Warum geht eine Glühlampe meist beim Einschalten kaputt?

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3 Antworten

https://de.wikipedia.org/wiki/Einschaltstrom#Verbraucher_mit_Kaltleiter-Verhalten

Der Einschaltstromstoß ist bei Metallwendel-Lampen etwa 15 mal höher als der eingeschwungene Nennstrom im Dauerbetrieb (siehe Bild der KFZ-Lampe), da der Widerstand erst mit der Temperatur größer wird.

Zusätzlich besteht bei engen Doppelwendel 

(Bilder bei https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelhelix )

durch den höheren Einschalt-Strom auch ein stärkeres Magnetfeld, welches die Gefahr des "Verklumpens nebeneinanderliegender Drahtsegmente" mit sich bringt. Das ist eine Art "Abkürzung", d.h. der Widerstand wird noch kleiner. Selbst träge Sicherungen - die erst ab 50 A (100 facher Nennstrom) auslösen - beweisen, dass dann keine Überlebenschance für den Draht mehr besteht. 

Lampen mit Dimmer (siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Sanftanlauf )

leben länger. Dafür vergrößert sich durch die hinzugefügten Bauelemente die mathematische Ausfall-Wahrscheinlichkeit des Gesamtsystems.

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Im Einschaltmoment ist der Strom nun mal am größten.. mit steigender Temperatur nimmt dann der Widerstand zu (Kaltleiter)

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