da Homosexualität nach aktuellen Erkenntnissen nicht vererbbar ist, ist es etwas müßig darüber zu diskutieren, welche Daseinsberechtigung solche Menschen im biologischen Sinne haben. Aber offenbar ist der Beitrag, den sie durch Arbeitskraft, Fürsorge und Wissensweitergabe liefern hoch genug, um trotz der Nicht-Fortpflanzung "gesellschaftlich rentabel" zu sein. Vielleicht nicht so "rentabel" wie heterosexuelle Menschen, aber trotzdem vorteilhaft.

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@Comment0815

Oehm - es gibt genug heterosexuelle Menschen die sich bewusst gegen Kinder entscheiden! Dann gibt es natuerlich noch jene die keine Kinder bekommen koennen! Sind diese nun mehr oder weniger rentabel als ein Homosexueller Mensch? Und wie sieht es mit homosexuellen Samenspendern/Leihmuettern aus? Sind diese wieder mehr rentabel? Was ist mit Blutspendern/Organspendern? Ist ein Homosexueller Doktor mehr rentabel als ein Heterosexueller Arbeitsloser? Und welche Daseinsberechtigung im Biologischen Sinne haben eigentlich unfruchtbare Frauen?

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@Comment0815

"Biologisch sehe ich in homosexuellen Partnerschaften nur Nachteile. Es können keine Nachkommen gezeugt werden und gleichzeitig verbrauchen homosexuelle Menschen Nahrung, die dann nicht mehr für sich fortpflanzende Menschen zur Verfügung stehen."

 

Das ist nicht ganz so. Homosexualität hilft in vielen Spezies das Überleben der Gruppe zu sichern. Zum Beispiel weil homosexuelle Tiere elternlose Tiere adoptieren (Pinguine) oder zusätzliche Nahrung suchen ohne selbst Kinder zu produzieren.

Manche Tiere unterwerfen sich auch sexuell dem Alpha um sich hinter seinem Rücken trotzdem mit den Weibchen zu Paaren. Blöde gesagt kann Bisexualität also durchaus ein Vorteil sein.

Es gibt darüber hinaus natürlich sehr viele Tiere die sich zwar heterosexuell paaren um Nachwuchs zu zeugen aber ansonsten homosexuell leben.

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@Spikeeee

Ich finde man sollte Frauen sagen ob der Sampenspender Homosexuell ist oder nicht..

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@ninaxx2

Dies ist eine ganz persönliche, wenn auch nicht unangenehme Information, - so sollte es zumindest sein - die eigentlich Privatsache des Spenders ist 

Wieso muss man von solch einer belanglosigkeit Informationen erhalten?

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Schon mal was von Mutation gehört?

Auch schwule Zeugen ab und an Kinder. Außerdem ist nicht geklärt, ob es umweltbedingt ist oder genetisch.

Ebenso könnte das Wörtchen rezessiv eine Rolle spielen.

Such einfach mal nach Epigenetik und Homosexualität, da wirst du eine Therorie finden, nach der es möglich ist, dass es gleichzeitig an den Genen liegen kann aber nicht unbedingt vererbt werden muss.

http://www.zeit.de/2013/11/Homosexualitaet/seite-2

https://www.welt.de/wissenschaft/article111946147/Forscher-erklaeren-Mysterium-der-Homosexualitaet.html

Allerdings beantwortet das deine Frage nicht, warum es gleichgeschlechtliche Partnerschaften gibt. Das eine hat mit dem anderen relativ wenig zu tun.
Homosexuelle sehen sich nach Partnerschaften genauso wie Heterosexuelle.

Wären sie nicht homosexuell würden sie nicht in einer homosexuellen Partnerschaft leben.

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@qduzu

Wären "sie" nicht Homosexuell, dann gäbe es die Frage gar nicht.

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Weil es menschen gibt die das gleiche Geschlecht lieben und auch heiraten wollen 

"Man" sagt? Wer ist denn "Man"?
Wäre es vererbbar müssten ja alle Kinder einer Ehe homosexuell oder auch heterosexuell sein. Selbst Heterosexualität ist nicht vererbbar. Und das ist auch gut so.

Totaler Blödsinn dass das vererbt werden kann. Hast wohl ne Ultra-konservative "Quelle" gefunden.

Wo die Liebe halt hinfällt. Dazu braucht es doch keinen Grund. Und mal so nebenbei: Homosexualität gibt es auch in der Tierwelt.

Dann sind die Gene nicht daran schuld das einer homosexuell wird?

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@qduzu

Daran "schuld" ist eh schonmal gar nichts, weil daran nichts schlechtes ist. Ich kenne zwar kein homosexuelles Pärchen, aber warum sollte es dafür einen Grund geben. Und nein, die Gene spielen laut aktuellem Stand der Wissenschaft keinerlei Rolle.

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"Man" = Wer genau? Wer erzählt denn so einen Blödsinn?^^

Und welche Quelle sagt dir, dass Homosexualität vererbbar ist?

Man sagt immer das es an den Genen liegt. Gibt auch welche die sagen es ist ein erlerntes Verhalten.

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Das ist Schwachsinn. Sowas ist nicht vererbbar. Du weichst ja schließlich auch aus und kannst keine vernünftige, seriöse Quelle nennen.

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Man sagt das Homosexualität vererbbar ist.

Soso. Wer ist "Man"? Wo kann man das nachlesen? Ist das empirisch? Ist die Aussage belastbar? Fragen über Fragen.

Man ist die über Medien verbreitete Meinung.

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@qduzu

Dann konsumierst du andere Medien als ich. Ich kenne diese Feststellung nicht von meinen Medien. Hast du dein Wissen aus Galileo und YT? Oder werde mal konkreter? Wer schreibt sowas? Wer veröffentlicht so etwas? ich würde es gerne nachlesen.

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"Man sagt das Homosexualität vererbbar ist."

Wer sagt das? :)

"Wie soll die genetisch bedingt sein, wenn sich Schwule nicht fortpflanzen können?"

Und wer behauptet das?

 

Homosexuelle sind genauso Zeugungsfähig wie Heterosexuelle Menschen und über Jahrhunderte waren homosexuelle Menschen in heterosexuellen Ehen gefangen und haben heterosexuelle Kinder gezeugt :)

Sollte das nicht klar gewesen sein wie ich das meinte? Ein Mann kann mit einem Mann keine Kinder zeugen. Wenn sich immer mehr dazu bekennen das sie schwul sind und nicht mehr davor in einer normalen Partnerschaft gelebt haben, dann sollte es zukünftig weniger Homosexuelle geben?

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Es ist nicht vererbbar...

Man sagt das Homosexualität vererbbar ist.

Nein, sagt man nicht!

Aber selbst wenn dem so waere koennte man damit argumentieren dass ein Homosexueller Mann ja trotzdem eine Frau schwaengern kann. Umgekehrt kann auch eine Homosexuelle Frau von einem Mann schwanger werden. Schwul heisst doch nicht dass man impotent ist.

Dann entscheidet jeder selber ob er schwul ist?

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Also ist es vererbt?

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@qduzu

Nein! Weder noch. Entweder man ist Homosexuell oder nicht. Nichts mit aussuchen oder vererben. Seine Sexualitaet kann man sich nicht aussuchen. Die entwickelt sich einfach. Manche 'wissen' ihre Sexuelle Neigungen frueher, andere spaeter. Aber man kann es sich nicht aussuchen! Man wird damit geboren.

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Du widersprichst dir ständig selber. Auf der einen Seite ist es nicht vererbt und auf der anderen wird man damit geboren? 🤔

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@qduzu

Ja! Aber es wird nicht 'vererbt'. Ein Heterosexuelles Paar kann ein Homosexuelles Kind bekommen. Die Eltern muessen dazu nicht Homosexuell sein. Verstehst du? In deiner Frage implizierst du dass Heterosexuelle kein homosexuelles Kind bekommen koennen weil sie das "homosexuelle Gen" nicht haben. So ist das aber nicht. Die Sexualitaet entwickelt sich zum einen aber 'aussuchen' kann man sich diese nicht. Entweder man ist Homosexuell oder eben nicht.

Du widersprichst dir ständig selber.

Nein! Ich sage nur man kann sich seine Sexualitaet weder Aussuchen noch wird die Sexualitaet 'vererbt'. Nur weil ich Heterosexuell bin heisst es nicht dass meine Kinder heterosexuell sein werden.


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