Warum gehen (chemische) Stoffe bindungen ein?

5 Antworten

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Die Elektronen nehmen immer die Gestalt an, die die geringste 'Spannung' (Energie) hat. Wenn sie sich mit anderen Elektronen zusammentun und gemeinsam eine günstigere Form annehmen können, tun sie das. Dabei macht es richtig 'ssssszt' und das ganze Teilchen kriegt ordentlich Schwung, d.h. die Spannung entlädt sich in Form von Wärme (auch manchmal Licht).

siehe auch dieantwort von thufir 1971

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Was Sie meinen, ist die Elektronenkonfiguration, oder auch die Aufenthaltswahrscheinlichkeit (Orbital). Die Elektronen elbst können keine Gestalt annehmen, da sie als Träger der Elementarladung 1,602 mal 10 hoch -19 As, mit einer Masse von 9,11 mal 10 hoch -13 kg gestaltlos sind. Sie können Sie auch als Welle ansehen - im Sinne von de Broglie: m mal c² = h mal ny - und mit ny = c durch lambda die Wellenlänge je nach Energiezustand auch berechnen, nur für eine Gestalt ist da kein Platz.

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@KHLange

Unter Gestalt meine ich natürlich den Aufenthaltsraum, nicht eine Art feste Form.

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Schau mal unter dem Begriff "Affinität" nach. Eine Eigenschaft der Elemente, sich mit anderen "verbinden" zu wollen. Beispiel Wasserstoff,dieser hat eine starke Affinität zu Sauerstoff, zu anderen Elementen eine geringere. Den Begriff "Affinität" kannst Du auch als "Zuneigung" bezeichnen, so wie man sich zu anderen Menschen oder Lebewesen hingezogen fühlt. Hast Du vermutlich schon selbst als "Liebesgefühle" empfunden! C2

Du gehst dabei davon aus, dass die Stoffe aus eigenem Antrieb heraus - durch eine Willensentscheidung - die Bindungen eingehen. Das ist jedoch imho nicht der Fall. Stoffe sind soweit ich weiß nicht Willensgesteuert. Die Bindungen entstehen durch Reaktionen, d.h. durch die Einwirkung von Energien.

Was soll denn diese Antwort? Es gibt Gesetze der Thermodynamik und der Reaktionskinetik, die man mit geringem Aufwand ergoogeln kann. Da ist kein Platz für eine Beseeltheit der Stoffe.

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Hier geht es - wie oft bei physikalischen Vorgängen - um den energetisch günstigsten Zustand, den ein System, in diesem Fall die Elektronenhüllen der Atome, einnehmen können. Daher auch die Oktettregel.

Du musst dir das so vorstellen dass jedes Atom (kleinstes Teilchen eines Stoffes) außenelektronen besitzen. Je nach Stoff variiert die Anzahl der elektronen die ein Atom eines Stoffes besitzt.

Nun kommt die Edelgaskonfiguration ins spiel und diese kannst du mal bei Wikipedia nachschauen ;)

Es gibt neben den Elektronenaustauschreaktionen auch Protonenaustauschreaktioenen und so weiter

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