Warum gibt es draußen nur Kännchen?

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8 Antworten

Aufgrund der längeren Wege von der Theke zu den Außenplätzen. Wenn man auch tassenweise den Kaffee verkaufen würde, müsste der Kellner zu oft laufen. Außerdem kann durch Kännchen der Platz auf dem Tablett besser genutzt werden. Für einen Kellner ist es "die Hölle", viele einzelne Tassen auf dem Tablett platzieren zu müssen. In der Außengastronomie gibt es automatisch auch längere Wartezeiten - diese werden durch größere Getränke etwas ausgeglichen. Man stelle sich vor, dass ein Gast eine Tasse Kaffee/ein kleines Getränk bestellt, dieses serviert wird und er direkt ein weiteres kleines (frisches) Getränk/einen weiteren (frischen) Kaffee bestellt und so weiter: der Personalaufwand wäre wesentlich größer und die Getränke müssten dadurch teurer werden.

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Der wesentliche Grund, warum im Bereich der Außen-Gastronomie oftmals, dies betrifft aber nicht alle gastronomischen Einrichtungen, lediglich Kännchen serviert werden in Bezug auf Heißgetränke, liegen auf betriebswirtschaftlicher Seite. Es ist im Regelfall attraktiver, bei schönem Wetter draußen zu sitzen, und die Gäste verweilen dann auch länger draußen. Der Gastwirt muss versuchen, daraus einen möglichst hohen Mindestgetränke-Umsatz zu generieren, da er mit den Getränken, insbesondere Kaffee, den meisten Gewinn erwirtschaften kann.  Letzlich setzt der Gastwirt eine Art Mindestverzehr durch. Die Deckungsbeiträge von Kuchen sind eher gering. Eben wegen der Attraktivität der Außen-Plätze und der längeren Aufenthaltsdauer verkauft der Gastronom dann gerne Kaffee im Kännchen, wofür er einen recht hohen Umsatz von 3-5 Euro erzielen kann. Es ist das gleiche Prinzip wie etwa Mindestnächte-Zeiten bei Hotels zu Messezeiten.

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Die Begründung mit dem längeren Weg und damit der geringeren Gewinnspanne habe ich zwar schon öfter gehört, aber nie geglaubt.

Unter Betrachtung dessen, dass die Gewinnspanne bei Kuchen ohnehin größer ist, die Bedienung mehreren Gästen in einem Gang Kaffee bringen kann und auch Leerlaufzeiten unvermeidlich sind, erscheint mir eine betriebswirtschaftliche Begründung hier sehr schwer nachvollziehbar.

Will sagen: Die Kännchen werden es kaum rausreißen!

Ich habe mal die Begründung gehört, es ginge darum, dass es "draußen" nicht ganz unwahrscheinlich ist, dass etwas in die Kaffeetasse fällt. Beim Kännchen ist das nicht möglich. Diese halte ich zumindest für schlagkräftiger als die mit dem längeren Weg.

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weil die meisten schon etwas länger da sitzen und dass der kaffee heiß bleibt.. und weil es sich für de wege bis zum garten oder terrasse leichter zu tragen lässt.

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Ein weiterer Weg für die Bedienung und mehr Gewinn sind die Gründe.

Draußen sind auch Kaltgetränke meist größer (0,3 statt 0,2 L)

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Weil sich ein Kännchen leichter tragen lässt, ohne dass was überschwappt.

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Wir haben 2 Biergärten und in beiden bekommt man nach Wunsch auch Tassen.Wer das in anderen Häusern umgehen möchte,der bestellt einfach einen Cappu oder einen Latte oder Espresso die werden nämlich nur in tassen serviert nicht in Kännchen

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Da verdienen sie mehr Geld.

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