Warum gibt ein Rabbiner den Frauen keine Hand?

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5 Antworten

Diese Aussage stimmt nicht. Dies passiert nur innerhalb der jüdischen Ultraorthodoxie. Im strenggläubigen, chassidisch-ultra-orthodoxen Milieu ist vorehelicher Kontakt in jeglicher Form zwischen Mann und Frau Tabu. So würde auch eine chassidische Frau nur ihrem eigenen Ehemann die Hand gegen und ein chassidischer Mann nur seiner Ehefrau. So sind auch nie eine Frau und ein Mann aus der ultra-orthodoxen Gemeinschaft irgendwo alleine beisamen. Das ist ihr sittliches Verständnis, was nur bedingt auf das Judentum per se zurückzuführen ist. Wer hat denn solch eine Behauptung aufgestellt? Möglicherweise ist dies bei Imamen der Fall.

aus religiösen gründen wir sollen körperkontackt zu fremden frauen vermeiden meist haben juden und musliem eine viel tiefgründigere begrüßung das salam oder shalom bedeutet friede sei mit dir das sagt mehr als jeder handschlag

Ja, aus religiösen Gründen ist das so. Ein Rabbiner bzw. ein religöser Jude gibt einer Frau nicht die Hand, da er sie nicht anfassen darf, damit er nicht in "versuchung" geraten kann. Ganz religöse schauen eine Frau noch nicht mal an. Sie laufen immer auf den Boden schauend auf der Straße rum.

Nun das ist auch nur bei Orthodoxen so und nicht nur bei Rabbinern sondern auch bei sehr gläubigen. Auch Gläubige Frauen geben Männern keine Hand. Das hat nicht nur mit der Menstruation und der danach reinigenden Mikwe zu tun, sondern auch das es sich nicht gehört "des anderen Mannes Weib anzufasen". Auch werden streng gläubige Männer nie alleine mit einer Frau (außer natürlich der Ehefrau) in einem Raum sein.

Weil er nicht weiß, ob die Frau aufgrund ihrer Regel unrein ist. Aus diesem Grund gibt er ihr keine Hand.

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