Warum gibt es das Leid auf der Welt?

...komplette Frage anzeigen

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du meinst also, aus religiöser Sicht. Du hast ja Glaube als Thema angegeben.

Anne Graham gab eine äußerst tiefgründige und einsichtige Antwort. Sie sagte:

„Ich glaube, Gott ist zutiefst traurig darüber, genauso wie wir; aber seit so vielen Jahren sagen wir Gott, dass Er aus unseren Schulen verschwinden soll, aus unserer Regierung verschwinden soll und aus unserem Leben verschwinden soll. 
Und Gentleman, der Er nun eben ist, hat Er sich, glaube ich, still und leise zurückgezogen. Wie können wir von Gott erwarten, uns Seinen Segen zu spenden und uns Seinen Schutz zu gewähren, wenn wir von Ihm verlangen, uns allein zu lassen?“

Angesichts der jüngsten Ereignisse – Anschläge, Schießereien in Schulen etc – denke ich, dass alles anfing, als Madeleine Murray O’Hare (sie wurde ermordet, ihre Leiche unlängst gefunden) vor Gericht zog und klagte, weil sie nicht wollte, dass Gebete in unseren Schulen

… Und wir sagten OK.

Dann sagte jemand, dass man an Schulen besser nicht die Bibel lesen solle. 
(Die Bibel sagt: du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst …)

… Und wir sagten OK.

Dann sagte Dr. Benjamin Spock, dass wir unseren Kindern nicht den Hintern versohlen sollten, wenn sie sich schlecht benehmen, denn ihre kleinen Persönlichkeiten würden verformt und wir könnten ihrer Selbstachtung schaden (Dr. Spocks Sohn verübte Selbstmord).

Wir sagten, ein Experte sollte doch wissen, wovon er redet.

Und wir sagten OK.

Dann sagte jemand, dass Lehrer und Direktoren unsere Kinder besser nicht disziplinieren sollen, wenn sie sich schlecht benehmen.

Die Schul-Administratoren sagten, der Lehrkörper dürfe keine Schüler anrühren, wenn sie sich schlecht benehmen, denn wir wollen doch keine schlechte Reklame, und wir wollen doch auch nicht geklagt werden! 
(Es gibt einen Riesenunterschied zwischen disziplinieren, berühren, schlagen, einen Klaps geben, demütigen, einen Fußtritt versetzen etc.!)

Und wir sagten OK.

Dann sagte jemand:
Lasst unsere Töchter doch Abtreibungen machen, wenn sie wollen, und sie müssen es nicht mal ihren Eltern sagen.

Und wir sagten OK.

Dann sagte ein weises Mitglied des Schuldirektoriums:
Da die Buben ja Buben sind und es sowieso tun werden, so geben wir doch unseren Söhnen so viele Kondome wie sie wollen, sodass sie so viel Spaß haben wie sie wollen, und wir müssten es auch deren Eltern nicht sagen, dass sie sie in der Schule bekommen hätten.

Und wir sagten OK.

Dann sagte eines der höchsten von uns gewählten Organe, dass es doch unwichtig ist, was wir privat tun, solange wir unsere Jobs ordentlich machen.

Und damit einverstanden sagten wir, dass es mir doch egal ist, was irgendjemand, einschließlich des Präsidenten, privat tut, solang ich nur einen Job habe und die Wirtschaft gut ist.

Dann sagte jemand: 
Drucken wir doch Zeitschriften mit Fotos von nackten Frauen und nennen es gesunde, realistische Würdigung der Schönheit des Frauenkörpers.

Und wir sagten OK.

Und dann hat jemand diese Würdigung einen Schritt ausgeweitet und Fotos von nackten Kindern veröffentlicht, um dann noch mit einem Schritt weiter sie ins Internet zu stellen.

Und wir sagten OK, sie haben ja ein Recht auf freie Meinungsäußerung.

Dann kam die Unterhaltungsindustrie, die sagte: 
Machen wir doch TV Shows und Filme, die Vulgäres, Gewalt und unerlaubten Sex fördern; 
Machen wir Musik, die zu Vergewaltigung, Drogen, Mord, Selbstmord und teuflischen Dingen ermuntert.

Und wir sagten, es ist ja nur Unterhaltung, es hat ja keine schädliche Auswirkung, außerdem nimmt das ja ohnehin niemand ernst, also macht ruhig weiter.

Und jetzt fragen wir uns, warum unser Kinder kein Gewissen haben, warum sie nicht zwischen richtig und falsch unterscheiden können, und weshalb es ihnen egal ist, Fremde zu töten, ihre Schulkameraden, und sich selbst.

Vielleicht werden wir es herausfinden, wenn wir lang und intensiv genug nachdenken!

Ich denke, es hat eine Menge damit zu tun, dass

Gambler, du reproduzierst diesen unsinnigen Text immer wieder. Unter dem Thread "Was haltet ihr von der Existenz Gottes" habe ich dazu einen Kommentar abgegeben, auf den du natürlich nicht geantwortet hast. Hier einige Punkte aus meinem Kommentar:

VOR den den von dir erwähnten Ereignissen bzgl. Spock und O'Hare (also als 'Gott'noch nicht aus den Schulen 'vertrieben' war und niemand die Idee vertrat,  dass man Kinder  respektieren solle), gab es in den USA:

-Vertreibung/Ausrottung der Indianer

-Sklaverei

-Rassentrennung

-Klu Klux Klan

Also kein Leid??

0
@Gambler2000

Das verstehe ich jetzt nicht. Die von mir angegeben Beispiele sind doch alle aus der Zeit VOR den 60er Jahren (also in der 'gottnahen' Gesellschaft, der du nachtrauerst) und zeigen somit, dass die 'gottesferne' Welt zwar nicht perfekt, aber immerhin besser ist. - Das widerlegt deine Theorie!

1
@Zicke52

Nein, die Gottnahe Gesselschaft gibt es bereits seit mehr als hunderten von Jahren nicht mehr, das heißt nicht das in einer Gottes fernen Zeit nicht auch Fortschritte gemacht wurden. Aber es wird immer schlimmer...Terroranschläge, Rassismus...das alles wiederholt sich jetzt wieder.

0
@Gambler2000

Gambler, erst bringst du diesen albernen Text (den du übrigens immer wieder reproduzierst), der suggeriert, alles Unheil hätte in den USA um die 60er Jahre angefangen, und jetzt sagst du, es war schon seit Jahrhunderten so. Also lag's dann doch nicht am Ende der kollektiven Zwangsgebete und an der gewaltfreien Erziehung (die sich in den USA ohnehin nicht generell durchgesetzt hat).

Seit die Menschheit besteht, gibt es Leid und Unheil, ein grosser Teil davon ging auf das Konto gottesnaher Gesellschaften. Seit der Mensch die Götter erschaffen hat, zieht sich ihre Blutspur durch die Geschichte, von den Menschenopfer der Maya über die Inquisition bis zum heutigen religiösen Terrorismus. Die einzige Pause in diesem Horror verdanken wir MENSCHEN, die über Aufklärung und Humanismus die Tür unseres geistigen Gefängnisses öffneten. Leider scheint diese Pause schon wieder zu Ende zu gehen, dank dieser gottesnahen Gesellschaften, die heute Terrorismus generieren.

Immerhin ist das 'gottlose' Europa noch eine (relative, siehe London, Madrid, Paris) Oase des Friedens und der niedrigsten Verbrechensrate.  Noch....

0

Weil einerseits Menschen Leid verursachen und andererseits die Natur. Natürlich ist der Mensch auch Teil der Natur, aber der Mensch hat eben als einziger die freie Entscheidung über sein Handeln.

Weil Leider der Eigennutz bei vielen in Vordergrund steht und sie dadurch sachen machen um zb an viel geld zu kommen oder Sachen um andere zu unterdrücken .aber Sollte das aus Religonssicht sein könnte man auch sagen ohne das Leid würde man Das gute nicht erkennen.bzw ohne das böse kein Gutes.was man dan schätzen kann.Auch fehlenede Aktzeptanz kann dafür ein grund sein zb nachbarschaftsstrieterein über nichtiegkeiten die einfacher mit tolleranz und aktzeptanz geregelt werden könnten

Was möchtest Du wissen?