Warum gibt es für Großbritannien immer wieder Sonderregeln zur Entscheidung ob Austritt oder nicht?

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Diese Frage wurde im Rahmen des EU-Themenspecials zur anstehenden Europawahl gestellt. Vom 13.05. - 15.05.2019 beantwortet dann die deutsche Vertretung der EU Kommission gemeinsam mit dem Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland Eure Fragen.

Weitere Informationen zur Aktion findet Ihr unter https://gutefrage.net/aktionen/themenspecial_europawahl

4 Antworten

Besonders die BR-exit Dauerposse zeigt doch wie eingleisig die EU denkt.

Auf ein Bürgermaß runter gebrochen wäre es so als gäbe es zwar ein Eherecht,das aber ohne Regeln für die Ehescheidung.

GB weis genau wie problematisch ein harter Brexit für die EU ist,pokert mit diesem Joker und führt die EU am Nasenring.

Zudem ist GB ein für die EU zu bedeutender Markt,als das man diesen ignorieren könnte.

Man kann die Briten nur beglückwünschen das sie den Regulationsmoloch EU verlassen und so wieder durch freien Handel zu alter Stärke zurück finden werden.

Schon der britische EU-Beitritt war eine schwere Geburt
Es hat sie immer gegeben in Großbritannien – Gegner und Freunde Europas. Der Beitritt 1973 und das Referendum 1975 waren nur Etappensiege. Auch damals ging es vor allem um wirtschaftliche Interessen – wie heute.
https://www.handelsblatt.com/politik/international/brexit-referendum/brexit-news/haengen-und-wuergen-schon-der-britische-eu-beitritt-war-eine-schwere-geburt/13736064.html?ticket=ST-355833-gxEdzdvXvYvdZouZQALG-ap3

Magreth Thatcher war in den 4 plus 2 bis zur letzten Sekunde gegen die Wiedervereinigung Deutschlands,weil Sie sehr genau wusste,das ein vereintes Deutschland mit seiner Wirtschaftsmacht die EU dominieren und kommandieren würde.

So wurde zB auch gegen den Widerstand von Viktor Orban/HU und David Cameron/GB J.C.Junker 2014 Präsident der Europäischen Kommission.

Von 1989 bis Juli 2009 war er Finanzminister und von 1995 bis Dezember 2013 Premierminister Luxemburgs und damit verantwortlich für Briefkastenfirmen und Steuerhinterziehung zN der EU.

Von Kanzlerin Merkel ins Amt kommandiert ermittelte dann Junker gegen Junker.

Der ehemalige Premier Luxemburgs, Jean-Claude Juncker, ist jetzt Präsident der Europäischen Kommission - und muss gegen sich selbst ermitteln lassen. 
https://www.sueddeutsche.de/politik/luxemburg-juncker-gegen-juncker-1.2206044
„Das Flüchtlings-Problem ist schuld am Brexit“
Der ­Finanzexperte und Volkswirt Prof. Hans-Werner Sinn greift die Bundesregierung und Kanzlerin Angela Merkel an, weil er ihre Flüchtlingspolitik für falsch hält.
http://www.hanswernersinn.de/de/Interview_EuroamSonntag_02072016

Das was sich Nacht für Nacht im Dschungel von Calais für Dramen abspielten,das ist das Europa außerhalb der Amtsstuben in Brüssel-Straßburg wo man über den Krümmungsgrad von Salatgurken nachdenkt.

Viele Flüchtlinge in Frankreich wollen über den Ärmelkanal. Vor einem Jahr hat man den „Dschungel von Calais“ aufgelöst, wo Tausende hausten. Doch weg ist das Problem nicht. 
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Fluechtlinge-in-Frankreich-Nichts-wie-weg-nach-Grossbritannien-id43090966.html
Woher ich das weiß:Recherche

Das ist allein Sache der Briten. Sie haben das Recht, jederzeit - also auch eine Minute vor 12 - zu erklären, daß sie doch nicht austreten. Also bleibt allen anderen nur abzuwarten, bis sie entweder endgültig Tschüß sagen oder auch nicht.

ist schon um die Zeit .... war schon vor einigen Wochen.

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@iqKleinerDrache

Ja - und sie haben immer rechtzeitig erklärt, daß sie zu dem entsprechenden Termin doch nicht aussteigen wollten und einen neuen Termin genannt haben, bis zu welchem sie sich äußern wollten.

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Nur leider ist der harte Brexit auch nicht im Sinne der EU. Und darum gibt man trotz dem ganzen Hickack weiter Zeit für eine eventuell geregeltere Lösung.

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