Warum gibt es bei Menschen Mangelerscheinungen von eigentlich giftigen Stoffen?

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8 Antworten

Hallo Xboytheundead

Der Grund ist, weil diese giftigen Stoffe (man nennt sie Spurenelemente) schon immer in geringer Dosis in der Natur gewesen sind und Lebewesen ihnen ausgesetzt waren.

Deswegen haben sich im Laufe der Evolution die Lebewesen nicht nur darauf angepasst, dass diese Mengen besagter Spurenelemente unschädlich sind, nein sie haben sich ebenfalls darauf angepasst, diese Spurenelemente auch zu nutzen, wo ihre Eigenschaften sinnvoll sind.

Beispielsweise wird Selen, in Form des Cystein-Derivats (Cystein ist eine Aminosäure) Selenocystein in das Protein Glutathionperoxidase, ein Enzym welches Wasserstoffperoxid in den Zellen reduziert.

Ebenso haben sich viele andere Proteine, vorwiegend Enzyme, in der Evolution daraufhin entwickelt, dass solche Spurenelemente verwendet werden.

Sollte nun diese Spurenelemente fehlen, können diese Proteine nicht richtig gebildet werden und damit treten Mangelerscheinungen auf

Insofern hat Paracelsus mit seinen Spruch, die Dosis mach das Gift recht

LG

Darkmalvet


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Kommentar von Xboytheundead
17.04.2016, 17:50

das mit der Evolution klingt sehr interessant, Thx

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Nun, als Spurenelement hat Selen seine Bedeutung (wie übrigens auch Arsen und Nickel), aber in größeren Mengen ist Selen eben giftig. 'Eigentlich' giftige Stoffe gibt es nicht. Paracelsus hat gesagt: Alles ist Gift, es kommt nur auf die Menge an. So gilt Kochsalz nicht eben als Gift, aber mehr als - ich glaube: 1 1/2 g pro kg Körpergewicht sind tödlich. Zyankali gilt als hochgiftig (ist es ja auch), die tödliche Dosis liegt bei ca. 250 mg. Nun gibt es Medikamente, deren tödliche Dosis im Mikrogrammbereich liegt. Weiß nicht, ob ich Dir mit diesen Ausführungen geholfen habe.

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Kommentar von Xboytheundead
16.04.2016, 14:12

Was ist mit Uran oder Polonium.

Davon gibt es keine gute Dosis

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Schon Paracelsus lehrte uns, ob ein Ding giftig ist oder nicht allein von der dosis abhängt. Beispiel: Kochsalz ist lebensnotwenig für den Körper, im Übermaß ist es ausgesprochen gesundheitsschädlich, bei sehr hoher Dosierung gar tödlich.

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Wie hier schon gesagt: Die Dosis macht das Gift.

Selen ist für eine ganze Reihe von Enzymsystemen von Bedeutung, z.B. als Bestandteil der Aminosäure Selenocystein. Es fungiert z.B. als Radikalfänger. 

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Die Dosis macht das Gift. Auch Kochsalz ist in hohen Dosen giftig und wird doch gebraucht. Das gilt auch für Selen, Kupfer usw.

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Wie schon Paracelsus sagte: "Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist." Du kannst dich theoretisch auch mit Kümmeltee umbringen, man müsste halt sehr viel davon trinken. Die Dosis, ab wann etwas giftig ist, schwankt zwischen den verschiedenen Substanzen. Das gilt auch für Substanzen, die wir eigentlich zum Leben brauchen.

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Ob etwas giftig ist oder nicht entscheidet ausschließlich die Dosis.

Vor einiger Zeit ist ein Mädchen an einem Kreislaufzusammenbruch gestorbeneiner wegen einer deutlichen Überdosis Leitungswasser.

Und neulich habe ich mich nach dem Genuss einer Marzipankartoffel sehr wohl gefühlt, trotz der Blausäure der darin enthaltenen Bittermandel.

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Das Gedicht ist objektiv gesehen schlecht und erwähnt ohne Grund absurde sexuelle Bilder, die unter die Gürtellinie gehen.

Aber man muss eben entscheiden. was eher zu ertragen ist: Ein Kabarettist, der mal unter die Gürtellinie geht oder ein Regierungschef, der konsequent Menschen misshandelt und entwürdigt, die nicht seiner Meinung sind.

Also, ich komm mit dem Kabarettisten eher zurecht, und im vorliegenden Fall hat er ja auch noch mit einem nicht besonders guten Gedicht entlavt, wie lächerlich ein gar nicht guter Regierungschef sein kann.

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