Warum gehen Flüchtlinge nicht über Gibralatar?

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6 Antworten

Der Schein trügt. Tatsächlich ist Afrika von Gibraltar schon sichtbar, also so gesehen ein Katzensprung. Aber da gibt es 2 Probleme. Erstens: Gibraltar ist eine Militärfestung da kann man nicht einfach rein schleichen, und das weitaus grössere Problem ist dass auf der Route der Atlantik und das Mittelmeer aufeinander treffen. Die Strömungen an diesem Ort sind nicht zu unterschätzen. Vor allem nicht mit diesen billigen Booten mit denen die kommen.

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Der Weg ist nur dann kürzer, wenn man von Marokko oder Algerien kommt. Für Syrer, Iraker oder Afghanen ist der Weg deutlich länger.

Gibraltar ist sehr gut geschützt, die Überfahrt gefährlich, und die spanische Exklave Ceuta (und Melilla) [auf marokkanischer Seite] ist durch einen 6 m hohen Zaun geschützt, da kommt man also nicht einfach so rein.

Für Tunesien (und auch Teile Algeriens) ist schon die Fahrt über Lampedusa (nach Sizilien) näher.

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Gibraltar ist nicht direkt über das Festland mit Afrika verbunden, sonst würden die Schiffe auch nicht zwischen Mittelmeer und Atlantik hin und her kommen.

Durch den Einfluss des Atlantiks kann ich mir auch gut vorstellen, dass eine Überfahrt von Afrika nach Gibraltar verdammt gefährlich ist (gefährlicher als nach Lampedusa oder Lesbos).

Über das Festland dauert es sehr lange. Und die Bedingungen sind in Deutschland einfach besser als in Großbrittanien. Da würde ich auch eher nach Deutschland kommen als noch weiter bis nach Gibraltar zu laufen.

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Drüben in Marokko haben Flüchtlinge es schon versucht eine spanische Exklave zu erreichen. Nach meiner Info  verweigern die Spanier rigoros die Flüchtlingsaufnahme besonders wenn es Muslime sind. Die Küste wird streng überwacht gerade bei Gibraltar.

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Kommentar von maiseis
09.04.2016, 20:25

Genau, denn Spanien hatte in seiner Geschichte schon viel Erfahrung mit Muslimen. 

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Kommentar von Bitterkraut
09.04.2016, 21:18

Gibraltar ist britisch. Nicht spanisch.

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Weil außer Merkel und ihren Anhängern niemand in Europa die Grenzen aufheben will. Die Briten schützen ihre Grenzen, die Spanier ebenso, die Ungarn, die Österreicher, inwischen auch die Schweden und alle anderen auch, auch Kanada und Australien. Alle Staaten nehmen nur ganz wenige Asylanten und Kriegsflüchtlinge auf. Sie überlegen sich nämlich anders als Merkel, wie viele das Land verkraften kann.

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Der Knackpunkt:

  1. gültige Papiere
  2. korrekte Umsetzung der Asylgesetze
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