Warum gibt es einen solchen Hass gegenüber muslimischen Menschen?

14 Antworten

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Ich lese da keinen grundlegenden Hass gegenüber Muslimen heraus. Eher kritisiert die Person, dass man hier aufgrund einer Religion die eigenen Sitten und manchmal auch Werte (zB im Bezug auf das Schächten) aufgibt. Das darf und muss kritisch betrachtet werden.

Also ich hab ne sehr lange Leitung. Ich Merk sowas bestimmt erst nach 1-2 Wochen 😅

Hass ist ein sehr starkes Wort, aber dein Beispiel zeigt sehr gut auf, dass du das grundlegende Problem nicht verstehst.

Was ist unverständlich, wenn jemand sein Leben nicht verändern möchte, um auf die persönlichen Bedürfnisse eines anderen einzugehen, die einen rein persönlichen und keinen rationalen Grund haben? Ich kann verstehen, wenn man mich bittet, keine Erdnüsse zu essen, wenn mein Sitznachbar schon vom Geruch einen anaphylaktischen Schock bekommt. Was ich nicht akzeptieren kann und will ist, wenn man mir sagt "Du darfst bestimmte Dinge nicht mehr in unserer Gegenwart essen oder trinken, weil unser Gott das verbietet." Schön - EUER Gott verbietet das EUCH - das ist euer Ding - geht mich nichts an - aber warum muss ICH jetzt unter EUREM Gott leiden?

Auch finde ich, dass hier das eigentliche Problem verwässert wird. Es gibt heute genug Allergien, Unverträglichkeiten oder freiwillige Entscheidungen. Vegan, Vegetarisch, Glutenintoleranz - all das kann man berücksichtigen, weil es hier (meistens) tatsächlich körperliche Probleme verursacht. Aber wegen einigen wenigen Personen plötzlich "das eigene Leben umzubauen" ist ein absolut desaströses Signal - und genau DAS führt zu besagtem "Hass" am Ende.

Und ja, ich kenne die Erwiderung, die nun kommt: "Es ist nur ein Stück Fleisch, du stirbst nicht, wenn du mal keine Currywurst in der Kantine bekommst." Das ist völlig korrekt. Allerdings wird die Kette, die uns alle fesselt, mit dem ersten Glied geschmiedet. Ein Blick in andere Länder zeigt uns sehr gut, wie das aussieht. Bewaffnete Überfälle auf Lastwagen mit dem flaschen Fleisch in Indien, oder viele Tote in der Türkei, als im Namen des Islam Alkohol verboten und die Menschen dann auf "selbstgebrannten" umgestiegen sind, weil sie sich nicht der religiösen Doktrin unterordnen wollten.

Aber wir müssen gar nicht so weit in die Ferne schweifen - wir müssen uns nur vor Augen führen, dass die Religion Islam - und ja, das ist eine Kritik am Islam selbst - hier einen "Weg der tausend Schritte" geht. Wir haben in Kantinen und Kindergärten die ersten "Nahrungsverbote" unter dem Deckmantel von Rücksicht, wir haben in Schwimmbädern die ersten "Muslime Only" Badetage, in Köln rufen nun schon Muezin im "Namen der Vielfalt" ihre Gebetsrufe in einer deutschen Großstadt. Alles relative Kleinigkeiten, doch es sind eben "kleine Schritte" - zwischen denen große Probeschritte kommen - wie die Schariapatrouille in einer Stadt - die dann doch zu weit ging und hastig wieder weggeräumt wurde, weil es "noch nicht der richtige Moment war." Wir haben aber auch - hier ist wieder das "nahe Ausland" angesprochen, schon Schulen, wo bestimmte Themengebiete, die "Unislamisch" oder "antiislamisch" sind - Israel zum Beispiel - wegerzwungen werden. Auch ist die Behandlung der Religion Islam ein "Gang durchs Minenfeld", wenn er nicht absolut lobend, positiv und einseitig ist. Hier reicht schon der verletzte Stolz einer Person, um den tod einer Lehrperson oder dessen Rauswurf ingang zu setzen.

Ich kann dazu als "Urdeutscher" nur sagen: Ich habe prinzipiell nicht das geringste gegen den Islam, ich finde, jeder sollte daran glauben, was er möchte. Ich verwehre mich aber auch gegen jedwede "aufzwingung" von Regeln, Vorschriften und Geboten seitens irgendeiner Religion, die mein Privatleben, Essegewohnheiten und Leben beschneidet, beeinträchtigt und schlechter macht. Und genau hier ist der Islam bzw. seine Anhänger eben ein Problem - sie möchten, dass "alle" so sind wie sie und hier stoßen sie bei mir auf Widerstand.

Hass ist ein Ausdruck von Unreife u wer mit sich selbst unzufrieden ist projeziert seine negativen Gefühle auf andere.

Muslime sind ein Teil der Gesellschaft u wer das nicht akzeptiert kann sich nicht vorstellen dass es auch andere Menschen gibt. Die anders sind auch unreif.

Es geht ja nicht um Hass sondern um Erfahrungswerte. Warum sollte man sich mit Moslems beschäftigen wenn man schon viele negative Erfahrungen gemacht hat?

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@CleverRemo

Das gleiche kann man auch über deutsche sagen, hab sehr oft schlechte Erfahrungen mit den. Aaber ich deskriminiere niemand u gib jedem eine Chance. Menschen sind individuen u so hat man auch über juden gesprochen. Ist wohl eine Volkskrankheit wo man dran arbeiten muss !

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@Nail1001

"DaS mAcHeN DeUtScHe dOch AucH"

Ich kanns nicht mehr hören!

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@Nail1001

So spricht man heute noch über Juden. Siehe muslimische Länder. Jeder kann entscheiden mit welchen Menschen er etwas zu tun haben will. Ich für meinen Teil will mit Moslems nichts mehr zu tun haben.

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@Nail1001

Die meisten Moslems sind doch Deutsche oder hab ich was missverstanden. Ich wollt doch auch Deutsche sein. 😅🤔

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@CleverRemo

Naja, das thema ist mir unwichtig xD soll jeder seine meinung haben ... wichtig ist gegenseitiger respekt...

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Nail, es bringt nichts, wenn man antwortet ohne die Situation zu kennen.

Die Deutschen haben ja nichts gegen die Muslime, sondern gegen den Islam der nur ein einziges Ziel hat, sich auszubreiten und die Länder zu übernehmen.

Dazu muss nicht jeder Muslime radikal sein. Denn das sind sie ja auch nicht. Veile wollen einfach nur in Ruhe und Frieden mit der Familie hier leben.

Aber ein nicht so kleiner Teil der Muslime ist radikal und nützen unsere freiheitlichen und toleranten Gesetze aus.Sie suchen ich die für sie günstign Gesetzte und pochen unentwegt darauf. Ganz besonders die Reliionsfriheit, die sie für sich so interpretieren, dass sie ihre Religion in jedem Detail so leben können wie in ihren Ländern. Inklusive Scharia.

Darüber hinaus sind unsere Gesetze unwichtig für viele Muslime.

Lies ml das:

https://www.islaminstitut.de/2016/fatwa-zu-der-frage-ob-kirchen-in-muslimischen-laendern-gebaut-werden-duerfen/

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Ja, das ist durchaus problematisch.

Allerdings kommt das recht selten vor.

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