Warum gibt es auf GF keinen Themenbereich Atheismus?

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Liebe/r Sonnenschnauz,

ich darf Dich bitten Fragen zur Plattform in unserem Forum zu stellen: http://www.gutefrage.net/forum

Viele Grüße,

Leif vom gutefrage.net-Support

14 Antworten

Den Themenbereich gibt es sehr wohl, nur wird er kaum frequentiert...:-)

Es gibt ja auch nicht viel, was man über den Atheismus sagen könnte, denn wirklich organisiert sind die Atheisten (noch) nicht.

Was ich mir wünsche ist, dass man aufhört bei jeder noch so unverdächtigen religiösen Frage ständig Dinge wie "Gott existiert nicht", "Kinderschänder", "Kirchensteuer" oder "Religionskriege" postet, selbst da wo es wirklich keinen Sinn macht. Ich schreibe auch nicht überall bei antiauthortäre Erziehung "Bader-Meinhoff" oder "Hausbesetzer" hin.

Grundsätzlich finde ich die Auseinandersetzung mit Nicht-Gläubigen interessant, nur kann ich das entmissionieren und das steige Verweisen auf die Vergangenheit nicht mehr hören. Man traut sich ja kaum noch - ich traue mich immer :-) - zu sagen, was man über das Thema denkt, schon steht man in der Tradition von Mördern und Chauvinisten, man selber wird sofort zum Extremisten und blöd ist man natürlich sowieso...

In diesem Sinne sollte man ruhig auch mal ein wenig gesitteter miteinander umgehen, vor allem fehlt mir die Massregelung von antheistischen Extremisten, die mit z.T. unsäglichen Aussagen auch noch 20 DHs bekommen, was natürlich analog auch für die gläubigen Hardliner gilt...

riara, meinste nicht, dass du mit dieser antwort jetzt etwas übertrieben hast??? die paar wenigen atheisten hier auf gf haben doch nun beileibe keinen leichten stand. uns wird permanent mit der hölle gedroht und dass wir vom satan besessen seien, meinste, das wär schön?? der teufel, satan,luzifer, können uns ja nichts anhaben, wie wollten die das anstellen, wenn sie doch gar nicht exitieren, das schlimme für mich ist, dass menschen mir das sagen, und wenn ich von angst hier schreibe, dann beziehe ich mich nicht auf die vergangenheit,weniger auf die gegenwart, als vielmehr auf die zukunft...

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@rubicon66

Seid ihr doch auch! Nur dass es euch ja nicht zu stören braucht!

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Riara, Schatz? Es gibt noch immer kein "entmissionieren". Das was Du damit meinst ist profane Aufklärung und oder pointiertes Hinterfragen von provozierend mangelhaften Gottesbehauptungen.

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Und die Verweise auf die Vergangenheit nerven Dich?

Is unangenehm an das alles ständig erinnert zu werden, gell?

Schwamm drüber?

Oder was willst Du hören?

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@Solipsist

@rubicon...die Situation ist eindeutig und die Beleidigungen und verletzenden Dinge sind mit Sicherheit nicht mit Höllendrohungen aufzuwiegen, wenn doch, dann ist euer Atheismus fehlgeleitet, denn weder die Hölle noch das Himmelreich dürften euch betreffen...

@Soli...Nenne es wie Du willst, jemanden stetig daraufhinzuweisen er solle doch mal richtig Nachdenken oder wie abwegig das ganze Glaubensgebilde ist, kann man schon so bezeichnen.

Klar ist das mit der Vergangenheit toll, mit der Gegenwart wird man auch kaum so hoch punkten. Nur frage ich mich, ob man das im richtigen Leben auch so tut, wenn ich jedem Russen erstmal Stalin vorhalte, den weissen Südafrikanern mit Botha komme oder jeden Deutschen erstmal für die Nazis Abbitte halten lasse, ist das alles andere als fair, dazu muss man das ganze natürlich noch Ausschmücken und Übertreiben, das ist offensichtlich eine Taktik und dient sicher nicht höheren Zielen, sondern ganz niedrigen...:-)

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@riara

"Nenne es wie Du willst, jemanden stetig daraufhinzuweisen er solle doch mal richtig Nachdenken oder wie abwegig das ganze Glaubensgebilde ist, kann man schon so bezeichnen. "

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Logikfehler zu exponieren ist fuer Dich also entmissionieren? Ich dachte eigentlich, dass das Auffinden von Fehlern dem Wahrheitsfindungsprozess hilft, oder siehst Du das anders?


"denn weder die Hölle noch das Himmelreich dürften euch betreffen..."

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Dass die Hölle uns nicht betrifft sagt der Christ Riara. Der Christ xyz sagt morgen wieder das Gegenteil, ein dritter ganz was anderes.

Frage, Riara. Und die ist gefährlich nah am "entmissionieren":

Ist Dir schon mal aufgefallen dass jeder Christ an einen Gott glaubt, der zu allen Themen exakt die selbe Meinung hat wie der Christ selbst?

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Für mich ein weiterer Hinweis auf dessen Inexistenz außerhalb Eurer Hirne.

Sollte es auch für Dich sein, würdest Du korrektes denken zulassen. Aber das hörst Du nicht gern, ich weiß.

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@Solipsist

Wieder nach dem Prinzip, "mitgefangen, mitgehangen"...Kreationisten sind Christen, bin ich deswegen Kreationist?

Wer die Hölle als reale Drohung versteht ist kein Atheist...

Lässt Du in diesem Fall konkretes Denken zu?

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@riara

Wer die Hölle als reale Drohung versteht ist kein Atheist...
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Es geht doch wohl eher darum, dass der Aussprecher dieser Drohung sie als real auffasst und als "gerecht" begreift. Und dabei ums Verrecken nicht kapieren will, dass alleine schon das ein ernstes Anzeichen sozial emotionaler Vorrohung darstellt.

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@holodeck

und? Was geht mich die Drohung von jemanden an, selbst ich als Christ 'glaube' nicht an die Hölle, soll ich mich jetzt jedesmal entschuldigen wenn jemand so etwas raushaut?

Ist es PC ständig mit der Pädophilie zu kokketieren wenn man Fragen zum Katholizismus beantwortet oder anders ausgedrückt, würde man diese blumingen Umschreibungen angesicht der Vorfälle in der Odenwaldschule auch bei jeder Frage zur Bildung anbringen?

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@riara

Was Dich das angeht?
Nun, Du selbst behauptest doch immer, das Marketing müsse besser werden. Höllenandrohungen sind eine ganz miserable Marketingmaßnahme.
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Ganz abgesehen davon, dass Du den entscheidenden Punkt mal wieder umschifft hast.

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@holodeck

"Es geht doch wohl eher darum, dass der Aussprecher dieser Drohung sie als real auffasst und als "gerecht" begreift. Und dabei ums Verrecken nicht kapieren will, dass alleine schon das ein ernstes Anzeichen sozial emotionaler Vorrohung darstellt."

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Exakt.

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@Solipsist

Das ist eure Meinung und die gestehe ich nun zu...Sorry für die Höllendrohungen, ich entschuldige mich aufrichtig für das euch zugemutete Unrecht...das fällt mir leicht...:-)

Und nun? Werde ich jetzt eine Entschuldigung von euch hören:

'Mir tun Deine Kinder leid'

'Du bist genauso dämlich wie alle Extremisten'

'Leute wie Dir müsste man die Lehrbefähigung entziehen'

Such Dir eine aus...alles von den lieben Atheisten...:-)

Ach das mit der Bücherverbrennung und der Vergleich mit der Bibel und 'Mein Kampf' von der atheismus.ch Seite kannst Du auch mit auf die Soll-Seite setzen...

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@riara

@riara, u nd wenn du von mir eine beleidigung, oder was du als solche aufgefasst haben solltest, nenne sie mir!!!

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@riara

Diese Sätze habe ich alle schon gehört,allerdings nicht nur von Atheisten.Meines Wissens besitzen diese kein Vorrecht auf sinnfreie Sprüche.Und Extremisten sind nicht dämlich.Leider...denn dann wären sie erst gar keine.

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@Dorfrocker

Rubicon66 und Dorfttrockner vielen Dank für eure Betroffenheit...ich meine das ganz ehrlich, ich finde es nämlich recht merkwürdig warum ich mich hier rechtfertigen muss. Wo es geht gehe ich gegen Rassismus, Kreationismus oder schlicht Blödsinn an, selbst in meinem Spezialgebiet Geschichte werde ich auf einen religiösen Fanatiker reduziert...

Ich lasse mich wie andere aber nicht mundtot machen, dazu ist mir die Sache selbst nämlich viel zu wichtig. Wer Christen in Schubladen packt der tut das auch mit anderen Menschen, das Schubladendenken ist mir fremd und kotzt mich an...

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@riara

"selbst in meinem Spezialgebiet Geschichte werde ich auf einen religiösen Fanatiker reduziert..."

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Damit spielst Du auf einen Satz Holodecks an und ich sage Dir dass Du da komplett falsch liegst. Zu 100% Prozent.

Du wurdest dort, zurecht übrigens, auf die gleichen DENKSTRUKTUR des Fanatikers reduziert, nicht, NICHT auf dessen Inhalte!

Du hattest dort eine Denkschleife, eine Letztbegründung, mehr nicht. Nur anhand dieser fand der Vergleich statt.

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@Solipsist

Die anderen 20x war es wohl das gleiche...aber was solls es trifft ja einen Gläubigen, da kann man ruhig noch ein Pfund draufpacken...:-))

Ok, dann lass mich mal weiterziehen, denn 2/3 meiner Antworten gebe ich glücklicherweise woanders...

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@riara

ich finde es nämlich recht merkwürdig warum ich mich hier rechtfertigen muss
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Wenn Du endlich einmal begreifen würdest, dass der Rechtfertigungsfilm mit schöner Regelmäßigkeit ausschließlich in Deinem Home Cinema läuft, wäre schon viel gewonnen.
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Wo habe ich gerade von Dir eine Rechtfertigung verlangt? Nirgends. Nicht mit einem Wort.
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Es ging ausschließlich um eine Klarstellung Deiner Aussage. Eine Höllendrohung juckt mich in keinster Weise. MICH besorgt allerdings sehr der geistige Nährboden, aus dem solche Denkart und in der Folge solche Drohungen erwachsen.
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Dass die Dumpfigkeit des Denkens bei Nichtgläubigen mit anderen Inhalten auch vorliegt, steht außer Frage. Nur sollte man eine sachliche Argumentation damit nicht verwechseln. Das dürfte eigentlich ziemlich leicht fallen.
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@riara

Die Gespräche mit Dir wären wesentlich ergiebiger, wärst Du nicht permanent universalbeleidigt.

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@holodeck

Nachdem wir uns um eure Befindlichkeiten gekümmert haben, können wir doch jetzt wieder unserer Wege ziehen, die - wiedermal - versuchte Therapie lehne ich dankend ab, ich mag mich so wie ich bin...:-)

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@riara

Ob sie damit recht haben könnte ist Dir Wurst, was?

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@riara

Dann ziehe man weiter .. zertrümmere Schubladen, sammle fleißig die ach so wichtigen Anerkennungs-Punkte für herausragende GF Leistungen und bade ausgiebigst unter lautem Beifall der Theologen in Deinem wagenburgmentalem Gerechtigkeitsempfinden für verfolgte Christen, Dich eingeschlossen ;-))
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@Soli .. "universalbeleidigt" trifft es ziemlich gut ;-)))))

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@Solipsist

Ja

Denn ich habe keine Probleme damit, weder in meinem Privatleben noch in meinem beruflichen Leben, die Einschätzung ist mir hoffentlich erlaubt...:-)

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@holodeck

Ich habe heute 6 beste Antworten gesammelt und ja das macht mir Spass...:-))

Wer mich kennt der weis, dass mich kaum etwas beleidigen kann, aber Deine Einschätzung meiner Person ist mir sowas von Schnuppe und der Beifall der Theologen ist für mich kein Makel, wenn es einer für Dich ist, dann bin ich in meiner 'Wagenburg' sogar noch ein bischen stolzer...

„Lasst alle nur missgönnen, ~ Was sie nicht nehmen können!“

(Johann Wolfgang von Goethe)

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@riara

Nee, Deine Peer Group kannst Du gänzlich neidlos für Dich behalten. Deine Sterne über der Wagenburg auch.
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Nur, weil Du anscheinend grad mal wieder darauf bestehst, wen auch immer hier zum Deppen zu machen, indem Du die Sachebene konsequent ignorierst und stattdessen munter auf der Beziehungsebene Dich tummelst .. also, wo habe ich Dich mit meinem Kommentar oben zur Rechtfertigung aufgefordert?

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@holodeck

Vielleicht kannst Du mir mal verklickern was Du von mir willst?

Wie man in den Wald hineinruft so schallt es zurück (oder heraus?)...:-)

In dem ganzen Thresd geht Ihr nicht einmal Ansatzweise auf die Argumente ein die ich eurem Peer vorwerfe, wenn Ihr sol weiter machen wollt bitte, ich kann auch gut aus der Hüfte schiessen, vorziehen würde ich einen respektvolleren Umgang, aber wenn Ihr jedesmal über mich herfallt und dazu immer wieder die gleichen Kamellen auspackt, dann geht es immer so aus...

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@riara

Ich habe mich ausschließlich auf Deine Aussage bezogen "Wer die Hölle als reale Drohung versteht ist kein Atheist". Und diese für meine Begriffe ziemlich sachlich und unemotional auf den springenden Punkt zurückgeführt.
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Ein "über jemanden herfallen" sieht bei mir sehr anders aus und kommt insgesamt ausgesprochen selten vor.
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Es gäbe dann sicherlich noch einiges anzumerken aus meiner Sicht über die Beschallung von Wäldern. Diese Frage hier insgesamt ist ein Ausdruck davon. Dass man mit jeder Aufrechnung sich selbst in einem selbstprogrammierten mental-emotional daueralarmierten Loop aus instinktiven Vergleichs- und Hau-den-Lukas-Reflexen gefangenhält, ist zwar nicht in den Wald, sehr wahrscheinlich aber leider in die Wüste Sinai gerufen.
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Ich werde Dir genau deshalb nicht den Honig ums Maul schmieren, den Du erwartest. Ganz einfach, weil dieser Honig pures Gift ist für Dich. Sachliche Argumentation, inklusive gekonnter rhetorischer Polemik, ist recht einfach von plumper Polemik zu unterscheiden. Über die Beurteilung letzterer sind wir uns wohl alle einig hier. Da braucht es keinen Honig dafür.
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Irgendjemandem aus der "Wagenburg der Aufrechten" habe ich neulich dran geschrieben ..
„Ich weiß, alle seine Schäfchen sind weiß und manche sind arielweiß“
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In diesem Sinne
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;-))

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@Solipsist

Ich verstehe euer Duett schon seit Wochen nicht mehr...muss ich auch nicht...

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@riara

Du reagierst auf Argumentationen die den Glauben und oder die Religion kritisieren, hinterfragen, widerlegen, angreifen, etc. reflexartig persönlich und reagierst beleidigt, als habe man Dich selbst kritisiert, hinterfragt, widerlegt und angegriffen.

Das machst Du ständig.

Und Dir das aber mal erklären zu lassen, verweigerst Du ebenso permanent. Freilich wiederum mit Verweis auf beleidigt sein.

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Man traut sich ja kaum noch Dir irgendwas zu sagen.

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Oben zum Beispiel:

Ich verweise auf die gewalttätige Vergangenheit des Christentums und Du antwortest hiermit:


"Nur frage ich mich, ob man das im richtigen Leben auch so tut, wenn ich jedem Russen erstmal Stalin vorhalte, den weissen Südafrikanern mit Botha komme oder jeden Deutschen erstmal für die Nazis Abbitte halten lasse"


Das ist aber ein Kategoriefehler.

Richtig wäre es nämlich solches den heutigen Stalinisten und nicht den Russen, den heutigen Neonazis und nicht den Deutschen, den heutigen Anhängern der Apartheid und nicht den Südafrikanern zu erzählen.

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Und was konstruierst Du jetzt daraus?

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Einen beleidigenden Vergleich zwischen Christen, Nazis, Stalinisten und Apartheitbefürwortern.

Kann man machen, ja. Wenn man alles persönlich nimmt.

Man kann aber auch mal die eigenen Emotionen beiseite lassen und sich überlegen ob das einfach "faktisch" so stimmt.

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Das ist der Einfache Dreisatz:

  • Ich greife Deine Religion und Deinen Glauben an.

  • Du bist nicht Deine Religion oder Dein Glaube.

  • Ergo: Ich greife nicht Riara an.

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@Solipsist

Es gibt also Stalinisten, aber keine Kreationisten

Es gibt Nazis, aber keine Gewalttäter und Verbrecher in der Kirchengeschichte

Es gibt Apartheids-Befürworter, aber keine Nazi-Kollaboteure

Wie oft sage ich, dass es gute Menschen und positive Dinge überall gibt? Kannst Du Dich mal durchringen etwas positives über meinen Glauben zu sagen?

Und der Dreisatz trifft es nicht, denn wie Du vorher gesagt hast gibt es ebend keine Stalinisten oder Nazis im Glauben, die stecken alle in Deiner grossen Schublade...

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@Solipsist

Werter riara, es ist nicht zu übersehen, dass Du recht genervt reagierst, und Dich (unbewusster) Strohmänner bedienst. Ich weiß nicht, ob Du inzwischen mal nachgeschaut hast, was ein Strohmann ist. Wenn nicht, dann tu es bitte jetzt.

Ich hätte durchaus Interesse an einer Diskussion über Atheismus, mache aber hier immer die Erfahrung, dass viele Gläubige gegenüber Argumenten stocktaub sind, und deswegen halte ich mich inzwischen zurück.

In meinem Beruf habe ich es des Öfteren mit Menschen zu tun, die es zugelassen haben, dass ihre Persönlichkeit mit einer Ideologie verknüpft wurde, und die bei jeder Kritik an eben dieser Ideologie sofort so reagieren, als hätte man sie persönlich angegriffen. Das ist auf Dauer sehr ungesund für die Psyche.

Und ehe jetzt wieder das Pseudoargument kommt, die Atheisten hätten ja auch eine Ideologie:

Erstens wird eine Behauptung nicht dadurch wahrer, dass man sie sehr oft aufstellt.

Und zweitens sind sich viele Atheisten nur darin einig, dass sie die gängigen Gottesbilder allesamt für unglaubwürdig halten.

Etwas für nicht sehr wahrscheinlich zu halten, ist noch keine Ideologie! Siehe Strohmann.

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@frank1968

Kannst Du das mal mit den Strohmännern konkretisieren?

Ich bin hier - wie immer - allein auf weiter Front und erwehre mich nunmehr deren 4, das mit den Ebenen und meiner empfundenen Verärgertheit oder wie immer Ihr das nennt, ist ja nett, aber trifft es überhaupt nicht, mach mich mal ärgerlich, da wirst Du Dich aber wundern...:-))

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@frank1968

"Kannst Du Dich mal durchringen etwas positives über meinen Glauben zu sagen?"

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Im Detail? Ja.

Unterm Strich? Nein.

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Ich mag der starren Geisteshaltung sich in innerer devoter Haltung dafür entschuldigen zu müssen Mensch zu sein, nur wenig abgewinnen.

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Aber darum geht es nicht und ging es nie. Der Punkt ist, ob das woran geglaubt wird auch der Wahrheit entspricht und das tut es nach Sachlage nun eben nicht. Somit sind gute Aspekte des Glaubens irrelevant.

Der Patient mag sich wunderbar wohlfühlen wenn er sich als Napoleon wähnt, solange man ihn nicht dabei stört und dabei könnte man es auch belassen. Nur hat der Patient leider auch die Manie den Auftrag zu halten, andere von ihrer napoleonhaftigkeit überzeugen zu müssen und er fordert dabei obendrein auch noch Respekt für seine Überzeugung ein. Und da hört der Spaß eben auf.

Dann muss man demjenigen halt mal Bescheid stossen dass er eben nicht Napoleon ist und ihn darauf aufmerksam machen, dass seine Belege dafür Napoleon zu sein, komplett unausreichend und mangelhaft sind.

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Ich hatte Dich weiter oben etwas gefragt:

"Ist Dir schon mal aufgefallen dass jeder Christ an einen Gott glaubt, der zu allen Themen exakt die selbe Meinung hat wie der Christ selbst?"

Der Glaube ist dadurch von einer persönlichen Meinung nicht zu unterscheiden.

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Was sagst Du zu diesem Argument?

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@Solipsist

Erwartest Du von einem Geisteskranken eine Antwort darauf?

Woher willst Du wissen welche Meinung der christliche Gott hat? Ich glaube nicht, dass ich mit der Art wie ich meinen Glauben lebe mit 100% der christlichen Glaubensrichtungen in Deckung gebracht werden kann, haben demnach nach Deiner Definition jede christliche Schattierung Ihren eigenen Gott?

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@riara

"Erwartest Du von einem Geisteskranken eine Antwort darauf?"

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Und wieder nimmst Du es persönlich. Immer das gleiche Muster.

Das Beispiel Napoleon –traurig genug das erklären zu müssen– soll illustrieren dass die Glaubensinhalte sich nicht mit der gegebenen Realtität decken, und Dir nicht bedeuten Du wärst Geisteskrank.

Hast Du bessere Fallbeispiele dafür? Dann nehm ich die.


"Woher willst Du wissen welche Meinung der christliche Gott hat?"

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Du verstehst das Argument nicht.

Wenn ich von 10 Verschiedenen Christen, zehn verschiedene Ansichten zum gleichen Thema bekomme, und die sich aber alle zehn auf die gleiche EINE Quelle berufen, dann ist doch recht naheliegend dass das mit der Quelle nicht so recht wahr sein kann, oder?

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@Solipsist

Also liegt die Wahrheit einer Quelle an Ihrer Auslegung, das es sich bei den Auslegern um Laien und manchmal schon fast um geistig umnachtete Menschen handelt, spielt dabei schon eine Rolle. Ich kann Goethe oder Descartes auch so auslegen, dass es einem Literaten den Magen verdreht, sind damit diese zwei grossen Denker widerlegt? Für mich ist die Freiheit in der Auslegung der Bibel ein absolutes Plus, weil wir nur dadurch unseren Glauben wirklich modernisieren konnten, wenn man sich das Dilemma der Moslems mit Ihrem Koran anschaut wird das ziemlich klar...

Im übrigen reden wir hier von Einzelheiten, die Kernthemen des Christentums sind recht schwer zu verbiegen und z.B. die Bergpredigt wird man nur unter grössten Schwierigkeiten umdeuten können...:-)

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@riara

Entschuldige, Riara, aber ich muss mich gerade eins weiter unten um einen Glaubenskollegen von Dir kümmern. Ein versierter Theologe der zielsicher herausgefunden hat dass der alles zerfressende Hass mein treibender Motor ist. GF ist mein virtuelles Ölgemälde, denn ich bin eigentlich Dorian Gray.

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Aber dennoch:

"und z.B. die Bergpredigt wird man nur unter grössten Schwierigkeiten umdeuten können."

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Umdeuten nicht, aber ihr den Boden entziehen auf dem sie steht. Die Schwierigkeiten mit der Bergprdigt sind jene, dass Dir bei dem Kernsatz das Alleinstellungsmerkmal fehlt. Die Inhalte kannst Du Dir eins zu eins in JEDER Religion abholen.

Und das man besser fährt, schadet man seinem Nächsten nicht, das ist eine derartige Binsenweisheit, dafür braucht der Mensch keinen Gott.

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Sorry, hab nen Termin, ich ess noch etwas Erbsensuppe und lass mich dann da unten exorzieren.

Vielleicht entfahr ich ja in ne Herde Schweine.

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@Solipsist

Werde ich jemals erleben, dass Du auf das was ich sage eingehst oder ist das hier eine Soli-Solo-Show?

Das mit den Auslegungen hast Du doch gerade gefragt...wundere mich...

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@riara

Wir wissen um die Existenz von Goethe oder Descartes, also fliegt das Beispiel nicht.

Wenn wir im betreffenden Fall um die Existenz Gottes nicht wissen, wo ist dann der Unterschied zur persönlichen Meinung?

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@Solipsist

Lukas oder Johannes sind ja wohl greifbare Authoren...aber ist mir ehrlich gesagt auch egal, lassen wir das Thema...

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@riara

Es geht nicht um Lukas oder Johannes, sondern um Gott.

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@Solipsist

@riara,und @solipist, wenn es die zwei in der loge in der muppet-show noch nicht gäbe....und das thema eigentlich viel zu tiefschürfend wäre.., dann....??? ich versuche mal ein beispiel zu bringen, mein hund wird es mir verzeihen: jeder religiöse hat eine anerzogene meinung zu seinem dasein. jeder hund dagegen erstmal nicht! wenn ich ihn, den hund ,jetzt aber erziehen will, dann geht das nie,oder ganz selten, mit gewalt, ich muss ihn mit leckerlies locken, und wenn er dann ,nachdem er durch die leckerlis, länger angespornt wurde, dann geht dem hund das nach recht kurzer zeit "in fleisch und blut" über, und er könnte gar nicht mehr anders, oder ich muss die gleiche prozedur nochmals vornehmen, was aber, wie die praxis zeigt, fast unmöglich ist.... dann speziell an riara: du fühlst wirklich permant persönlich negativ angegriffen, wenn hier was gegen die religiösen im allgemeinen gesagt wird, und vergleichst gerne, das nicht alle deutschen nazis sind... nicht alle, kann ich nur dazu sagen, aber wenn ich den braunen sumpf wieder aufkochen sehe, und daran denke, dass seinerzeit ein immenser wahnsinns aufwand betrieben werden musste, um all dieses unheil anzurichten, und trotz meiner intensivsten recherchen in meinem ganzen leben, EINEN EINZIGEN meiner mitmenschen gefunden habe, der zugeben hat, dass er etwas gewusst habe, zu dem was da passiert ist. alle anderen, die ich befragt hatte wussten von nichts...deshalb habe ich nichts gegen deutsche, sondern nur was gegen nazis, aber ich habe angst, bezw arge bedenken, wenn ich das verhalten und die äusserungen meiner mitmenschen erlebe.... verstehe mich jetzt bitte nicht falsch, wenn ich nazis mit religiösen in einem vergleich bringe, aber beide gruppierungen haben grosse sche!sse hinterlassen, und diese sind mehr denn je , überall zu erkennen...beide gruppierungen...

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@Solipsist

Ach ja, ich vergesse immer Deinen fundamentalistischen Ansatz, natürlich hat Gott die Bibel geschrieben...ich vergass...:-))

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Schnäuzchen, Du kannst ja echt gute Fragen stellen? Einen Haufen Antworten hast Du schon bekommen (man muss ja nicht mit allen mitgehen!). Vielleicht von mir noch ein Gedankenanstoß, wenn es erlaubt ist. Ersten muss man sich als Atheist nicht organisieren oder "Schubladen " aufbauen (wie z. B. "Stöberkategorien" bei GF) - Atheismus betrifft so ziemlich alle Wissensbereiche, alle Einschränkungen und Systematisierungen dazu wären so ähnlich wie Katechismen, "Gebote", u. ä. Zweitens bekommst Du für meine Begriffe eine indirekte Antwort dazu, wenn Du Dir die aktuellen Debatten anschaust, in deren Verlauf vom Bundespräsidenten dieser Republik verkündet wird, dass außer den jüdisch-christlichen Traditionen nun auch angeblich die muslimischen zu "unserem" Kulturgut gehören, aber solche Traditionen wie z. B. der humanistischen Aufklärung, der Formulierung der Menschenrechte und ihrer Durchsetzung in den letzten 2-300 Jahren, die Tatsache, dass es inzwischen immer mehr konfessionslose und nichtgläubige Mitbürger hier in diesem Land gibt, usw. usf. keinerlei Erwähnung finden...- dann kannst Du eventuell erahnen, wie eine Antwort auf Deine Frage noch aussehen könnte!

Worüber sollte man sich als Atheist denn unterhalten? Man lebt da doch nicht zuletzt von der Abgrenzung gegenüber Religionen. Wenn man sich aber im Themenbereich Atheismus nur über Religionen auslässt, wird das ganze Konzept schnell lächerlich.

Meinst du diesen Themenbereich: http://www.gutefrage.net/tag/atheismus

Den gibt es schon lange.


>> Sie posten ihre Antworten und Fragen aber ständig unter den Themenbereichen Religion sowie Kirche etc.<<

Natürlich, weils zum Thema passt.


>> was doch ein Widerspruch zu ihrer Weltanschauung ist<<

Erstens ist Atheismus keine Weltanschauung, zweitens ist GF eine Fragen-Antwort-Community, um Fachwissen/Meinungen/Erfahrungen weiterzugeben. Dass sich ein Atheist für Religion interessiert, oder sich gut darin auskennt, ist kein Paradoxon. Laut einer neueren Studie kennen sich atheisten sogar im Schnitt am bessten aus.


>> Außerdem sind ihre Beiträge zu den meisten religiösen Fragen, schon von der weltanschaulichen Einstellung her, zwangsläufig negativ<<

"Zu den meisten religiösen Fragen zwangsläufig negativ" ist eine Tautologie und ein völlig nichtssagender Satz.

Außerdem ist das bezüglich Religion nichts besonders. Schau dir mal an, was Moslems übers Christentum schreiben, Christen über Moslems und besonders Kreationisten über Atheismus.

Du mußt Deinen Beitrag nur mit "Atheismus" taggen und schon kriegen ihn alle, die Atheismus als Expertenthema haben. Hat das keiner? Vielleicht, weil die Atheisten ihren Atheismus gerne unter dem Stichwort "Religion" verbreiten? Erstens ist Atheismus keine Religion und zweitens dient das Religionstag m. A. nur dazu, religiöse Leute zu provozieren. Also geh Du mit gutem Beispiel voran und mach es richtig... seufz Gruß, q.

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Weil es aus meiner nondualistischen Perspektive heraus sogar auch Deine Frage beantwortet, dies als eigenständiger Beitrag.
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Schaue ich mir aus dieser Warte den geistigen Zustand dieser Welt an, so würde ich sie als großen Jahrmarkt für konkurrierende Ego Konzepte aller Art beschreiben. Im Großen, wie im Kleinen. Überall dasselbe Muster, überall dasselbe Prinzip. Ob nun in Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft. Schauen wir durch die Lupe auf ein kleines virtuelles Dorf ..
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Oh, sieh nur, da ist eine kleine Bühne zu erkennen, da steht dran „GF religious, spiritual atheists freak show“. Wow, da geht die Post ab, was ein Hauen und Stechen, was für ein grandioser Live Act. Großartige Monologe, Dialoge und Proklamationen. Was für witzige Einlagen, vor allem die ungewollt komischen. Missionare, Wunderheiler, Fundamentalisten, Fäkalinjuristen, Rationalisten, Kreationisten, Dämonenwarner, Teufelsdiagnostiker, Materialisten, alles, was das Herz begehrt. Diverse Heldentenöre mit ihrer ergreifenden Ode an die humanistische Moral sind ebenso zugegen wie der nondualistische Rufer in der Wüste mit der antifundamentalistischen Konzeptsense.
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Das Publikum ist herzlichst eingeladen, sich zu beteiligen. Es reicht auch völlig, sein Ego Konzept mit dem eines der vielen Protagonisten zu identifizieren und via DH an den vorderen Rand der Bühne zu befördern. Wer will noch mal, wer hat noch nicht; sein Ego samt Konzept in den Ring geschickt? Jawoll, Beifall meine Damen und Herren, here it comes. The famous and unique „Zivilisationsneurose“. Die hätte uns doch auch wirklich gefehlt in unserer Raupensammlung konzeptueller Absurditäten.
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Sogar der Chor der ernsthaft und chronisch Beleidigten tritt auf, tragende Melodie und Text erinnern nicht von ungefähr an den Gefangenenchor aus Verdis Nabucco:„Va', pensiero, sull'ali dorate“ .. und spätestens im Anschluss daran, häufiger jedoch schon im Vorgriff darauf erscheint eine Art Super-Intendanz, die Teile der Show endgültig ins Nirwana schießt. Puff. Weg sind sie, all die vielen schönen mit viel Herzblut gefochtenen Ego Schlachten. Wenn ich’s recht betrachte, mag ich den Supp sogar dafür ;-)))
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Gut zu wissen, dass in Wirklichkeit nichts passiert. Wo NICHTS ist wird niemand gehauen, niemand erstochen, niemand zerlegt, niemand belehrt, niemand therapiert, niemand beleidigt. Alles was geschieht, ist, dass Konzepte gegeneinander antreten. Und das eine oder andere mag tatsächlich eine Korrektur erfahren oder sich sogar auflösen. Vielleicht wird so wenigstens besser verständlich, dass mir der geforderte Ernst und Respekt gegenüber mentalen Luftschlössern aller Art abgeht. Meine eigenen inbegriffen.
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Was uns auf dieser Weltenbühne mit anderen Menschen unauflösbar verbindet, im Guten wie im Schlechten, ist ein großer breiter Pointer in Gottes Totalität jenseits dieser Bühne. Nicht ohne Grund ist die Bedingungslosigkeit der Liebe DAS zentrale spirituelle Konzept, auch des Christentums. Bedingungslosigkeit heißt nun aber in meiner Welt keineswegs bedingungslose Hingabe an ein Konzept, noch nicht einmal dann, wenn es mit dem Wort „Gott“ gelabelt wurde. Deswegen Freundschaften aufzukündigen, eine Ehe zu scheiden oder gar mit Flugzeugen in Hochhäuser zu fliegen, ist dramaturgische Beigabe für die Bühne. The Show must go on. Für Konzepte zu leben, zu kämpfen und zu sterben mag ja sehr romantisch sein und sich auch sehr heroisch anfühlen. Und bisweilen ist die Identifikation damit auch das Salz in der Suppe unserer kleinen illusionären dualen Welt. Literatur und Historie leben davon.
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Dennoch gilt auf der non-dualen Ebene dies: jeder Held auf der Bühne der Illusionen braucht einen Herausforderer, einen Schurken, um Held zu sein e vice versa. Ohne einander, für sich genommen und ganz auf sich Selbst gestellt, sind sie NICHTs und treten ab. Nicht Held, nicht Schurke. Nicht Atheist, nicht Theist. Nicht Märtyrer, nicht Vollstrecker. Nicht Fundamentalist, nicht Synkretist. Beide sind voneinander nicht zu unterscheiden, zu trennen, zu teilen. Wo Nichts ist, gibt es nichts zu teilen. Ohne Dualität, ohne urTEILen funktioniert die Story nicht mehr und es passiert ... NICHTS. Nun nehme man noch die Illusion der Zeit heraus. Wie also könnte einer von beiden auf den anderen feuern, ohne gleichzeitig sich selbst zu verletzen? Genau deshalb tut Hass, dem, der hasst und der diese Bühne verwechselt mit dem Sein, so sehr weh. Das entspricht schon ziemlich genau dem quantenphysikalischen Spukeffekt von scheinbar über Lichtjahre hinweg entfernten, und dennoch zeitgleich miteinander verschränkten Teilchen.
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Im ThE, Logion 72,2 spricht Jesus: „O Mensch, wer hat mich zum Teiler gemacht?“ Er wandte sich um zu seinen Jüngern (und) sprach: „Bin ich etwa ein Teiler?“
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Ganz ehrlich .. ich selbst würde diese Non-Duellierung für eine nette, realitätsferne und ziemlich abgespacete Geschichte halten, wenn nicht .. ja, wenn ich nicht schon inmitten von all dem Trubel hier mehr als einmal still im Regen gestanden hätte. Ohne Dach.
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was ist das logion? wo kann man das lesen?

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@coeleste

Thomas Evangelium Vers 72,2
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Ob Internetversionen alle gleich gut oder zuverlässig sind, weiß ich nicht. Meine stammt aus dem Buch "Das Geheimnis des fünften Evangeliums. Warum die Bibel nur die halbe Wahrheit sagt" von Elaine Pagels. Die Übersetzung des ThE darin von Hans-Gebhard Bethge, einem Kenner der Nag Hammadi Schriften.

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Sonnenschnauz, mach´s einfach wie bisher, versuch den Leuten durch ehrliche und gute Antworten zu helfen oder mach´s wie ich: zu allen Sportfragen schreib ich, wie sch...egal mir Sport ist und wie jemand so beschmiert sein kann, damit Zeit zu verbringen. Das baut auf, echt, die nicht, aber mich :-D

Weil das zu "normal" ist? GF-Admins denken vlt, dass da eh keiner drüber reden würde, aber Religion ist immer so schön kontrovers, da gibts viele Diskussionen. Atheisten sind sich meist einig, das ist doch langweilig lol

Eine Sache, die nicht vorhanden ist, ist kaum Gegenstand von Diskussionen, außer wenn es sich um Gott handeln.

Zur Zeit der Französischen Revolution hat niemand über DVDs gesprochen und in den Goldenen Zwanzigern war das Internet auch kein Thema. Und heute sprechen wir ebenfalls nicht über Dinge, die es erst in 100 Jahren geben wird.

Die Tatsache, dass wir über Gott sprechen, zeigt, dass Gott nicht inexistent ist.

Das sind so Argumentationen bei denen mir schlecht wird.

Die ist so übel, die kann glaub ich gern so stehen bleiben. Jeder der halbwegs denken kann wird das sch einzuordnen wissen.

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@Solipsist

Komm so abwegig ist das nicht, er meint es ja nicht als Gottesbeweis, immerhin gäbe es keinen Atheismus ohne Theismus, analog gebe es keine Diskussionen (und weniger Fragen) wenn es hier nur Atheisten gäbe, oder?

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@riara

Ich verweise auf den Satz von Kataha. Das ist es auch was ich meinte, als ich sagte mir wird schlecht. Und wenn ihr alle an den großen grünen Örkel glauben würdet und ihr zahlreich und lang genug drüber schwadroniert, so gäbe es dann wohl auch diesen, oder was?

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@riara

Oder anders:

Es gäbe keinen Atheismus ohne Theismus, richtig.

Und was beweist das, bzw. was kann man daraus ableiten?

Die Existenz von Theisten. Nichts sonst.

.

Omikron hat hier mit offenen Schnürsenkeln gedacht.

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@Solipsist

Nee, aber wenn Du z.B. fragst "Existiert Gott überhaupt" und dann 25 Antworten mir "für mich schon" bekommst, dann deutet das doch ganz klar daraufhin, dass er sehr wohl für viele Leute existiert. Dich betrifft es doch nicht wenn andere das glauben, oder?

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@riara

Nö. Es kostet mich nur mein Steuergeld, weckt mich am einzigen Tag an dem ich ausschlafen könnte und verschandelt die Landschaft mit detailgetreuen Folterskulpturen. Warum sollte mich das also betreffen?

.

Betroffen macht es mich vielleicht.

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@Solipsist

Und den einen Tag, den du ausschlafen könntest, hast du ihm zu verdanken. Das ist so köstlich, was du schreibst. xD

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@omikron

Omi, probier es es gar nicht. :-)) Du weißt doch das Du es nicht kannst.

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@omikron

Und sicher werden von Steuergeldern ein Haufen Dinge bezahlt, nur Aussuchen kann man sich das nunmal nicht. Dividier doch mal manche Steuergelder durch die Nutzniesser, dann werden sich speziell bei politischen Think-Tanks, der Landwirtschaft oder Schiffsförderung ganz andere Verhälnisse ergeben...:-)

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@Solipsist

Es gäbe ohne Theismus das Wort Atheismus nicht. Aber Atheismus gäbe es schon. Und 100% aller Personen würden dazugehören.

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@riara

Politische Think-Tanks, Landwirtschaft oder Schiffsförderung haben eine rational begründbare Basis.

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@Solipsist

Ach wirklich und die Befindlichkeiten von mehr als 30 Millionen Christen wohl nicht?

Ganz nebenbei sind Kirchen Teil des Stadtbilds, das gleiche gilt für christliche Feste, kirchliche Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen, man kann das ja schlecht einfach abstellen...

Schiffsförderungen gibt es übrigens auch für koreanische Schiffsbauten, davon profitieren die enorm grosse Zahl der Menschen, die sich bei Mindestsummen von 150.000 Euro beteiligen können, der Betrag ist etwa 1,8 Mrd. Euro divider das durch die rund 10.000 Leute die davon profitieren, das sind 180,000 Euro pro Nase, die Kirchenförderung kommt sicher mehr Menschen zu Gute und Kirchen wie der Kölner Dom ziehen Besucher aus der ganzen Welt an...:-)

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@DarkSepia

Ihr werdet diesen Punkt nie verstehen...Man ist nicht Atheist weil man Gott nicht kennt, sondern man entscheidet sich dafür nicht an Gott zu glauben...eigentlich einfach...:-)

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@riara

"Ihr werdet diesen Punkt nie verstehen...Man ist nicht Atheist weil man Gott nicht kennt, sondern man entscheidet sich dafür nicht an Gott zu glauben...eigentlich einfach...:-)"

.

Riara, entschuldige bitte (und das, die Entschuldigung, mein ich ernst), aber der Satz ist so falsch wie dumm!!! Mit drei Ausrufezeichen.

.

Atheismus ist das Ablehnen der Gottesbehauptung, weil, WEIL, WEIL jene Behauptung unzureichend begründet wird!

.

DU wirst diesen Punkt scheinbar nie verstehen!

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@riara

Deine Ausführungen, 30 Millionen Christen und der Kölner Dom heben die Existenz Gottes noch immer nicht auf eine rational begründbare Basis.

Sorry.

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@Solipsist

Atheismus ist das Ablehnen der Gottesbehauptung

Das ist natürlich etwas ganz anderes als den Glauben an Gott abzulehnen...Du hast auch schon besser patroniert...:-))

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@Solipsist

Davon spreche ich ja nicht, aber an der konkreten Auseinandersetzung mit Deinen Argumenten liegt es Dir offenbar nicht...dann lassen wir das...

Gott existiert...Beweis mir das Gegenteil Proffessor...:-))

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@riara

Zitier mich im ganzen Satz, dann kommst Du von selbst drauf.

Da war eine Begründung mit dabei.

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@riara

"Gott existiert...Beweis mir das Gegenteil Proffessor."

.

Ist das Dein ernst? Die Aufforderung?

Nicht wirklich hoffe ich.

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@Solipsist

Ich gehe nur auf Deine Argumentationsebene...Du hast das mit den Steuern angefangen, ich gebe Dir darauf eine recht fundierte Antwort, darauf bekomme ich von Dir die Antwort, dass 30 Millionen Gläubioge und der Kölner Dom nicht Gott rechtfertigt...

Also was erwartest Du von mir?

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@Solipsist

Von mir aus...geht aufs gleiche hinaus

Es gäbe ohne Theismus das Wort Atheismus nicht. Aber Atheismus gäbe es schon. Und 100% aller Personen würden dazugehören.

Dann ist das wohl auch zu 100% korrekt?

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@riara

Ääääh, .. entschuldige bitte.

Rechtfertigen, bzw. beweisen wohl 30 Millionen Gläubige und der Kölner Dom Gott?

Nein, oder?

.

Ich zahle Steuergelder für eine unbewisene irrationale Behauptung von Theisten. Das ist nun mal Fakt. Sorry.

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@Solipsist

Nein Du zahlstz einen geringen Teil für die Erhaltung und Ausübung eines Glaubens, das Gebilde nennt man Religion und ein grosser Teil dieses Konglomerats ist pure Folklore...:-)

Es gibt übrigens auch mehr als 5.000 Kinderläden, die von unseren Steuergeldern bezahlt werden, die darin verwendete Pädagogik ist für mich nicht nachvollziehbar und wissenschaftlich fundiert ist sie auch nicht...

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@Solipsist

Ich weiß. Du kannst es aber auch nicht.

Deine Art, mit Argumenten (auch von riara) umzugehen, ist eines Atheisten sehr würdig. Wie bekannt ist, ist das Lächerlichmachen ein Zeichen von Schwäche...

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@riara

Ist mir aufgefallen . Das ist zu 100% falsch . Hat mit Solis Kommentar aber nichts zu tun . Und den Glauben an "Gott" abzulehnen , oder die Gottesbehauptung abzulehnen , das ist etwas völlig verschiedenes .

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@riara

>>Ihr werdet diesen Punkt nie verstehen...Man ist nicht Atheist weil man Gott nicht kennt, sondern man entscheidet sich dafür nicht an Gott zu glauben...<<

Na, eben. Und daraus folgt genau, das, was ich vorhin schrieb. Ohne Theismus gäbe es nur Atheismus. Deine Definition setzt nicht die Existenz von Theisten, sondern die Existenz einer Idee voraus.

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@DarkSepia

Klar, es gibt ja auch Atomkraftgegener ohne Atomkraft...aber red es Dir weiter ein, selbst der Gotteswahn wäre wohl ohne die Exitenz eines Glaubens geschrieben worden...:-))

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den kannst du doch selber einrichten!

Da jeder User hier anders ist, gibt es auch andere Interessensgebiete und die gibt man als persönliche Spezialgebiete in seinem Profil an!

Z.B. das Atheisten sich auch nach dem Sinn des Glaubens fragen , nach dem Sinn der Religion .Und weil sie etwas über Religion wissen möchten . Ich würde ja auch nicht , wenn ich etwas über Katzen wissen will unter Hunde fragen . Und als Atheist kann ich religiöse Fragen nicht unter Atheismus stellen , atheistische Ansichten zu den Fragen , die habe ich selbst . Unter Religion wird aber häufig auf die Frage nicht geantwortet , sondern eher missioniert . Oder die Bibel in Auszügen abgeschrieben .Antworten sind aber auf religiöse Fragen auch schwer möglich , eher Ansichten . Und als Atheist möchte man auch wissen warum man es ist , denn Atheisten würde es ja ohne Religion nicht geben . Und die Antworten von Atheisten sind meist nicht negativ sondern kontrovers .

@norelig, zuerst mal danke für deine nicht-beleidigende Antwort. Dein Nickname, wenn ich ihn richtig deute, ist aber doch schon Programm und zeigt das Dilemma von Atheisten. "Keine Religion" - und dann ständig im Kampf mit der Religion. Man lehnt Religion ab, fragt aber nach ihrem Sinn, und behauptet ständig ihren Unsinn. Dass Letzteres in verletzender Form bis zu Fäkalinjurien geschieht, lässt sich hier mühelos nachweisen.

Den missionarischen Anspruch der Atheisten gibt es ebenso wie den der Christen. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn es denn dialogisch und mit Niveau geschieht.

Das seitenlange copy-paste-Verfahren von ganzen Bibelkapiteln, die angeblich durch sich selbst wirken, nervt mich dabei wohl noch mehr als dich. Von vorgekauten watchtower-Versatzstücken ganz zu schweigen.

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@Sonnenschnauz

"Man lehnt Religion ab, fragt aber nach ihrem Sinn, und behauptet ständig ihren Unsinn."

.

Was ist daran seltsam?

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@Solipsist

Das müsste dir doch selbst auffallen.

Jemand lehnt etwas ab, was er unsinnig findet und fragt nach seinem Sinn.

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@Sonnenschnauz

Ist doch gut, wenn man nachfragt und sich nicht auf "Religion ist Unsinn" versteift. Oder nicht?

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@Sonnenschnauz

:-)) Exakt Schnauz, exakt.

Wenn ich jemanden sehe der ununterbrochen mit dem Hirn gegen den Türstock schlägt, frag ich doch auch was diese Handlung soll. Weben WEIL sie sinnlos ist.

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@Tatzenrufer

@sonnenschnautz , etwas anders , man fragt nach dem Sinn und findet den Inhalt der Erklärung unsinnig . Und mein Nickname bezieht sich auf die Auswirkungen der Religionen , wie Gewalt , Unterdrückung etc . Und das bei allen Religionen .

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@Solipsist

Es sind solche arroganten und überheblichen Reden, die religiöse Menschen mit solchen vergleichen, welche "ununterbrochen mit dem Hirn gegen den Türstock schlagen", die ein vernünftiges Gespräch unmöglich machen.

Daher kann ein Mensch mit Selbstachtung sich hier nicht weiter engagieren.

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@Sonnenschnauz

Ein Mensch mit Selbstachtung würde erst gar nicht ununterbrochen mit dem Hirn gegen den Türstock schlagen, Schnauz.

.

Aber Dich bekomm ich auch ohne Sarkasmus.

.

Ist Dein Glaube auf Logik und Rationalität basiert?

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@Solipsist

Dann antworte halt ich für Dich.

.

Nein, er ist nicht auf Logik und Rationalität basiert.

Er ist somit irrational.

Und solange er das ist, darfst Du Dich gern am Türstock betrachtet wissen.

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@Solipsist

Ich habe mir tatsächlich Gedanken gemacht, ob ich dich einer Antwort würdige. Aber da du ja nicht nur für dich selbst sprichst, sondern für eine ganze atheistische Blase, hier doch eine Antwort auf die von dir mal wieder vorgebrachten Überheblichkeiten:

"Ist Dein Glaube auf Logik und Rationalität basiert?.... Nein, er ist nicht auf Logik und Rationalität basiert. Er ist somit irrational."

Mein Glauben an den dreieinigen Gott basiert nicht auf Logik und Rationalität. Dann wären ja meine Logik und meine Rationalität mein Gott. Gott ist größer als menschliche Rationalität. Finitum non capax infiniti - Das Endliche kann das Unendliche nicht fassen - ein alter humanistischer Satz, der aber doch soviel sagt, dass die Endlichkeit wenigstens einen kleinen Teil der Unendlichkeit fassen kann. Und das durchaus logisch und rational. Aber sei's drum.

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@Sonnenschnauz

Nein, mein Glaube gründet darauf nicht. Er gründet auf Vertrauen. Diese Vertrauen verdankt sich den Erfahrungen von Millionen und Milliarden anderer Menschen, die Erfahrungen mit dem dreieinigen Gott gemacht haben und machen. Da bin ich in allerbester Gesellschaft. Aber vor allem gründet sich mein Vertrauen auf die eigenen Erfahrungen mit Gott. Und die halten logischer und rationaler Anfrage stand. Sie sind nicht nur vernünftig, sie sind sogas "höher als alle Vernunft".

Nun bin ich berufsmäßig Theologe. Aber Theologie ist nicht einfach gleichzusetzen mit "Glauben", sondern Nachdenken über den Glauben. Das geschieht logisch und rational. Dass ich Theologie rational und logisch betrieben habe und betreibe, haben mir Fakultäten und Professoren bescheinigt. Und denen traue ich mehr zu als dem schnodderigen, menschenverachgtenden Urteil eines Solipsisten.

Was ist ein Solipsist? Er steht vor dem Spiegel, schaut hinein, und sagt, es gibt keinen Spiegel.

Du bist eben ein "unerfahrener" (im Sinne von Glaubenserfahrungen) Mensch, der zu feige ist, in den Spiegel der Wirklichkeit zu schauen. Deine innere Hohlheit füllst du aus mit Arroganz, Beleidigungen und Hass, weil du nichts Besseres hast. Du bist wie ein kleines eifersüchtiges Kind, das den anderen ihre Sachen kaputtmachen muss, weil es innere, seelische Verletzungen hat. Und dabei verschleuderst du deine unbestreitbaren hohen Begabungen.

Ich wünsche dir, dass du ein bisschen reifer wirst.

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@Sonnenschnauz

!! Ein Theologe, wie fein. Welcher Konfession wenn ich fragen darf?

.

Folgendes, Theo,

Wenn Du mir nun Hass unterstellst –einem Wort dessen Bedeutung Du Dir als Theologe in all seiner Tiefe bewusst bist– hast Du da Gott auf Deiner Seite?

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@Sonnenschnauz

"Diese Vertrauen verdankt sich den Erfahrungen von Millionen und Milliarden anderer Menschen, die Erfahrungen mit dem dreieinigen Gott gemacht haben und machen."

Mal eine kurze, nicht rhetorische Zwischenfrage: Was sagst du zu den Millionen Muslimen, die die selbe Erfahrung tagtäglich mit Allah machen oder zu den Hinduisten, die felsenfest davon überzeugt sind, dass Brahma, Shiva und Vishnu existieren?

Denn gerade der Islam und das Christentum widersprechen sich in Sachen Gottesbild sehr, obwohl man von beiden Seiten hört, dass sie (auf subjektiver Basis) spüren, dass sie richtig liegen.

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@Sonnenschnauz

Theo?

Das war keine rhetorische Frage.

.

Ich hätte bitte gerne gewusst, ob Du Gott auf Deiner Seite wähnst, wenn Du anderen Menschen Hass im Herzen zusprichst.

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@Solipsist

"Wenn Du mir nun Hass unterstellst –einem Wort dessen Bedeutung Du Dir als Theologe in all seiner Tiefe bewusst bist– hast Du da Gott auf Deiner Seite?"

Den Hass unterstelle ich nicht, ich stelle ihn nur fest, ebenso wie deine Arroganz, Überheblichkeit und Menschenverachtung. Gott brauche ich dabei nicht erst zu konsultieren. Er hat mir soviel Verstand gegeben, dass ich das selbst feststellen kann.

Nun kommt zu deinen Defizienzen auch noch ein Mangel an Logik hinzu. Du behauptest doch immer, im Chor mit deinen säkularen Brüdern und Schwestern, dass es keinen Gott gibt. Wohlgemerktn nicht "meinen" Gott, sondern Gott schlechthin. Wie kann Gott auf meiner Seite sein, wenn es ihn nicht gibt? Atheismus macht einfach nur dumm!

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@Sonnenschnauz

Beantworte Solis Frage doch einfach. Wenn du dich herumwindest, sieht es so aus, als würdest du Theologe davor zurückschrecken.

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@Couchjumper

@Sonnenschnautz , hast du mal nachgedacht , was "Gott" ist ? Nichs weiter als ein Wort personifiziert und mit erfundenen Eigenschaften ausgestattet . Und damit ist "Gott" nicht allein .Ein Beispiel :Der Volksglaube von Vampiren wurde wohl geschaffen, um Katastrophen, schlimmen Krankheiten oder unerklärbaren Dingen einen Namen zu geben - und einen Verantwortlichen zu finden. Viele Menschen waren damals von Hunger, Missernten, Krankheiten und Armut betroffen. Immer wieder starben Menschen durch plötzlich auftretende Seuchen. Vor allem in der frühen Neuzeit wurden viele Vampirfälle gemeldet: Völlig unerwartet erkrankten Bewohner eines Dorfes schwer und starben. Sie sollen von "untoten Wesen" berichtet haben, die sie in der Nacht heimsuchten. Es gab in vergangenen Zeiten sogar richtige Vampirprozesse. Dabei sollen Menschen, die als "Vampire" enttarnt wurden, zum Tode verurteilt und grausam aufgespießt worden sein.

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@Sonnenschnauz

Mangel an Logik?
Dummheit?
.
Das scheint nur einem so, der nicht überblickt, dass der Ball grad in der eigenen Hälfte und obendrein torgefährlich gespielt wird.

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@holodeck

Wie früher auf dem Schulhof 3 gegen einen...lass doch den Soli das regeln...

Übrigens toller Vergleich mit den Vampiren. Die humanen Atheisten haben in Tibet Mönche bei lebendigem Leibe verbrannt...auch nicht nett, oder?

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@riara

Wenn dort steht , "Atheismus macht einfach nur dumm ", dann fühle ich mich natürlich auch angesprochen .
Und der Vergleich ist schon so , aus Unwissen wurden Geschöpfe wie "Vampiere , Dämonen , Götter usw. geschaffen .
Ich habe nur von einem Mönch gehört . Und der hat sich selbst mit Benzin übergossen und angezündet . Und vieleicht sind es auch zum Teil Christen die gegen die Mönche vorgehen , es gibt in China immerhin 80 Millionen Christen .

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@norelig

Klar es sind immer die Christen, wir haben wohl auch dafür gesorgt, dass die Maoisten die Kulturrevolution anzetteln, war ja abzusehen, dass wir irgendwann wieder Kirchen bauen können...

Kauf Dir morgen die Bildzeitung und bilde die Quersumme aus jedem 12. Wort der Titelseite die Summe teilst Du durch die Quersumme der Anzahl der Bischöfe und ziehst 666 ab, dann hast Du das Datum der nächsten christlichen Weltverschwörung...:-))

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@norelig

Klar es sind immer die Christen, wir haben wohl auch dafür gesorgt, dass die Maoisten die Kulturrevolution anzetteln, war ja abzusehen, dass wir irgendwann wieder Kirchen bauen können...

Kauf Dir morgen die Bildzeitung und bilde die Quersumme aus jedem 12. Wort der Titelseite die Summe teilst Du durch die Quersumme der Anzahl der Bischöfe und ziehst 666 ab, dann hast Du das Datum der nächsten christlichen Weltverschwörung...:-))

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@riara

Du hast die Behauptung aufgestellt , das es Atheisten sind , die "Mönche verbrennen" , ohne irgendwelche Beweise , ich habe nur die Möglichkeit in Betracht gezogen , das auch Christen darunter sein können genug gibt es ja in China . Zumal sich Christen mit Verbrennen auch besser auskennen .

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@norelig

Ist ja auch höchst wahrscheinlich so kurz nach der Kulturrevolution und dann auch noch in China...Wir können auch den Himmler als Beispiel nehmen, der war überzeugter Atheist, oder war das auch ein chinesischer Christ?

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@riara

blog.dignitatis.com/.../heinrich-himmler-uber-den-herrgott-und-den-atheismus/ - Himmler war beides nicht !

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@riara

Du schuldest mir Antwort, Theo.

Bei Deinem Beitrag habe ich Dir meine Frage wiederholt.

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@norelig

Lesen kannst Du, aber verstehen tust Du es nicht, der letzte Satz ist ja wohl eindeutig, sicher wollte er nicht als Heide bezeichnet werden, das war damals noch ein Makel, nur wundert mich, warum man bei der SS die paganischen Mythen beschwor und sogar den Pfaffenspiegel wieder ausgrub und verteilte...mir ist das gar nicht so wichtig, ich würde die Nazis weder auf die eine noch die andere Seite stellen, wer aber immer wieder mit Religionskriegen und dem ganzen Quatsch kommt, den erzähl ich die wahre Geschichte vom paganen Himmler...:-)

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@riara

Riara, sehr schwach und religiös völlig verdreht: die Maoisten in Tibet als "humane Atheisten" zu bezeichnen! Darf ich bei Gelegenheit mal erzählen, was der tibetische Ober - Lama alles so an Humanismus drauf hat?

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@Reisswolf53

Machen wir uns jetzt an die Verunglimpfung eines Nobelpreisträgers?

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Ich hatte mir von den Atheisten ein paar niveauvolle Erläuterungen erhofft. Ich habe sie wohl zu positiv eingeschätzt, weil ich zuerst einmal für jemanden bin, bevor er mich eines Schlechteren belehrt.

Atheismus, seit dem Linkshegelianismus, ist eben nur eine Negation. Er lebt vom Widerspruch gegen Gott, ist ständig im Kampf gegen ihn, behauptet seine Nicht-Existenz und kommt von ihm nicht los. Das ist mir zu armselig.

Ich sehe wenig, was der Atheismus an Kulturleistung, an Fortschritt hervorgebracht hat. Bisher hat mich nichts überzeugt. Und große Erwartungen habe ich auch nicht an die Zukunft.

Meine Herren, das war's dann!

Man wundert sich warum es z.B. keine grosse Hilfsorganisation der Atheisten gibt, wenn sie sich zu einer Aktion durchringen geht es gegen den Glauben oder gegen die Gläubigen...:-)

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@riara

Ärzte ohne Grenzen , Internationales Rotes Kreuz , um nur mal zwei zu nennen .

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@riara

givingaid.richarddawkins.net/NBGA_German.html

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@norelig

Seitwann sind das atheistische Organisationen???

Sich mit fremden Federn zu schmücken, ist aber nicht gerade eine Grosstat...:-))

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@norelig

Nett, nur spenden auch Christen an diese Organisationen, man stelle sich vor, wir würden nur nach Stallgeruch helfen...sehr unchristlich oder wie in diesem Beispiel inhuman...:-)

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@riara

Wo bestimmt niemand etwas dagegen hat , Atheisten spenden auch bei christlichen Hilfsorganisationen . Worum es ging ist das Atheisten genau so spenden und es auch Organisationen gibt , nur wird das entgegen den christlichen Organisationen nicht so an die große Glocke gehängt .

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@norelig

Erstens gibt es keine atheistischen Organisationen...konfessionslos ist nicht athistisch und zweitens hängt das auch bei den christlichen Organisationen niemand an die grosse Glocke, wenn Du den Monats- oder Jahresbericht meinst, der ist nunmal vorgeschrieben...

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@riara

Ich meine nicht die Berichte , sondern dieses wir , wir Christen haben geholfen , dort kommt übrigens der Begriff an die große Glocke hängen her , mit dem Unterton wir ja , die anderen nicht .

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@norelig

Also wo Du das herhast weis ich nicht??? Ich kenne die 'Wir helfen' Plakate von der Diakonie, wer darin Hähme erkennt, der hat vielleicht eine dünne Haut. Jede Hilfsorganisation macht Werbung, nur würde die Diakonie oder Miseror nicht jedes Jahr das Spendengütesiegel bekommen, wenn sie das im Übermass täten, denn die Verwendung der Spendengelder ist bei beiden Organisationen vorbildlich...

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@norelig

Stimmt es gibt ein paar...mich wundert nur warum es so viele Anti-Glauben Vereine gibt...:-)...Ich meinte auch eher Hilfsorganisationen und da wirst Du eher Einzelaktionen finden, die Diakonie und Miseror hilft übrigens auch Moslems, Hindus oder generell jedem der in Not ist...

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@riara

Man wundert sich warum es z.B. keine grosse Hilfsorganisation der Atheisten gibt, wenn sie sich zu einer Aktion durchringen geht es gegen den Glauben oder gegen die Gläubigen...:-)Aus GF zum Beispiel ?!

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@riara

http://www.youtube.com/watch?v=Q6tuuyHagQI&feature=related auch eine Hilfsorganisation , ohne christlichen Hintergrund . Da habe ich selbst schon mehrfach einen LKW mit Hilfsgütern an seinen Bestimmungsort gebracht . Sieh einfach mal Afganistan , Anschläge von Moslems , das World Trade Center , sollte man da für einen Glauben sein ?

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@norelig

Aber auch der ist nicht atheistisch und ist sogar mit einigen kirchlichen Trägern verknüpft, schau mal in den Jahresbericht und schau wo die Gelder herkommen...:-)

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@riara

Ich merke , du siehst hier etwas völlig falsch . Atheistische Hilfsorganisationen , das sind Hilfsorganisationen die ohne kirchlichen Einfluss , ohne religiöse Hintergründe Menschen helfen wollen . Gegründet von Atheisten . Das heist aber nicht , das sie Spenden von religiösen Menschen oder Einrichtungen ablehnen . Keine kirchliche Hilfsorganisation würde eine Spende von mir ablehnen , weil ich Atheist bin . Umgekehrt genau so . Da geht es um Hilfe um nichts weiter . So wie du selbst geschrieben hast , "auch Moslems , Hindus ..." , oder bist du der Meinung , das eine atheistische Organisation , bevor sie hilft , erst nach dem Glauben fragt ?

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@norelig

Ich glaube wir reden aneinander vorbei, das Rote Kreuz, Ärzte ohne Grenzen und Medeor sind nicht von Atheisten gegründet...:-)

Der Hinweis man sollte ausschlieslich an nicht kirchliche Organisationen spenden ist bereits eine Selektion die ich beknackt finde, aber von mir aus, wenn man sich dann besser fühlt...

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@riara

Sorry, Riara, auch wenn diese Organisationen von Christen (ich präzisiere mal etwas blasphemisch: von solchen, die sich so nennen) gegründet wurden, heißt das noch lange nicht, dass das aus religiösen Zwecken oder aus reiner christlicher "Nächstenliebe" geschah (das Hemd mit den "fremden Federn" musst Du Dir schon selber anziehen). Die Finanzierung dieser Organisationen lief und läuft auf jeden Fall zum allergrößten Teil nicht über die Kirchen.

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@Reisswolf53

Aber erstmal sind Diakonie und Miseror die mit Abstand grössten Hilfsorganisationen die es gibt, die Finanzierung ist - wie bei allen - durch Spenden, die kommen von allen, nur die Menschen die Vorort Ihr Leben und Ihre Gesundheit riskieren sind nunmal durchweg Christen, das ist schon ein feiner Unterschied...

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@riara

Ärzte ohne Grenzen und Rotes Kreuz sind atheistisch, weil sie nicht theostisch sind. Denn Religion ist bei ihnen egal. Atheismus lässt sich nicht einfach auf Antitheismus reduzieren. Konfessionslos ist in dem Fall bereits atheistisch, weil es sich um eine Organisation, nicht um ein einzelnes Individuum handelt. Ob die Organisationen von Atheisten gegründet wurden, spielt keine Rolle. Viele deutsche Autobahnen wurden von Nazis entworfen udn sind trotzdem nicht nationalsozialistisch.

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@riara

riara, laß es, das sind Glaubensfragen. Wenn alles Gute, was es auf der Welt gibt, von uns käme, würde es nichts ändern.

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@dreadnought

Es kommt aber nun mal nicht alles Gute von den Christen. Sondern nur "auch". Deshalb ist es erstens keine Glaubensfrage und zweitens nach wie vor eine für meinen Geschmack voll danebenliegende Milchmädchenrechnung; frei nach dem Motto: mein Haus, mein Auto, mein Glaube!
.
Eine Folge übrigens von chronischem Rechtfertigungszwang.

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@holodeck

Immerhin sagen wir 'mein Haus' nicht 'des Nachbarn Haus'...:-)

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@DarkSepia

Deine Logik ist sowas von abwegig...:-)

Ich bin Konfessionslos wenn ich aus der Kirche austrete oder nie drinnen war, deswegen bin ich noch lange kein Atheist...

Wenn dann bei Ärzte ohne Grenzen Katholiken, Protestanten oder Moslems mitmachen, wird es dann eine kirchliche oder theistische Organisation? Ich habe vor 3 Jahren drei Ärzte von dieser Organisation rumgefahren, die waren alle bei uns in der Kirche...:-)

Lass Dich mal idiologisch beraten, Dein Quatsch ist ja für mich ganz köstlich, schwächt aber irgendwie die hochtrabende Mission Deiner Glahbensbrüder...:-)

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@holodeck

Der Werbespot ist so alt, den kenne ich sogar noch...

Ist es eigentlich ein atheistisches Gebot, fortwährend Unwahrheiten zu erzählen und sich dann auch noch mit fremden Federn zu schmücken?

Du kommst mir langsam vor wie Karl Eduard v. Schnitzler, der hat genauso argumentiert, biste bei dem in die Lehre gegangen?

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@holodeck

Der nörgelige hat das gleiche behauptet aber der dunkle Tintenfisch sagt das noch mit einem Schuss atheistischer Dogmatik, die ich zum anhimmeln finde:

Ärzte ohne Grenzen und Rotes Kreuz sind atheistisch, weil sie nicht theostisch sind. Denn Religion ist bei ihnen egal. Atheismus lässt sich nicht einfach auf Antitheismus reduzieren. Konfessionslos ist in dem Fall bereits atheistisch, weil es sich um eine Organisation, nicht um ein einzelnes Individuum handelt. Ob die Organisationen von Atheisten gegründet wurden, spielt keine Rolle. Viele deutsche Autobahnen wurden von Nazis entworfen udn sind trotzdem nicht nationalsozialistisch.

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@riara

Hatte ich mir gedacht...Nur mal so zur Information, es gibt das Rote Kreuz und den Halbmond, warum haben wohl die Moslems nicht das Kreuz genommen?

Wohl deswegen: Denn Religion ist bei ihnen egal.

:-))

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@riara

Redest Du mit mir?
Was hast Du Dir gedacht?
.
riara .. ich erachte es als Kernkompetenz eines intelligenten Menschen, sich vom Was der Inhalte lösen zu können, einen Schritt beiseite zu treten und stattdessen darüber nachzudenken, wie man denkt und wie man kommuniziert/argumentiert. Und deshalb auch zu verstehen, wenn ein Kommentar darauf abzielt.
.
Dann antwortest Du mir auch nicht so einen Stuss. Also, was für eine Unwahrheit habe ich hier verbreitet? Keine nämlich, siehste.
.
Zum Inhalt der Diskussion habe ich mich in diesem Kommentar mit keinem Wort geäußert.

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@riara

@riara , nur mal so zur Information , der Halbmond ist ein Schutz und Erkennungszeichen für islamisch geprägte Länder . Israel verwendet ohne Anerkennung durch die Genfer Abkommen einen roten Davidstern als Schutz und Erkennungszeichen .

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@riara

@riara, sorry das war falsch ausgedrückt , nicht durch Atheisten , sondern atheistisch gegründet .

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@norelig

Warum nimmt man dazu das Kreuz, den Halbmond und den Davidstern? Un d warum sind genau diese 'Schutzzeichen' auf den Türmen der Kirchen, Moscheen und Synagogen, damit man da keine Bomben reinwirft oder was?

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@holodeck

Wenn man sich in so einen Thread reinhängt dann muss man sich auch mit dem Themengewusel abfinden, mir das 'Mein Haus' vorzuhalten und die blödsinnige Behauptung mit den 'atheistischen' Organisationen zu ignorieren, ist ne billige Ausrede...:-)

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@norelig

Weist Du Deine Bildung ist so unterirdisch...Wer gründete das Rote Kreuz?

Henry Dunant ein Christ oder meinst Du das mit dem Kreuz war ein Zufall?

Auch sein Gründungspartner Frédéric Passy, war sicher kein Atheist, jedenfalls wäre er dann wohl kaum in die Académie des sciences morales et politiques eingetreten, in der Du auch Theologen und sogar Kardinäle findest...:-)

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@riara

Unter anderem habe ich auch Deine blödsinne Bemerkung ignoriert; jene, mit der das hier alles losging. Nur zur Erinnerung.

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@riara

Das mit dem Kreuz ist kein Zufall , zu Ehren Henry Dunant und dem Gründungsort Genf wurde als Zeichen die Staatsflagge der Schweiz mit umgekehrten Farben gewählt . Hat mit dem Kreuz der Kirchtürme absolut nichts zu tun . Der rote Halbmond , der rote Löwe mit der roten Sonne (alte iranische Flagge)dienen„zur Verbesserung des Loses der Verwundeten und Kranken der Streitkräfte im Felde“ Der Davidstern ist international nicht zugelassen aber auf Grund einer Zusatzregelung der Genfer Konvention ist es möglich den Davidstern inerhalb der Grenzen Israels zu nutzen . Über den Mitbegründer und Präsident des IKRK Gustave Moynier :Durch seinen Einsatz für das humanitäre Völkerrecht trug er auch dazu bei, der Rotkreuz-Bewegung eine säkulare, auf juristischen Prinzipien beruhende normative Grundlage zu geben. Trotz seiner eigenen calvinistischen Überzeugungen gab er somit bewusst einer universell akzeptablen Basis den Vorzug vor den ursprünglich christlichen Idealen, die zur Gründung des Internationalen Komitees geführt hatten. Er verstand dabei die im humanitären Völkerrecht formulierten Regeln als «la philosophie naturelle», also als natürliches Recht, das unabhängig von religiösen Glaubensgrundsätzen gilt.

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@holodeck

Ich würd Dich gerne völlig ignorieren, aber Du stalkst seit Wochen in meinen Beiträgen, ich werde nie wieder auf Deine Fragen oder Antworten reagieren, kriegst Du das auch hin, oder leckst Du immernoch Deine Wunden?

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@norelig

Kannst Du einmal sagen 'stimmt ist keine atheistische Organisation'...ist mir auch egal, wie bereits vorher bei Holo bitte halte Dich aus meinen Fragen und Antworten raus, ich werde Dich zukünftig einfach ignorieren...:-(

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@riara

Sagen könnte ich das schon , es würde aber nicht stimmen . Es handelt sich ja , wie du auch zugeben mußt , um keine religiöse Organisation . Was nicht heist , das alle Mitarbeiter Atheisten sind . Die FIFA ist auch atheistisch , dennoch giebt es bestimmt viele Gläubige unter den Spielern und Funktionären . Atheistisch heist nun mal nichts weiter als religionslos .

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Antwort an einen Solipsisten und seine atheistischen Freundinnen und Freunde.

Ich habe mir tatsächlich Gedanken gemacht, ob ich dich einer Antwort würdige. Aber da du ja nicht nur für dich selbst sprichst, sondern für eine ganze atheistische Blase, hier doch eine Antwort auf die von dir mal wieder vorgebrachten Überheblichkeiten:

"Ist Dein Glaube auf Logik und Rationalität basiert?.... Nein, er ist nicht auf Logik und Rationalität basiert. Er ist somit irrational."

Mein Glauben an den dreieinigen Gott basiert nicht auf Logik und Rationalität. Dann wären ja meine Logik und meine Rationalität mein Gott. Gott ist größer als menschliche Rationalität. Finitum non capax infiniti - Das Endliche kann das Unendliche nicht fassen - ein alter humanistischer Satz, der aber doch soviel sagt, dass die Endlichkeit wenigstens einen kleinen Teil der Unendlic

Nein, mein Glaube gründet darauf nicht. Er gründet auf Vertrauen. Diese Vertrauen verdankt sich den Erfahrungen von Millionen und Milliarden anderer Menschen, die Erfahrungen mit dem dreieinigen Gott gemacht haben und machen. Da bin ich in allerbester Gesellschaft. Aber vor allem gründet sich mein Vertrauen auf die eigenen Erfahrungen mit Gott. Und die halten logischer und rationaler Anfrage stand. Sie sind nicht nur vernünftig, sie sind sogas "höher als alle Vernunft".

Nun bin ich berufsmäßig Theologe. Aber Theologie ist nicht einfach gleichzusetzen mit "Glauben", sondern Nachdenken über den Glauben. Das geschieht logisch und rational. Dass ich Theologie rational und logisch betrieben habe und betreibe, haben mir Fakultäten und Professoren bescheinigt. Und denen traue ich mehr zu als dem schnodderigen, menschenverachgtenden Urteil eines Solipsisten.

Was ist ein Solipsist? Er steht vor dem Spiegel, schaut hinein, und sagt, es gibt keinen Spiegel.

Du bist eben ein "unerfahrener" (im Sinne von Glaubenserfahrungen) Mensch, der zu feige ist, in den Spiegel der Wirklichkeit zu schauen. Deine innere Hohlheit füllst du aus mit Arroganz, Beleidigungen und Hass, weil du nichts Besseres hast. Du bist wie ein kleines eifersüchtiges Kind, das den anderen ihre Sachen kaputtmachen muss, weil es innere, seelische Verletzungen hat. Und dabei verschleuderst du deine unbestreitbaren hohen Begabungen.

Ich wünsche dir, dass du ein bisschen reifer wirst.

Finitum non capax infiniti - Das Endliche kann das Unendliche nicht fassen
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Ganz recht.
Und weshalb wird dann jenes, was nur bruchstückenhaft - wenn überhaupt - erfasst werden kann, nicht nur in mentale Bilder, Buchstaben, Buchdeckel, Regelwerke und Dogmen gepresst, sondern obendrein zur absoluten vollumfassenden Wahrheit erklärt?
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Wie passt das zusammen?
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Ansonsten muss ich mich doch sehr wundern .. "hohl", "hasserfüllt", "eifersüchtig", "unreif". Da haperts wohl noch etwas mit der Umsetzung der Weisungen des NT. Nicht Soli, sondern Du betrachtest die als verbindlich. Die Vorbildwirkung des Leckerlis jedenfalls ist dahin.

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@holodeck

Jetzt muss sich Mutti also vor ihren lieben Bubi stellen, weil der böse christliche Nachbarjunge ihm eins auf die Nase gehauen hat. Dabei hätte er sich doch, christlich, ruhig noch ein bisschen weiter beleidigen lassen sollen. Schließlich sind Christen ja Freiwild und müssen ständig alle vier Backen den Atheisten hinhalten. Sonst sind sie für die guten Atheisten nicht glaubwürdig.

Aber zur Sache: Wo wird an welcher Stelle die christliche Wahrheit in welcher Form "obendrein zur absoluten vollumfassenden Wahrheit erklärt"? Du hast keine Ahnung, wovon du redest, sondern machst dir aus dem christlichen Glauben einen Popanz, auf den du munter einschlägst. Das Gegenteil ist der Fall: "Das Wort wird Fleisch." Zentraler Satz. Das Ewige wird vergänglich, sterblich, nicht absolut. Paulus: "Wir haben diesen Schatz in irdenen Gefäßen!" Jede Theologie ist zeitgebunden. Und so weiter und so fort. Studiere deine Gegner erst einmal, bevor du sie angreifst.

Auf einmal kommst du mir mit Weisungen des NT, die für mich verbindlich seien, aber nicht für deinen Schützling. Ja, so billig ist das. Atheisten brauchen keine Regeln zu befolgen. Und wie Christen neutestamentliche Regeln zu befolgen haben, bestimmen die Atheisten!

Wenn ich deshalb für dich nicht mehr das "Leckerli" bin, umso besser. Ein herber Verlust für uns beide. Aber du hast ja Ersatz.

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@Sonnenschnauz

Zweimal daneben gegriffen in nur einer Antwort. Wow.
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Also erstens .. ich bin kein Atheist.
Zweitens .. ich bin nicht Solis Mutti. Und wenn, dann ginge ich davon aus, dass der Bub sich sogar sehr viel besser ohne mich durchs Leben zu schlagen weiss.
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Nein, die Antwort war ganz allein für Dich bestimmt.

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Denn holodeck hat äußerst feine Antennen für aufgeblähte Egomanen, die sich Christen nennen. M.Eckhart nannte diese Sorte "Eselschristen". Ihre Absicht ist gut, aber von göttlicher Wahrheit verstehen sie nichts.
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Und deshalb wage ich zu behaupten .. einen wahren Christen kann man nicht beleidigen. Unmöglich! Beleidigen lässt sich nur ein Ego und das zählt nichts.
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Die Trinitätslehre beispielsweise ist also nicht wahr, sondern beliebig angenommen und deshalb diskutierbar? Wäre es vielleicht möglich, das Thomas Evangelium nachträglich dem Kanon hinzuzufügen? So als kleines Kontrastprogramm zum Johannes Evangelium und vielleicht etwas zielführender für das Verständnis der Kernaussagen der Bergpredigt.
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Das nur mal so als Einstieg ins Sujet.

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@Sonnenschnauz

Und was die Erhebung des Christentums zur absoluten unbezweifelbaren Wahrheit anlangt .. Deutsche Evangelische Allianz, diverse Fundamentalchristliche Vereine plus Glaubensgenossen in den Staaten. Soll ich's mit Zitaten und Quellen belegen, oder reicht der Hinweis?

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@holodeck

@holodeck: Hatte eben eine schöne lange Antwort geschrieben, abgesandt, und weg war sie. Deshalb Kurzfassung, bevor es in die heia geht.

Eselschrist, aufgeblähter Egomane, verstehen nichts... Aber du zitierst ja nur andere, du selber bist dir ja zu fein für solche Pflastersteine, eingewickelt in esoterisches Privatpapier, die du aus deinem Glashaus wirfst. Ego? Du redest von dir in der dritten Person. Vielleicht ist das aber nur die Distanz, die zu dir selber hast?

Ein Ego gehört nicht zum Menschen und zählt nichts? Das ist eine ganz neue Anthropologie. Ich sehe den Menschen ganzheitlich. Als unsere Tochter zum ersten Mal "Ich" sagte und ihrem "Ego" Ausdruck verlieh, haben meine Frau und ich eine Flasche Champagner getrunken, und zwar vom Feinsten.

Die Trinitätslehre ist ein Dogma, ein Konsens, auf das sich die Christenheit in ihrer Mehrheit einigt, aber längst nciht alle. Ich halte dieses Dogma für stimmig. Aber ein Dogma ist eben ein Lehrsatz, interpretierbar, kein Absolutum. Ein von Synoden aufgestellter Satz, aber nach Luther können sich selbst Synoden und Konzilien irren. Kleiner Hinweis, wie kritisch Theologen mit Dogmen umgehen, ist die Dogmenkritk von A. von Harnack.

Das Thomas-Ev. halte ich für keinerlei Bereicherung des Kanons, den wir haben. Eher für einen Rückschritt gegenüber dem Joh. Und diese Einsicht ist ein Ergebnis von Arbeit.

Zur Deutschen Ev. Allianz: Die haben einen schönen Spitznamen: "Alle Angst". Das wird der Psychologin hoffentlich einiges erklären. Auf der Seite der Fundamentalisten bin ich nicht zu verorten.

Aber zu deiner Methode: Die ist unwissenschaftlich. Du nimmst statistische Grenzfälle (Fundamentalisten etc). Die stehen dann für das Ganze. Das ist dann der Popanz, der heißt Christentum, und dann darf man da ordentlich draufhauen.

Aber es sind ja nur Christen, die man diffamiert.

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@holodeck

Ich würde wirklich gerne sehen wie Du einen Theologen zerlegst, nur wirst Du da mit Deinem Zynismus und Deiner - angeblichen - christlichen Einstellung gegen eine Wand laufen...aber im foulen bist Du ja unschlagbar, zur Not zieht man die Extremisten aus dem Hut, so wie Dawkins im Fernsehen, der lief auch so schön ins Leere...:-))

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@riara

Das werden wir noch sehen, werter riara.
Zur Not zieht man also die Extremisten aus dem Hut und lässt sie anschließend wieder verschwinden. Wie war das neulich mit der ungeheuren Zahl an Kirchenbeitritten als die bescheidenen Zahlen argumentativ etwas aufgehübscht werden mussten?
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@Sonnenschnauz

Erster Absatz: viel Worte, wenig Nährstoffe. Den entscheidenden Punkt offenkundig nicht verstanden. Wie auch.
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Schöner, allerdings auch etwas ausgelutschter Kniff mit dem esoterischen Privathaus, der den Sprecher sich auf der Seite der Guten und Gerechten wähnen lässt, nur zieht der nicht bei mir.
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Das Ego feiern passt.
Gewöhne Dir an, meine Worte genau zu lesen, denn sie sind in der Regel auch genau gewählt. Ich schrieb, nur das Ego lässt sich beleidigen und ist „nichts“. Weil es eine Illusion ist. Nur ein aufgeblähter Kanon aus gedanklichen „Ich-Definitionen“. Fragt man hingegen „Wer ist eigentlich dieses „Ich“?, kommt man ganz schnell dahin, dass es ganz offenkundig nicht der ist, der die Frage stellt oder beobachtet. Dann ist man schon sehr nahe an jener Instanz in der seelischen Tiefenstruktur, die sich nicht beleidigen lässt. Daraus resultiert eine Distanz zum Ego, nicht zum Selbst. Ich persönlich halte die für sehr gesund. Hat man die verinnerlicht, stellen die entsprechenden Passagen der Bergpredigt keine Herausforderung mehr dar, sondern eine gelassene Selbstverständlichkeit.
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Das ThE zur Gänze zurückzuweisen ist die logische Konsequenz dieses Nichtverstehens. Ein persönlicher Gott, als Du, als GEGENüber erfunden verträgt sich halt schlecht mit der Non-Dualität. Ein Willigis Jäger, seines Zeichens Benediktiner, wird dafür noch heute abgestraft.
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Hallo Theo.

Ich hab Dich vorhin etwas gefragt, und zwar welcher Konfession, welcher Glaubensausrichtung Du anhängst.

Denn im Moment bin ich etwas verwirrt, da Deiner eigenen Aussage nach das Vertrauen Dein Gott ist.

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"Mein Glauben an den dreieinigen Gott basiert nicht auf Logik und Rationalität. Dann wären ja meine Logik und meine Rationalität mein Gott" ... "Nein, mein Glaube gründet darauf nicht. Er gründet auf Vertrauen"

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Das Vertrauen ist Dein Gott?

Ist sicher klärungsbedürftig.

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Bekomme ich also bitte Antwort auf meine Frage?

Welcher Konfession, welcher Glaubensausrichtung hängst Du an?

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@Solipsist

Bin evangelisch, und zwar uniert. Mit dem Akzent eher auf reformiert. Halte mich aber für ökumenisch, weil diese Konfessionen oft wie Schubladen sind.

Der Glaube gründet auf Vertrauen auf Gott. Oder ist Vertrauen auf Gott. Also Missverständnis. Eigentlich eine Tautologie, denn Glaube ist ja grundsätzlich Vertrauen, oder theologisch "Fiduzialglaube". Vertrauen selbst ist nicht Gott.

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@Sonnenschnauz

@holodeck: Ich kann nur noch mal sagen, dass ich froh bin, nicht mehr ein "Leckerli mit Vorbildwirkung" für dich zu sein. Da hat mich der liebe Gott wirklich mal wieder bewahrt. Das ganze esoterische Brimborium verstehe ich nicht. Von Guru Willigis Jäger habe ich nie vorher was gehört. Schon wieder eine Bewahrung. Mein Hormonspiegel stimmt auch ohne ihn.

Ansonsten: Belehrungen, Zensuren, Zurechtweisungen.... Zynismus trifft das richtig. Jemand in meiner Umgebung meinte dazu in einer ähnlichen Situation: "Das tangiert mich nur peripher!" - Dem schließe ich mich gerne an.

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@Sonnenschnauz

Esoterisches Brimborium?
Recht dürftige Aussage. Man merkt doch deutlich, dem protestantischen Theologen ist die christliche Mystik bislang ebenso verschlossen geblieben, wie der ideelle Zweig abendländischer Philosophie. Ich gebe zu, die Non-Dualität ist auch schwer nachzuvollziehen für jemanden, der dem „Tod des Ego’s“ mitsamt dem Eintritt in die Unio nie beigewohnt hat. Und sich recht offenkundig dafür auch nicht interessiert, noch nicht einmal unter dem Aspekt der Ökumene. Was recht schade ist, entfalten doch biblische Passagen wie die „Lilien auf dem Felde“ erst in der non-dualen Lesart ihre ganze Kraft und finden ihresgleichen in der gesamten mystischen Weltliteratur. Gleiches gilt für das ThE. Sei’s drum, an dem Punkt brauchen wir deshalb gar nicht weiterzudebattieren, Herr Theologe. Es käme einem Trockenkurs Schwimmen gleich.
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„Der Fromme der Zukunft wird ein Mystiker sein, einer, der Gott erfahren hat, oder er wird nicht mehr sein.“
Karl Rahner
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@holodeck

@holodeck: Du musst mir doch nciht vorschreiben, wie ich Theologie zu betreiben habe.

Würde ich Beifall von deiner Seite bekommen, wäre das eine echte Anfechtung für mich und die ehrliche Frage, was ich denn falsch gemacht habe.

Ich werde satt von dem guten einfachen Brot des Evangeliums und brauche deine esoterische Torte nicht.

"Gimmi that ol' time religion! It's good enough for me."

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@Sonnenschnauz

Nachtrag: Von der unio mystica und der Non-Dualität halte ich überhaupt nichts, weil ich Theologe bin. Gott ist der "ganz Andere", der zu mir spricht, der mich damit zu einem Ich macht, das ihm antwortet. Er ist mein Gegenüber, (ohne GEGEN), für mich. Und weil er mich in einen Dialog (und nicht in eine Non-Dualität) einlädt, der mich zur Person macht, frei und geliebt, kann ich zu ihm beten (lex orandi, lex credendi).

Zu Rahner: Den kenne ich besser als du. Habe in seinem Seminar gesessen und seine Vorlesungen gehört. Der dreht sich im Grabe um, wenn er dein Gewährsmann sein sollte.

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@Sonnenschnauz

@sonnenschnauz
Oooh, tatsächlich noch ein sachlicher Beitrag zur Sache. Und ich wollte schon anmerken, der riara hat wohl ein wenig zu viel versprochen. Das ehrt Dich und spricht dafür, dass Du jenseits Deiner Emotionen das Potenzial aufweist, die Kurve zum Dialog zu kriegen.
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Du hältst davon nichts, weil Du Theologe bist? Viele Theologen vor und neben Dir auch nicht. Ist ja auch intellektuell und theologisch nicht wirklich griffig; insbesondere wenn "das Andere" in der Unio Mystica gänzlich wegfällt. Dieses Geschehen verbalisieren zu wollen gleicht dem Versuch, einem Blinden die Farbe zu erklären. Was nicht unbedingt zu seiner allgemeinen Nachvollziehbarkeit beiträgt.
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Ich lese fundamentaltheologische Abhandlungen über mystisches Erleben, lese, die evangelische Kirche solle die Mystik doch stärker focussieren auch in der Ausbildung von Theologen, und kriege mich anschließend bald nicht mehr ein vor lauter Kichern über den theologischen Drahtseilakt dazu. Ja, das was wir für Identität halten, auch für eine kirchliche oder für eine konfessionsgebundene, löst sich auf, ebenso wie das „Andere“. Das wiederum ruft naturgemäß in jedem ideologisch an die Dualität gebundenen Theologen ein tiefsitzendes Unbehagen mitsamt geballter Abwehr der Konsequenzen hervor. Mystik ja, Konsequenz nein, kann nicht funktionieren.
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Christliche Theologie legt seinem Mystizismus entweder dogmatische Fesseln an oder aber vernichtet ihn, wo dies nicht gelingt. Und sei es durch den reichlich abgegriffen pauschalen Verweis auf Esoterik. Was ja erstens noch harmlos ist gegenüber früheren Methoden und zweitens de facto ohnehin vollkommen irrelevant.
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@Sonnenschnauz

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Das soll allerdings nun alles vom eigentlichen Thema nicht ablenken, der „Kultur des Beleidigtseins“. Besonders bei äußerst ausgeglichenem testosterongeschwängerten Hormonspiegel kulminiert sie in südlicheren Breitengraden in mörderischen Spielchen wie denen der sizilianischen Vendetta. Ein unterstellter Hass im Verbund mit anderen Negativprojektionen auf „das Andere“, das „Nicht-Ich“, basiert auf demselben Muster und verkennt dabei chronisch, dass Mensch und Idee eben keine untrennbare Einheit darstellen.
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Vielleicht hätten Mystik und Non-Dualität zur Denk- und Wahrnehmungsstruktur eines vermeintlichen Leidens am Atheismus ja doch ein paar erhellende „geistige Eingaben“ beizutragen, könnten eine gemeinsame Ebene schaffen, der auch ein intelligenter Atheist sich umgekehrt durchaus anschließen könnte. Nachdem allerdings deutlichst signalisiert wurde, dass keine Gesprächsbereitschaft besteht, was gleichbedeutend ist mit der Ausschlagung eines Ölzweiges, schenke ich mir an dieser Stelle jedes weitere verlorene Wort dazu an Dich oder riara.
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@holodeck

Zuerst danke, denn es ist der Versuch einer Versachlichung. Du wirst mir gestatten, nur mit Preliminarien zu antworten. Die allgemeine Atmosphäre ist noch zu sehr vergiftet und wird es ständig weiter.

Anmerkung: Ich spreche nicht von "das" Andere, sondern von "dem" Anderen. Gott ist eine Person, kein Neutrum, in dem ich aufgehen könnte. Das ist ein völlig anderer Ansatz. Christlich kann ich (mit-)reden von der Liebe zu Gott, in der es eine gewisse Einswerdung gibt. Aber das hebt das dialogische Prinzip nicht auf. Franz von Assisi liebt Jesus so sehr, dass er die Stigmata empfängt. Aber das ist keine Non-Dualität. Christliches Gebet geht sehr sehr weit in der Liebe. Aber da sind Grenzen zum Gegenüber. Ich bin nicht Gott.

Sodann: Albert Schweitzer hat (u.a.) ein wichtiges Buch geschrieben: "Die Mystik des Apostels Paulus". Sehr interessant. Aber es hat sich nicht bewährt. Schw. hat das nicht richtig gesehen.

Weiter: Es wird eine "Non-Dualität" geben, um es mal so zu sagen. Aber wir leben hic et nunc mit dem eschatologischen Vorbehalt, und die Bewegung wird dann von Gott ausgehen. Paulus 1. Kor 15, 28 "Wenn aber alles ihm untertan sein wird, alsdann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles untergetan hat, auf daß Gott sei alles in allen." Oder die Vision des "himmlischen Jerusalem", wo Gott unter (und in) den Menschen wohnen will.

Ich halte, mit Verlaub, eure Aufhebung der "Dualität" für eine eigenmächtige, irrige, Vorwegnahme des Handels Gottes. Gott ist nicht mehr Gott. Er ist ein Konstrukt, eine Annahme.

Aber vielleicht später dazu mehr. Es ist nicht mein Terrain. Herzlichen Gruß, S.

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@Sonnenschnauz

Also, werter S., ich weiß nicht, welche Mehrzahl Du da immer wieder mit „Euch und Eure“ ansprichst. Ich spreche ausschließlich für mich selbst. Wäre es Dir möglich, mich aus irgendeinem diffus geronnenem Konglomerat herauszulösen? Über soviel Ego als Bilderstürmer verfüge ich dann doch noch ;-))
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In der Tat, so ist es. In letzter non-dualistischer Konsequenz wird der gedankenbildliche Gott, „der Andere“, als Konstrukt, als Annahme, losgelassen. Weshalb ich dieses Konstrukt auch recht gelassen unter „das Andere“, das Schattenreich aller Bilder und Konstrukte religiöser sowie weltlicher Natur, subsumiere. Am Ende bleibt also „nur“ das von jedem Gläubigen, von jedem Theologen so sehr gefürchtete Nichts. Aber so wenig, wie diese Welt dann verschwindet, so wenig verschwindet ihre Essenz und ihr Seinsgrund. Nennen wir dies ruhig weiter obwohl obsolet, anders besetzt und deshalb widersinnig: Gott. Es eröffnet sich nur eine völlig andere Qualität in einer anderen Dimension. Das ist alles.
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Denn wo Gott das menschliche Wesen ganz erfüllt und ergreift, da sind keine Worte, keine Konzepte mehr. E vice versa. Wo der Mensch ganz nackt ist, völlig frei von jedem Bild, erst da kann Gott wohnen. Was für ein beengtes Haus bieten wir ihm anders? M. Eckhart wurde nicht müde, diesen Gedanken zum Dreh- und Angelpunkt seiner Lehre zu machen, was ihm zwangsläufig als Häresie ausgelegt wurde. Alle, welche die vollendete Unio Mystica und nicht nur eine ihrer noch konzeptgebundenen Vorstufen erlebt haben, sprechen davon. Weltweit, gestern wie heute. Kein Ich mehr und deshalb kein Du. Kein Dialog, sondern ein Wirken Gottes im und durch den Menschen. Insofern wage ich auch vor dem Hintergrund meiner eigenen begründenden Erfahrung die Überzeugung in den Raum zu stellen: je mehr (dualistisch theologisches) Konzept mitsamt Identifikation damit, je mehr Glaube an Konzepte, desto mehr Krieg um Konzepte, desto mehr Gottesferne.
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@Sonnenschnauz

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Tröstlich dabei .. am Ende findet so ziemlich jeder entweder über den Umweg der totalen mental emotionalen Aufsplittung des Einen zum Punkt zurück, oder aber über die bedingungslose! Liebe. Wenn er nicht unterwegs in einem Sumpf überflüssiger Identifikationen einrastet und dort unbeweglich im Geiste sowie unberührt im Herzen verharrt. Dann wird dieser Mensch unnötig an sich selbst leiden, sobald er auf Widerspruch stößt. Andererseits - ohne Emotion kann sich Dunkelheit nicht in Licht und Apathie nicht in Bewegung verwandeln (C.G. Jung) und so ist jeder Exorzist auf dem Wege Chance, nicht Feind ;-))
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Selbstverständlich ist auch das Konzept. Wir alle entkommen diesem Dilemma nicht. Niemand. Mich eingeschlossen. Es sei denn, wir schweigen still.
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Denn selig sind, die niemals sich entfernten;
und still im Regen standen, ohne Dach.
Zu ihnen werden kommen alle Ernten;
und ihre Frucht wird voll sein, tausendfach.

Rainer M. Rilke
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@holodeck

Also kommen wir doch gleich zur Sache. Und diese Sache, so stellt sie sich mir dar, gipfelt in deinem Satz: „Am Ende bleibt also „nur“ das von jedem Gläubigen, von jedem Theologen so sehr gefürchtete Nichts.“ Es geht ja, und das zeigt das Rilke-Zitat aus dem Stundenbuch (Das Buch von der Armut und vom Tode) letztlich um das Ende und den Tod. Nur eine Bemerkung: Diese Lyrik des jungen Rilke ist ja ein Gebet, richtet sich an ein Du, „Herr“. Ist die Kontemplation eines „mönchischen Lebens“. Und spricht nicht für eine Non-Dualität.

Ja, die Furcht vor dem Tod. Besser die Angst. Da wird man sehr still. Ich kann da nur ganz persönlich werden. Ich kenne sie. Was hilft gegen solche Angst? Da ist zuerst einmal das Nichts. Mir hilft gegen diese Angst, dass es einen gibt, der durch das Nichts hindurchgegangen ist. Hinter dem Nichts ist das Leben. Auferstehung. Christus, der erste aus den Toten. Mir hilft das Vertrauen auf die Treue Gottes, der mich durch das gefürchtete Nichts hindurch bringen wird.

Muss ich deshalb schon vorher hinter den Vorhang des Nichts gucken, in der Erfahrung einer Non-Dualität? Ist das Verlangen nach solch einer Erfahrung nicht aus der Angst vor dem Tod geboren? Ich halte diese Erfahrung einer Non-Dualität für real. Aber sie ist nicht die Verschmelzung mit dem wirklichen Gott, sie ist nicht Vorwegnahme der Auferstehung von den Toten. Um es mit demselben Rilke und seinem Gedicht zu sagen:

„Wir haben mit der Ewigkeit gehurt,

und wenn das Kreißbett da ist, so gebären

wir unsres Todes tote Fehlgeburt.“

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@Sonnenschnauz

Solche Erfahrungen sind real, aber ich will sie gar nicht machen. Paulus schreibt von wahrscheinlich ähnlichen Erfahrungen: Von sich selbst, einem Mann, „der ward entzückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte, welche kein Mensch sagen kann.“ 2. Kor 12, 2: Aber er verzichtet auf solche Erfahrungen. Sie sind eben nicht die Vorwegnahme der Ewigkeit. Das wirkliche Erkennen (Gnosis) geht von Gott aus, sie ist keine Neo-Gnostik: keine Esoterik und kein Zen-Buddhismus, so spirituell sie auch sind. Die wirkliche Erkenntnis wird einmal auf uns zukommen:

„Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich's stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.“ 1 Kor 13,12.

Das alles wird dir sicher sehr hausbacken vorkommen. Aber Paulus ist von den Gnostikern damals ja auch belächelt worden. Seine Reden waren „töricht“ und „ärgerlich“. Die alten Sätze bedeuten mir mehr. Das „Soli Deo Gloria“ von Bach. Die „Ehre Gottes“. Die Lehre der Kirche und des Judentums, dass Gott im Himmel ist und der Mensch auf der Erde, und dazwischen ein einziger Mittler, Christus, und auch nicht die Vorwegnahme einer Selbsterlösung. Der Satz Karl Barths, dass Gott Gott ist und nur durch Gott erkannt wird, und nicht durch eine fernöstliche Lehre, so großartig sie auch sei.

Werden wir also etwas bescheidener und „lassen uns an seiner Gnade Genüge sein“.

Liebe Grüße, S.

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@Sonnenschnauz

Alpha-Omega
Omega-Alpha
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Zwischen Anfang und Ende liegt Zeit.
Zwischen Ende und Anfang liegt Ewigkeit.
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Solche Erfahrungen, danke, sind real.
Ein weit verbreiteter Irrtum liegt in der Tat darin, zu glauben, es gäbe a) etwas zu erreichen von b) einer Person und dann auch noch c) mit irgendeiner Methode. Ob nun Kontemplation, Herzensgebet, Meditation, Sufi Tanz, Yoga oder was auch immer. Genau genommen stellen sogar sämtliche Religionen mit ihren Gebrauchsanleitungen für’s Himmelreich eine Methode dar.
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Nein, dies bleibt unbestritten ein „Gnadenakt“.
Etwas, was unserer willentlichen Einflussnahme, unserer Kontrolle eben nicht! unterworfen ist. Weshalb von einer „Selbsterlösung“ auch keine Rede sein kann. Noch nicht einmal dann, wenn man sich zuvor einer der oben benannten Methoden befleißigt hat. Wenn es eintritt, dann hat es mit der Methode definitiv nichts zu tun. Dies zu denken ist ein typisches a posteriori Ego Konstrukt. Sonst könnte ich den Methodenkanon noch um „vollkommen bescheuerte stundenlange Nachtwanderungen am Berg Moses“ erweitern und mein Geld guten Gewissens als Guru verdienen. Obwohl es heute auch nicht mehr das ist, was es vor 30 Jahren noch war. „Want Camel?“ tönt es einem allenthalben entgegen. Aber was hätte ich nicht damals, in jener Nacht, alles gegeben für ein Kamel ;-))
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Auch bleibt es unbestritten ein zunächst recht zweifelhafter Gnadenakt.
Denn wen diese Gnade ereilt, der durchlebt – auch das hast Du vom Prinzip her zutreffend erfasst - in gewisser Weise seinen Tod.
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@Sonnenschnauz

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Keinen physischen Tod. Sondern einen geistigen. Was ich anderswo Ego nannte, das stirbt in jenem Moment für den Moment. Mitsamt all seinen Konzepten über die Welt, Raum, Zeit und insbesondere darüber, was „Ich“ ist. Was durchaus mit echter Todespanik einhergehen kann; nein, angenehm ist diese Phase beileibe nicht. Jede Angst geht vom Ego aus und das weiß sich je nach Ausdehnung recht gut gegen seine plötzliche Selbstauflösung zur Wehr zu setzen. Die gedankliche Brücke zu angstbeschwichtigenden egoerhaltenden Konzepten, wie Auferstehung und Reinkarnationslehre liegt nahe; was im Übrigen die einzige, wenn auch völlig paradoxe Rechtfertigung für jede Methode sein mag. ;-))
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Was hinter der schmalen Pforte des Nichts liegt lässt sich mit Worten eben nicht mehr beschreiben. Weil es keine Worte mehr hat und einen ganz eigenen Nicht-Raum ohne Konturen und ohne Zeit. Ich kann in der Rückschau zwar sagen, es fühlt sich an wie ein nach Hause gekommen sein, umhüllt und erfüllt von einer Weite und Grenzenlosigkeit, einer liebevollen Bedingungslosigkeit, einer Freude, die kein irdisches Äquivalent kennt. Das jedoch ist derart grob unvollständig und obendrein irreführend, denn es gibt niemanden mehr, der ALLES erfährt.
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Es kann also nicht darum gehen, solche Erfahrungen machen zu wollen oder nicht machen zu wollen. Es liegt nicht in unserer Hand.
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Dennoch lässt sich die Essenz vermitteln. Die verweist auf eine andere Dimension, in der Nichts=Alles ist und in der unser Selbst immer fest verankert bleibt.
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Warum mir das in aller Bescheidenheit so wichtig ist? Weil ich der festen Überzeugung bin, dies würde die Welt ein kleines Stückchen friedlicher machen. Erklärt wird dies, in eigener Antwort.
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Obwohl ich ebenso genau weiß .. am Ende ist sich das alles gleich_gültig. Weil jeder, aber auch wirklich jeder, irgendwann einmal diese Pforte durchschreiten wird.
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Lieben Gruß, holodeck

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@holodeck

http://www.biu.ac.il/HU/pele/man-condition/kafka/trial/im-dom.htm

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Theo?

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Versuche doch mal meiner Muse Text –in aller galanten Höflichkeit ohne Anführungszeichen– zu begegnen,

ohne jene von Dir untrennbar verinnerlichte Hierarchie zu bedienen...

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Würde für keinen je interessanter, als für Dich selbst.

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So Du es nur könntest.

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Ich gehe jetzt und stelle mich daneben.

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@Solipsist

"Vor dem Gesetz steht ein Türhüter" - ein mir seit sehr langem bekannter Text. Und die Problematik Kafkas dazu. Dieser berühmte Text hat ja seinen Platz in einer ganz bestimmten europäischen Tradition.

Was der Text in diesem Zusammenhang hier bedeuten soll und was du damit sagen willst, kann ich nicht einmal erahnen. Tut mir wirklich Leid!

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@Sonnenschnauz

Muss Dir nicht leid tun. Als Theologe mit starr bipolarem Christusverständnis leidet freilich mit der Zeit etwas die Phantasie und die Begabung zu abstraktem denken.

Aber Du kommst schon noch drauf.

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@Solipsist

Jetzt begegnet ihr beide mir also wieder im Doppelpack. Der eine mit dem schweren Säbel der Beleidigungen, die andere mit dem Florett der Insinuation.

Deswegen unterlasse ich eine längere Antwort an letztere.

Aber doch soviel zu letzterer:

Wenn das bei all dem esoterisch-atheistisch-gnostisch-non-dualistischen Bemühen herauskommt, dass jemand letztlich, wie mit Rilke hochliterarisch gesagt, buchstäblich "im Regen steht", dann überzeugt mich dessen Seligpreisung" zum Tode und zum Jenseits nicht.

Ich kenne eine wahre und schönere Seligpreisung, habe sie oft als Schützmotette gesungen, oder im Deutschen Requiem von Brahms gehört:

"Selig sind die Toten,

die in dem Herrn sterben,

von nun an.

Ja, der Geist spricht,

daß sie ruhen von ihrer Arbeit;

denn ihre Werke folgen ihnen nach."

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@Sonnenschnauz

Du unterlässt eine Antwort an Holodecks Text, weil Du nichts als leicht auszumachende und unplausible Behauptungen zu einem falsch verstandenem Totenkult im Gepäck hast, verehrter Theo.

Du willst das Richtige sicher meinen, nur fehlt Dir dazu die Freiheit.

Da kann die Bildung noch so gediegen sein, dieser Umstand bleibt bei Euch immer gleich leicht erkennbar.

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Dass man da etwas vom Frust getrieben, jenen Menschen die auch ohne devote Unterwürfigkeit ein gutes und gerechtes Leben zu führen wagen, Hass als Motivation unterstellt, nur weil sie es sich in aller Hybris herausnehmen die Architektur Eures Glaubens zu hinterfragen, ist mir ein altbekanntes Muster...

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Entweder wird man mit innerem Hass, oder reziprok mit mangelnder Liebe diagnostiziert.

Oder es wird einem eine seelische Verletzung in der Vergangenheit angedichtet.

Oder es wird dies alles übersprungen und man wird gleich plump in die monotheistische Hölle zitiert, sofern im Weltbild enthalten.

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Du magst zwei drei Streifen mehr am Fell haben, Theo, ein Papiertiger bleibst Du dennoch.

Was immer Du auch vorbringen magst, Deine Begründungen sind und bleiben unzureichend. Ein Geflecht aus nachlässig kaschierten Letztbegründungen.

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Zu meinen wahre Liebe wohnte nur dem von Dir als richtig erwählten Konstrukt inne, und dabei aber alles abschießen was dies zu kritisieren wagt, seien es sogar Freunde oder gar die eigene Familie, dass ist erst mal Hybris.

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Aber ich erwähnte ja schon:

Du wirst von dem gesagten nicht viel verstehen, da mach ich mir keine Illusionen.

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@Sonnenschnauz

Wie sonst solltest Du dem auch begegnen können?

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Meinen Gruß in den Elfenbeinturm,

Solipsist

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@Sonnenschnauz

Oh je, der Labeldrucker vom sonnenschnauz ist heißgelaufen, die Stereofeindtypenbildchen aus dem Kaugummiautomaten des Bildungsbürgertums sind auch alle jetzt, fertig aufgepappt auf die Nasen und reden mag er nun auch nimmer. Gut, dass ich nicht mehr auf der Bühne stehe, ich hätte vermutlich allen Grund beleidigt zu sein.
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Da bleibt mir dann wohl nur noch das Schlusslicht des Tages, als Kommentar zur Beschlagenheit von Weltbildbrillen, die in DIESEM Kontext noch nicht einmal Rilke oder den hervorragend ausgewählten Kafka anders zu lesen vermögen ;-))
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Was wir schon immer geahnt haben, aber nie zu glauben wagten - der Osservatore Romano stellt fest: Homer ist katholisch
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http://www.tagesschau.de/schlusslicht/simpsons108.html

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Off-Topic

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Bevor ich hier nun an den logisch äußerst unbegabten Herrn Theologen meine Antwort richte –was noch dauern kann, denn diesmal nehme ich Anlauf– erst mal dies zur Klärung.

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An den Christen Riara.

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Du hast mir mal nach einem Streit, hier bei GF im Privaten eine Zeile geschrieben, welche ich hiermit nun an Dich zurückgebe:

"Ab hier wird eine Grenze überschritten an der es persönlich wird".

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Ich bin Dir des öfteren schon –auch und gerade gegen Atheisten– beigesprungen und habe Dir nicht nur ein mal geholfen, wenn Dir rechtes Gedankengut unterstellt wurde, es Dir an Deine Ehre als Mensch ging, oder es um andere Themen wie die innerdeutsche Grenze sich handelte. Letzteres sogar auf Anfrage. Deine Glaubensausrichtung war mir dabei vollkommen egal, da ich mich mit Dir in mehr schon als nur Sympathie verbunden sehe. Hierbei erzähle ich Dir nichts neues.

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Wenn Du nun in einem an mich persönlich adressierten Beitrag, in welchem mir die hässlichste und bösartigste aller Geisteshaltungen und Emotionen, der Hass, unterstellt wird, nichts besseres zu tun hättest als dabei tatenlos zuzusehen, Du hier meinst nicht erklärend eingreifen zu müssen, so wäre das zwar sehr enttäuschend für mich, aber noch in ordnung.

Was ich aber definitiv nicht brauchen oder ertragen kann, ist Deine Teilnahme als virulenter Gaffer einer Schlägerei, bei welcher Du zusätzlich noch aus dem äußeren Kreis heraus, just denjenigen anfeuerst welcher mir das exakte Gegenteil der Liebe zuschreibt, von dem Du im eigenen Herzen pfeilgenau weißt, dass mir dies nicht zu eigen ist.

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Somit halte Dich hier entweder heraus, oder triff eine Entscheidung. Jene Entscheidung überlasse ich Dir, denn ich für meinen Teil habe in meinem ganzen Leben noch niemals eine Freundschaft beendet und ich werde jetzt damit nicht anfangen.

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Wenn Du es schon nicht mit dem Heiligen Martin von Tours halten kannst, so lese gerne im von Deinem Gott inspirierten Buch der Liebe, welches ja für jeden Fall eine passende Lebenshilfe bereithält:

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II Tim. 3:1-5:

"Das sollst du aber wissen, daß in den letzten Tagen werden greuliche Zeiten kommen. Denn es werden Menschen sein, die viel von sich halten, geizig, ruhmredig, hoffärtig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, ungeistlich, lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unkeusch, wild, ungütig, Verräter, Frevler, aufgeblasen, die mehr lieben Wollust denn Gott, die da haben den Schein eines gottseligen Wesens, aber seine Kraft verleugnen sie; und solche meide"

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Wenn Du mich darin erkennst, weißt Du ja was Du zu tun hast.

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@Solipsist

Solipsist: Nur eine Zwischenbemerkung: Du hast doch ebenfalls "virulente Gaffer" zur Seite gehabt, sogar ncoh mehr als ich. Und die sind dir auch beigesprungen und haben dich verteidigt, in weit größerem Maße. Warum nun dieser Narzissmus?

Das Bibelzitat ist doch völlig abwegig.

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@Sonnenschnauz

"Hass", hat eine ganz eigene Qualität, Theo. Und wenn Du Dir als Mensch und Christ der Verantwortung nicht bewusst bist, was es bedeutet dies anderen Menschen zuzusprechen, dann erkläre ich Dir das schon noch.

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Aber Du bist noch nicht dran.

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@Solipsist

Ich kriege schon richtig Angst!

Zitat Solipsist: "Dich schaffe ich auch ohne Sarkasmus!"

Dann bin ich ja mal gespannt, wie du mir ohne Sarkasmus begegnen wirst.

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@Solipsist

Erstmal habe ich mit Sonnenschnauz Beiträgen nichts zu tun, was er da schreibt musst Du schon mit Ihm abmachen, nur ist der Ton den er trifft schon ein wenig die Art und Weise wie Du mit uns - und da meine ich jetzt Christen oder Gäubige ganz allgemein - umgehst. Nun ist das Problem am Internet, dass man seinen Gegenüber nicht einschätzen kann und bei dem älteren Theologen Sonnenschnauz bist Du jetzt auf jemand gestossen, der Dich seinem Alter gemäss, in Leere laufen lässt. Ich kenne Dich schon sehr viel besser und dehalb machen mich Deine arroganten Sticheleien auch nicht mehr wütend, auch wenn Du und Holo mir das immer unterstellt...

Ich hätte mich auch sicher früher gemeldet, war aber den ganzen Tag mit meinen Kindern beschäftigt, weil ich Urlaub und ein schlechtes Gewissen für meine wenige Zeit habe...

So wie Du mir beistehst habe ich das in unzähligen Endlosbeiträgen auch getan und selbst in 10 Minuten, wenn ein Rassist oder anders Verdrehter aufkreuzt bin ich sofort dabei, nur bist Du nie bereit auch mal zurückzustecken wenn es mir zu viel wird, das habe ich lange getan, bis ich gemerkt habe, dass es gegen meine Prinzipien geht. Das stetige Feuerwerk, dass Du und Holo seit Wochen über mir abbrennt ist völlig überzogen und gipfelt sogar in psychologischen Analysen.

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@Solipsist

In jedem der letzten Wortgefechte habe ich mehrmals den Ölzweig gereicht und jedesmal ging es weiter...soll ich jetzt zu Kreutze kriechen? Soll ich gegen meine eigene Überzeugung angehen, nur um Dich und ein paar Atheisten zum Lächeln zu bringen?

Wenn ich der 'gute Christ' bin, solange ich in euren idiologischen Kontext passe, dann bin ich lieber nur Christ. Wenn wir beim Kaffe oder Bier irgendwo nett beisammen sitzen, dann kann man viele Dinge diskutieren, nur lasse ich auf einer öffentlichen Platform nicht die Hosen runter und persönliche Dinge würde ich Dich hier auch nicht fragen...

Es liegt bei Dir, ob Du mit weniger Schärfe auskommst, wenn Du Dir unser Gefecht ganz oben anschaust, wird Dir hoffentlich auffallen, dass einige Deiner blumigen Metaphern recht verletzend rüberkommen...

Bei Dir gehören Diese Sachen ebend zur Auseinandersetzung dazu, ich finde Du brauchst das alles nicht, den mit Deiner bewundernswerten Rhetorik kannst Du auch anders den Sieg einfahren, oder ebend einfach mal ein Unentschieden gelten lassen, ich mag Dich wirklich und hoffe mal wir kriegen das irgendwie gebacken...

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@riara

Wenn Du den Vorwurf des Hasses an meine Person hiermit so unkommentiert stehen lässt, Du das mit meiner Art des Schreibens als gleichwertig und somit gerechtfertigt siehst, dann weiß ich ja jetzt Bescheid. Hier auszusprechen dass Du keinen Hass in meinem Herzen kennst, wäre alles andere als ein zu Kreuze kriechen gewesen. Das nennt man eigentlich anders. Aber sobald ich Dir sowas erst erklären muss, erledigt sich die Notwendigkeit dessen von selbst.

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Sind nun klare Verhältnisse, Riara.

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@Solipsist

Drück auf den Knopf und Du must Dir meine Meinung nicht mehr anhören...

Das mit dem zu Kreutze kriechen bezog sich auf Deine Einlassung, ich soilte der Therapie und den Verbesserungsvorschlägen zu meinem Leben doch besser zustimmen. Weiter oben hast Du mich noch dauerbeleidigt genannt, wer ist hier jetzt der beleidigte?

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@riara

Ich zielte bei Dir immer nur auf den Kopf, Riara.

Dein Herz griff ich nicht nur nicht an, ich hatte es sogar beschützt. Eine Ehre die mir offensichtlich nicht zuteil wird.

Ich bin also weniger beleidigt als denn nun gut informiert. Tut mir leid wenn ich scheinbar zuviel von Dir verlangte.

Aber was erwartete ich auch?

Deinem Gott hat sich ja alles unterzuordnen.

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@Solipsist

Deine Selbstgerechtigkeit ist noch grenzenloser als das Universum...

Jetzt muss sich Mutti also vor ihren lieben Bubi stellen, weil der böse christliche Nachbarjunge ihm eins auf die Nase gehauen hat. Dabei hätte er sich doch, christlich, ruhig noch ein bisschen weiter beleidigen lassen sollen. Schließlich sind Christen ja Freiwild und müssen ständig alle vier Backen den Atheisten hinhalten. Sonst sind sie für die guten Atheisten nicht glaubwürdig.

Den Satz solltest Du Dir mal in einer weniher egomanen Stunde zu Gemüte führen, entspricht haargenau dem was ich empfinde wenn Ihr mich 1-2 Stunden mit euren Spitzwindigkeiten bombardiert...

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@riara

Weißt Du, Christ, wenn Du das Wort "Liebe" auch nur in etwa in seiner Tiefe ermessen kannst, so müsstst Du eigentlich wissen wie beteutungsschwer sein exaktes Gegenteil ist.

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Wenn Du die Worte Liebe und Hass nicht ernst nimmst, ich tue es.

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@Solipsist

Willst Du mir ernsthaft erzählen, dass da unter Deiner Haut nicht auch ein bischen Hass lodert? Komm selbst mir rutscht manchmal der Hass aus dem Magen und steigt mir zu Kopf...es muss ja auch kein Hass sein, aber alleine die Tatsache, wie Du auf jemanden reagierst der positiv von Gott/Glauben/Religion spricht, ist sicher nicht Ausdruck edler Objektivität...

Wenn Du unsere geistigen Ausflüge und privaten Chats nicht als Täuschung meinerseits verstehst, dann sollte Dir auch klar sein, dass ich Dich hier nicht runter mache, sondern den Moment als geistige Eingabe an Dich nutze, wenn Du das weiter vertiefen willst dann mach das per PM, wenn ich noch einen Satz schreibe denken die Leute hier wir wären schwul...:-)

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@riara

Ja, Christ, genau das erzähl ich Dir: In mir existiert kein Hass. Hat es noch nie. Zorn bisweilen und selbst der ist lang her. Hass? Niemals.

Und das was Du hier gerade tust verstehe ich auch nicht als Täuschung, sondern als illoyale Feigheit bis auf die Knochen.

Soviel zu Deiner geistigen Eingabe.

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Ach übrigens: Hätte hier einer geschrieben man könne vielleicht denken wir wären Schwarze, wärst Du im Dreieck gesprungen.

Hoffe das ist Dir mal Eingabe.

Guten Morgen wünsche ich.

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@Solipsist

Von mir aus...Wenn Du das so siehst dann siehst Du das so...

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@riara

Solipsist, das Stichwort „illoyale Feigheit“ hat mich den heutigen Vormittag an das Theaterstück von Jean Anouilh denken lassen, „Becket oder die Ehre Gottes“. Es gibt auch einen sehr schönen älteren Film zu der Problematik, mit Richard Burton. Das Stück handelt von einer Männerfreundschaft, Samuel Becket und Heinrich II. Beide sind „loyal“ zueinander, Becket opfert dem Freund sogar seine Geliebte und nimmt deren Selbstmord in Kauf. Dann bekommt Becket das Amt des Erzbischofs übertragen, er trifft eine Entscheidung für Gott. Die Loyalität für Gott gerät in Kollision zur Loyalität mit dem „Freund“, weil der diesen Gott nicht ertragen kann. König Heinrich zwingt seinen Freund zur Entscheidung, entweder Gott oder er. Als Becket seine Loyalität mit Gott nicht aufgibt, weil er das nicht kann, weil die Ehre Gottes höher ist, bringt er den Freund um. Aus enttäuschter Liebe. Oder aus Hass? Jedenfalls doch aus einem sehr starken negativen Gefühl.

Die Parallele ist mit Händen zu greifen, wenn man deine Bemerkungen liest und die desjenigen, den du als ehemaligen Freund bezeichnest. Da hat euch etwas verbunden. Nun trifft dieser Freund eine Entscheidung für Gott. Jesus wird ihm wichtig, sehr wichtig. Das bekennt er öffentlich. Und dazu gehört Mut. Er wird deswegen von dir (und deiner Muse holodeck) öffentlich runtergemacht, für dumm hingestellt, als einer, der psychologische Betreuung braucht usw. Eure Stichelei, Arroganz und Provokation ist unerträglich. Das kann man alles nachlesen.

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@Sonnenschnauz

Gleichzeitig werden alle anderen Christen, die loyal zu Jesus stehen, heruntergeputzt. Ich selber bekomme diese atheistischen Rundumschläge ebenfalls ab. Du sagst mir, dass ich intellektuell minderbemittelt bin und „mit meinem Hirn ständig an den Türknauf schlage, an dem ich gut aufgehoben bin“.

Nun gibt dir dieser Minderbemittelte eins auf die Nase. Du hast ihn so provoziert, dass er, allein schon aus Selbstachtung, und um dir deine Grenzen aufzuzeigen, sich verteidigen musste. Es ist wie im „Wilden Westen“: Der „Alte“ will nicht schießen, aber der „Junge“ provoziert ihn ständig. Dann schießt der „Alte“, trifft, und der „Junge“ schreit Aua. Damit hat er, zufällig, auch deinen Freund, gegen dich verteidigt. Jetzt verlangst du von dem Freund „Loyalität“. Er soll Gott verachten wie du, indem er den „Alten“ angreift. Zeigt er diese „Loyalität“ nicht, ist er „feige“, und du steigerst dich in dein narzisstisches Gekränktsein immer weiter hinein.

Wie geht es weiter? Die „Ehre Gottes“ ist wichtiger als die Ehre eines Freundes, wenn er denn unbedingt auf die Loyalitätskollision zusteuert. Du (im Verein mit anderen Atheisten) hast den „Freund“ so an die Wand gedrängt, dass er sich entscheiden musste. Er hat sich verteidigt, er hat die „Ehre Gottes“ nicht in den Dreck ziehen lassen wollen. Er hat dir maßvoll geantwortet, er hat die Hand nicht zurückgezogen.

Was willst du machen? Du kannst ihn „umbringen“. Du kannst dich auch zurückziehen, aber das wirst du nicht tun. Du kannst auch mal überlegen, warum einem Menschen im Leben die „Ehre Gottes“ sehr wichtig werden kann, und dass ein wirklicher Freund unter dieser Ehre einen guten Platz haben kann. Aber vor allem solltest du dir mal über dich selbst klar werden, wen du in Wirklichkeit bekämpfst und runterputzt. Ich selber bin ja letzten Endes nicht dein Gegner, das ist etwas gaz anderes. Aber ob du dich dieser Herkules-Aufgabe stellst, ist die Frage.

Ehrliche liebe Grüße, S.

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@Sonnenschnauz

als einer, der psychologische Betreuung braucht usw. .. Das kann man alles nachlesen
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Dürfte ich kurz dazwischen fragen, wo genau?
Ganz explizit? Von mir?
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Oder handelt es sich vielleicht lediglich um einen als solchen für-wahr-genommenen Sachverhalt? Das wäre nämlich ein gewaltiger Unterschied. Dagegen hilft stante pede eines: Brille putzen.

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@Sonnenschnauz

Theo, Schätzchen, :-)) ich wüsste nicht wo Du mir bisher eins auf die Nase gegeben hättest. Da fehlt Dir schlicht die Position dazu, egal auf welcher Ebene.

Und jetzt hör bitte auf so ungeduldig von einem Bein auf´s andere zu springen, Du bekommst Deine Antwort schon noch.

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Aber einsweilen ist es doch schon hilfreich zu wissen, dass Du Freunde –und gemäß der Struktur Deiner Argumentation somit auch die eigenen Familienangehörigen– fallen lassen würdest, wenn sich die entsprechende Situation ergeben sollte. Spricht charakterlich Bände. Danke für jenen Einblick.

Das Wesenskranke dass in dieser Haltung liegt, leg ich schon noch dar, nur, ist das mehr für die Zaungäste. Dass Du auch nur ein Wort davon verstehen oder an Dich heranlassen könntest, da mach ich mir ob Deiner indoktriniert fundamentalistischen und herzlosen Haltung keine Illusionen.

Begnüg Dich doch einfach derweil mit der inneren Zufriedenheit, dass Du es hier indirekt schon mal geschafft hast, mittels Deinem Vorwurf des Hasses an mich, etwas schönes kaputt gemacht zu haben. Scheint Dir ja Freude zu bereiten wie sich Deinem Text entnehmen lässt. Völlig Wurst für Dich, welche Beziehung Riara und ich hatten, gell? Da ich Atheist bin kann es sich für ihn ja um keinen Verlust handeln. Ich nehme an er solle Dir eher noch dankbar dafür sein.

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Lustiger kleiner Theologe Du bist.

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@Solipsist

Ach. Da sich etliche Fehler bei Dir einschleichen, das dann doch noch...

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"Jetzt verlangst du von dem Freund „Loyalität“. Er soll Gott verachten wie du, indem er den „Alten“ angreift."

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Hier in Deinem Satz hab ich die Wahl zwischen mangelnder Aufassungsgabe oder absichtlicher Bösartigkeit.

Ich nehm ersteres. In dem Fall.

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Dir zu sagen, dass Du mit dem Vorwurf ich wäre von Hass erfüllt Dich täuschst, hätte in keiner Weise nach sich gezogen dass er sich gegen Gott richtet oder richten soll. Logisch erfassbar für den Theologen? Oder schon zu viel für Dich?

Noch nicht mal gegen Dich hätte er sich dabei richten müssen.

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