Warum geht es in der Geschichte fast nur um Männer?

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22 Antworten

Du hast die Frage selber schon beantwortet.

Genauso wie eine von Männern dominierte Gesellschaft es meist nur Männern gestattet, irgendwas Wichtiges zu machen, gestattet sie es meist auch nur Männern, Geschichte zu schreiben. Wortwörtlich. Also festzuhalten, was gewesen ist und wie was nicht. 
Geschichtsschreibung ist eben alles andere als objektiv. 

Das ist in der Tat unwissenschaftlich, wurde aber leider so praktiziert und wird es vermutlich immer noch.

In Zoologenkreisen ist zB die immer noch von Laien angezweifelte Bisexualität der meisten Tierarten schon seit mehr als hundert Jahren bekannt. Die in solchen Kreisen vorherrschende Homophobie wird vermutlich dazu beigetragen haben, dass man sich in solchen Kreisen entschieden hat, das für sich zu behalten und nicht zu veröffentlichen.

Es gab vor über 100 Jahren mal einen "Wissenschaftler", der die Theorie hatte, Fett zu verdauen sei für Herzerkrankungen verantwortlich.  Bei Menschen. Daraufhin hat er Kaninchen (die weder Fett noch Tierisches verdauen können) einen Brei aus Hirn und Eiern gegeben. Die sind dann an verstopften Arterien gestorben. Darin sah er seine Theorie bestätigt.

Heute glauben Leute immer noch Cholesterin (ein essentieller Baustein des menschlichen Körpers, der lebenswichtige Funktionen hat) etwas Ungesundes ist. 
Das ist seitdem mehrmals widerlegt worden. Dass tierisches Fett sogar gesund ist, ist mehrmals bewiesen worden. Und, wenn es nicht so wäre, wäre jeder amerikanische Ureinwohner im Kindesalter an einem Herzinfarkt gestorben.
Das dänische Gesundheitsministerium ist das einzige mir bekannte, was sich an diesen (übrigens schon sehr alten) Erkenntnissen orientiert hat.

Das ist nur eins von vielen Beispielen von Fakten, die systematisch unterdrückt werden, meist aus wirtschaftlichem Interesse. Dazu zähle ich auch Macht. Wenn man sich anguckt, was die katholische Kirche (oder andere monotheistisch ausgerichtete Institutionen) teilweise für medizinische oder kulturelle Rückschritte bewirkt hat...

Das heißt, auch jemandem, der es mit dem Geschichteschreiben ernst meint, wird das nicht gerade einfach gemacht.
Wenn du dann noch hinzurechnest, dass von all diesen "Fakten" immer noch viele weggelassen werden, wenn Geschichte gelehrt wird....
Dabei halte ich es für ausgesprochen lehrreich zu erfahren, wie Leute wie Columbus oder Thomas Edison wirklich drauf waren. Bzw. kann es nicht schaden, auch jungen Menschen beizubringen, dass Menschen, die Großartiges für die Menschheit geleistet haben, das nicht immer auf großartige Art und Weise getan haben oder selbst großartige Menschen gewesen sind.

Ich garantiere dir, dass die meisten erwähnenswerten Frauen in der Geschichte deshalb nicht erwähnt werden, weil sie Frauen sind, und dass die meisten erwähnenswerten Frauen in keinem offiziellen Dokument erwähnt wurden.

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Kommentar von Blauzahnadapter
16.09.2016, 14:22

In Zoologenkreisen ist zB die immer noch von Laien angezweifelte Bisexualität der meisten Tierarten schon seit mehr als hundert Jahren bekannt. Die in solchen Kreisen vorherrschende Homophobie wird vermutlich dazu beigetragen haben, dass man sich in solchen Kreisen entschieden hat, das für sich zu behalten und nicht zu veröffentlichen.

Im Tierreich gibt es praktisch keinerlei Homosexualität.

Ja, es gibt zwar homosexuelles Verhalten, aber Homosexualität so gut wie nie.


Mit homosexuellem Verhalten unter Tieren sind solche Verhaltensweisen gemeint wie:



Eine Hündin leckt für eine Sekunde einer anderen Hündin zwischen
den Hinterläufen.
(Hunde machen das sogar beim Menschen, was übrigens das Gegenstück zu Tiersex wäre schock).

Ältere Affenweibchen zeigen jüngeren Affenweibchen verschiedene
sexuelle Praktiken, damit die Chance auf Sex mit einem Affenmännchen erhöht oder die Empfängniswahrscheinlichkeit gesteigert wird.

Ein männlicher Delphin versucht das Atemloch/Luftloch eines anderen männlichen Delphins zu penetrieren (der "blow job" schlechthin).

Männchen stimulieren einander, falls gerade kein Weibchen läufig
oder standhitzig ist.
Eine Art Ersatz-Masturbation und ungefähr so
schwul/lesbisch wie menschliche Masturbation.

Es gibt also in der Tat "tierisches homosexuelles Verhalten",jedoch ist echte Homosexualität (also die freiwillige lebenslange sexuelle Karenz vom anderen Geschlecht) im Tierreich viel seltener als beim Menschen. Einige berühmte Fälle von angeblicher Homosexualität unter Tieren sind wahrscheinlich auf die Gefangenschaft oder die Domestizierung zurückzuführen und dürfen nicht als Beweis angesehen werden, dass auch Tiere schwul sein können.


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Vor gut hundert Jahren durften Frauen weder wählen, noch aktiv Politik machen, noch studieren noch in der Öffentlichkeit auftreten und in der Regel auch nicht berufstätig sein. Wie sollten sie da zu Berühmtheit gelangen oder sich einen bekannten Namen machen?

Die Ausdrucksweise "Frauen werden (wie auch immer) behandelt" ist heutzutage keine angemessene Ausdrucksweise, wenn es um gesellschaftliche Themen gehen.

Frauen sind keine passiven Gegenstände und werden auch nicht wie Haustiere gehalten, also werden nicht "behandelt", sondern sie handeln aktiv in der Gesellschaft.

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Kommentar von LuzifersBae
02.09.2016, 00:01

Vielleicht habe ich mich etwas falsch ausgedrückt, tut mir leid.

Ich bin selbst eine Frau (eher mädchen), und deshalb interessiert mich einfach wieso das so ist. Ich bin mir so sicher dass in einer Frau so viel steckt, dass eine Frau so viel erreichen kann, wenn nicht sogar mehr als gewisse Menschen. Und allgemein fehlt auf dieser Erde etwas Weiblichkeit finde ich(wenn man sich die Welt mal so anschaut) .. Verstehst du wie ich das meine..? Traurig irgendwie. Aber ich denke und glaube auch daran, dass dies sich ändern wird bzw sogar schon geändert hat.

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Kommentar von tommy4gsus
02.09.2016, 00:14

Vor gut hundert Jahren gab es aber schon z.B. eine gewisse Madame Curie, wenn ich das nur mal erwähnen darf. Oder eine Jeanne d'Àrc usw. usw.

Schon immer traten auch in der früheren Geschichte Frauen auf. Man kann überhaupt nicht behaupten, dass das nie der Fall gewesen wäre!

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Kommentar von LuzifersBae
02.09.2016, 00:16

Männer waren aber dennoch irgendwie immer im Vordergrund. Als würde diese Erde nur für Männer existieren ... Natürlich spreche ich vom Mittelalter und sowas, versteht mich nicht falsch. In der heutigen Zeit ist das 'Gott' sei dank nicht mehr so krass.

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Kommentar von knallpilz
02.09.2016, 16:29

Behandlung: Umgang mit jemandem/etwas.

Was soll der Quatsch?

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Das liegt einfach dadran, dass frauen damals eine andere rolle in der gesellschaft hatten als heute! Für viele frauen war bildung nichts selbstverständliches und vielen wurde auch wenig gehör geschenkt! Lg

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Bis vor 100 Jahren hatten in fast allen Kulturen Frauen nichts zu sagen. Schon der Gedanke, eine Frau könnte ähnlich intelligent sein wie ein Mann, galt als lächerlich... deshalb wurden sie meist auch nicht in den Wissenschaften unterrichtet. Ein Zirkelschluss: Durch den fehlenden Unterricht verstanden sie auch nichts von den Wissenschaften.

Warum galten Frauen so wenig? Weil Männer meistens stärker sind als Frauen und deshalb mit einer Frau umspringen können, wie sie wollen, wenn man sie nicht hindert. Ungerecht, aber wahr.

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Kommentar von LuzifersBae
02.09.2016, 00:08

Und deshalb bin ich dankbar, dass ich heute, in so einer Welt lebe und nicht in einer Welt wie vor 100 Jahren. Ist ja traurig sowas.

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Mir fallen da schon nen paar Frauen ein.

Queen Victoria,Queen Elizabeth I./II.-Königin von Großbritanien

Olympe de Gouges-Französische Revolution

Lise Meitner,Marie Curie-Forschung im Bereich Radioaktivität

Katharina die Große-Zarin von Russland

Bertha Benz-Erste Automobilfernfahrt

Aber es stimmt,dass es deutlich weniger Frauen sind. Und es ist eigentlich auch klar warum. Frauen hatten in der damaligen Zeit weniger Rechte und waren eben politisch so gut wie unbedeutend. Daher haben sie in der Welt so wenig bewegen können.

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So viel zur angeblichen Unterdrückung und der schlechten Behandlung der Frau.

Jedoch ist das genau

Gegenteil

davon richtig: Frauen waren schon immer das

gepämperte

Geschlecht.

Frauen mussten weder die härtesten Arbeiten verrichten

noch die gefährlichsten Aufgaben meistern

noch bei größten Entbehrungen darben

noch im Krieg an der Front ihre Körperglieder oder das Augenlicht verlieren

noch wurden sie regelmäßig zu Katastropheneinsätzen eingezogen (Fukushima etc)

noch mussten sie sinkende Schiffe als Letzte verlassen

noch wurden sie so wie Männer gefoltert, ausgepeitscht oder

sonstwie versehrt (von ganz wenigen geschichtlichen Ausnahmen abgesehen

wie der Hexenverfolgung, der etwas mehr Frauen als Männer zum Opfer

fielen).

Es waren schon immer Männer, die das unterdrückte Geschlecht waren, während Frauen schon immer von Männern unterstützt wurden (sowohl direkt, als auch durch Transferleistungen, als auch durch zivilisatorische Leistungen wie Waschmaschine und vielen anderen Haushaltsgeräten, die der Frau damals wie heute den Alltag erleichtern) und fast nie in besonderem Umfang in den Fokus von Unterdrückung gerieten.

Von solchen "Kleinigkeiten" wie "Ins Restaurant eingeladen werden","Einkaufstüten nach oben getragen zu bekommen", "Tür aufgehalten bekommen und sich dadurch eher an der Schlange anstellen können", ganz zu schweigen.

Dass Frauen eine minderwärtige (Erklärung am Kommentarende) geschichtliche Leistung vorzuweisen haben, nicht weil sie unterdrückt, sondern weil sie nun einmal Frauen sind, sieht man daran, dass auch heute noch Frauen fast nichts zur Zivilisation und Kultur beitragen.

Jetzt, nach all den Jahrzehnten lesbo-sozialistischer Frauenförderung, sind Frauen zwar zahlenmäßig vorgedrungen, aber das ist ein rein statistischer Erfolg, der bitter erkauft wurde

durch exzessive staatliche Transferleistungen von Mann zu Frau

durch eine eingebrochene Geburtenrate

(die selbst in dem Geburtenratenvorzeigeland Frankreich genauso niedrig ist wie in China mit der Maximal-Ein-Kind-Politik)

durch Immigration aus nicht lesbo-sozialistischen Ländern, um die autochtone Ausdünnung zu kaschieren

durch eine Durchweibung und dem damit einhergehenden gesellschaftlichen Abstieg

durch Geschlechterkrieg.

Vorzeigbare Resultate gibt es aber immer noch nicht.

Jetzt, da die "weibliche Schaffenskraft entfesselt" wurde, müsste es doch in jedem Bereich einen Aufschwung geben oder?

Doch wo sind denn all die neuen weiblichen Rock-, Jazz- und Rapbands?

Wo sind die international berühmten Musikbands, die nur aus Frauen bestehen und vor allem von Frauen komponierte Lieder spielen?

Wo sind denn die Firmen, die von Frauen gegründet, geleitet und international großgemacht wurden?

Wo sind denn die Wissenschaftlerinnen und Mathematikerinnen, die ihr Gebiet voranbringen?

Wo sind denn die TV Shows, die von Frauen erfunden und geleitet werden?

Und warum sind immer noch nur ca. 10% aller Wikipedia-Autoren weiblich?

Und warum sind nur 1% der Topköche (= von 2500 mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants) weiblich?

Es ist ein reines lesbo-sozialistisches Luftschloss, dass Frauen genauso begabt und genauso willens sind, das zu tun, was Männer tun.

Es ist immer noch vor allem männliche Leistung, die die Welt am Laufen hält. Würden alle Frauen ihre Berufe niederlegen würde sich kaum etwas ändern. Würden es alle Männer tun, bräche alles zusammen.

(Frauen sind minderwärtig, weil typisch weibliche Eigenschaften (z.B. schwächere Körper) und Unzulänglichkeiten (z.B. schlechtere räumliche Vorstellungskraft) genau so ihren Sinn haben und im richtigen Kontext — der richtigen Warte — von Vorteil sind.)

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Kommentar von Zoroastres
25.11.2016, 17:23

Deine Ideen sind interessant, aber mit deiner extremen Haltung disqualifzierst du dich selbst und machst dich unglaubwürdig. Du bläst mal ein paar Behauptungen vor dich hin, gemischt mit Beleidigungen und aggressiven wie unwahren Behauptungen.

Solch eine extrem vereinfachende Sichtweisen kenn ich ansonsten nur von Hyperfeministinnen, die dir sehr ähnlich sind, wenn man vom Inhalt absieht

Beides geifernde engstirnige aggressive Charaktere, die Fakten verdrehen oder nicht wahrhaben wollen und damit auch diejenigen ihrer Aussagen, die teilweise oder ganz der Wahrheit entsprechen, nahezu ubrauchber machen.

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Das hat mit dem Rollenbild der Frau in der Vergangenheit zu tun und dass Frauen selten freizügigen Eintritt in die Wissenschaften hatten, schon gar nicht in die "interpretierenden Wissenschaften" wie die Geschichtsschreibung. Geschichtsschreibung ist immer auch Rechtfertigung und Selbstglorifizierung. Im spätrömischen Reich kamen zunehmend Frauen in "führende Positionen", was aber jäh durch das Christentum und seine Männerfixierung unterbrochen wurde. Jetzt gerade ändert sich das und interessanterweise sind es vor allem Frauen, die in Mitleid zerfließend dafür sorgen, dass unsere Gesellschaft wieder ins islamische Mittelalter zurückgebombt wird. Siehe die Grünendamen: Die können nicht genügend archaische Moslemmänner nach Deutschland bekommen. Die Bundesregierung kriecht der rückständigen Türkei in den Hintern und manche intellektuelle Frauen sind so "progressiv", dass sie freiwillig den Schleier nehmen. Irgendwie müssen viele Frauen vergessen haben, dass man um Freiheit kämpfen muss und Toleranz ein zerbrechliches Gut ist, wenn man sie ungeschützt in falsche Hände gibt.

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Kommentar von earnest
02.09.2016, 11:58

Na, mal wieder gegen die "Grünendamen" am Hetzen?

Ich hab bisher noch keine "intellektuelle Frau" getroffen, jedenfalls keine "Wessi"-Frau und auch keine "Gründame", die "freiwillig den Schleier" genommen hätte. Aber da scheinst du offensichtlich einen anderen Bekanntenkreis zu haben als ich ...

Sag mal, sachlich geht bei dir nicht mehr?

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Frauen sind nunmal jahrtausendelang keine gleichwertigen Menschen gewesen, sondern der rechtlose, zweitklassige und Männern subordinierte teil der Menscheit.

Noch der "Code Civil", das Anfang des 19. jahrhunderts modernste bürgerliche Gesetzbuch mit dem modernsten Eherecht, bestimmte als hauptpflich einer Ehefrau Gehorsam gegenüber ihrem Mann...

Ud wenn Frauen nicht spurten, wie es den Männern passte, dann hatten sie gesetzlich festgelegt das körperliche Züchtigungsrecht gegenüber ihren Eherauen...

Erst mit den Revolutionen am Ende des 1. Weltkriegs und im Weiteren der Frauenbewegung in den 70er Jahren errangen Frauen formale Gleichberechtigung und Gleichstellung - und damit auch unverhältnismäßig größere Chancen, etwas historisch Bedeutsames zu leisten.

Bis zur Novemberrevolution war Frauen in Deutschland z.B. der Zugang zu höherer Schulbildung und Hochschulen untersagt...

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Kommentar von knallpilz
02.09.2016, 16:38

Gar nicht jahrtausendelang...

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Logischerweise würde es sich dann irgendwann ändern; da Frauen heute viel mehr Chancen haben als sie damals hatten.

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Nun, es gab ein ausgeprägtes Patriarchat, dazu gehörte auch, die weitestgehende Verbannung dewr Frau aus dem Berufsleben, stattdessen die 3 K`s - Kinder - Küche - Kirche.


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In der Vergangenheit war die Gesellschaft noch patriachaler geprägt als sie heute ist.

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Man kommt in der Regel nicht in die Geschichtsbücher, weil man sich "behandeln" lässt, sondern weil man gegen das Establishment ankämpft oder überdurchschnittliche Durchsetzungsfähigkeit zeigt.

Man sieht ja heute an der Frauen-Quoten-Debatte, dass Frauen selbst (zumindest laut Klischee) nichts auf die Reihe bekommen, darum sollen sie ja per Quote auf die Top-Jobs verteilt werden.

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Kommentar von earnest
02.09.2016, 12:01

Du redest von Klischee, bemühst dich aber nach Kräften, ein Klischee zu bedienen.

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Die "Geschichte" wird fast immer aus der Sichtweise, der "Herrscher" geschrieben ... und das waren fast immer Männer.

Besorge Dir mal die Bücher von Bernd Engelmann ... der erklärt das und zeigt auf, wie die Geschichte aus anderen Perspektiven aussehen würde.

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Die Frage ist gar nicht so doof, wie sie auf den ersten Blick aussieht. In unserer heutigen Zeit sind die sozialen Verhältnisse nicht mehr ganz so fest gefahren, wie das in früheren Jahren, erst recht in früheren Jahrhunderten, war.

Es kann gut sein, dass sich das in unseren westlichen Industrienationen ändern könnte. Weltweit allerdings wohl eher nicht. Das liegt an angeborenen Strukturen; Mädchen spielen von Geburt an lieber mit Puppen, Jungs mit Autos. Lange Zeit hat man geglaubt, das liege an der Erziehung. Man hat dieses Phänomen aber dann gründlich untersucht; es hat sich dabei heraus gestellt, dass es vielmehr vererbt ist.

Es geht aber nicht nur um Spielzeug, sondern auch um soziale Aufteilung: Frau ist im Haushalt, Mann ist auf Arbeit (früher: auf Jagd). Das ist nunmal genetisch so festgelegt, ob man das nun mag oder nicht. Allerdings sagt man ja schon sprichwörtlich: Hinter jedem "großen" Mann steckt eine "große" Frau. Davon bin ich zutiefst überzeugt.


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Kommentar von LuzifersBae
02.09.2016, 00:06

Klar, natürlich, aber darf sich denn diese Frau nicht zeigen? Nicht ausleben?

Ich bin auch davon überzeugt dass in einer Frau viel mehr steckt, dass eine Frau viel mehr für die Erde tun könnte, aber dies wird nicht zugelassen. Nichts gegen Männer, versteh mich nicht falsch, aber allgemein fehlt es an Weiblichkeit, wenn man sich die Erde mal so anschaut.

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Kommentar von OlliBjoern
02.09.2016, 00:20

Aber da stellt sich mir die Frage des Zusammenhangs. Die Frage war doch nach der Geschichte, somit auch nach der Politik. Warum sollte jemand, der als Kind mit Autos gespielt hat, besser für die Politik/Geschichte geeignet sein, als jemand, der als Kind mit Puppen gespielt hat?

Außerdem bezweifle ich recht stark, dass man heute noch vom Zusammenhang der Genetik mit der Frage der Arbeitstätigkeit sprechen kann. Wir Männer gehen in aller Regel nicht mehr zur Jagd, sondern auf die Arbeit. Auch Frauen gehen zur Arbeit.

Das mag ja früher eine Rolle bei der Jagd gespielt haben, dass wir Männer körperlich stärker/größer sind. Aber heute sitzen wir zumeist (egal ob Mann oder Frau) im Büro und telefonieren. Die Genetik spielt nicht mehr die Rolle.

Wir haben eine Bundeskanzlerin, und die USA bekommen möglicherweise erstmals eine Präsidentin. Bis vor kurzem wurde auch Brasilien von einer Frau geführt. Politik ist schon seit etlichen Jahren kein reines Männergeschäft mehr, und eine Entwicklung in Richtung 50/50 finde ich gut.

Insofern bringt es recht wenig, wenn wir Männer im Jahre 2016 mit wiederholten Sätzen aus dem Mittelalter weitermachen wollen. Die Welt ändert sich, das betrifft nicht nur Frauen, sondern auch die Denkweise von uns Männern.

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Kommentar von alcatruz15
02.09.2016, 00:38

Die welt is doch schon was weiblicher siehe männer mit gezupften augenbrauen männer mit skinny jeans mit löschern männer die sich schminken etc ..

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Kommentar von knallpilz
02.09.2016, 16:34

Ich bin da skeptisch.
Viele Vorlieben für bestimmte Dinge sind auf kulturelle Umstände zurückzuführen.

Die Anzahl an Frauen in IT-Bereichen zum Beispiel hat seit den 50ern stets zugenommen, bis in den 80ern Computer und Computerspiele als Spielzeug für Jungen vermarktet wurden. Seitdem gelten Computer, Programmieren oder Zocken als typisch männliche Dinge.

Marketing kann einen riesigen Einfluss auf unserer Kultur haben. 
Beispiele Weihnachtsmann oder Verlobungsring.

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Weil Männer dauernd irgendwas starten. Sei's nur irgendein Blödsinn. Wenn wir im Freundkreis losziehen, dann tanken alle Männer erst mal ordentlich Alkohol(Das ist wie Treibstoff für gute Geschichte). Frauen trinken einfach generell weniger. In der Bahn sind wir dann schon gut drauf, während uns die Mädels nur finstere Blicke zuwerfen. Vor Ort gibt's dann erstmal noch mehr Alkohol. Weil sicher ist sicher. Und wenn man dann gut drauf ist, passiert immer was lustiges, oder doofes. Das weiß mal halt nie so. Weiß man aber bei Geschichte auch vorher nicht. 

Und am nächsten Tag reden alle drüber was die Jungs mal wieder krasses gemacht haben. Frauen sind halt nicht so krass drauf.

Und genau so war das in der Weltgeschichte auch. Nur halt viel größer und wichtiger.   

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"Meint ihr, das wird sich irgendwann ändern?"

Nein.
Na ja, irgendwann vielleicht, aber nicht in absehbarer Zeit.

Der Grund:

Frauen sind im Unterschied zu Männern eine knappe Ressource. Deshalb werden Männer nicht nur zu Eitelkeiten und Gemeinheiten angetrieben, um an sie heranzukommen, sondern auch zu Höchstleistungen in verschiedenen Bereichen.  Sie sind in der Spitze entsprechend aggressiv, kreativ und ... humorvoll.

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Da das vermeintlich schwächere Geschlecht in der Vergangenheit zu unrecht als solches behandelt wurde und die Frauen im Prinzip nicht das Recht hatte Geschichte zu schreiben oder nicht erwähnt wurde obwohl sie Geschichte geschrieben hatte/hätte!

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weil Frauen besonders früher weniger zu sagen hatten als Männer

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Um es kurz zusammen zu fassen:
Früher wurden Männer bevorzugt. Frauen waren für den Haushalt und die Kinder zuständig.

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