warum gehen sterne nicht einfach aus wenn die energie verbraucht ist?

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9 Antworten

Ein "sterbender Stern" kann "einfach ausgehen" wenn er verhältnismäßig wenig Masse hat. Zum Beispiel unsere Sonne. Diese wird am Ende ihres Lebens, wenn der gesamte Wasserstoffvorrat fusioniert worden ist zum roten Riese und vergrößert somit immens ihren Radius. Durch die geringere Gravitation an der Oberfläche der Sonne verliert diese nun zB durch Sonnenwinde ihre äußeren Schichten. Ab diesem Zeitpunkt finden noch weitere Kohlenstoff und Helium-Fusionsphasen statt. (Die Sonne versucht im Prinzip durch alle möglichen Fusionsprozesse der Gravitation mit Strahlungsdruck entgegenzuwirken.). Sollten letztendlich alle möglichen Substanzen fusioniert sein bleibt nur der kleine Kern der Sonne als "Weißer Zwerg" zurück. Er glüht praktisch aus. Und in diesem Fall geht ein Stern auch "einfach aus".
Grundsätzlich wirkt der extremen Masse und somit Gravitation eines Sternes immer ihr Strahlungsdruck, also die von der Kernfusion verursachte Strahlung entgegen. Andernfalls käme es zu einem Gravitationskollaps.

Nun zu deiner Frage:

Sobald ein Stern mehr als ca 8 Sonnenmaßen besitzt, läuft der Tod der Sonne anders ab. Durch die erhöhte Masse setzt nach Verbrauch des "Brennstoffes" der Sonne nach mehreren vorher stattfindenden Verbrennungsprozessen das so genannte Siliciumbrennen ein. Hierbei herrschen extreme Temperatur und Dichteverhältnisse im Inneren der Sonne. Durch diese extremen Verhältnisse bildet sich ein Eisenkern, welcher von einer Siliciumschale ummantelt ist. Der Eisenkern kann allerdings keine Fusion mehr betreiben und somit der Eigengravitation des Sternes nicht mehr durch Strahlungsdruck entgegenwirken. Gleiche Sternenmasse aber weniger bzw keine Entgegenwirkung mehr durch Strahlung führt zu einem sogenannten Gravitationskollpas und somit entweder zu einem Neutronenstern oder schwarzen Loch.
Die Masse eines Sternes ist also ausschlaggebend wie ein Stern stirbt. Aber zu deiner Frage: Doch sie kann auch einfach ausgehen. Sieh mal in den Himmel und du siehst eine solche :-)
LG

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Der Werdegang eines Sterns ist eben kompliziert.

Wenn der Wasserstoff verbraucht ist, das heißt in Helium umgewandelt, wird als nächstes das Helium verbracht und wiederum in einen anderen Stoff umgewandelt. Der Stern durchläuft solange noch aus irgendwas in ihm Energie gezogen werden kann eben verschiedene Phasen roter Riese, weißer Zwerg u.s.w. Dabei spielt nicht nur die Energie, sondern vor allem auch die Schwerkraft eine Rolle. Das macht die Sache deutlich komplizierter als beim Automotor.

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Die Sterne gehen erst aus wenn der Kern am Ende ist, dann gibts ne Supernova oder es entsteht ein Zwerg.

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Sterne verglühen auch ; ) es sind nur so unzählig viele das es die Garnicht auffällt. .

Wie das beim Polarstern und sonstigen Sternen Bildern ist weiß ich auch nicht

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weil sie nur durch den Lichtdruck stabil sind

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Das tun sie doch.

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weil ein Stern kein Auto ist, da wirkt vielmehr zusammen

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