Warum gibt es die soziale Marktwirtschaft?

Warum denn nicht- was dagegen einzuwenden ?

Man mindert die Effizienz der Wirtschaft,fördert Leistungsschwache..

5 Antworten

Haben wir nicht mit der sozialen Marktwirtschaft dem großen,stolzen,kapitalistischem Tiger die Fangzähne gezogen?

Nein, und wir ohnhin nicht. Das ist/war eher der Existenz des Ostblocks zu verdanken, denn wenn der Westen im Stile des Manchester Kapitalismus weiter gemacht hätte und der Osten keine brutalen Diktaturen gewesen wären, wäre es nicht unbedingt gleich ausgegangen. Man sieht es ja auch, seit dem Zusammenbruch des Ostens, wird die soziale MW peu a peu abgebaut.

Eigentlich schwächt es doch den Markt ,wenn wir auf Schwächere Rücksicht nehmen.

Nein, nicht unbedingt. Da der Markt erst mal nur Profitmaximierung bis in den Untergang kennt, aknn sogar das genaue Gegenteil der Fall sein. Und wenn man sieht welche Wachstumraten gerade in den 50 Jahren nach den 2.WK erreicht wurden scheint es wohl nicht wirklich eine Bremse zu sein.

Ich glaube,dass wir ,wenn wir keine Rücksicht nähmen,denjenigen wirklich helfen würden,da sie dann arbeiten müssten

Nein, denn der Preis regelt sich über Angebot und Nachfrage. Wenn ich das ANgebot an Arbeitkräften erhöhe sinken die Löhne. Und wen die AG Seite weiß, das dem AN faktisch nix anders übrig bleibt noch mehr.

Stände nur die Leistung im Mittelpunkt ,könnten wir endlich Gerechtigkeit erreichen.

Nicht jeder kann leisten, auch aus Gründen, für die er persönlich nicht kann. Zudem sthen auf der "Gegenseit" Menschen die nicht leisten müssen, weil sie entsprechend geerbt o.ä. haben. Leistungsgrechtigkeit wäre toll, aber ist im Kapitalismus, wo Kapital leistungslose Einkommen generiert nicht möglich.

Was denkt ihr darüber?

Das die Soziale Marktwirtschaft prinzipiell ein Erfolgskonzept ist, das in der Lage ist die Schwächen von Markt und Kapitalimus zu dämpfen, das System damit stabiliert und damit auch einen gewissen (sozialen) Frieden ermöglicht.

Ich denke, dass Leistung nicht alles ist (das kannst du anders sehen).

Ein Sozialstaat verhindert die vollständige Ausbeutung des Bevölkerungsgroßteils als Arbeiter und Dienstleister zum Zwecke weniger Arbeitgeber. Dadurch wird ausgeglichen und die Menschen sind insgesamt zufriedener.

Du hast definitiv recht damit dass die soz. Marktwirtschaft viel zu weit geht. Man wird in DE schon fast fürs Arbeiten bestraft.

Das Problem liegt hier aber darin dass man keinen Sozialen Nationalstaat mehr hat, sondern einen Multikulturellen Migrationsstaat.

Man wird in DE schon fast fürs Arbeiten bestraft.

Dann hör doch auf, jemand anders freut sich vielleicht über deinen Job. Dann genießte die soziale Hängematte mit satten 450€ im Monat + Sozialwohnung.

Das Problem liegt hier aber darin dass man keinen Sozialen Nationalstaat mehr hat, sondern einen Multikulturellen Migrationsstaat.

Aber wenn das nicht wäre, wem willst du dann an allem die Schuld geben?

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@LtLTSmash

Ich habe einen höheren Lebensstandart. Aber ich bin ja auch nicht wie du, ich sorge mich nämlich auch um meine Mitmenschen! Und ich kenne genug die einen 1200€ Job haben und sich ihre Miete nicht mehr leisten können.

Während sich einige Drückeberger auf ihren Schultern ausruhen und die Not des Volkes noch weiter verschlimmern.

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@miakitty07
Ich habe einen höheren Lebensstandart.

Wie jetzt? Wenn man fast bestraft wird fürs arbeiten?

Aber ich bin ja auch nicht wie du, ich sorge mich nämlich auch um meine Mitmenschen!

Das kannst du aber gut verstecken, Ich würde eher schätzen, das wohl das Gegenteil der Fall ist. Wobei wir evtl andere Definitionen von "Mitmenschen" haben, das hängt bei mir zumindest nicht von der Nationalität ab.

Und ich kenne genug die einen 1200€ Job haben und sich ihre Miete nicht mehr leisten können

Glaube ich dir sogar, ich weiß nur nicht, ob es da hilft nach noch Schwächeren zu treten anstatt mal an den Ursachen anzupacken. Warum ist das denn so? Wegen der bösen Ausländer? Sorgen die dafür das die EInkommen der oberen 10% permanent überproportional steigen?

Während sich einige Drückeberger auf ihren Schultern ausruhen und die Not des Volkes noch weiter verschlimmern.

Ja die gibt es, aber sicher nicht "die Ausländer", Ich kenne beruflich bedingt viele Ausländer und die waren oft (nicht immer) eher fleißiger als manche der Deutschen Kollegen.

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@LtLTSmash

Sowohl die Ausländer, als auch die Superreichen verzapfen das in Deutschland. Allerdings ist es keine Antwort auf die steigende Armut, wenn man Sozialhilfeempfänger ins Land holt, welche niemals in die Kassen einbezahlen werden.

So müssen unsere Sozialsysteme noch mehr schultern, obwohl sie sowieso schon überladen sind. Wer ist der Leidtragende? Der Deutsche.

Du solltest die Schuld nicht nur bei den Superreichen suchen, sondern auch mal die offensichtlichen Probleme angehen.

Denn ein Whataboutsims macht die Probleme nicht weniger, es kann mehr als 1 Problem geben, welches man lösen muss.

Und ich kenne die Statistiken. Schön dass du ein paar Einzelfälle kennst, die kenne ich auch. Die überwiegende Mehrheit hingegen nutzt die Sozialsysteme hier schamlos aus.

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Was ist mit Frauen, die Kinder bekommen, Kranken? alten? Leuten die aus welche Gründen auch im er nicht so Leistungsfähig sind?

Du bekommst auf jeden Fall ne viel Krassere arm-reich schere, mit allen Problemen, die sich daraus ergebn (siehe USA)

Man könnte die Kindererziehung outsourcen ,was das Problem lösen würde und die soziale Schere motiviert dazu aufzusteigen

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@Lasatus

USA ist in dieser Beziehung kein gutes Vorbild.

Außerdem, wer will das outgesourced haben? du vielleicht bei deinen Kids?

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@DerEinsiedler

Nein ,die Arbeitgeber ,die jedes Jahr Geld für ausgefallene Arbeitnehmer zahlen.

Würde man ein paar Personen für die Betreuung einstellen ,wäre das sogar billiger

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@DerEinsiedler

Ich auch, stimme dir zu. Selbst, wenn man die Kindererziehung sozusagen abgeben würde, heißt das noch nicht, dass man das möchte. Profit ist nun einmal nicht das Einzige, das existiert - und ich finde, er sollte auch nicht überschätzt werden.

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