Warum gibt es den Tod, wenn der biologische Sinn des Lebens Arterhaltung ist?

15 Antworten

Das ist so nur teilweise richtig. Die Arterhaltung ist Sinn unseres eigenen Lebens, aber die generelle Arterhaltung entsteht, indem diese Spezies sich immer neuen Bedingungen anpasst und sich wandelt und sich stärkt.

Deshalb sterben alle Lebewesen. Mit jeder neuen Generation passen sich die Lebewesen genetisch an die aktuelle Umwelt mehr an. Die bestehenden braucht dann die Natur und die Art nicht mehr.

Denn dieser Anpassungsprozess kann ja nicht stattfinden, wenn die gleichen Menschen ewig leben würden.

Das es keinen biologischen Sinn des Lebens gibt, haben die anderen schon erklärt.

Ich wollte mal dazu anregen, sich so eine Welt vorzustellen. Wenn nie jemand sterben würde, wie viele Menschen und vor allem, wie viele Tiere lebten jetzt auf diesem Planeten? Wir würden zwar keinen Hungertod sterben, aber essen müssten wir schon etwas, um Energie zu bekommen. Was würden Fleischfresser fressen? Wie lebt eine Antilope weiter, wenn ihr der Kopf abgebissen werden würde? Wie würde unser Stoffwechsel funktionieren, wenn unsere Lungen mit irgend einem Sch*ß zusitzen würde? Auch die Pflanzenfresser hätten ein Problem. Lebt das gegessene Gemüse weiter, wenn wir es verdaut haben?

Alles leicht zu beantworten: Es gäbe uns gar nicht, weil ohne Fressfeinde wir uns gar nicht zu dem entwickelt hätten, was wir jetzt sind. Wozu bräuchten wir so ein leistungsfähiges Gehirn? Wozu brächten wir Hände? Wozu...

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Kulturwissenschaften

Nicht ganz. Wir leben in einer dualen Welt. Um sich entwickeln zu können, muss etwas anderes sterben. Stell Dir jetzt einmal eine Welt vor, in der es keinen Tod gibt. Du selbst wärst bereits immens groß, aber auch alles um Dich herum. Was wiederum nicht stimmt, denn um groß zu werden brauchst Du Nahrungsaufnahme, also etwas, was für Dich stirbt. Nicht sterben heißt deshalb auch, nicht leben. Und das bedeutet: Nicht Sein. In jedem Anfang ist deshalb auch bereits das Ende enthalten.

Ob allerdings unsere Zellen bereits einen vorprogrammierten Tod nach wenigen Jahrzehnten in sich tragen, wage ich zu bezweifeln. Dann würde die Menschheit nicht immer älter werden. Insofern glaube ich nicht an die Theorie des vorprogrammierten Zelltodes. Es sei denn, wir schenken den Überlieferungen der Sumerer glauben. Diese besagen, dass die Anunaki vor rund 500.000 Jahren auf die Erde gekommen sind und diese kolonisiert haben. Sie selbst kannten die Sterblichkeit schon lange nicht mehr und wurden hier auf der Erde damit konfrontiert, weshalb ihr Hauptwissenschaftler Enki eine Frucht geschaffen hat, mit der der alte Unsteerblichkeitszustand wieder hergestellt wurde.

Zu ihrer Hilfe schufen sie einen biologischen Roboter: Den Menschen. Und weil der ihnen zu gut gelungen war, hatten sie Sorge, dass er die Macht übernimmt und implizierten ihm ein Sterblichkeitsgen, weshalb die Lebensspanne auf 120 Jahre begrenzt wurde.

Diese Theorie erklärt natürlich nicht, weshalb andere Lebewesen ja ebenfalls sterben müssen. Andererseits gibt es aber Lebewesen, die sich tatsächlich erneuern können.

Rein vond er Logik her können wir also festhalten, dass die Sterblichkeit ein wichtiger Faktor des Überlebens ist. Zu überlegen und zu testen wäre allerdings, ob wir die Zeitspanne nicht durch unsere Ernährung, durch Lebensfreude und einem anderen Denken nicht erheblich verlängern könnten. natürlich nicht als Pflegefall, sondern in Kraft und Leistungsfähigkeit. Man berichtet, dass bei den Indianern 120 Jahre durchaus das Durchschnittsalter war und die 80 und 100 jährigen haben da noch fleißig mitgetanzt. Denken wir an den 100jährigen, der jetzt erfolgreich am Marathonlauf teilgenommen hat. Und der fing erst mit 81 Jahren mehr aus Langeweile mit dem Laufen an.

Die weitere Frage, die wir uns stellen sollten ist, ob wir unser Körper sind, oder ob unser Körper seine eigene Intelligenz hat und wir ihn benutzen. Wir haben also einen Körper aber wir sind nicht unser Körper. Das würde uns die Möglichkeit geben in andere Entitäten einzutauchen und in einem anderen Leben etwas ganz anderes zu sein.

Rein biologisch gesehen ist der Tod also eine Notwendigkeit. Wenn wir aber davon ausgehen, dass wir uns davon befreien können bzw. durch unser Bewusstsein aus dem ewigen Ablauf des Werde und stirb befreien, so wäre das doch durchaus mal einen Versuch Wert. Ich meine: Versuch es mal und gib mir in 80 Jahren Bescheid.

Ach, daher also dein Spitzname! ich wundere mich, warum du dich mit den Sumerern so gut auskennst.

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@Suboptimierer

Erinnerungen, alles Erinnerungen mein lieber. Ist allerdings mein Nickname. Nicht mein Spitzname. Wollte ihn eigentlich wechseln. Geht aber anscheinend nicht. Aber ja, mit den Sumerern kenne ich micht gut aus.

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Das Leben hat keinen biologischen oder irgendeinen anderen Sinn. Es gibt auch nicht das Ziel der Arterhaltung. Sie ist vielmehr eine Folge der natürlichen Gesetzmäßigkeiten. Ursachen und Folgen kann man erforschen, aber nach Sinn wird man in der Natur vergeblich suchen, solange man keine menschlichen Maßstäbe anlegt. Die sind zwar nützlich, um vieles zu verstehen, aber letztlich gelten sie nicht.

Nicht das Individuum soll lange Leben, sondern dessen Art. Wenn keiner sterben würde hätte die Art irgendwann kein Platz, Nahrung, Luft etc. mehr.

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