Warum gibt Deutschland Geld für andere Länder aus?

11 Antworten

Du darfst hierzulande dies alles schreiben! Du darfst reich sein, wenn du es dir leisten kannst und arm aus dem selben Grund sowieso! Es gibt aber eine Gemeinsamkeit zwischen sehr Reichen und sehr Armen. Zieht man beiden z.B. das Geld für Sozialhilfe ab, bekommen die ganz Armen null Euro für gar keine Arbeit, und den Betrag der Sozialhilfe muss natürlich auch den Reichen abgezogen werden. Auch für null Arbeit! Warum bekommen sehr Reiche für die gleiche Arbeitsleistung (null) trotzdem mehr Geld? ;-)

Du darfst reich sein, wenn du es dir leisten kannst

Was? Reich ist ein Zustand, nichts was man sich direkt aussuchen würde.

Warum bekommen sehr Reiche für die gleiche Arbeitsleistung (null) trotzdem mehr Geld? ;-)

Bekommen sie nicht...wie kommst du auf so einen Blödsinn?

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@DE00SH

Naja, ist ein wenig mit Augenzwinkern geschrieben. Was ich meine ist: Wer Arbeit hat und mehr verdient, als der Durchschnitt, muss dieses Geld ja irgendjemanden nicht zugestehen. Angenommen wir arbeiten beide einen Monat lang. Du erstellst in dieser Zeit einen Plan für zwei Waschmachinen, ich baue sie. Wir erbringen die selbe Arbeitsleistung, Zeit und Know How. Du verdienst so viel, dass du sie dir in 2 Wochen leisten kannst, ich muss dafür 4 Wochen arbeiten. Wie das? Die Frage ist rhetorisch. Selbstverständlich weiß ich, warum.

Von Arbeit ist noch kein Mensch reich geworden. Reich heißt immer, mehr zu haben als andere. Selbst wenn wir in Deutschland alle 30. 000 Euro im Monat verdienen würden, wäre keiner davon reich in 10 Jahren. Reich werden immer nur Wenige, die, um mehr zu verdienen (z.B. diese 30 000 Euro) sie anderen weg nehmen müssen. sei es, dass sie mehr für ihre Arbeit verlangen, sei es, dass sie anderen weniger bezahlen und die Differenz einkassieren. Die gesamte geleistete Arbeit ergibt sich nicht aus dem Verdienst der Reichen, sondern immer nur aus dem Verdienst der Durchschnittsverdiener. Es ist ein kategorischer Trugschluss oder auch absichtliche Verblendung der Reichen, wenn sie ihren hohen Verdienst mit dem niederen quasi als Durchschnitt sehen Also Reich verdient 50 000 Euro, arm verdient 10 000, sind im Schnitt 30 000. ;-)

Aber die Frage lautet aber, warum Deutschland für andere Länder Geld ausgibt. Der übergeordnete Grund ist, weil wir mehr Geld haben. Im Grunde sind wir der, der 50 000 Euro verdient. Und weil damit Solidarität angewandt wird. Auch ein Reicher braucht Soldarität. Nämlich Leute, die seine teuren Hobbys ermöglichen: Autos, Kleidung, Urlaub usw. Wenn der Arme sagen würde, er ist mit Reichen nicht mehr solidarisch, wer "erarbeitet" ihm dann alles das, wozu er Geld ausgeben möchte? ;-)

Reiche sind viel mehr auf Arme angewiesen, als umgedreht. Das sollte klar sein.

Beweis. Eine Gesellschaft in der jeder so reich ist, dass er nicht mehr arbeiten muss, um Geld zu haben. Wer bäckt Brot, steht hinter der Kasse, baut Autos, näht Kleider usw.? Eigentlich das ein Paradoxon. Und die Reichen haben nur finanziellen Erfolg auf Kosten derjeigen, die für ihre Arbeit weniger Lohn bekommen. als sie wert ist.

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@DE00SH

hast du schon mal de Satz gehört: "er lässt das Geld arbeiten"

Genau so ist es, das Geld (man muss nur genug haben) wird in Aktion angelegt, z.B. bei Amazon oder Schwarz (Lidle) .... die Armen kaufen dort und damit steigt der Wert der Aktie und es gibt mehr Dividende.
Die Armen haben damit denen, die viel Geld hatten noch mehr beschert.

Ihre Arbeit besteht nur darin, immer mal nachzusehen, ob bei anderen Unternehmen der Aktienkurs steigt, dann wird Geld umgeschaufelt.

Widerlege das, dann darfst du weiter von Blödsinn reden, wenn es darum geht, dass Reiche für Null Arbeit trotzdem Geld bekommen.

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@Goldlaub

Du scheinst nicht dumm zu sein! Dennoch liegst du in einem falsch.

Du erstellst in dieser Zeit einen Plan für zwei Waschmachinen, ich baue sie. Wir erbringen die selbe Arbeitsleistung, Zeit und Know How

Mein Geld verdiene ich hierbei nicht mit meiner Zeit, sondern mit der Unersetzlichkeit meiner Arbeit.

Während es vielleich 10.000 Menschen gibt, welche die Waschmaschine bauen könnten, gibt es vielleicht 1.000 Menschen die die planen können.

Das bedeutet ich wäre 10 mal unersetzlicher als du, was meinen angemessenen Lohn also auf das zehnfache von deinem setzen würde.

Das ist fair.

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@guenterhalt

Der Aktienmarkt ist ein Verbrechen an der Menschlichkeit und am freien Markt. Ich möchte hier in keinem Wort diese verbrecherische Institution verteidigen.

Dennoch geht es auch um hochbezahlte Angestellte oder Selbstständige, welche ihr deutlich höheres Einkommen zu 100% verdienen. Diese kann ich nur verteidigen, da es hierbei im fairness geht.

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@DE00SH

Auch ich danke dir, dass du mitgedacht hast.

Es ist von einem anderen Blickwinkel sicher fraglich, was unersetzlich ist.

Ich gehe von Leistung aus. Nicht von Qualifikation. Aber auch das können wir mal im Näheren anschauen. Leistung heißt Arbeit. Und wer 8 Stunden arbeitet, arbeitet nun mal nur 8 Std. Es ist egal, ob du 8 Std. konstruierst, oder 8 Std. schraubst. Daran ist doch nichts auszusetzen bzw. als falsch zu deklarieren. Es ist so!

Ich denke nicht, dass es zu einem Mangel an Konstrukteuren kommt, wenn der Schrauber genauso viel verdient. Bitte mitdenken.

Qualifikation ist wichtig, klar. Aber ich sehe eine Qualifikation zu einem lebensrelevanten Beruf als sehr wichtig. Ich meine nicht nur Ärzte. Nur Pfleger, Feuerwehrleute, Krankenschwestern, also Leute im sozialen Bereich. Hier gilt dein Argument 10 x unersetzlicher für Hochbezahlte eben nicht. Auch das ist Fakt. Warum?

Du musst bedenken, dass der Hochbezahlte keine wertvollere Arbeit verrichtet,

Dein Beispiel geht nur davon aus, dass er nur mehr verdient, weil weniger daran arbeiten. Wir drehen das Beispiel mal um, um darzustellen, ob es korrekt ist.

100 Konstrukteure arbeiten an einem aufwendigen Apparat 100 Tage lang 8 Std. am Tag. Um das Ding zu bauen benötigen 10 Schrauber auch 100 Tage a 8 Std. Sie müssten deiner Logik zufolge das 10fache wie die Konstrukteure verdienen. Ist es in der Wirklichkeit so? Es gibt reale Beispiele, nämlich die Billigkräfte irgendwo hinter uns. Ein Modeschöpfer braucht für seine Kreation angenommen ein paar Tage, um ein schickes Kleidungsstück zu entwerfen, dann ist seine daran Arbeit beendet. Eine Näherin in Bangladesch braucht nur 10 Minuten, um es zusammenzufrickeln. Sie arbeitet also um ein Vielfaches produktiver! Es ist so. Kein Ausflüchte! ;-)

Im Grunde wird in deinem Beispiel so was wie Exklusivität hoch bezahlt. Künstler gehören dazu, exotische Berufe und eben Konstrukteure, weil das nicht jeder machen kann. Aber auch Kanalreiniger will nicht jeder sein oder Müllmann. Ob diese Arbeit was wert ist, sollten Konstrukteure mal einen Monat lang testen! Und noch ein Gedankenspiel. Selbst wenn Müllmann und studierte Berufe gleich verdienen würden, wäre es immer erstrebenswerter, zu studieren. Warum? Weil harte Arbeit ja Leistung ist. Nicht, dass Kopfarbeit und Verantwortung leicht sei. 8 Std. sind 8 Std. Warten wir also den Siegeszug der KI ab, wenn es immer 100 Konstrukteure braucht, um sie zu planen, 1000 Schrauber, um sie zusammen zu löten. Aber nur noch einen Zuarbeiter, der ab und zu Teile wechselt. Solche Arbeiter sind dann absolut in der Unterzahl. Werden sie Hochverdiener sein?

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@Goldlaub

Das Problem deines Gedankengangs ist das Typisch Sozialistische. Du möchtest Arbeit nach Stunden bewerten, Arbeit wird aber nach Wert für die Gesellschaft bewertet. Einer Arbeit oder einem Gegenstand an sich ist deshalb auch kein eigener Wert zuzuordnen.
Er verändert sich mit Angebot und Nachfrage.
Ein Glas Wasser hat in der Wüste einen ganz anderen Wert, als in einem Supermarkt.
Die Arbeit, welche der Fabrikarbeiter 8h lang vollbringt mag schwer sein, allerdings schafft sie nicht im Ansatz den selben Wert, wie die eines Modedesigners oder eines Fußballprofis.

Es gibt keinen „fairen Lohn“ für 8h Arbeit, da ihr Wert nur nach dem Nutzen für die Gesellschaft ermessen werden kann.

Stellt also ein Arbeiter in 8h 5 T-Shirts her, Es besteht aber keinerlei Nachfrage nach T-Shirts, so war der Wert seiner Arbeit 0€.

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@DE00SH

Ich bin ja nicht anderer Meinung und Wissens, was die Funktion des Freien Marktes mit Angebot und Nachfrage anbelangt. Das leugne ich ja nicht weg, Ich hinterfrage ihren Gesamtwert der Fairness und Gleichheit. Sozialistisch ist selbstverständlich konträr zu kapitalistisch. Trotzdem ist es doch nicht untersagt oder schlecht, wenn ein Glas Wasser auch in der Wüste nicht mehr kostet als in der Kneipe um die Ecke, oder? Das ist ja das Perfide am Kapitalismus. Er bereichert sich auch an Bedürfnissen. Übrigens, das Beispiel ist gar nicht so abwegig. Einige Großkonzerne buhlen schon um Wasserreserven und Bohrrechte an Quellen. Warum wohl? Das Wasser wird knapp werden. Es wird teuer. Und nur ihre Taschen werden voll. Das ist eben auch das Gesicht des Kapitalismus. Wäre da in deinem Verständnis "Ausbeuter" eine falsche Titulierung? Aber sie machen nun mal nur das, was ein exklusiver "Verkäufer" halt tut: Ihr Monopol, etwas Wertvolles verkaufen, sich gut bezahlen zu lassen. Das werden nicht viele anbieten können (dafür sorgen sie schon). Leider!

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Was soll so ein Mist wie die Mietpreisbremse usw.?

Damit Leute wie du, die ihr Geld in Immobilen gesteckt haben, durch nichts tun noch reicher werden.

Da wird verständlich, dass solche Menschen gegen eine Mitpreisbremse sind.
Verständlich ist auch, dass du dagegen bist, dass der Staat Geld in anderen Ländern investiert. Würde er einen Teil der Mietkosten übernehmen, brauchten Mieter ihre Wohnungen nicht wegen Unbezahlbarkeit verlassen und du als Vermieter würdest ungehemmt die Mieten erhöhen können.
Mit dem eingenommenen Geld könntest du z.B. auf Mallorca einige Fincas kaufen und dort deutschen Urlaubern auch noch ganz legal ihr Geld abnehmen.

Den Leuten die Geld haben wird das Leben schwer gemacht ohne Ende. Steuern, Abgaben, alles wird erhöht.

jetzt habe ich schon 3 Taschentücher gebraucht, um die Tränen abzuwischen.

Den Leuten die Geld haben wird das Leben schwer gemacht ohne Ende. Steuern, Abgaben, alles wird erhöht.

Mir kommen die Tränen. Versuch doch mal ein Jahr lang nur mit Hartz IV zu leben, dann weißt du, was schwer ist. Tatsache ist, dass die Reichen zur Zeit immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Das ist aber nicht gut für eine Gesellschaft.

Weißt du, ich fahre den Lada Vesta von Renault, die künftige Mercedes C-Klasse. Ich gehöre finanziell zur Oberklasse. Das lasse ich niemand spüren. Ich gebe sogar sehr viel. Verdiene im Monat etwa 2 Millionen Euro, dann kann man weiter reden.

Die Unterstützung ist meist auch an Abnehmerverträge gebunden. Damit werden Arbeitsplätze bei uns gesichert. Subventionen dürfen nicht gezahlt werden. Dann macht man es so.

Wusstest du vom Joint-Venture Mercedes-Renault? Warum ist die Linienführung der Lada sehr ähnlich geworden und warum wird Lada von Renault nicht mehr nur in den Westländern der EU nicht mehr angeboten? Mercedes will nur die E, S und M-Klasse entwickeln und Smart (ist schon der Twingo), A, B und C-Klasse entwickelt künftig Renault. Der Eigentümer von Lada und Dacia.

Hallo! Warum gibt Deutschland Geld für andere Länder aus, bzw. investiert in diese? Da hat doch keiner was davon.

Man hat eben doch etwas davon, wenn man anderen hilft ihre Probleme zu lösen, nämlich die Tatsache, dass man an diese nicht mit hineingezogen wird.

Probleme haben die unangenehme Eigenschaft an Landesgrenzen häuft nicht halt zu machen, so einfach ist die Welt einmal nicht.

Deswegen ist die Unterstützung uns nahe liegender Länder mit finanziellen Mitteln schon aus eigennützigem Interesse heraus sinnvoll.

Wenn das Haus deines Nachbarn brennt, hilfst du ihm beim Löschen oder beschließt du, dass das so lange nicht dein Problem ist, bis das Feuer dann auf dein Haus übergreift?

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