Warum gelten Frauen mit knapp 30 generell als nicht mehr jungfräulich...?

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8 Antworten

Hallo frax18,

Die 10-15% von denen Du sprichst (von denen ich ungeprüft glaube, dass es wenn es sich um ø-Europäer handelt zu viele sind) stehen in der empirischen Sozialforschung (vgl. Studien vom Institut für Demoskopie in Allensbach) für Randwerte.

Es ist völlig Normal das etwas von der Norm abweicht. Bedenke dass Du ein mensch bist, der ganz subjektiv diese Erfahrung macht und dass die Verteilung von Dingen immer sehr subjektiv wahrgenommen wird.

Wenn es heißt in Augsburg leben 50% Migraten und ich sehe davon (gefühlt) sehr viel weniger bis keinen stimmt halt nur die visuelle Wahrnehmung von mir nicht, oder ich treibe mich genau in den Gebieten herum, in denen diese Schnittmenge nicht vor kommt.

Gegenbeispiel: 

Chemnitz soll angeblich nur 3% (Quelle hier: https://www.gutefrage.net/frage/welche-stadt-in-deutschland-hat-den-geringen-auslaenderanteil), 

Thüringen bis 5% (Quelle: http://www.k-faktor.com/frankfurt/abb1.htm, Stand 2005) und in 

Jena sowie Erfurt sind nach Quellen des Stern mit 6,2 und 5,9% Ausländeranteil die Städte in denen es am wenigsten Zuföauf von Migraten geben soll (http://www.stern.de/politik/deutschland/bemerkenswerte-ergebnisse-der-volkszaehlung-wohin-die-auslaender-verschwanden-und-wie-hessen-beinah-an-einfluss-verlor-3378494.html). 

Wenn ich aber als Individuum nun feststelle, dass ich nur diesen und jenen Dingen Aufmerksamkeit schenke und wahrnehme und unterbewusst wahrnehmen will und dem Irrglauben noch glaube (psych. fundamentaler Attributionsfehler + selfulfilling prophecy) dann handelt es sich in der Sozialforschung einfach gesagt um einen Messfehler.

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Also ich glaube, dass das auch ein sehr sensibler Punkt auch bei Männern ist. Grundsätzlich glaube ich aber auch, dass Frauen es in diesem Punkt durchaus etwas leichter haben, weil bei vielen immer noch das Rollenverständnis vorhanden ist, dass ein Mann auf eine Frau zugeht und nicht anders, gleichzeitig aber eben diese Männer sich zunehmend schwer mit dieser Rolle tun.

Dazu kommt bei attraktiven Personen, dass die Hemmschwelle ziemlich hoch ist, auf diese zuzugehen, weil man sich selbst eben nicht für gut genug hält.

Ein schwieriges Thema, wie ich finde.

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Da wo ich her komme, gilt man nicht ab einem gewissen Alter als nicht mehr jungfräulich, sondern ab dem Zeitpunkt, zu dem man das erste Mal Geschlechtsverkehr hatte.

Es ist klar, dass die Kurve der Jungfrauen mit zunehmenden Alter flacher wird. Mir persönlich fällt gerade weder Männlein noch Weiblein ein, das Ü30 ist und noch Jungfrau. Meinst du das so?
... Halt, ach doch: Einen Mann kenne ich, der Ü30 ist und Jungfrau.
(Dabei gehe ich natürlich davon aus, dass alle, die einen Partner haben oder hatten, auch Sex mit ihm / ihr haben / hatten. Enthaltung bis zur Hochzeit ist heutzutage so selten, dass ich das außer Acht lasse.)

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Mag vielleicht in deinem Umfeld so sein, generell kommt 10-15% aber ganz gewiss nicht hin. Sowas ist eher eine Ausnahme.

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Bis auf seltene Ausnahmen haben Menschen mit 30 sexuelle Erfahrungen gesammelt.

Wer bis zur Ehe warten will ist meist jung verheiratet.

Männer die gerne würden aber mit 30 noch keine Möglichkeit hatten sind meist seltsame Typen die auch in anderen Bereichen Defizite haben.

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ALSO,
so um die 2010 war ein Internet im TV, mit sehr vielen Jugendlichen und einigen Steetwalkern, woraus hervor ging, daß der erste Sex nicht selten schob mit 11 Jahren statt fand.
Ich selber kenne in meinem Umfeld, weder weibliche noch männliche Jungfrauen. Minderjährige ausgeschlossen.

Ausnahmen wird es immer und überall geben. Wer jedoch mit 30 Sex haben will, und es aber noch nicht hatte, der kennt wohl das älteste Gewerbe noch nicht, und oder hat definitiv ein anderes Problem. Doch jedem das seine!

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Mir 30 ist es eher selten noch "Jungfrauen" zu finden, außer im Sternzeichen. Heutzutage sind sie doch unter 20 schon eine Rarität, wenn sie Jungfrauen sind

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Kommentar von frax18
12.10.2016, 06:52

Wie kommst du darauf? Die 10%-15% oben ist eine bestätigte Zahl aus mehreren Quellen, die ich aus meinem eigenen Umfeld bestätigen kann. Und wie gesagt; es ist zwischen Männern und Frauen zu differenzieren. Mich würde auch das Phänomen interessieren, warum dieser Unterschied allgemein angenommen wird, dass es bei Frauen hingegen fast 0% sind...

Dass unter zehn 30 jährigen Männern stat. gesehen mindestens eine Jungfrau dabei ist, ist nicht von der Hand zuweisen.

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frax:

Du hast übersehen, uns den Titel des Zwei-Groschen-Romans zu nennen, in dem du den Unsinn vom "Vorleben" gelesen hast. Und welche "Tatsachen" werden im "Nachleben" beschrieben?

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