warum gibt es eig Religion ich meine das braucht man doch nicht für seine Erfolge ist man selbst verantwortlich und nicht Gott?

...komplette Frage anzeigen

15 Antworten

Ja, man braucht keine Religionen ... man braucht auch keine Götter etc.

Man konnte sich vor tausenden von Jahren vieles einfach nicht erklären, und so wurden übernatürliche Kräfte dafür verantwortlich gemacht.

Und das hat sich gut verkauft. So hatte man "etwas" das man ansprechen konnte, wenn sonst niemand zuhörte. Wenn die Ernte schlecht war konnte man Gott fragen "Warum?" man konnte ihn bitten es nächstes Jahr besser werden zu lassen. Und mit einer kleinen Spende hat man versucht nachzuhelfen.

Man hat erkannt, dass sich damit Geld machen lässt - ein Erfolgsmodell sozusagen.

Heute wird kleinen Kindern in der Grundschule das Taschengeld geraubt, in dem man ihnen kleine Pappdöschen auf die Schulbank stellt. Während sich Zollitsch, Overbeck, Marx und Konsorten die eigenen Taschen vollmachen.

Enthaltsamkeit vorbeten und 150.000,-€ im Jahr kassieren - und die halbe Menschheit fällt immer noch drauf rein.

Es ist schlimm, dass sich dieses System über hunderte Jahre so ausbreiten konnte. Schlimmer noch ist die Tatsache, dass sie auch heute nicht daran gehindert werden in gleicher Weise weiter zu machen.

https://www.welt.de/politik/deutschland/gallery120942874/7er-BMW-und-Barock-so-leben-deutsche-Bischoefe.html

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Religionen entstanden aus einfachen Glaubensrichtungen, welche ungefähr vor 200.000 Jahren das Licht der Welt erblickten.

Damals nämlich begann man mit den ersten Grabbeigaben, was zeigt dass sich die Menschen erstmals Gedanken um den Tod und ein mögliches Nachher machten.

Zuvor wurden Tote entweder dort liegen gelassen wo sie verendet waren, oder sie wurden gegessen.

Man nimmt an dass die ersten Glaubensrichtungen durch Menschen entstanden, die den Verlust eines Familienmitglieds nicht verkraftet haben und begonnen hatten das Essen zu verweigern.

Dadurch haben sie sich in Halluzinationen hineingesteigert und in diesen Einbildungen, sahen sie wohl die Verstorbenen in einem fruchtbaren Land, wo sie gesund und munter waren.

Dadurch entstanden die Bräuche den Toten Nahrung, Werkzeug und Waffen mitzugeben, damit sie in diesem Land weiter jagen konnten und nicht hungern müssten.

Die Theorie dass Hunger und Halluzinationen dazu geführt hatten überhaupt erst derartiges zu glauben, wird dadurch gestützt dass Askese und Hunger bis heute in verschiedensten Religionen benutzt wird um den jeweiligen Göttern näher zu kommen.

In der Bibel findet sich das Thema u.a. in Jesus 40-tägiger Reise durch die Wüste, wo er der Versuchung des Teufels widersteht und einen Stein nicht in Brot verwandelt.

Die ersten Religionen waren Naturreligionen, wie die der amerikanischen Ureinwohner und anderer Naturvölker.

Später entwickelten sich aus diesen Glaubensrichtungen polytheistische Religionen wie die der antiken ägypter, Römer, Griechen, Normannen oder auch die der Kulturen der Maya, Azteken und Inka.

Der Pharaoh Echnaton war der erste welcher die Idee einer monotheistischen Religion hatte. Er vereinte alle antiken Götter Ägyptens in seiner Person als allmächtigen Herrschergott.

Nach seinem Tod wurde diese Idee jedoch wieder verworfen, allerdings beeinflusste sie die frühen Juden, welche ihre Vulkangöttin Ashera aus ihrem Glauben strichen und die Idee Echnatons in ihrem eigenen, monotheistischen Gott JHWE (Jachwe oder Jehova) neu interpretierten.

c.a. 1.000 Jahre nach den Juden wurden deren Märchen und Mythen neu interpretiert und im Zuge des Julius Cäsar Kultes, des Divus Jullus mit dem Horus-Mythos vermischt und später zusammengefasst, was heute als die Bibel bekannt ist.

etwa 600 Jahre nach dieser Entstehung des Christentums, griff Mohammed die Ideen neu auf, interpretierte sie neu und später wurde (nach vielen Änderungen und Umschreibungen) der Koran daraus und der Islam entstand.

Und 1.400 Jahre voller Blut, Gewalt, Missionierung und Assimilation später, sind wir in der Gegenwart.

Wie man an dieser Geschichte der Glaubensrichtungen sehen kann, ist Gott nichts weiter als die Fanfiction einer Fanfiction von Fanfictions einer durch Hunger verursachten Halluzination.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Früher gab es viele Dinge, die die Menschen sich nicht erlkären konnten. Auch heute gibt es da noch viele Dinge, aber damals hat man nicht mal versucht sie logisch zu lösen (aufgrund fehlender Mittel und fehlenden Wissens). Die Menschen mussten sich die Sachen also irgendwie anders erklären und erschufen sich deshalb jemanden (Gott) den sie für alles, Gutes sowie schlechtes verantwortlich machen konnten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich persönlich denke, dass viele Menschen diese als Halt brauchen.  Jeder braucht Halt, manche haben ihre Familie, manche halten sich an Freunden fest und manche an Gott.

Die Religion an sich oder passender formuliert Gott ist nicht verantwortlich, da es in meinen Augen keinen gibt. Ist aber natürlich Ansichtssache.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nicht dass ich den Glauben befürworte ...
... aber das Leben besteht nicht nur aus Erfolgen.

Auch für die anderen Bedürfnisse muss der Einzelne, eine Gemeinschaft und auch ein Staat etwas bieten, und nicht irgendwas, sondern etwas echtes.

Ich habe gestern einige der Bedürfnisse aufgeschrieben, aber man kann es auch in einem Wort zusammenfassen:

Der Mensch braucht Halt.
Viele finden den Halt in sich und anderen, genug jedenfalls. Ohne Krücken wie die Religion zu brauchen.
Andere eben nicht. Da sollte man nicht der erste sein, der im Glashaus den ersten Stein wirft.

Ich brauche keinen Gott, und du wohl auch nicht. Und?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du hast recht, reich werden kann - anscheinend -  man ohne Gott. 

Als Reicher kann man dann aber nicht zwei Herren dienen. (Matthäus 6,24)

Fällt jemand, weil er Konkurs macht, weil er  wegen Krankheit nicht mehr arbeiten kann, ein Burnout erleidet usw. - dann ist so mancher froh und dankbar, dass die Kirchen als Helfer bereitstehen. Unter anderem durch die grössten privaten Hilfswerke die es in Deutschland gibt. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das sehe ich anders. Ich brauche Gott weil ich ohne seine Hilfe nicht mal die Hälfte dessen was ich tue, auf die Reihe kriegen würde.

Bevor ich Christ war, war ich jähzornig, eine Tratschtante und hatte kein Selbstbewusstsein. Jesus hat das alles (und noch mehr) verändert - und dazu bekomme ich noch ein Leben nach dem Tod obendrein. Natürlich habe ich auch eine Eigenveranwortung, indem ich das, was Gott anstößt, auch umsetze. Aber nur die bedingungslose Liebe Gottes führt zu dauerhafter und tiefgreifender Veränderung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von 666Phoenix
07.10.2016, 22:10

Bleib schön gesund! Vor allem körperlich! Bei "geistig" scheint mir dieser Wunsch schon etwas verspätet zu sein!

1
Kommentar von Abahatchi
08.10.2016, 13:35

Ich brauche Gott weil ich ohne seine Hilfe nicht mal die Hälfte dessen was ich tue, auf die Reihe kriegen würde.

Nun, in Bezug auf Hitler hätte man sich ja durchaus wünschen können, dasz er ohne Gott nur die Hälfte von dem hinbekommt, was er gemacht hatte.

Irgendwie macht Gott doch immer alles falsch, warum läszt er Dich nicht alles Gute hinbekommen ohne sich selbst und würde sich mal um die humanistisch essenziellen Dinge kümmern?

Grusz Abahatchi

0

Vermutlich hat die Religion Menschen früher in schwierigen Zeiten geholfen, zu überleben. Religion gibt Sinn, Orientierung und Hoffnung. Wenn es ums Überleben geht, kann das ein wichtiger Vorteil sein. Ich denke, viele unserer Vorfahren konnten schwere Zeiten nur mit Hilfe ihres Glaubens überstehen. Immerhin stammen wir nicht von unreligiösen Menschen ab, sondern von religiösen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DerWahre03
07.10.2016, 20:44

Wieso früher? Ohne meinem Glauben wäre ich wahrscheinlich schon längst im Knast.

1

In der Zeit vor der Aufklärung und den Medien war Religion sinnvoll, da die Bevölkerung so relativ einfach kontrolliert werden konnte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

je nach Religion.......

was ich mal gelsen habe in GF...:

"Alles gute kommt von Allah... alles schlechte von mir ( Menschen).... und den Shaitan....."

soweit ich das erruieren konnten... gibt es auch chrisliche Gruppen, die das so sehen....

würde heißen:

"Der Mensch ist verantwortlich, für ALLES, was negatve Folgen hat..... aber wenn es zu einer positiven Folge führt, dann müsste man es Allah/Gott zuschreiben....."

Abgesehen davon, würde ich Dir zustimmen.... ".....DAS, was ein Mensch sät... wird er auch (selbst) ernten....."

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Jogi57L
07.10.2016, 19:14

edit: gelsen= gelesen

chrisliche= christliche

negatve= negative....

sorry, ich kochte nebenbei... und musste immer mal wieder schnell in die Küche schauen....

Weisheit daraus: " nicht GF-en... und Koch-en"  :-)))))

1
Kommentar von Abahatchi
08.10.2016, 13:39

Abgesehen davon, würde ich Dir zustimmen.... ".....DAS, was ein Mensch sät... wird er auch (selbst) ernten....."

Dann möchte ich Dich mal fragen, was Kim Jong-il säte und was er erntete. So weit bekannt ist, hatte er sein Leben im Luxus beendet und war verantwortlich für eine der widerwärtigsten Diktaturen.

Grusz Abahatchi

1

Es ist so, daß Gott für jeden einen Plan hat. Aber wir sind schon selbst mit verantwortlich. Ich mache es z.B. so, daß ich überlege, was ich tun kann und wenn ich das Gefühl habe, ich komme nicht weiter fange ich an zu beten.

Dann kommt Gott ins Spiel. Er zeigt mir den richtigen Weg, den ich dann wieder gehen sollte.

Kein Pfarrer oder Prediger, der seriös ist sagt ja, daß Gott sich um alles kümmert. Wir sollen lediglich zu ihm finden, ihn verstehen lernen und halt, wenn wir wollen die Bibel lesen.

Dann kommt man an einen Punkt, wo man inneren Frieden findet.

Anscheinend bist Du noch auf der Suche. Du stellst noch solche Fragen. Ich hoffe, Du kannst mit meiner Antwort ein bißchen was anfangen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

"Religionen" braucht tasächlich "kein Mensch", aber der "Gott dieser Welt" ist nun mal "Satan, der die ganze Welt verführt" (Offb.12,9).

Für unseren "Erfolg" ist des (wahren) "Gottes Segen - (Jes.45,22)" allerdings sehr nütze (1.Mose 49,25; Eph.6,2; 1.Petr.3,9).

Der "Gott dieser Welt" wird bald gefangen werden (Offb.20,2)..

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Ursprung (!) von Religionen ist völlig unklar ! Man vermutet ihn in Mythen rund um die Welt !

Buch-Empfehlung dazu: "Götter, Gene und Genesis - zur Entstehung von Religion"

pk

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil es mehr als genug Sachen gibt die man nicht kontrollieren kann: das Wetter, den Krieg, Krankheiten, Katastrophen, den Tod,... 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Galoup
07.10.2016, 17:32

Das alles kontrollieren Sie doch. Also Fail ...

0

Im Christentum glaubt man daran, dass Gott die Welt gemacht hat.

Was Sie in Ihrer Frage geschrieben haben ist Ihre Meinung. Ich bin da anderer Meinung, ich bin Christ.

Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt,
dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?